Wirtschaft
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In China ist das Preisniveau überraschend gestiegen - besonders die Preise für Schweinefleisch zogen an. (Archivbild)

Der wichtigste Preistreiber ist das Schweinefleisch, das im Oktober mehr als doppelt so viel kostete wie noch vor Jahresfrist. Bild: AP

Lebenshaltungskosten in China steigen rasant – schuld ist das Schweinefleisch



Die Lebenshaltungskosten in China steigen so stark wie seit acht Jahren nicht mehr. Der Anstieg fiel mit 3.8 Prozent zudem stärker aus, als Analysten erwartet hatten. Dies geht aus Daten der chinesischen Regierung vom Samstag hervor.

Der wichtigste Preistreiber war Schweinefleisch, das wegen der Afrikanischen Schweinepest im Oktober mehr als doppelt so viel kostete wie noch vor Jahresfrist. Die stark schwankenden Lebensmittel- und Energiekosten herausgerechnet fiel der Anstieg jedoch etwas geringer aus.

Zudem sanken die Erzeugerpreise um 1.6 Prozent und damit so stark wie seit Juli 2016 nicht mehr. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China macht den Firmen in der Volksrepublik zunehmend zu schaffen. Die beiden weltweit führenden Volkswirtschaften arbeiten derzeit an einem Teilabkommen. Unklar ist, ob dabei auch bereits bestehende Zölle zurückgenommen werden sollen. Dafür trete insbesondere die Regierung in Peking ein, sagte US-Präsident Donald Trump. Er habe dem aber nicht zugestimmt. (viw/sda/reu)

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