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Angefixt von Fukushimas Schönheit

Seit die Fotografin Imogen Hall die Inselgruppe vor Fukushima zum ersten Mal sah, wird sie von ihrer Schönheit verfolgt. Bis in ihre Träume. Nun will sie zurück, wider aller Gefahren.
27.01.2014, 12:5028.01.2014, 11:08
Lüthi Susanne
Lüthi Susanne
Redaktorin
Lüthi Susanne
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Traurig ragen die Inseln vor Fukushima aus dem Meer.
Traurig ragen die Inseln vor Fukushima aus dem Meer.Bild: Imogen Hall

Bereits zweimal bereiste die australische Fotografin Imogen Hall die Inselgruppe vor Fukushima. Im Winter 2009 sowie im Januar 2011 – wenige Wochen vor der Atomkatastrophe. Nun will sie wieder zurückkehren zu dem Teil der Welt, den sie nicht vergessen kann. Und den wir nicht vergessen dürfen.

Um ihren grössten Traum zu erfüllen, braucht Hall Geld. Deshalb versucht sie auf Kickstarter möglichst viele Leute für ihr Projekt zu begeistern. Die 50-Jährige zu watson: «Ich will, dass den Leuten diese Region so wichtig wird, wie sie mir ist. Doch niemand interessiert sich für etwas, das er sich nicht vorstellen kann.» Mit der Installation, die sie aus riesigen Fotos machen will, möchte sie daran erinnern, was 2011 in Fukushima passiert ist. 

Ein kleiner Vulkan.
Ein kleiner Vulkan.Bild: Imogen Hall

Imogen Hall ist sich den Risiken bewusst, die sie eingeht, wenn sie in die noch immer verseuchte Gegend zurückkehrt. «Ich werde alle möglichen Vorsichtsmassnahmen einhalten. Ich werde mich oft waschen und ausschliesslich importierte Lebensmittel konsumieren.» 

Ein Friedhof im Nordosten von Honshu, Japans grösster Insel.
Ein Friedhof im Nordosten von Honshu, Japans grösster Insel.Bild: Imogen Hall
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Die Fotografin Imogen Hall in ihrem Zuhause in Melbourne, Australien.
Die Fotografin Imogen Hall in ihrem Zuhause in Melbourne, Australien.Bild: Imogen Hall

Stoppen kann Hall wohl keiner, denn trotz allen Gefahren und Widrigkeiten weiss sie: «Ich muss dieses Projekt verwirklichen.»

Mehr über Imogen Hall gibt es auf ihrer Homepage. Mehr über ihr Projekt auf Kickstarter.

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