DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sie sollte es besser sein lassen ...
Sie sollte es besser sein lassen ...
bild: shutterstock

Hast du heute Morgen dein Bett gemacht? Dann solltest du das vielleicht lesen

Nach dem Aufstehen noch schnell die Betten machen, damit alles ordentlich aussieht? Das sollten Sie künftig lieber sein lassen – sofern Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt. 
22.08.2021, 09:2222.08.2021, 10:04
Ein Artikel von
t-online

Wer sein Bett morgens macht, die Decke ausbreitet und sogar noch eine Tagesdecke darüber drapiert, schafft paradiesische Verhältnisse für Milben. Denn die winzigen Tiere vermehren sich besonders stark in einer feuchten Umgebung. Sie können eine Hausstauballergie und sogar Asthma verursachen. Ungemachte Betten sind deshalb besser für unsere Gesundheit . Dies haben britische Forscher herausgefunden.

Bis zu 1.5 Millionen Milben

Der Grossteil der Hausstaubmilben befindet sich im Bett. Rund 1.5 Millionen dieser Spinnentiere halten sich dort auf, erklärt der britische Wissenschaftler Dr. Stephen Pretlove, der an der Studie beteiligt war. Die Milben ernähren sich von Hautschuppen und Haaren.

Die Wissenschaftler von der Kingston Universität in London untersuchten, unter welchen Bedingungen sich die Tiere besonders stark vermehren. Unter anderem spielt dabei auch die Bauweise von Häusern eine Rolle. Generell gilt: Milben lieben es feucht. Das Bett tagsüber ungemacht und möglichst aufgeschlagen zu lassen, hilft Feuchtigkeit trocknen zu lassen. Dadurch dehydrieren die Milben  und sterben vielleicht sogar.

Machst du dein Bett?

Milben in der Matratze bekämpfen

Ganz lassen sich die mikroskopisch kleinen Tiere nicht aus unseren Betten verbannen. Denn dort sammeln sich mit der Zeit Unmengen an Hautschuppen an – das Hauptnahrungsmittel für Milben. Doch mit ein paar Tricks lässt sich immerhin ihre Anzahl reduzieren. Das beste Mittel gegen Milben ist frische Luft.

Noch besser, als Betten gar nicht zu machen, ist daher, die Decken zum Lüften nach draussen zu hängen und sie danach nicht mehr über dem Bett auszubreiten. Ausserdem hilft es, die Bettbezüge regelmässig zu waschen – am besten einmal pro Woche bei mindestens 60 Grad Celsius. Alle acht Jahre sollte die Matratze ausgetauscht werden.

TippAnstatt die Matratze nach acht bis zehn Jahren auszutauschen, können Sie sie auch regelmässig – das heisst etwa einmal im Jahr – professionell reinigen lassen. Das reduziert die Anzahl der Milben im Inneren und verlängert die Lebens- und Nutzungsdauer der Matratze.

Darüber hinaus sollten Sie, wenn Sie Ihr Bett neu beziehen, die Matratze für einige Stunden aufrecht hinstellen, sodass sie gut auslüften kann. Zusätzlich sollten Sie Ihre Matratze anschliessend gründlich absaugen. 

Ein weiterer Tipp, um die Anzahl der Milben in der Matratze zu reduzieren ist es, den Platz unter dem Bett möglichst frei zu lassen. Bettkästen, Boxen oder andere Aufbewahrungsmittel unter dem Gestell verhindern, dass die Luft hier zirkulieren kann. Die Feuchtigkeit aus der Matratze kann demnach auch nicht nach unten entweichen sondern bleibt darin hängen. Aus diesem Grund sind Boxspringbetten auch eher weniger empfehlenswert. 

Tipps für Allergiker

Durch die Ausscheidungen der Milben können bei Menschen Hausstauballergien ausgelöst werden. Häufig macht sich eine Allergie zunächst durch eine laufende Nase und juckende Augen bemerkbar. Die Allergene , die sie produzieren, werden vor allem im Schlaf eingeatmet und sind eine Hauptursache für Krankheiten wie Asthma .

Um die Anzahl der Milben im Schlafzimmer möglichst gering zu halten, sollten Allergiker milbendichte Bett- und Matratzen-Überzüge verwenden. Sie sollten ferner auf Teppiche und dicke Vorhänge im Schlafzimmer verzichten. Gardinen sollten stattdessen aus dünnem Stoff und waschbar sein.

(jb/t-online)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Der verdammte Morgen in 9 Grafiken

1 / 11
Der verdammte Morgen in 9 Grafiken
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

4 Mini-Flieger, die nichts für schwache Nerven sind

Diese Mini-Flieger sehen aus, als könnten sie niemals in die Luft aufsteigen. Falsch gedacht: In ihnen sitzen sogar Pilot*innen.

Diese Mini-Flieger sind definitiv nichts für schwache Nerven. Sie sind verblüffend klein und wirken irgendwie instabil.

Welcome on Board, Ladies and Gentlemen:

Artikel lesen
Link zum Artikel