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Grosse Asteroiden-Treffer sind keine Seltenheit

Künstlerische Darstellung eines Asteroidenschwarms
Künstlerische Darstellung eines AsteroidenschwarmsBild: PD
Stiftung warnt

Grosse Asteroiden-Treffer sind keine Seltenheit

22.04.2014, 20:4522.04.2014, 20:45

Die Erde ist seit der Jahrtausendwende nach Daten einer privaten Stiftung von mindestens 26 grossen Asteroiden getroffen worden. Die kosmischen Bomben hätten eine Sprengkraft zwischen einer und 600 Kilotonnen TNT gehabt, berichtete die Stiftung B612 am Dienstag (Ortszeit) in Seattle.

Die vom amerikanischen Astronauten Ed Lu mitgegründete Stiftung will Geld für ein Frühwarnsystem sammeln. Eine Kilotonne entspricht 1000 Tonnen. Die Erde kollidiere ständig mit Bruchstücken von Asteroiden, argumentierte die Stiftung, die nach dem Heimat-Asteroiden der Romanfigur «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry benannt ist.

40 Mal die Bombe von Hiroshima

Die meisten kosmischen Geschosse explodierten zu weit oben in der Atmosphäre, um ernsthafte Schäden anzurichten. In den vergangenen zwölf Jahren habe es jedoch Treffer mit mehr als 20 Kilotonnen Sprengkraft in Indonesien, dem Südpolarmeer, dem Mittelmeer und in Russland gegeben. Der Tscheljabinsk-Asteroid, der vergangenes Jahr über der russischen Stadt niederging, habe eine Sprengkraft von 600 Kilotonnen gehabt – 40 Mal mehr als die Hiroshima-Bombe.

Science Today: B612 Foundation Sentinel MissionVideo: Youtube/California Academy of Sciences

Mehr als eine Million gefährliche Asteroiden

«Während die meisten grossen Asteroiden, die ein ganzes Land oder einen gesamten Kontinent zerstören können, entdeckt sind, haben alle existierenden Observatorien im Weltraum oder auf dem Erdboden weniger als 10'000 der mehr als eine Million gefährlichen Asteroiden gefunden, die eine Metropolregion zerstören können», betonte Lu.

Die Stiftung will ein privat finanziertes Infrarot-Teleskop im Erdorbit stationieren, das potenziell gefährliche Geschosse Jahre im Voraus erspähen soll, so dass Zeit für Abwehrmassnahmen bleibt. (dhr/sda/dpa) 

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Schweizer Hilfe für einen SS-General
Im März 1945 verhandelte Karl Wolff mit den Alliierten in Ascona über eine Kapitulation der Deutschen in Norditalien. Nach dem Krieg erhielt der SS-General Hilfe aus der Schweiz und den USA, um nicht als Kriegsverbrecher verurteilt zu werden.
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