Wirtschaft
Videos

Warum Jeans kaufen so beschissen ist? — Weil zwischen Grösse 36 und 36 bis zu 8cm Unterschied liegen

Gleiche Grösse, nicht gleich gross.
Gleiche Grösse, nicht gleich gross.Bild: watson
watson macht den Test

Warum Jeans kaufen so beschissen ist? — Weil zwischen Grösse 36 und 36 bis zu 8cm Unterschied liegen

17.02.2015, 18:4304.08.2015, 08:42
Gina Schuler
Gina Schuler

Hach! Was würden wir Frauen für die perfekte Jeans alles hergeben! Eine, die sitzt, ohne zu kneifen. Eine, die man hochziehen kann, ohne Angst, dass sie reisst. Oder eine, die alle Dellen versteckt und gleichzeitig den Po kardashianesque formt, ohne die Luftzufuhr zu unterbinden.

Animiertes GIFGIF abspielen
So viele sitzende Jeans in einem Gif? Fake!gif: giphy.com

Die Realität in der Damenwelt sieht aber leider anders aus. Das Hauptproblem: Die Grössenangaben machen, was sie wollen. Mal sitzt die 38 perfekt, dann wieder das «S» und von Grössen wie 29/32 wollen wir gar nicht anfangen. 

Grössenwahn — nur nicht bei Kleidern

Alles ist mittlerweile normiert: Kondome, Gurken oder Feuerwehrhelme. Nur bei den Kleidern tut man sich schwer. Weltweit gibt es keine Norm für Bekleidung. Die Hersteller definieren ihre Grössen selbst. Darum kann ein «S» im Zara gleich gross sein, wie eine Grösse 38 im Chicorée. 

watson macht den Test

Aber wie gross sind die Unterschiede wirklich? Wir haben's ausprobiert und sechs verschiedene Jeans miteinander verglichen. 

Normenarbeit braucht Nerven

Auch Rolf Langenegger ehemals beim Textilverband nervt sich über die fehlenden und vor allem verpflichtenden Normen. Seit fast 20 Jahren kämpft er für die Vereinheitlichung von Kleidergrössen: «Das Anliegen wurde von einem europäischen zu einem weltweiten Problem. Das verlängert den Prozess naturgemäss.»

Her mit den Normen!

Wir wollen Normen! Damit man sich endlich auf die angeschriebene Grösse verlassen kannst und nicht drei Paar vom gleichen Stück in die Umkleidekabine mitnehmen muss. 

Was meinst du, liebe Userin? Auch schon ausgerastet in der Umkleidekabine? Was sind deine Strategien? Nimmst du auch mindestens drei Grössen mit in die Kabine? Oder schwörst du auf Online-Shopping?

Fühl dich frei, deinen Frust (in der Kommentarspalte) abzulassen. Oder uns deine wertvollen Tipps zu verraten. 

Animiertes GIFGIF abspielen
Schon mal so ausgerastet wegen Jeans?Bild:
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Tradingsucht nimmt zu: «Die Schulden gehen in die Hunderttausende»
Trading-Sucht nimmt zu. Wie man sie erkennt und wieder davon loskommt, erklärt uns Domenic Schnoz, Leiter des Zentrums für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte bei der Schweizerischen Gesundheitsstiftung Radix.
Herr Schnoz, Börsenhandel ist zum Volkssport geworden. Oder drastischer ausgedrückt, zur Volksdroge. Ihre Fachstelle behandelt Menschen mit Geldspielsucht – und damit auch tradingsüchtige Personen. Nimmt das Problem zu?
Domenic Schnoz: Wir stellten in den letzten fünf, sechs Jahren eine deutliche Zunahme von Menschen fest, die ein Geldspielproblem mit Trading haben. Für uns aus therapeutischer, psychologischer Sicht sind die Mechanismen bei Tradingsüchtigen vergleichbar mit denen von klassischen geldspielsüchtigen Menschen, die ein Problem mit Casino-Spielen wie Roulette, Slot Machines, Poker usw. haben.
Zur Story