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Grippe, Erkältung (Symbolbild)

Wie lange dauert es, bis eine Coronavirus-Infektion vorbei ist? (Symbolbild) Bild: Shutterstock

Mit Corona angesteckt – und nun? Experten sprechen über Krankheitsverlauf und Heilung

Agatha Kremplewski, Tim Kröplin / watson.de



Erst Abstrich, dann Quarantäne: Ein positiver Coronatest kann zunächst beunruhigend wirken. Zwar wird ständig betont, dass eine Infektion für die meisten Menschen ungefährlich ist, trotzdem löst sie bei so manchen Betroffenen zunächst ein flaues Magengefühl aus.

Das liegt auch daran, dass vielen nicht bewusst ist, wie eine Sars-CoV-2-Infektion abläuft, wie hoch die Sterblichkeitsrate ausfällt oder was den Heilungsprozess beschleunigt. watson.de sprach deswegen mit Experten verschiedener Fachgebiete, um herauszufinden, wie man sich am besten vor einer Ansteckung schützen kann.

Mit dabei sind die beiden Hausärzte Jens Wasserberg und Wolfgang Kreischer, der Virologe Thomas Schulz und der Immunologe Carsten Watzl. Sie alle beschäftigen sich in ihrer Arbeit mit dem Coronavirus.

6 Fragen zur Behandlung bei einer Corona-Infektion

Verläuft Corona schwerwiegender als Influeza, Sars, Mers?

Das Coronavirus wurde bereits einige Male mit anderen Erregern verglichen, etwa für Sars, Mers und Influenza. Die Antworten fielen bisher unterschiedlich aus. Unsere Experten sind sich in dem Punkt allerdings einig.

Carsten Watzl (Immunologe): «Was die Todeszahlen angeht, kann man schon mal sagen, dass das Coronavirus deutlich weniger tödlicher als Sars und Mers ist. Bei den Corona-Todesfällen kursieren gerade Zahlen zwischen einem und zwei Prozent. Da nicht genau bekannt ist, wie viele Menschen sich wirklich infiziert haben, würde ich sogar von einer kleineren Zahl ausgehen. Bei der Grippe liegt sie hingegen bei 0,1 Prozent. In diesem Bezug könnte man also eher sagen, dass das Coronavirus schlimmer als eine Grippe ausfallen kann. Weil die Zahlen allerdings nicht wirklich zuverlässig sind, ist die Aussage mit Vorsicht zu geniessen.»

Thomas Schulz (Virologe): «Infektionen mit dem neuen Sars CoV-2 verlaufen weniger schwerwiegend als Infektionen mit Sars oder Mers. Das Sars-Virus trat nur einmal im Winter 2002 auf. Dabei starben ungefähr zehn Prozent aller laborbestätigten Fälle. Die entsprechende Zahl für Mers kann sogar noch höher sein. Im Vergleich dazu sterben bei Sars-CoV-2 etwa zwei Prozent aller laborbestätigten Infektionen.

Die reale Todesrate liegt aber wahrscheinlich niedriger, da sicher nicht alle Infizierten entdeckt und im Labor auf das Virus getestet werden. Die Todesrate der saisonalen Influenza liegt deutlich unter einem Prozent. Da man die jedoch die tatsächliche Sterberate bei Sars-CoV-2 noch nicht kennt, ist der Vergleich mit der saisonalen Influenza etwas schwierig.

Die meisten Experten gehen aber davon aus, dass Infektionen mit dem neuen Sars-CoV-2 Virus im Durchschnitt schwerer und häufiger mit tödlichem Ausgang verlaufen als die saisonale Influenza.»

Jens Wasserberg (Hausarzt): «Da kann jeder bisher nur subjektiv drauf antworten. Meine Meinung ist, dass sich das Coronavirus in der Grössenordnung von den Dingen abspielt, die wir bisher auch kennengelernt haben. Das muss nicht schlecht sein. Es bedeutet lediglich, dass es keine völlig neuartige Bedrohung unbekannten Ausmasses darstellen könnte. Belege dafür gibt es aber nicht.»

Wie hoch ist die Sterblichkeitsrate des Coronavirus?

Das Coronavirus führte auch zu Todesfällen. Leider ist das ein Fakt. Allerdings sind es verhältnismässig wenige, wie die Experten gerade schon erklärten. Weit mehr Menschen haben eine Infektion ohne Komplikationen überstanden. Bleibt also die Frage, wie hoch die Sterblichkeitsrate des Coronavirus wirklich ist. Laut unseren Experten ist das schwer zu sagen.

Jens Wasserberg (Hausarzt): «Aus meiner Sicht ist es völlig unseriös, da einen Wert zu nennen. Die Daten dazu fallen zu unterschiedlich aus. In Deutschland werden zudem nur auf Zuruf Tests gemacht, wodurch nicht klar ist, wie viele Menschen das Virus haben. Rechnungen basieren also auf Schätzungen anhand gemachter Abstriche. In China gibt es Rechnungen, aber da ist die medizinische Versorgung wesentlich schlechter. Die Werte dort lassen sich kaum auf Europa übertragen.»

Carsten Watzl (Immunologe): «Wie gesagt, aktuell kursieren Zahlen zwischen einem und zwei Prozent. Da es allerdings nicht klar ist, wie viele Menschen den Virus unbemerkt in sich tragen, fällt die Zahl wahrscheinlich geringer aus.»

Wolfgang Kreischer (Hausarzt): «Da kann man abschliessend noch nichts sagen. Zumindest höher als bei der Grippe. Die Sterblichkeit scheint unterschiedlich hoch zu sein, je nach Land: Der Iran hat die meisten Todesfälle im Verhältnis zu den Erkrankten.»

Welche Medikamente helfen gegen das Virus? Stimmt es, dass man es mit HIV-Medikamenten heilen kann?

Nun ist es da: Das positive Corona-Ergebnis. In Quarantäne überlegst du dir, wie du das Virus wieder loswirst. Von effektiven Corona-Medikamenten hast du bisher noch nicht gehört. Damit bist du nicht allein. Unsere Experten erklären, warum, und was eventuell helfen könnte.

Thomas Schulz (Virologe): «Das ist noch unsicher. Die klinische Prüfung einiger gegen andere Viren entwickelter Medikamente auf ihre Wirksamkeit gegen Sars-CoV-2 dauert noch an.»

Wolfgang Kreischer (Hausarzt): «Das weiss man noch nicht. Vermutlich helfen sogenannte Virustatika, die auch bei Aids und Gürtelrose zur Anwendung kommen. Sicher ist das aber nicht.»

Jens Wasserberg (Hausarzt): «Bei Virostatika, zu denen auch HIV-Medikamente gehören, gibt es bisher noch keinen Beweis, dass diese auch gegen das Coronavirus helfen. Ausserdem tragen viele Menschen das Virus, ohne dass sie Symptome entwickeln. Da würde es keinen Sinn machen, Medikamente zu verabreichen. Vor allem, weil Virostatika Nebenwirkungen haben, die nicht in Relation zur bisher vom Coronavirus ausgehenden Gefahr stehen. Zumal der Körper das Virus auch so in den Griff bekommt – also in den meisten Fällen.»

Wie sieht die Behandlung aus, wenn man sich mit dem Coronavirus angesteckt hat?

Es gibt bisher noch keine Medikamente, um das Coronavirus zu bekämpfen. Über die aktuellen Behandlungsmethoden sind sich unsere Experten einig: Es wird nicht das Virus selbst, sondern die möglicherweise ausgeprägte Erkrankung behandelt.

Jens Wasserberg (Hausarzt): «Die Behandlung in einer Praxis orientiert sich an den Symptomen und den Beschwerden, die die Patienten haben. Bei Corona können sie die Patienten in zwei Gruppen einteilen. Zum einen wären da Leute, die Corona haben, aber dafür keine schweren Symptome, sondern lediglich eine leichte Grippe.

Die gehen bestenfalls nach Hause und versuchen niemanden anzustecken – eine richtige Therapie gibt es da nicht. Und dann wären da noch diejenigen, die schwere Symptome wie etwa eine Lungenentzündung ausprägen. Da behandeln wir die Beierkrankung. Für das Virus selbst gibt es bis heute keine spezifische Therapie.»

Wolfgang Kreischer (Hausarzt): «Das hängt von den jeweiligen Beierkrankungen ab. Kommt es zu einer Bronchitis oder einer Lungenentzündung, behandeln wir entsprechend.»

Wie lange dauert es, um von Corona geheilt zu sein? Ab wann ist man nicht mehr ansteckend?

Ob es demnächst Medikamente oder einen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird, ist noch unklar, genauso wie wann die Mittel für die Bevölkerung zugänglich sein werden. Betroffene werden das Virus wohl aussitzen und sich gegen Beierkrankungen behandeln lassen müssen, sollten sie Symptome zeigen. Wie lange es dauert, bis der Virus den Körper wieder verlässt, erklären unsere Experten.

Thomas Schulz (Virologe): «Das hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Man ist dann nicht mehr ansteckend, wenn man kein Virus mehr ausscheidet. Dies kann mittels eines Labortests überprüft werden, allerdings gibt es wohl Fälle, bei denen sehr geringe Mengen an ausgeschiedenen Viren von einem derartigen Test nicht entdeckt wurden. Ein negatives Testergebnis schliesst also eine Infektiosität nicht mit absoluter Sicherheit aus.»

Wolfgang Kreischer (Hausarzt): «Es ist zu vermuten, das ein bis zwei Wochen nach einer Erkrankung davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckung mehr stattfindet. Aber Achtung: Es gibt einen Hinweis, dass sich ein Mensch ein zweites mal angesteckt haben soll. Ob es allerdings eine Neuinfektion oder er lediglich nicht auskuriert war, wurde nicht geklärt.»

Jens Wasserberg (Hausarzt): «Das richtet sich auch nach dem Ende der Quarantänezeit. Normalerweise wird geschaut, wie lange ein Neuinfizierter braucht, bis er wieder gesund wird. Das fällt bei jedem unterschiedlich aus. Bei einem normalen Verlauf würde ich von zwei, drei Wochen ausgehen. Bei Komplikationen kann es natürlich länger dauern. Ist der Infekt ausgesessen, kann man davon ausgehen, dass ein Betroffener nicht mehr ansteckend ist.»

Wann ist man immun gegen das Virus?

Kaum ist eine Infektion überstanden, bleibt bei so manchen die Angst vor einer weiteren. Wann letztlich ein Immunschutz vor dem Coronavirus besteht, ist noch nicht geklärt. Auch unsere Experten sind sich da unsicher.

Carsten Watzl (Immunologe): «Wir wissen es noch nicht. Traditionell ist es so, wenn man eine Virusinfektion durchgemacht hat, also das Virus vom Immunsystem bekämpft wurde, bleiben Gedächtniszellen zurück. Sobald das gleiche Virus wiederkommt, sorgen sie dafür, dass man geschützt ist. Ich gehe davon aus, dass das beim Coronavirus auch so sein wird. Es gibt ein, zwei Berichte, die besagen, dass es Menschen gab, die nach einer Infektion eine weitere bekamen. Diese Fälle müssen aber noch richtig untersucht werden, da es gut sein kann, dass die erste Virusinfektion noch gar nicht vorüber war.»

Wolfgang Kreischer (Hausarzt): «Das ist noch nicht bekannt.»

Jens Wasserberg (Hausarzt): «Da gibt es verschiedene Erkenntnisse. In Japan geht man etwa davon aus, dass das Virus nach drei Wochen ausgesessen ist und ein Infizierter dann keine Gefahr mehr darstellt. In Deutschland wurde eine Quarantäne schon nach zehn Tagen aufgehoben. Da das mit den Neuinfektionen noch nicht sicher ist, kann man nur schwer sagen, ob ein kurierter Patient, darauf immun ist.»

Bei einer Infektion: Ruhe bewahren

Unsere Experten sind bei einem Grossteil der Fragen einig. Sie können zwar nicht alles vollständig klären. Das liegt allerdings auch daran, dass es bisher noch viele offene Fragen zum Virus gibt. Sie machen dennoch deutlich, dass eine Infektion für die meisten erstmal nichts Schlimmes bedeuten muss und Heilung sehr wahrscheinlich ist.

Wenn du also erfährst, dass du dich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hast: Bewahre bitte Ruhe. Im Notfall gibt es ausreichend gut ausgebildetes Fachpersonal, das dir helfen kann. Solltest du dir unsicher sein, ob du dich mit dem Virus angesteckt hast, ruf bitte bei deinem Arzt an, bevor in die Praxis gehst. So vermeidest du weitere Ansteckungen.

Die wichtigsten Infos des Bundesamts für Gesundheit zum Coronavirus

• Die aktuellen Infos im Überblick:
bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html
Infoline Coronavirus: +41 58 463 00 00
Täglich 24 Stunden (es kann zu längeren Wartezeiten kommen)

15 Bilder, die zeigen, was gerade in Wuhan vor sich geht

Dieser Arzt sagt dir, was jetzt in Sachen Coronavirus gilt

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58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dahlia Bloom 08.03.2020 19:05
    Highlight Highlight Zum Thema "angesteckt, was nun?" würde mich eher interessieren, wie so eine Quarantäne/Isolation abläuft... Und wie will man sicherstellen, dass ich das Haus auch wirklich nicht verlasse? Etc. Alles andere wurde ja nun wirklich schon zur Genüge durchgekaut...
  • Nomen Nescio 08.03.2020 12:17
    Highlight Highlight Also über all die Coronahysteriker kann ich nur lachen die im Falle einer Ansteckung so willfährig wie ein Schaf zur Schlachtbank in die Klauen der Schulmedizin begeben würden, nur um dann womöglich als williges Versuchskaninchen auf einer ungemütlichen Isolierstation zu enden. Ich für meinen Teil werde so weitermachen wie bisher und die Weiterverbreitung an Andere wäre mir auch sowas von egal, diese Gesellschaft voll mit sozialer Kälte, Ausgrenzung und Ablehnung hat es nicht anders verdient. Die Menschheit ist sowieso wie ein Krebsgeschwür für den Planeten. Nach mir die Sintflut...
    • aglio e olio 08.03.2020 14:26
      Highlight Highlight Du kritisierst die ach so böse Gesellschaft und deren Individuen um anschliessend gleich zu handeln?
      Du bist aber leicht zu manipulieren.
      Zum Glück gibts auch starke Menschen, die dennoch weiter am Guten festhalten und sich dafür einsetzen.
      Ich möchte dir deine Schwäche hier aber nicht vorhalten. Have a nice day!
    • Stichelei 08.03.2020 14:43
      Highlight Highlight Schade! Ich hätte mir gewünscht, Leute mit deinen Ansichten würden sich freiwillig in Quarantäne begeben, auch nach der Corona-Epidemie.
    • MarGo 09.03.2020 08:33
      Highlight Highlight also ist unsere Gesellschaft voll mit Leuten wie dir? Oder distanzierst du dich von "denen" und handelst nur aus Trotz gleich wie die?

      Mol... schlüssig... (y)
  • Turicum04 08.03.2020 10:28
    Highlight Highlight Was nicht zu übersehen ist, dass Corona sich durch den Klimawandel stark beeinflusst wird. Das Coronavirus gibt es nicht seit heute, wie der Klimawandel auch! Dieser verstärkt Corona lediglich.
    • leu84 08.03.2020 22:59
      Highlight Highlight Was hat das eine mit dem anderen zu tun? 🤔
    • Tobias W. 08.03.2020 23:23
      Highlight Highlight @Turicum04: Viren (wie auch zB. die Grippe) verbreiten sich vor allem im Winter. Das ist so, weil sie bei wärmeren Temperaturen weniger lange überleben.

      Nach Ihrer Logik wäre also eher davon auszugehen, dass der Klimawandel das Virus abschwächt.

      Schön, haben Sie heute wiedermal etwas gelernt. ;-)

      Bitte, gern geschehen.
  • runner 08.03.2020 08:39
    Highlight Highlight Prophylaktisch Immunsystem stärken mit gesunder vielseitiger Ernährung, Vitamin D3 und C, Lysin und Propolis. Die Bienen schützen ihre Brut mit Propolis gegen Viren, Bakterien und Pilzen.
    • aglio e olio 08.03.2020 14:27
      Highlight Highlight Und trotzdem sterben die Bienen.
    • leu84 08.03.2020 23:02
      Highlight Highlight Virus ist nicht gleich Virus. Bakterien sind nicht gleich Bakterien usw. Wenn es immer derselbe Stamm ist, dann kann man es so machen. Ist es ein anderer Virenstamm, dann wird auch die Mortalität höher sein.
  • OldFriend 08.03.2020 07:10
    Highlight Highlight Warum wird nirgends geschrieben, wie man sich präventiv verhält?
    Genügend schlafen, viel Wasser trinken, gesunde Ernährung, Alk und Nikotin weglassen und sich nicht stressen lassen
    ... so wird im schlimmsten Fall das Immunsystem den Virus killen!
    • Louis88 08.03.2020 13:20
      Highlight Highlight @OldFriend
      Weil das finanziell nicht interessant ist. Und das läuft bei jeder Krankheit so. Krankheit ist gut für die Pharmaindustrie. Wenn du im Spital eine neue Leber bekommen hast, sagt dir dort niemand" trink kein Alkohol mehr". Von Prävention wird zwar immer wieder gesprochen aber umgesetzt wird nichts wirklich. So steigen die Gesundheitskosten munter weiter. Traurig aber wahr!
    • Heinzbond 08.03.2020 19:49
      Highlight Highlight Es gibt keine einzige ernst zu nehmende Studie die bei einer erhöhten Vitamin Zufuhr das sinkende Risiko an einer Grippe zu erkranken beweisen können...
    • Kong 09.03.2020 00:30
      Highlight Highlight ich glaube die Vitaminzufuhr verhindert nicht die Infektion aber evtl ist der Körper einfach stärker im bekämpfen?
  • Poke2016 07.03.2020 22:25
    Highlight Highlight Ich weiss jetzt nicht viel mehr als zuvor, falls ich Daheim bin und Corona-krank wäre. Was muss ich machen, wie lange, und was nicht, wieso??
    • Maya Eldorado 07.03.2020 22:43
      Highlight Highlight @Poke2016
      Wenn Du daheim krank bist und Dich nicht testen lässt, weisst Du ja nicht ob Du Corona-krank bist oder nicht.
      Was von Dir erwartet wird ist Folgendes: Du musst Deinem Hausarzt telefonieren. Da wird dann entschieden, ob ein Test bei Dir nötig ist.
      Wenn Du sehr krank wirst, möchtest Du ja sicher ins Spital. Da musst Du als erstes auch Deinem Hausarzt oder dem Notfall telefonieren.

      So hab ich das verstanden.
    • Tataaa 07.03.2020 23:03
      Highlight Highlight Der Test wird sehr professionell und vorsichtig durchgeführt, nach Genf geschickt und man erhàlt innert 24 Stunden Bescheid. Wie es dann weitergehen würde, habe ich zum Glück noch nicht selber erfahren.
  • Maya Eldorado 07.03.2020 21:34
    Highlight Highlight Also, ich würde das gleiche nehmen wie bei Grippe. Die Symptome sind ja vergleichbar.
    Und da hat die anthroposophische Medizin etwas Alternatives, das mir bisher jede Grippe oder grippalen Infekt abgeblockt hat, wenn ich es gleich zu Beginn genommen habe.
    • Turicum04 08.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Hat dieser Trump bereits gemeint!
  • Rolf stühlinger (1) 07.03.2020 20:03
    Highlight Highlight Und was nicht gesagt wurde, gesunde junge menschen brauchen keine angst zu haben. Alte und menschen mit geschwächtem imunsystem durch krebs oder andere schwerwiegende krankheiten sind die risiko gruppe und die gilt es zu behandeln und zu schützen!
  • Clife 07.03.2020 20:01
    Highlight Highlight Hab das Gefühl das Zeug ist so wie die Windpocken nur weniger schlimm. Wenn mans kriegen kann in jungem Alter soll mans kriegen und sonst auf Ewig in Angst leben es irgendwann zu kriegen bzw. entsprechend selbstständige Massnahmen treffen. Ich behaupte sogar in der CH sind Windpockenfälle verbreiteter als der Corona Virus lol (jährlich angeschaur nicht monatlich)
    • Kruk 07.03.2020 20:53
      Highlight Highlight Wenn es in dieser Form bestehen bleibt und man danach tatsächlich immun ist, diese Frage ist ja anscheinend noch nicht geklärt.
    • Lioness 08.03.2020 03:20
      Highlight Highlight Nicht das gleiche: es gibt eine Windpokenimpfung.
    • Magenta 08.03.2020 13:35
      Highlight Highlight Lioness: Aber natürlich gibt's die Windpockenimpfung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • p3kko 07.03.2020 19:25
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, wie es euch geht, aber wenn sich die ganze Schweiz ansteckt, bedeuten 1-2% mit tödlichem Verlauf über 100'000 Todesfälle. Finde das jetzt nicht so wenig. In Afrika, wo die Infrastruktur bekanntlich schlecht ist, wird es dann wohl eher 4-5% sein. Das kann gut in die Millionen gehen.
    • Phrosch 07.03.2020 20:01
      Highlight Highlight Genau darum versucht man ja, alles zu tun, dass sich nicht alle anstecken.
    • Kaya_b 07.03.2020 20:29
      Highlight Highlight Nie im leben wird sich jeder in der schweiz anstecken!!!
    • BenFränkly 07.03.2020 21:56
      Highlight Highlight Mit dem Frühling & besserem Wetter wird sich das Virus (ähnlich wie auch die Grippe) weniger durchsetzen können (da das UV-Licht der Sonne die Viren unschädlich macht). Da in Afrika viel mehr Sonne ist und vielerorts die Bevölkerungsdichte niedriger ist als in europäischen Städten, wird sich das Virus wohl in Afrika auch weniger durchsetzen bzw. verbreiten können. Darum wird es in den wärmeren Regionen der Erde viel weniger Probleme geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 07.03.2020 19:21
    Highlight Highlight @watson, fragt die Experten doch bitte ob es bei nCov 2019. Zu ADE (Antibody-dependent enhancement of infection) kommen kann.
  • stereo 07.03.2020 17:45
    Highlight Highlight dieses symbolbild ist soooo was von BLICK mässig!!
    • Charlie7 07.03.2020 19:04
      Highlight Highlight Das geh nicht mehr auf Blick.
      Ich sehe eine junge Frau mit Erkältung. Was siehst du?
    • Chääschueche 08.03.2020 21:50
      Highlight Highlight Besser?
      Benutzer Bild
  • Cocolina 07.03.2020 17:31
    Highlight Highlight Die grösste Hürde am Coronavirus ist überhaupt erstmal getestet zu werden! Hier wird der Test strickt abgelehnt wenn man kein Risikogebiet besucht hat. Mich wundert wie viel Druck die Patienten ausüben mussten um getestet werden zu dürfen.
    • Datenschutzbeauftragter 07.03.2020 19:09
      Highlight Highlight Die Anzahl möglicher Tests sind beschränkt und Arztpraxen und Notfallstationen sind voll von Menschen die jetzt bei normaler Erkältung oder Grippe in Panik getestet werden wollen. Wenn ein Verdacht besteht, werden diese "Patienten" auch getestet. Solltest Du Angst haben an Covid-19 erkrankt zu sein, dann hüte das Bett, meide den engen Kontakt zu Menschen und rufe Deinen Hausarzt an. Alles andere ist nur eine Belastung für unser Gesundheitssystem, welches momentan an seinen Grenzen läuft...
    • Astrogator 07.03.2020 19:53
      Highlight Highlight Ach, in meinem Wohnkanton wird nicht mal ein Test gemacht wenn du erklärst, dass die ganze Familie Symptome zeigt nachdem die Frau über Tage mit einer Person zusammengearbeitet hat die krank aus Norditalien von den Ferien zurückkam.

      Aber das positive daran: nur ein bestätigter Fall im ganzen Kanton. Das ist ein Riesensegen für den chronisch defizitären Haushalt. So kann die geplante Steuersenkungen für die Wirtschaft doch wie geplant umgesetzt werden. 👍

    • Kaya_b 07.03.2020 20:28
      Highlight Highlight Es ist absolut richtig dass nur patienten, die die gegebenen risikofaktoren erfüllen getestet werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass die labor nicht ganz an ihre grenzen stossen. Sich schlicht aus angst („vielleicht hab ichs ja, heute hat im tram einer gehustet, besser testen dann weiss ichs...“) ist einfach nur lächerlich und unbegründet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zat 07.03.2020 17:09
    Highlight Highlight Zu Punkt 4, Behandlung: "Kommt es zu einer Bronchitis oder einer Lungenentzündung, behandeln wir die." - Gibt es virale und bakterielle Lungenentzündungen, oder kann man da mit generell mit Antibiotika dahinter? Wie werden denn diese Beierkrankungen behandelt? Wenn ja diese das Problem wären, warum gibt es trotzdem diese schweren Verläufe, obwohl solche Nebenerkrankungen bekannt und sonst gut behandelbar wären? Hilft eine Pneumokokken-Impfung zumindest abschwächend (kann man wohl noch nicht sagen)?
    • Loe 07.03.2020 17:31
      Highlight Highlight Lungenentzündungen können durch verschiedenste Erreger hervorgerufen werden - Bakterien, Pilze, Viren. Sogar Autoimmune und Ursachen ohne Erreger gibt es. Antibiotika helfen da im Allgemeinen nur bei Bakterien, Antimykotika bei Pilzen etc. Das Problem kann u.a. sein, dass die Entzündung eine sehr schweren Verlauf nehmen kann und ggf. in ein sogenanntes ARDS übergeht, was tödliche Enden kann. Eine Pneumokokkenimpfubäng würde demnach nur wenig helfen, ausser es käme zu einer zusätzlichen Infektion mit diesem Erreger dazu. Die Zeichen reichen nicht für mehr Details, aber mal als einfache Antwort.
    • Zat 07.03.2020 22:01
      Highlight Highlight Danke, das sind schon die wichtigsten Antworten auf meine komplizierten Gedankengänge.

So stehen Migros- und Coop-Kunden heute Schlange #flattenthecurve 💪

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Im Kampf gegen das Coronavirus haben Migros und Coop Massnahmen ergriffen. Am Einlass werden Kunden gezählt und Tickets ausgehändigt. Nur eine Person pro 10 Quadrameter Ladenfläche, lautet die Regel. In den Läden stehen Desinfektionsmittel bereit. Das Personal an der Kasse ist durch Plexiglasscheiben abgetrennt. Jene Bereiche, in denen keine Lebensmittel oder Gegenstände für den täglichen Bedarf verkauft werden, sind abgeriegelt.

Und die …

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