Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

6 Firmen, die sich den VW-Skandal für Eigenwerbung zunutze machen



Während VW den Gang nach Canossa antritt, um das Vertrauen seiner Kunden zurückzugewinnen, machen sich andere Firmen den Abgas-Skandal des Autoherstellers zunutze, um für die eigene Sache zu werben:

Verkehrsbetriebe Zürich: Der beste Volkswagen ist das Tram

Die VBZ befördert 80% aller Fahrgäste mit umweltschonender Elektro-Energie – das sind rund 720'000 Menschen pro Tag. Der Volkswagen, der strenge Umweltnormen erfüllt, ist unbestritten das Tram.

PETA: Der andere Klima-Killer

Die weltweit grösste Tierschutzorganisation PETA will mit einem aus Fleisch geformten VW-Logo auf den klimaschädlichen Fleischkonsum aufmerksam machen. 

Greenpeace: Darth Vader und VW

Dieselgate hat natürlich auch Greenpeace auf den Plan gerufen. In den vergangenen Jahren kritisierte die Umweltorganisation immer wieder den CO2-Ausstoss von VW-Modellen. Zu Recht erinnern sie an ihre «Dark-Side»-Parodie auf den legendären Volkswagen-Spot The Force aus dem Jahr 2011: Willkommen zurück auf der dunklen Seite. 

Das Video zur Greenpeace Kampagne «Dark Side»:

abspielen

YouTube/World Insiders

Mey: Die einzige Mogelpackung, die erwünscht ist

Wenn es um Push-up-BHs geht, darf ruhig geschummelt werden, findet die deutsche Wäschemarke Mey ...

Ryanair: Die grüne Alternative zum Auto

Die irische Billigfluglinie Ryanair preist sich als «Europas grünste und sauberste Fluggesellschaft» an. Die Alternative zum Auto heisst also: Flugzeug. Und nicht nur irgendeins, nein. Es muss DAS Flugzeug sein, in Anlehnung an den VW-Claim «das Auto».

Tweak: Die frische Luft

Die britische Marketing-Firma Tweak wirbt auf dem verpesteten Rücken von VW für ihre frische Ideen. 

(rof via Horizont)

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

18 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
Angelika
04.10.2015 20:27registriert September 2014
Tweak Marketing würde ich niemals anstellen. Die Werbung ist billig und auch gestalterisch schlecht gemacht.
722
Melden
Zum Kommentar
Flowjow
05.10.2015 00:20registriert October 2015
Die Ad von TWEAK ist so was von billig – uns das von einer Marketingagentur.
Die von Greenpeace ist auch etwas gesucht, aber doch irgendwie originell.
461
Melden
Zum Kommentar
Asmodeus
05.10.2015 08:24registriert December 2014
Bei Mey bekommt man ja Augenkrebs.
WeN wOlLeN DiE MiT DiEsEr ScHrEibWeiSE aNlOcKEn?
350
Melden
Zum Kommentar
18

Interview

«Erstmals seit Jahrzehnten gibt es eine ökologisch-soziale Perspektive»

Der ehemalige Denknetz-Geschäftsführer Beat Ringger und der Sozialdemokrat Cédric Wermuth legen in ihrem Buch «Die Service-Public-Revolution» dar, wie eine grünere und gerechtere Gesellschaft konkret wird.

Man soll nie eine Krise unnütz verstreichen lassen, soll Churchill einst gesagt haben. Habt ihr euch bei der «Service-Public-Revolution» ebenfalls von diesem Motto leiten lassen?Beat Ringger: Es geht nicht darum, eine Krise auszunutzen. Es geht vielmehr darum, die Herausforderungen anzunehmen, die mit einer Krise entstehen. Cédric Wermuth: Solange Menschen auf der Intensivstation an Covid-19 sterben, ist es zynisch, von der Krise als Chance zu sprechen. Uns geht es nicht darum zu sagen, …

Artikel lesen
Link zum Artikel