Wissen
Dänemark

Archäologie: 66 Millionen Jahre altes Erbrochenes in Dänemark entdeckt

66 Millionen Jahre altes Erbrochenes in Dänemark entdeckt.
Ein Hobby-Fossiliensammler machte die ungewöhnliche Entdeckung bei einer Wanderung an den Stevns-Klippen in Dänemark.Bild: Shutterstock

66 Millionen Jahre altes Erbrochenes aus der Zeit der Dinosaurier entdeckt

27.01.2025, 16:5416.04.2025, 17:43

Ein Stück versteinertes Erbrochenes aus der Zeit der Dinosaurier ist in Dänemark gefunden worden. Ein Hobby-Fossiliensammler machte die ungewöhnliche Entdeckung bei einer Wanderung an den Stevns-Klippen südlich von Kopenhagen, wie das Museum von Ost-Seeland am Montag berichtete.

Der Finder brachte die Versteinerung zur Untersuchung ins Museum, wo sie auf ein Alter von rund 66 Millionen Jahren geschätzt wurde.

Den Experten zufolge besteht das Fossil aus mindestens zwei Arten von Seelilien, die offenbar von einem Fisch gefressen wurden, der die unverdaulichen Teile dann erbrach.

«Dies ist eine wirklich ungewöhnliche Entdeckung», erklärte der Paläontologe Jesper Milàn. Sie werfe ein Licht auf die Nahrungskette während der Kreidezeit, die vor rund 143 Millionen Jahren begann und vor etwa 66 Millionen Jahren endete. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
«Project Iceworm»: Wie die USA Atomraketen in Grönland verstecken wollten
Unter dem Codenamen «Project Iceworm» plante das US-Militär eine geheime Raketenbasis im Eisschild von Grönland. Dänemark wurde nicht informiert.
Im April 2024 flog ein Team von NASA-Wissenschaftlern über die gigantische Eisfläche Grönlands. Ziel des Erkundungsflugs war, einen neuen Radar zur Kartierung der grönländischen Eiskappe zu testen. Dieser entdeckte plötzlich seltsame Formen im Eis. Erst der Einsatz eines bodendurchdringenden Radars brachte Klarheit: Die Strukturen im Eisschild gehörten zu einer längst aufgegebenen US-Basis, dem Camp Century, dessen Überreste unter dem Eis verborgen sind.
Zur Story