Wirtschaft
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Marisa Salas (C), of the East Bay Organizing Committee, leads a chant for higher wages inside a McDonald's restaurant in Oakland, California  May 15, 2014. U.S. fast-food workers went out on strike on Thursday, aiming to convince thousands of restaurants they make huge profits from paying them a pittance and that they deserve a raise. REUTERS/Elijah Nouvelage (UNITED STATES - Tags: FOOD BUSINESS EMPLOYMENT CIVIL UNREST)

Streikende in Oakland. Bild: Reuters

«McStrike»

US-Mitarbeiter von Fastfood-Ketten streiken für mehr Lohn



Mitarbeiter von Fastfood-Ketten haben in den USA für eine bessere Bezahlung und mehr Arbeitnehmerrechte protestiert. Angestellte traten am Donnerstag unter anderem in New York, Los Angeles, Chicago und Miami für mehrere Stunden in einen Streik. Die Mitarbeiter fordern eine Verdopplung ihres Stundenlohns auf 15 Dollar und das Recht, sich in den Betrieben gewerkschaftlich zu organisieren, wie die Organisatoren des Protesttages mitteilten.

In New York versammelten sich rund 100 Personen vor der Niederlassung einer Pizza-Kette. Auch vor McDonald's-Filialen gab es Proteste. Einige Teilnehmer trugen T-Shirts mit der Aufschrift «McStrike». In Miami zog eine Gruppe von rund 50 Demonstranten vor eine Filiale der Kette Wendy's. Die Organisatoren hatten zu Kundgebungen in 130 Städten in mehr als 30 Ländern aufgerufen; ausserhalb der USA war die Teilnahme aber eher gering.

Eine McDonald's-Sprecherin wies die Darstellung zurück, es habe bei der Kette Streiks gegeben. Vielmehr seien «aussenstehende Gruppen» zu Fastfood-Filialen gereist und hätten dort protestiert. Die McDonald's-Restaurants seien geöffnet geblieben. Die Sprecherin betonte zudem, in der Branche herrsche ein sehr harter Wettbewerb. McDonald's zahle «konkurrenzfähige» Löhne. Burger King verwies darauf, dass die Rechte der Mitarbeiter respektiert würden und die Kette Universitätsstipendien anbiete. (sda/whr)

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