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Ampel für Lebensmittel (Symbolbild)

Farben sollen kennzeichnen, wie gesund ein Lebensmittel ist. Bild: Shutterstock

Ampelsystem Nutri Score – gesunde Fertiglasagne, ungesunde Nüsse

Grün, gelb oder rot? Mit dem Ampelsystem Nutri Score soll auf einen Blick klar sein, ob Lebensmittel gesund sind oder nicht. Unsere Autorin hat ihre Einkäufe eine Woche lang damit getestet und festgestellt: Die Ampel führt auch in die Irre.

Annika Bangerter / CH-Media



Orange. Und damit durchgefallen. Vor mir auf dem Tisch liegt eine Nuss-Beeren-Mischung. Ich hatte sie gleich am Anfang aus meinen Vorräten gefischt, um das Experiment einigermassen schmeichelhaft zu starten. Nüsse sind gesund, sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren. Und die paar getrockneten Beeren, die sich dazwischen tummeln, enthalten einige Vitamine. Ein gesunder Brainfood also?

Falsch. Das zeigt zumindest die Ampel auf meinem Handy. Im dunkelorangen Kreis prangt der Buchstabe «D». Von fünf Abstufungen landet somit jene Nussmischung, mit der ich meine nachmittäglichen Gelüste nach Schokolade abwehre, auf dem zweitletzten Platz.

Nutri Score heisst das System, das mit einer fünfstufigen Skala aufzeigen soll, wie gesund ein Lebensmittel ist. Die Spitzenreiter «A» und «B» blühen im grünen Kreis auf, für das mittelmässige «C» gibt es gelb, und die Schlusslichter «D» und «E» haben orange und rote Kreise. So weit, so übersichtlich.

Gesundheit beginnt beim Einkaufen: BitsaboutMe ermoeglicht Schweizer Konsumenten neuerdings, die Daten ihrer Lebensmitteleinkaeufe bei Migros und Coop fuer ihre Gesundheit zu nutzen. Dafuer verknuepfen Nutzer einfach die Cumulus und Supercard mit ihrem persoenlichen Daten-Speicher auf dem BitsaboutMe Online-Datenmarktplatz. Die Naehrstoffzusammensetzung der gekauften Lebensmittel wird automatisch als individueller Nutri-Score auf ihrer persoenlichen BitsaboutMe Uebersichtsseite visualisiert. Mit diesem erstmalig digital verfuegbaren, leicht verstaendlichen Farbskala-System koennen Ernaehrungsgewohnheiten einfach im Blick behalten werden. Gleichzeitig koennen BitsaboutMe Nutzer an einer grossangelegten schweizweiten Studie der ETH Zuerich zur Praevention ernaehrungsbedingter Krankheiten teilnehmen und ihre anonymisierten Daten fuer einen gemeinnuetzigen Zweck einsetzen. Weiterer Text ueber ots und www.presseportal.ch/de/nr/100064401 (PPR/obs/BitsaboutMe AG)

Bild: PPR

Konsumenten- oder Ärztevereinigungen unterstützen den Nutri Score. Es brauche ein unabhängiges, wissenschaftlich evaluiertes System, argumentieren sie. Detailhändler wie Migros und Coop lehnen ihn wenig überraschend ab. Die bestehenden Nährwerttabellen reichten aus, eine weitere Kennzeichnung sei nicht notwendig, schreibt der Dachverband IG Detailhandel in seinem Positionspapier.

Doch die Grossisten kommen unter Druck: Hersteller Danone kennzeichnet seine Produkte bereits mit dem Nutri Score. Nestlé und nun auch Aldi wollen nachziehen. Nur: Wie hilfreich ist das Ampelsystem tatsächlich für die Kunden?

Böser Käse, gute Fertigpizza? Die Verwirrung im Supermarkt

Eine Woche lang scanne und überprüfe ich meine Einkäufe. Während die Debatten andauern, lassen sich bereits heute dank Apps die Lebensmittel mit dem Nutri Score überprüfen. Die Handy-Kamera erfasst den Strichcode, um Sekunden später die Ampel leuchten zu lassen. Anfänglich funktionieren die Vergleiche gut. Zum Beispiel bei jenen Produkten, die berühmt-berüchtigt sind, Zuckerbomben zu verstecken: Frühstücks-Müesli.

Statt mühsam in sämtlichen Nährwerttabellen den Zuckergehalt herauszusuchen, lässt sich über die App Nutri Scan eine Rangliste abrufen, um dann ein «A»-Müesli aus dem Regal zu ziehen. Der Vergleich zeigt: Aufdrucke wie «Vollkorn» oder «10 Prozent Nahrungsfasern» klingen zwar gut, machen die Produkte aber nicht zum gesunden Lebensmittel. Solcher Etikettenschwindel soll nun mit dem Nutri Score beendet werden.

Doch beim weiteren Gang durch die Regale irritiert die Lebensmittel-Ampel zunehmend. Das dunkle und frische Proteinbrot von Coop erhält dasselbe hellgrüne «B», wie die weissen Toastbrot-Scheiben von Prix Garantie. Während sich letztere wie Luft im Bauch anfühlen, macht das Brot satt. Auch vor der Käsetheke runzelt sich die Stirn beim Blick aufs Handy. Deren Produkte schneiden beim Nutri Score generell schlecht ab, wohl wegen ihrem hohen Fettanteil. Mit Ausnahme von Cottage Cheese. Aber weder Tilsiter, Emmentaler noch Feta schaffen es in den grünen Bereich. Obwohl Käse durchaus seine Berechtigung auf dem täglichen Menüplan hat, leuchtet die Ampel fast nur in oranger Farbe.

Ein anderes Bild zeigt sich hingegen beim Convenience Food. Dort finden sich Fertigpizzen mit einem guten «B». Und sowohl bei Migros als auch bei Coop gibt es Fertiglasagnen, die ein «A» einheimsen. Ich bin irritiert. Wenn ich den Empfehlungen folgen würde, könnte ich den Laden mit einem Korb voller hochverarbeiteten Lebensmittel verlassen. Also mit jenen Produkten, vor denen Ernährungsberater abraten. Offensichtlich bedeutet «grün» nicht gleich gesund. Vor den Kühlregalen stehend, frage ich mich: Wie kann das sein? Und wie soll diese Ampel helfen, die Volkskrankheit Übergewicht in den Griff zu bekommen?

«Es wäre wünschenswert, wenn mehr Faktoren einbezogen werden könnten.»

Josianne Walpen, Stiftung für Konsumentenschutz

Auch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BLV) befürwortet die Lebensmittelampel. Dort heisst es: «Nutri Score ist keine absolute Bewertung eines Produktes, sondern hilft, ähnliche Produkte miteinander zu vergleichen und eine bewusste Wahl zu treffen.» Das BLV unterstütze die Einführung des Ampelsystems, weil es einfach zu lesen sei und das Lebensmittel statt in einzelnen Nährstoffen in seiner Gesamtheit bewerte. Nutri Score ersetze weder die geltenden Ernährungsempfehlungen noch die Lebensmittelpyramide. Es zeige aber, welches Produkt aus der gleichen Lebensmittelgruppe die bessere Zusammensetzung habe, schreibt die Sprecherin des Bundesamts. Im Laden zeigt sich: Das klappt, wenn ich mich sowieso für Convenience Food entschieden habe. Will ich aber beispielsweise Feta-Käse kaufen, hilft der Nutri Score nicht. Jedes Produkt zeigt ein schlechtes «D».

Das Ampelsystem wurde 2017 in Frankreich eingeführt – auf freiwilliger Basis. Länder wie Spanien oder Belgien zogen nach. In Deutschland verkommt es hingegen zum Politikum. Die zuständige Ernährungsministerin, Julia Klöckner (CDU), wird für ihr zögerliches Vorgehen bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln scharf kritisiert. Die Verbraucherorganisation Foodwatch wirft ihr Verhinderungspolitik vor.

Der Frust scheint besonders tief zu sitzen, da die Ernährungsindustrie jahrelang gegen eine einfache Kennzeichnung gekämpft hat. Als dann Hersteller eigene Ampel-Modelle vorlegten, zeigte sich: Das waren Mogelpackungen. Statt einer einheitlichen Mengenangabe gaben sie die Nährwerte einer Portion an. Wie viel diese umfasste, legten die Produzenten fest. Damit etwa der Lion-Schokoriegel einigermassen akzeptabel daherkam, definierte Nestlé eine Portion mit 30 Gramm. Verkauft werden die Riegel jedoch in Packungen mit 42 oder 65 Gramm, wie Foodwatch aufzeigte.

Das ist beim Nutri Score anders. Bei diesem System wird immer von 100 Gramm ausgegangen. Im Vergleich mit anderen Kennzeichnungsmodellen schnitt der Nutri Score in Studien auch gut ab. Den zugrunde liegende Algo-rithmus entwickelten Wissenschaftler. Um die Qualität eines Lebensmittels zu berechnen, haben sie eine Art Punktesystem entwickelt. Nahrungsfasern und Proteine sorgen zum Beispiel für Pluspunkte; Abzüge gibt es unter anderem für gesättigte Fettsäuren, Zucker oder Salz.

Nur: Mineralstoffe, Vitamine oder Spurenelemente bleiben aussen vor. Unberücksichtigt bleiben ebenso Zusatzstoffe wie künstliche Geschmacksverstärker, Süss- oder Farbstoffe. Also genau jene Zusätze, die aus der Zutatenliste oft regelrechte Bandwürmer machen.

«Wie gesund ein Lebensmittel ist, hängt auch vom Verarbeitungsgrad ab.»

David Fäh, Ernährungsexperte an der Berner Fachhochschule

Künstlich gesüsste Produkte schneiden gut ab

Selbst eine Befürworterin des Nutri Score wie Josianne Walpen von der Stiftung für Konsumentenschutz räumt ein, dass das System Unschärfen habe. «Es wäre wünschenswert, wenn mehr Faktoren einbezogen werden könnten», sagt sie. Momentan sei dies aber nicht möglich. Der Nutri Score könne nur berechnen, was angegeben werden müsse. «Bei den Zusatzstoffen kennen aber nur die Hersteller die Menge und die Relevanz», sagt Walpen.

Werden die Konsumenten aber nicht in falscher Sicherheit gewogen, wenn eine grüne Note nicht automatisch bedeutet, dass ein Produkt gesund ist? Dazu sagt die Konsumentenschützerin: «Der Nutri Score hilft vor allem, Produkte zu vergleichen – also zum Beispiel Fertigpizzen einander gegenüber zustellen. Aber er setzt auch ein gewisses Ernährungswissen voraus. Zum Beispiel, dass man hoch verarbeitete Produkte wie Fertigpizzen grundsätzlich zurückhaltend konsumieren sollte.»

Das wird auch deutlich, wenn man durch die Rangliste der Joghurts scrollt. Vor allem Light-Produkte schaffen es in den dunkelgrünen Bereich. Dasselbe Bild zeigt sich bei Coca-Cola. Mit Zucker bekommt das Getränk ein rotes «E», in der Light-Version hingegen ein «B». Dabei haben Studien längst gezeigt, dass solch künstlich verschlankte Produkte beim Abnehmen oft keine Hilfe sind. Im Gegenteil. Die künstliche Süsse weckt beim Gehirn eine Erwartung, die nicht eintrifft. Der Appetit bleibt – und lässt oft zum nächsten Snack greifen.

«Um das Gewicht zu kontrollieren, ist es sinnvoller, auf unverarbeitete oder minimal verarbeitete Lebensmittel zu greifen», sagt David Fäh, Ernährungsexperte an der Berner Fachhochschule. Rohe, ungesalzene Nüsse können trotz des hohen Gehalts an Kalorien beim Abnehmen helfen.

Für Fäh müsste der Nutri Score weiter entwickelt werden, um ein effektives Hilfsmittel zu sein: «Wie gesund ein Lebensmittel ist, hängt stärker vom Verarbeitungsgrad ab als von der Zusammensetzung ». Er verweist auf eine Studie, die im Mai für Aufsehen gesorgt hat. Darin zeigen US-amerikanische Forscher auf, dass hochverarbeitete Nahrungsmittel dazu verleiten, mehr zu essen. «Generell weisen solche Produkte eine höhere Kaloriendichte auf. Zudem verschwinden durch den Herstellungsprozess wertvolle Stoffe und problematische kommen hinzu», sagt Fäh. Er plädiert dafür, den Nutri Score mit einem weiteren System zu koppeln: der Nova-Klassifikation. Sie teilt die Lebensmittel in vier Gruppen ein – nach Grad ihrer Verarbeitung.

Nicht über das Ampelsystem aufregen mag sich Psychologe Michael Siegrist von der ETH Zürich. Er erforscht das Konsumverhalten und hat auch Tests zum Nutri Score durchgeführt. «Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Effekt in Bezug auf den Kaufentscheid bescheiden ausfällt», sagt er. Das Gesundheitsbewusstsein stelle nur einen Faktor dar, zu welchen Produkten wir greifen. «Stärker wiegt der Preis und vor allem, wie gut es uns schmeckt», sagt Siegrist.

Nach einer Woche mit den Nutri-Score-Apps hat sich auch bei mir fast nichts verändert, ausser dass ich am Nachmittag an einer neuen Nussmischung knabbere. Im grünen Bereich.

Welche Lebensmittel sind gesund? Das soll das Ampelsystem von Nutri Score zeigen. Durch die starke Vereinfachung können aber auch hochverarbeitete oder minderwertige Produkte gut abschneiden.

Mit der App Essen scannen

Mit drei Apps lassen sich Lebensmittel laut Nutri Score überprüfen: Better-Choice Switzerland, Open Food Facts und NutriScan. Letztere zwei haben eine grosse Datenbank. Mit der Suchfunktion lassen sich Ranglisten abrufen. Manko: Eine gewisse Fehleranfälligkeit, da Freiwillige die Daten erfassen. Eine gute Visualisierung bietet die App NutriScan (nur Französisch) von der Konsumentensendung «Bon à Savoir ». Sie zeigt die Zuckermenge eines Produkts in Würfelzuckern an. (aba)

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133Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scooby doo 15.07.2019 08:55
    Highlight Highlight
    Play Icon
    Einfach mal anschauen und .....😩
  • Janis Joplin 15.07.2019 08:34
    Highlight Highlight Die Ampel erkennt nicht was wirklich gesund ist. Erinnert mich an den BMI - der auch nicht erkennt, dass Muskeln schwerer sind als Fett.
  • Gummibär 15.07.2019 01:16
    Highlight Highlight Unser Leben wird soviel einfacher werden wenn alles was wir tun über Ampeln gesteuert wird !
    Was wir essen, welche Kleidung wir anziehen, welche Musik wir hören, welche Filme wir uns anschauen, welchen Beruf wir wählen, wen wir daten ......
  • Paedu87 14.07.2019 23:01
    Highlight Highlight Das System ist quatsch. Wieso sollte ich Fertigpizzas miteinander vergleichen wollen? Was ist das Ziel? Die Leute sollen sich gesünder ernähren, also gehört auf jede Fertigpizza ein fettes rotes "böse". ;-) Das Problem ist ja nicht unbedingt die Pizza - da weiss jeder dass er sündigt - aber der Meeretichschaum mit 15g Zucker auf 100g. Der ist ok wenn ich sonst keinen Zucker esse aber mit Joghurt und Desert summiert es sich. Das macht das System deutlich komplexer weil das einzelne Nahrungsmittel nicht unabhängig von der gesamten und anderen Mahlzeiten des Tages/Woche betrachtet werden kann.
  • Frausowieso 14.07.2019 18:38
    Highlight Highlight Es wäre sinnvoller, viele künstliche Inhaltsstoffe, sowie irreführende Marketingversprechen, zu verbieten. Schokolade aus Palmöl, Zucker und Milchpulver sollte nicht als etwas gesundes aus Milch angepriesen werden. Das nur als offensichtliches Beispiel. Es gibt hier unzählige Produkte, in denen nicht drin ist, was man erwarten würde.
  • PC Principal 14.07.2019 14:02
    Highlight Highlight Also die Autorin geht generell davon aus, dass Fertiggerichte dick machen und hält das Ampelsystem deswegen für falsch. Ist es nicht etwas pauschelisierend, davon auszugehen, dass jedes Fertiggericht ungesund ist? Experten scheinen das Ampelystem jedenfalls gut zu finden.
  • Leela 14.07.2019 13:44
    Highlight Highlight Es sollte ein Ampelsystem über die ökologische Belastung von Produkten geben. Das Andere ist doch ein Witz, da sind wir seit der 1. Lektion Kochunterricht weiter.
  • Quicklebendig 14.07.2019 11:54
    Highlight Highlight Das Ampelsystem Nutri Score sagt wenig über den (Un-)Wert einer Nahrung aus. Es stärkt die etablierte chemisch-analytische Betrachtungsweise, denn es erfasst die Wertigkeit, resp. die Einbussen, die durch die industrielle Verarbeitung geschehen, nicht. Eine Angabe zur Herkunft der Grundnährstoffe Eiweiss, Fett und Kohlenhydrate ist aus gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Aspekten sinnvoll. Doch WICHTIGER sind der Grad der Verarbeitungsweise, die Menge der enthaltenen Vitalstoffe und die Beigabe von Zusatzstoffen. Weiterführende Infos unter: https://quicklebendig.ch/
  • Alnothur 14.07.2019 11:50
    Highlight Highlight Etwas so komplexes wie Ernährung mit einem eindimensionalen Ampelsystem zu kennzeichnen ist einfach nur idiotisch.
  • Thomas Oetjen 14.07.2019 11:30
    Highlight Highlight Bei allem Respekt für den Test.

    Das Ampelsystem soll ja vor allem bei den Produkten im Convieniencebereich und generell helfen.
    Dass man Grundnahrungsmittel im immer selber zusammenstellt ist wohl klar. Diese Bewertungen sollen einem ja nicht die Verantwortung der Ernährung abnehmen, sondern uns bei den fragwürdigen Produkten helfen.

    Wenn ich die Wahl zwischen zwei Joghurts habe und eines ist grün u d das andere orange, dann bin ich sehr dankbar, das ohne Studium der Inhaltsangaben herausgefunden zu haben. Zumal diese für mich ohne Lesebrille eh nicht zu lesen sind.
  • Tagedieb 14.07.2019 11:28
    Highlight Highlight Nebst den erwähnten "Mängel" des Ampelsystems seh' ich noch weitere: bezügl Ernährung ist es nun mal so, dass nicht für jeden Mensch das gleiche gesund ist. Fängt schon damit an, ob jemand zu Unter- oder Übergewicht neigt, geht weiter mit dem Verhalten (wer zB intensiv Sport treibt muss sich anders ernähren, als jemand der es lieber gmütlich nimmt- oder auch bei derArbeit: Bau/Büro), dann kommen Allergien dazu, genetische Voraussetzungen (Blutarmut, hoher Chlesterinspiegel etc.) u.s.w. Solang der Mensch versuchen wird, (Ernährungs-)regeln zu finden, die für alle gelten, wird er scheitern.
  • Sharkdiver 14.07.2019 11:28
    Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher aber ich glaube dass die Autorin den Nutriskore falsch versteht. Nüsse und Beeren sind nicht ungesund und das sagt der Nutriskore auch nicht. Der Nutriskore zeigt auf, von was man unbedenklich wie viel Essen soll. Beispiel: 100g studentenfutter = ca. 500 kallorien. Ich schätze mal, das ein Mensch ca. 1kg pro Tag isst. Eine Frau a 60kg braucht rund1300kallorien. 1KG studentenfutter hat ca.5000 kallorien. Dazu kommen noch die ganzen Fette. Somit bedeutet meiner meinung nach, das bei einer Beeren/nuss Mischung man kleinePortionen am Tag essen kann aber nicht unmängen.
    • Garp 14.07.2019 14:25
      Highlight Highlight Ah dann kann man die Pizza , die grün ist unbedenklich in Mengen essen 😂

      Du hast nichts verstanden 1, setzen.

      Kein Mensch isst 1kg Studentenfutter am Tag , aber mal schnell mehr als 100g Pizza.
    • who cares? 14.07.2019 17:34
      Highlight Highlight Eine 60kg Frau braucht nur 1300 kcal? Das ust der Grundumsatz. Also wenn sie den ganzen Tag unbeweglich liegt. Sonst sind es etwa 1800, falls sie Sport macht noch mehr.
  • Nik G. 14.07.2019 11:24
    Highlight Highlight Ampelsysteme bringen nichts wenn die Leute nicht verstehen was sie Aussagen. Das Problem bei der Ernährungswissenschaft ist, dass die Empfehlungen immer wieder ändern. Ja keine Eier gefährlich! Esst Eier die sind gesund. Ja kein Fett! Fett ist trotzdem wichtig! Keine Kalorien. Vermutlich kommt in 2 Jahren esst Kalorien. Da wir Allesesser sind müssen wir auch alles essen.
  • Tigger622 14.07.2019 11:22
    Highlight Highlight Ich nutze immer mal wieder gerne die App Codecheck.
    Finde ich besser als eine einfache Ampel.
    Die App zeigt einem Nährwerte an (auch mit Ampel) aber auch problematische Inhaltsstoffe z.B. Welche Art von Fettsäuren (gesättigt oder ungesättigte), ob Palmöl drin ist etc. Außerdem bietet sie auch häufig Alternativprodukte an.
    Und es geht für alle Produkte, also z.B. Kosmetik (Mikroplastik,Tierversuche)

    Ist eine gute Hilfestellung.

    Aber keine App der Welt, ersetzt eigenes Denken und gesunden Menschenverstand.
    Leider liegt da häufig genau das größte Problem.
    • sowhat 14.07.2019 15:50
      Highlight Highlight Danke, Hab den grad ausprobiert. Mehr Info als auf der Verpackung steht, hat er nicht gegeben. Ok ausser, dass da noch ein farbiger Ring drauf ist, der aber die Nachhaltigkeit null berücksichtigt.
      Also weitersuchen.
  • swisskiss 14.07.2019 11:20
    Highlight Highlight Statt Verpackungen studieren, mal grundlegende Kenntnisse aneignen.

    Tiptopf, Pauli, Larousse kaufen und sich die Grundlagen der Ernährung aneignen.

    Nur schon die Vorstellung eine Fertiglasagne essen zu müssen, lässt mich erschaudern.

    Ueberspitzt formuliert: Wenn die Verpackung aus Karton besser bewertet wird als der Inhalt frage ich mich, wozu solch eine Ampel dienen soll.
    • Peter Miese 14.07.2019 17:39
      Highlight Highlight Larousse!!! unbedingt zu empfehlen, danke! der „kleine“ genügt schon vollends, „tiptopf“ kann man dann getrost in die tonne (oder ins brocki) geben.
  • grandvlad 14.07.2019 11:18
    Highlight Highlight Vielleicht werden die Lebensmittelläden jetzt ganz neu eingeräumt, nicht mehr nach Produkte geordnet, sondern nach Farbzugehörigkeit; grün markierte Böden und Wege; orange und rot markierte Wege und Böden :)
  • Likos 14.07.2019 11:06
    Highlight Highlight Keine Kennzeichnung der Welt kann verhindern das man zu viel oder zu falsch isst. Die Ampel hilft nur dabei nicht leichtfertig in versteckte Fallen zu laufen.
  • The Destiny // Team Telegram 14.07.2019 11:03
    Highlight Highlight Verblendung des DAU Konsumenten
  • Joe Smith 14.07.2019 11:02
    Highlight Highlight Es ist eine grassierende Zwangsvorstellung unserer Zeit, auch komplexeste Sachverhalte auf eine einzige Zahl reduzieren zu wollen. Ich nenne das die Kassensturzisierung des Denkens, wobei der «Kassensturz» diese Unsitte natürlich nicht erfunden hat. Was der Bewertung von Staubsaugern noch harmlos ist wir, bei der Bewertung von Nahrungsmitteln schon problematischer, und spätestens bei der Bewertung von Politikern wird dieser Simplifizierungswahn dann endgültig gefährlich.
    • Joe Smith 14.07.2019 13:05
      Highlight Highlight Upsi, da schaffte es wieder mal ein schrecklicher Cut-and-paste-Fehler in den Satz, aber ich denke, mit etwas gutem Willen ist der beabsichtigte Sinn dennoch erkennbar.
  • DemonCore 14.07.2019 11:01
    Highlight Highlight Ampelsystem steht für die Verdummung der Konsumenten. Nährwerttabellen enthalten genau die Informationen die man braucht. Wer nicht weiss was Kohlenhydrate sind, oder gesättigte Fettsäuren muss halt in Gottes Namen mal eine halbe Stunde googlen, bis er/sie es checkt. Oft lernt man das ja auch in der Schule.

    Wichtig ist dass Nährwerttabellen so gestaltet sind, dass man sie vergleichen kann.

    Intransparente, irreführende Punktesysteme brauchen wir nicht.
    • sowhat 14.07.2019 15:28
      Highlight Highlight Ach und wenn wir schon dabei sind: wichtig wäre auch, dass sie IMMER lesbar sind. Weisse Schrift auf transparenter Flockenpackung in Schriftgrösse 6 ist für Nada.
  • Lienat 14.07.2019 11:00
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, wie es den anderen geht. Aber ich habe vor ca. 20 Jahren im Hauswirtschaftsunterricht mal gelernt, wie man die Nährwertangabe auf dem Etikett lesen und interpretieren kann. Ist die Gesellschaft wirklich dermassen am verblöden, dass man dafür jetzt ein kindergartentaugliches Ampelsystem einführen muss (bei dem zudem noch ordentlich getrickst wird)? Oder sind die Leute einfach zu phlegmatisch, um sich mit der eigenen Ernährung auseinanderzusetzen?
    • bebby 14.07.2019 13:24
      Highlight Highlight Nicht phlegmatisch sondern weil wir chemisch gesteuert sind. Süsses und Salziges führt einfach zu einem tollen Flash. Grüner Salat hingegen ist einfach ein Füller. Und als Kind macht man im Hirn die Gleichung gesund = geschmacklos
      Der Psychologe hat es ja auf den Punkt gebracht: wir kaufen, was uns am besten schmeckt.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 14.07.2019 15:57
      Highlight Highlight Einfach mal einen Monat kurzkettigen Zucker weglassen (in kurz: Vollkorn ja, Weizen, Zucker, Honig, Frucht- und Traubenzucker nein) und dann ein Snickers essen. So versteht man, dass Zucker wie ein entgleisender Güterzug in die Blutbahn schiesst.
  • PHI (formerly known as Pat the Rat) 14.07.2019 10:51
    Highlight Highlight Zum Glück habe ich eine gewisse Ahnung von Lebensmitteln und vom Kochen (MERCI Mami! Merci Schulkochen ohne verarbeitete Lebensmittel).

    Dadurch weiss ich, dass Kaffee-Rahm zwar 15%! Fett enthält, das aber pro Tasse Kaffee nur ungefähr 3 Gramm ausmacht.

    Ich werde also weiterhin ohne alle diese Ampelsysteme und sonstigen Kennzeichnungen überleben können.

    Trotzdem ist es im Kern eine gute Idee, aber einfach nicht genug ausgereift.
    • Likos 14.07.2019 13:10
      Highlight Highlight Eine Kaffeerahm Kapsel hat 20kcal. Das sind bei 4 Tassen am Tag schon 80kcal.
      Über ein Jahr ergibt das total 29200kcal.
      29200kcal entsprechen etwa 4.17kg Fett in einem Körper.
      Nehmen wir noch zwei TL Zucker (32kcal) in den Kaffee sind das im Jahr nochmal 46720kcal = 6.67kg Körperfett.
      Man könnte also ein einem Jahr fast 11kg abnehmen wenn man schwarzen Kaffee trinkt.
    • PHI (formerly known as Pat the Rat) 14.07.2019 15:10
      Highlight Highlight @ Likos:

      Also zum Ersten: ich trinke meinen Kaffee ohne Zucker, mit finde ich widerlich.

      Und zum Zweiten: Diese Fett&Zucker = Körperfett Rechnung geht nicht so ganz auf, denn der Körper verbrennt ständig Kalorien.
      Das würde nur stimmen, wenn diese 46'720 kcal überschüssig wären gegenüber dem Tagesbedarf.

      (Ich bin seit 10+ Jahren 75 Kilogramm schwer, bei 183 cm Körpergrösse)
    • Likos 14.07.2019 16:10
      Highlight Highlight Ich schreibe ja nicht das man dadurch zunimmt. Unseren Grundumsatz können wir ja verplempern wie wir wollen :).
      Ich will damit nur sagen das so Kleinigkeiten über das Jahr doch mit hohen Zahlen zu Buche schlagen.
      Die Kalorienquelle ist übrigens völlig egal für die Rechnung, aber der Kaffee ist ein schönes Beispiel wo fast jeden betrifft (auch mich).
      Es lohnt sich auf jeden Fall seine Gewohnheiten mal hochzurechnen wenn das Körpergewicht etwas abdriftet.

      Ein Spruch sagt ja nicht umsonst so schön: Man nimmt zwischen Neujahr und Weihnachten zu und nicht zwischen Weihnachten und Neujahr.
  • beaetel 14.07.2019 10:47
    Highlight Highlight Das Ampelsystem sollte man verbieten, weil es gefährlich ist. Fertigprodukte sind generell ungesund, weil sie so viele Zusatzstoffe brauchen, um haltbar zu bleiben. Und die sind so schädlich wie das Rauchen, welches einen auch nicht am selben Tag tötet. Meine Empfehlung. Marktfrische Ware, noch besser aus dem eigenen Garten, selber kochen und bei der Zubereitung so wenig wie möglich ändern. Kann ganz köstliche Gerichte geben, wenn der Gaumen nicht schon völlig durch Junkfood und vor allem auch Junk-Drinks wie Energy-Drinks, Cola etc (Zuckerbomben) verdorben ist. Bon App 🥕
  • Th. Dörnbach 14.07.2019 10:24
    Highlight Highlight Den Mist schaut nach 2 Wochen ohnehin niemand mehr an.
  • ETH1995 14.07.2019 10:14
    Highlight Highlight Keiner sagt, dass das Ampelsystem perfekt ist. Aber der Beitrag hilft nicht wirklich. Vor allem deshalb nicht, weil die Autorin sich bei ihren Quellen, was gesund ist und was nicht, vor allem auf ihr Bauchgefühl und gefährliches Halbwissen verlässt.
    Nicht mal die Lebensmittelpyramide setzt sie ein. Keiner sagt, dass wir nichts aus dem roten Bereich essen dürfen. Prinzipiell nehmen wir einfach zu viele Kalorien zu uns, ob Protein, Fett oder Kohlenhydrate ist nicht unwichtig, aber trotzdem sekundär zum Kaloriengehalt. Falsch ernährt bedeutet fast immer auch überernährt hier in der CH.
    • sowhat 14.07.2019 15:52
      Highlight Highlight Genau das tut der /die durchschnittliche Konsument/in
  • reich&schön 14.07.2019 10:05
    Highlight Highlight Volksverdummung statt Aufklärung und ein weitgehend sinnloser, kostentreibender Leerlauf.

    Viel sinnvoller wäre eine Vereinheitlichung der Nährwerttabellen wie es in den USA schon seit vielen Jahren mit den "Nutrition Facts"-Aufdrucken vorgeschrieben ist.
  • Raphael Stein 14.07.2019 09:58
    Highlight Highlight Wir verblöden.
  • Garp 14.07.2019 09:57
    Highlight Highlight Wer sich gesund ernähren will, der muss sich mit Ernährung befassen. Dieses Ampelsystem ist doch nicht wirklich zielführend. Natürliche Vitamine und Mineralstoffe etc. einfach aussen vor zu lassen, geht gar nicht. Da würde nämlich der weisse Toast und die Pizza durchfallen und die Lasagne bestimmt auch.
    Zusatzstoffe müssten ebenfalls einfliessen.

    Gut kauen, langsam essen, geniessen, wieder lernen wann man Hunger hat und nicht nur Gluscht hilft gegen zu viel essen.
  • ChiliForever 14.07.2019 09:56
    Highlight Highlight Mensch, da erscheint die Verweigerungshaltung von Frau Klöckner in Deutschland gegen eine Ampelkennzeichnung doch in ganz neuem Licht, jetzt, wo ich den Artikel gelesen habe.... Und das Licht ist nicht das schlechteste.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 14.07.2019 09:55
    Highlight Highlight Sinnlose Information diese Ampel. Hilft genau denen nicht, die es nötig hätten. Alle anderen haben die Info auch so... ein farbiges "Bildli" mehr auf der Verpackung.
  • mxpwr 14.07.2019 09:54
    Highlight Highlight Wer legt denn überhaupt fest, was gesund und ungesund ist? In der Wissenschaft ist es meiner Meinung nach beispielsweise recht umstritten, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren tatsächlich gesünder sind als gesättigte, wie auch hier in den Kommentaren öfters behauptet wird (besonders in der englischsprachigen, Stichwort PUFAS). Oder manche Sachen sind für gewisse Körperfunktionen förderlich, für andere eher hinderlich. Und generell ist doch auch nicht für jede Lebensweise die gleiche Ernährungsweise gesund oder sinnvoll. Eigenverantwortung wäre gefragt.
    • Garp 14.07.2019 12:48
      Highlight Highlight Ohne gesicherte Forschung, die du ja einbringst, ist Eigenverantwortung auch schlecht möglich.
    • mxpwr 14.07.2019 12:56
      Highlight Highlight Nachtrag: das Grundproblem in der Ernährungswissenschaft ist, dass es unzählige Drittvariablen gibt, die sich kaum ausschliessen lassen. Wer will (und kann) sich schon jahrelang nur von ungesättigten Fettsäuren ernähren?
    • Garp 14.07.2019 16:04
      Highlight Highlight Keiner ernährt sich nur von Fett 😂 . Und ungesättigte Fettsäuren kommen auch in keinem Lebensmittel in Reinform vor. Auch gesunden Öle und Fette enthalten gesättigte Fettsäuren.

      Ich weiss nicht worauf Du hinaus willst. Vor Jahren galt ein Ei pro Woche, mehr nicht galt als ungesund. Die Forschung sagt heut wieder was anders und in 20 Jahren ist was heute gesund gilt vielleicht wieder als ungesund eingestuft. Das einzige was sicher ist, einseitige Ernährung ist ungesund!
  • Gianini92 14.07.2019 09:46
    Highlight Highlight „Rohe, ungesalzene Nüsse können trotz des hohen Gehalts an Kalorien beim Abnehmen helfen.“

    Wie soll das gehen? Kalorien helfen nie beim abnehmen, das ist vermutlich die einzige Ernährungsrichtlinie die eigentlich nie zur Debatte stand, oder irre ich mich?
    • reich&schön 14.07.2019 10:00
      Highlight Highlight Das geht, indem die fetthaltigen Nüsse Dich sattmachen ohne dass Du viele Kohlehydrate zu Dir nimmst.
    • häxxebäse 14.07.2019 10:07
      Highlight Highlight Nein Du irrst Dich nicht, aber nüsse sind gesund und geben ein völlegefühl, also nascht man nachher nicht noch andere dinge. Zudem keinerlei zusatzstoffe.
      Kalorien sind wie der BMI: irreführend. Mein partner hat einen leicht erhöhten bmi, weil er sehr viel muskelmasse hat. Trainiert täglich knapp 2 std und im vergleich neben einem wirklich übergewichtigen erlkennt jeder, dass er sehr gesund ist.
    • ETH1995 14.07.2019 10:11
      Highlight Highlight Die Autorin verlässt sich bei ihren Quellen vor allem auf ihr Bauchgefühl und gefährliches Halbwissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 14.07.2019 09:45
    Highlight Highlight Demnächst kann ich wohl Coop und Migros verklagen, wenn ich fett werde, obwohl ich nur deren Grünampel Food esse? Die Bevormundung der Menschen nimmt groteske Züge an. What's next? Blick und Watson kriegen ein A-Label und die Weltwoche ein E?
    • sowhat 14.07.2019 15:59
      Highlight Highlight Schöne Vorstellung. Nur dass Blick kein A kriegt. :)
  • Grave 14.07.2019 09:28
    Highlight Highlight Entlich gibts sowas, darauf hat die menschheit gewartet 😲Ich frage mich wie unsere vorfahren jahrtausenden überleben konnte ohne ampelsystem beim essen ?
    • Leguan 14.07.2019 10:23
      Highlight Highlight So viel Schrott wie man heute im Supermarkt kaufen kann, gibts noch keine 100 Jahre lang. Genau wie es so viele übergewichtige Leute noch nicht so lange gibt.
    • Hierundjetzt 14.07.2019 10:47
      Highlight Highlight Ganz einfach: heute nimmt infolge des starken Zuckergehaltes in der Nahrung und der einseitigen Fokussierung auf Stärke, zB Pizzen und Teigwaren (=Zucker in anderer Form) Fettleibigkeit sowie Diabetes stark zu. Beides Krankheiten mit immensen Gesundheitskosten.

      Die Ampel hilft da rein gar nichts. Als Diabetiker weis ich was zu kaufen ist, als Fettleibiger nicht und es ist mir egal (sonst wär ich nicht fett)

      Helfen würde Hauswirtschaft, dieses Fach wurde in vielen Kantonen gestrichen. Was ich ehrlich gesagt absolut „dumm“ finde. Dafür gibts ne Ampel die niemand länger als 1 Woche braucht
    • Frausowieso 14.07.2019 10:49
      Highlight Highlight Industriell hergestellte Nahrung ist ein neuzeitliches Problem, mit ungeahnten Folgen. Früher wurden die Menschen auf Grund von Mangelernährung krank, heute wegen der Fehlernährung. Das Problem ist, dass sich in den Lebensmitteln Zusatzstoffebefinden, die man dort nicht vermuten würde. Es gibt wirklich viele Leute, die nicht wissen, was sie für Müll essen. Man muss sich schon intensiv mit dem Thema auseinandersetzen um eine Ahnung zu erhalten. Die Inhaltsstoffangaben sagen den meisten von uns nämlich gar nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 14.07.2019 09:28
    Highlight Highlight „Obwohl Käse durchaus seine Berechtigung auf dem täglichen Menüplan hat...“ Genau das ist doch der springende Punkt: fast alles (sogar Glace und Schoggi) haben ihre Berechtigung. Es ist alles eine Frage der Menge und Häufigkeit. Also müsste eine sinnvolle Information allenfalls darauf hinweisen, wie viel oder wenig man wie oft oder selten von etwas essen sollte.
  • Gender Bender 14.07.2019 09:24
    Highlight Highlight Es gibt kein gesund/ungesund, nur zu viel oder zu wenig.
  • Willehalm 14.07.2019 09:22
    Highlight Highlight Es gibt auch Yuka.
  • Lexxus0025 14.07.2019 09:17
    Highlight Highlight Man stelle sich beim reinkommen im eingang von cop die massenhaft mit „E“ gekennzeichneten „gesunden“ Joghurts, welche je becher etwa 25gramm Zucker enthalten vor. Kein wunder will diese verlogene mafia kein ampelsystem. Ich kaufe dann nur noch bei den anbietern, welche dieses system anbieten.
    In 30 jahren wird man sagen, dass die lebensmittelindustrie früher grossflächig eine droge ins essen gemischt hat, durch die zähne verfault sind und menschen krank und süchtig wurden. Ich finde das problem würde sich eher lösen wenn man schon in der schule lernen würde, was gesunde ernährung bedeutet.
    • DemonCore 14.07.2019 20:55
      Highlight Highlight Wer lesen kann, findet auch ohne Ampelsystem heraus wieviel Zucker enthalten ist. Die 25 g haben sie ja nicht erst seit gestern.
    • Lexxus0025 15.07.2019 11:44
      Highlight Highlight der durchschnittliche konsument verliert den überblick bei den täuschversuchen der lebensmittelindustrie. Mittlerweile gibts an die 20 bezeichnungen für zucker. So darf kellogs sogar „30% weniger zucker“ auf seine packungen schreiben, und ersetzt diesen einfach durch glukosesirup: nur die spitze des eisbergs. Ich bin für ein respektvolles transparentes Für- und Miteinander. Da es manchen wirtschaftssoziopathen nur ums verkaufen und täuschen geht muss man diese industrie halt bevormunden. Denn diese spielen mit der gesundheit von uns allen, und das hat nichts mehr mit „lesen können“ zu tun.
    • DemonCore 15.07.2019 15:17
      Highlight Highlight Ich bin weitgehend bei dir, nur macht ein Ampelsystem alles noch schlimmer. Die Kontrolle über den Informationsstand landet dann bei demjenigen, der die Parameter des Ampelsystems festlegt und ggf intransparent ändert. Nährwerttabellen enthalten Messgrössen die leicht überprüfbar und objektiv sind. Kein obskures Gremium kann tricksen. Sinnvollerweise würde man mit Unterstützung von Ärzten und Chemikern noch exakt definieren wann von Zuckern (und in welchem Detaillierungsgrad) und wann von anderen Kohlenhydraten die Rede sein darf. http://ÄÄ
  • Gubbe 14.07.2019 09:16
    Highlight Highlight Nach einem Computerprogramm zu essen, ist so was von absurd. Wir gehen zum Bauern oder auf einen Wochenmarkt, den es überall gibt. Das Ding zeigt an, dass künstlich gesüsstes gesund sein soll. Bis jetzt war meistens das Gegenteil richtig. Käse sei wegen dem Fett nicht ok. Das ist Quatsch. Jedes Gericht mit ein wenig Fett ist schmackhafter und bekommt dem Körper. Selbst habe ich ein paar Kilos zu viel, war beim Doc, Blutwerte analysiert und mir wurde gesagt, dass ich Werte wie ein 20-jähriger aufweise. Auch die restlichen Organe sind ok. Wieso also nach Programmen essen?
  • Diavolino666 14.07.2019 09:15
    Highlight Highlight Wir verlernen es immer mehr, Eigenverantwortung zu entwickeln. Alles Ungesunde soll verboten und alles vermeintlich Gesunde gefördert werden. Packt das Individuum in Watte und sollte lasst es bloss keine Konsequenzen seines eigenen Handelns spüren. Schöne neue Welt...
    • sowhat 14.07.2019 16:01
      Highlight Highlight Na ja, die Flut von gegenteiligen Informationen ist ja auch zimlich hoch
    • Diavolino666 14.07.2019 16:28
      Highlight Highlight @sowhat
      Das ist der Fluch der ganzen Sache. Nur ist hinter jedem Ampel- / Zertifizierungssystem eine Interessengruppe dahinter, welche sehr wahrscheinlich auch nur ans Geld denkt...
    • sowhat 14.07.2019 22:14
      Highlight Highlight Mit ziemlicher Sicherheit gehts idR darum den Absatz zu sichern oder anzukurbeln. Da aber einige gegenläufige Interessen im Spiel sind, wird wohl die nackte Angabe von Zahlen derzeit das zielführendste sein. Kein simplifiziertes Ampel system, sondern was ist zu wieviel % drin.
      Macht es dem Konsumenten nicht einfacher als zur Zeit. Ist aber für die, die's interessiert zumindest nachvollziehbar.
  • Magnum44 14.07.2019 09:13
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach die Tabelle mit den Nährwerten pro 100 g ein wenig grösser oder auf die Vorderseite abdrucken? Damit ist viel mehr gesagt als mit einer Ampel.
  • esclarmonde 14.07.2019 09:09
    Highlight Highlight Das Ampelsystem mag für die Bequemen vielleicht bis zu einem gewissen Grad hilfreich sein. Sinnvoller ist immer noch, sich selbst mit der Ernährung zu befassen. Für mich als Diabetikerin ist die Ampel nicht hilfreich.
    • DemonCore 14.07.2019 20:56
      Highlight Highlight Nein. Es ist einfach nur Irreführung. Niemand weiss wie die einzelnen Bewertungen zu Stande kommen und ganz offensichtlich führen sie zu höchst fragwürdigen Resultaten.
  • Ruffy 14.07.2019 09:05
    Highlight Highlight "Wenn ich den Empfehlungen folgen würde, könnte ich den Laden mit einem Korb voller hochverarbeiteten Lebensmittel verlassen."

    Das wird auch die Industrie gemerkt haben und führt das ganze freiwillig ein, imagefördernd und dem Geschäft mit verarbeiteten Lebensmitteln nicht abträglich.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 14.07.2019 09:00
    Highlight Highlight Man sollte möglichst unverarbeitete Lebensmittel kaufen und die Gerichte selbst herstellen. Wer einen Hang zu Übergewicht hat, der sollte sich Kalorienarm ernähren (viel Gemüse), aber nicht zu wenig Proteine konsumieren. Eine Ampel ist dabei total unnötig und kann das eigene Denken nicht ersetzen.
  • Hier Name einfügen 14.07.2019 08:58
    Highlight Highlight Nahrungsmittelmultis propagieren den Nutriscore, das alleine sollte schon ausreichen, uns stutzig zu machen und genauer hinzusehen.
  • leu84 14.07.2019 08:45
    Highlight Highlight Labels oder sonstige Punktesysteme von der Industrie muss man stets mit Vorsicht geniessen
    • DemonCore 14.07.2019 11:04
      Highlight Highlight Nährwettabellen sind deshalb klar vorzuziehen, da sie auf objektiven und messbaren Werten beruhen.
  • Vinc 14.07.2019 08:27
    Highlight Highlight Mur weil etwas nicht "gesund" ist, ist es noch lange nicht "ungesund". En guätä.
  • Butschina 14.07.2019 08:22
    Highlight Highlight Bei den Nüssen gibt es gesunde und weniger gesunde. Haselnüsse und Mandeln sind am gesündesten. Sie enthalten Fettsäuren die eine Arterienverkalkung vorbeugen. Erdnüsse zum Beispiel sind nicht wirklich gesund.
    Bei gemischten Lebensmittel wird ein Ampelsystem wohl immer Unsicherheit auslösen können. Oft ist gesundes mit ungesundem gemischt.
    Eigentlich wäre es wichtig selbst möglichst viel über Ernährung zu wissen, dann ist ein Ampelsystem unnötig.
    • esclarmonde 14.07.2019 09:18
      Highlight Highlight Das ist so.
      Wobei Erdnüsse keine Nüsse im herkömmlichen Sinne sind. Sie wachsen im Boden. Und gehören zu jenen Lebensmitteln, die sehr starke Allergien auslösen können.
    • Gubbe 14.07.2019 09:19
      Highlight Highlight Jede Nahrung ist gesund, nur mit Mass. Auch an zu viel Wasser kann der Mensch sterben.
    • DemonCore 14.07.2019 11:05
      Highlight Highlight Erdnüsse sind m.W. auch keine eigentliche Nüsse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRömer 14.07.2019 08:22
    Highlight Highlight Ich verstehe das System der Ampel nicht ganz. Wie will es den nun mir helfen mich zu orientieren, wenn die Fertigpizza den grünen B hat und die Nüsse den dunkel orangen D. Wenn der Kunde/Konsument sich nicht mit der Ernährung auseinander setzt, wird er sowieso dem grünen Balken vertrauen. Egal ob das jetzt gesund ist oder eben nicht. Für mich reicht es wenn ich sehe das die Lebensmittel-multis das System wollen, da kann nur was faul sein.
    • Ribosom 14.07.2019 08:39
      Highlight Highlight Nüsse und Fertigpizza gehören aber nicht zur gleichen Kategorie. Fertigpizzen werden mit Fertigpizzen verglichen und Nüsse mit Nüssen. So schwierig?
    • ands 14.07.2019 09:35
      Highlight Highlight Ich stehe in der Regel nicht im Supermarkt und überlege mir, ob ich lieber eine Fertigpizza oder ein Pack Nüsse zum Abendessen kaufe. Du schon?
    • Th. Dörnbach 14.07.2019 10:28
      Highlight Highlight @ribosom

      Ja, genau das werden die meisten nicht begreifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 14.07.2019 08:15
    Highlight Highlight Vielen Dank für den Test und die Bewertung! 👍

    Leider ist das genau das, was ich befürchtet habe: Der Nutri-Score ist gar nicht in der Lage, gesunde von ungesunden Lebensmittel zu unterscheiden.

    Für Hersteller von Industriefood ist das natürlich ein gefundenes Fressen: einfach ein bisschen an der Rezeptur drehen, und schon übertrumpfen ihre nachweislich gesundheitsbelastenden Erzeugnisse fast jede natürliche Alternative (die ja nicht verändert werden kann).

    Besser ist es, einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen, das liefert deutliche Hinweise. Aber genau das soll ja verhindert werden...
  • sowhat 14.07.2019 08:13
    Highlight Highlight Ok, dh dieses System hilft genau denen die es brauchen nicht. Wer sich eh auskennt braucht es nicht wer sich nicht auskennt den trügt es mit falscher Sicherheit.
    Das Brotbeispiel ist eklatant und 100g Fertigpizza und 100 g Nüssen gleich zu bewerten ist nutzlos. Wer hört nach 100 g Pizza auf? Und wie oft isst man 100g Nüsse auf einmal?
    Da ist die Portionenrechnung allemal zielführender.
    • Magnum44 14.07.2019 09:23
      Highlight Highlight Mit der Portionenrechnung ist dann plötzlich alles gesund, schraubt maneinfach die Menge genug weit runter. Die Tabelle (man könnte ja auch diese einfärben) pro 100g ist der Ampel um Welten überlegen. Aber du hast recht, es spielt eigentlich keine Rolle, denn die dicken Menschen werden es auch mit einem neuen System bleiben.
    • sowhat 14.07.2019 15:17
      Highlight Highlight Oh, 8tung, von dicken Menschen hab ich nicht gespochen. Da gibt es Veranlagungen und medizinische Hintegründe, die zu beurteilen uns nicht ansteht. Ich möchte lieber von Interessierten sprechen und andererseits von denen, denen dieser Zugang zu komlpiziert ist. Und die noch kein Problem haben und daher nur oberflächlich und auf die Schnelle hinkucken.
      Wenn da steht, dass eine Portion x Gramm betrifft, dann ist das zumindest nachvollziehbar. Oder in %.
      Denn natürlich ist es völlig sinnfrei einen Schokoriegel nicht in der Verpackungsgrösse zu definieren, sondern irgendwelche Bruchteile davon.
  • Töfflifahrer 14.07.2019 08:03
    Highlight Highlight Ergo, für Otto Normalverbraucher, der mal schnell einkaufen gehen muss, eine totale Verarschung.
    Also haben Migros, Coop etc. schon recht, wenn die das nicht einführen wollen.
    Man muss schon vorsichtig sein, wenn die Nahrungsmittelindustrie etwas freiwillig einführen will.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 14.07.2019 07:53
    Highlight Highlight Man fährt gut mit viel Gemüse, langsam verfügbaren Kohlehydraten, ab und zu Muskelfleisch und/oder Fisch und/oder Ei, pflanzlichen Ölen, Nüssen/Kernen, Kräutern, generell wenig Zucker und "E"s. Je weniger vorverarbeitet, desto besser. Dazu behält man eine "Indikatorhose" im Schrank: Wenn die nicht passt, hat man zugenommen und frisst so lange die Hälfte bei doppelt soviel Sport, bis die wieder passt. Und dazwischen geniesst man, was man isst ... stresst nicht und funktioniert.
    • Gubbe 14.07.2019 09:21
      Highlight Highlight Ganz genau. Ich mache das seit Jahren so.
    • reich&schön 14.07.2019 10:06
      Highlight Highlight Indikatorhose - geile Idee! 😎👍
  • aglaf 14.07.2019 07:51
    Highlight Highlight Wie Herr Siegrist sagt, zählen Geschmack und Preis eher für den Kaufentscheid. Mit Convenience lässt sich an beidem optimal schrauben. Wenn Nestlé nun auch noch die grüne Ampel draufsetzen kann, wiegen sich die Falschernährer erst noch auf der sicheren Seite. Denn die, die ein gewisses Mass an Ernährungswissen bereits mitbringen, brauchen die Ampel nicht.
  • LuLaa 14.07.2019 07:48
    Highlight Highlight Die Ampel ist sehr irreführend und kontraproduktiv. Solche Kennzeichnungen werden ja eingeführt, weil der Grossteil der Bevölkerung zu wenig über Ernährung weiss. Sie suggeriert mit dem grünen Punkt, das Essen wäre gesund. Jetzt kann man easy schnell einen Blick auf rot, orange oder grün werfen, und schon ist eine Scheibe totes Toastbrot besser als ein frisches Vollkornbrot. Ein weiteres Mittel für die Grosskonzerne, um ihre ungesunden Fertigprodukte als 'gesund' anpreisen zu dürfen. Das ist der Hohn! Wo soll das hinführen?
  • no-Name 14.07.2019 07:46
    Highlight Highlight Immer von 100 Gramm ausgegangen? Macht sinn🤦🏻‍♂️.

    Ich meine 100 Gramm (ganze Tafel) Schokolade und 100 Gramm Joghurt (halber Becher) ist auch gleichwertig! Oder 100g Kaugummi und 100 Gramm Gramm Truthahn vergleichen macht auch Sinn!

    Wie wärs mit AUFKLÄRUNG, wie früher mit dem TipTopf und Ernährungslehre anstatt Blinden gehorsam wie eben an der Ampel.

    Ich denke an all die Menschen die im 400-Seelendorf an der einzigen Ampel am Mittwochmorgen 03:00h stehen bleiben weil sie rot anzeigt. Es könnte ja ein Auto durch ein Wurmloch kommen... Die freuen sich über Fertigpizza und Cola in grün!
    • Hier Name einfügen 14.07.2019 09:03
      Highlight Highlight Eine rote Ampel ist eine rote Ampel, und an einer roten Ampel wird angehalten, das hat weder mit der Uhrzeit, noch mit der Einwohnerzahl etwas zu tun.
    • Aglaya 14.07.2019 13:07
      Highlight Highlight @Hier Name einfügen

      Beim Fahren (egal ob LKW, Auto, Töff, Velo) auf jeden Fall. Als Fussgänger warte ich allerdings mitten in der Nacht auch in der Stadt nicht vor der roten Ampel, wenn die Strasse frei ist. Tagsüber schon, da könnte mich ein Kind sehen, das mich nachahmen könnte, ohne die Situation korrekt einschätzen zu können.
  • plaga versus 14.07.2019 07:40
    Highlight Highlight Das System ist doch völlig unausgereift. Und genau deswegen macht ja auch der Multi Nestle plötzlich mit, weil die hochverarbeiteten Produkte gut abschneiden.
    Die Anforderungen an die Ernährung ist doch bei jedem Mensch verschieden (Diäten, Allergien, Unverträglichkeiten, allg. Erfordernissen aus Sport und Beruf etc.). Jeder Mensch braucht eine andere Zusammensetzung seines Ernährungsplans.
  • Florian Wey 14.07.2019 07:11
    Highlight Highlight Diese Sache mit dem
    ,, Ernährungswissen''
    naja, man hat ja nie ausgelernt.
  • N. Y. P. 14.07.2019 07:05
    Highlight Highlight Fundierter Bericht über den Nutriscore.

    Man muss sich selber mit der Thematik Essen befassen, wenn man nicht zu einem Fass werden will.

    Man kann diesen Nutriscore leider nicht gebrauchen. Mit Sport und gesundem Essen kann das Gewicht aber "unter Kontrolle" gehalten werden.

    Unverarbeitet ! Das ist das Codewort für gesundes Essen.

    P.S. Wer zuwenig oder schlecht schläft, ist am nächsten Tag schlecht erholt, hat zuwenig Energie und holt sich die fehlende Energie mit dem Essen wieder rein. Weniger Stress = mehr Schlaf = schlanker.
    • lilie 14.07.2019 09:33
      Highlight Highlight @N.Y.P.: Kann dir nur beipflichten!

      Und nicht nur zu wenig oder schlechter Schlaf führen zu Fehlernährung, Stress ganz allgemein. Aber das ist ja eigentlich auch keine neue Erkenntnis...
    • N. Y. P. 14.07.2019 13:40
      Highlight Highlight Liebste @lilie

      Hoi

      Wir sind uns also einig.

      Ich für meinen Teil habe mich heute morgen mit drahteseln (weiterhin) schlank gehalten. Durch deine Wohngegend zu fahren, ist halt schon eine tolle Sache für Velofahrer.

      😎
    • lilie 14.07.2019 17:25
      Highlight Highlight Hoi @N.Y.P., du schlauschlanker Stressabbauer! Du drahteselst durch meine Wohngegend? Und ich bin nicht mal zuhause. 😪

      Ich hab Stress auf dem See abgebaut. 😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr Barista 14.07.2019 06:53
    Highlight Highlight „Aber er setzt auch ein gewisses Ernährungswissen voraus.„ ist das nicht generell so? Wäre es nicht besser, dieses Wissen zu vermitteln, anstatt die Konsumenten mit dem Ampelsystem in falscher Sicherheit zu wiegen?
    • walsi 14.07.2019 11:03
      Highlight Highlight Was denkst du nur? Gut informierte Kunden/Wähler, will weder die Industrie noch die Politik. Die Kunst ist es die Leute dumm zu halten, ihnen aber doch den Eindruck zu geben sie seine informiert. Macht das verkaufen von miesen Produkten und Politik viel einfacher.
  • Amaranth17 14.07.2019 06:32
    Highlight Highlight Ich dachte immer, dass das Mass an den jeweiligen Lebensmittel ausschlaggebend sei. Gemüse mag Gesund sein, sich ausschliesslich von Gemüse zu ernähren, ist aber wenig sinnvoll.

    Besser wäre wohl, das Lebensmittel einzuscannen plus Angabe der verspeiste Menge um am Ende des Tages eine Bewertung des Tageskonsums zu erhalten. Sonst kann man gleich beim Ernährungsplan bleiben.
    • Ribosom 14.07.2019 08:14
      Highlight Highlight Das was du im zweiten Abschnitt meinst nennt man Kalorienzählen.
      Man gibt alles an, was man isst. ALLES. Auch die Milch im Kaffee. Und dann kann man sehen, wo man Kalorien sparen kann.
      Für mich war das super (-12kg bis jetzt), für andere ist es kein passendes System.
    • Scaros_2 14.07.2019 08:55
      Highlight Highlight Mit Yazio geht das ganz gut.
    • Garp 14.07.2019 09:10
      Highlight Highlight Ui alles einscannen, uns täglich noch mehr kontrollieren und optimieren. Das halte ich auch nicht wirklich für gesund.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 14.07.2019 06:19
    Highlight Highlight Sagen wir es so: Ich verstehe beide Seiten. Auf der einen Seite kann ich Coop oder Migros verstehen, dass mit den heutigen Nährwerte eigentlich klar sein sollte wie "gesund" oder "ungesund" etwas ist. Jeder der ein wenig Mitdenkt kann das erkennen. Aber ich kann auch die Ärzte etc. verstehen die ein einfacheres System wollen weil die Menschheit sukzessiv dümmer wird weil man ja heute keine Zeit mehr für sowas hat resp. es nicht von den Eltern gelernt bekommt und kochen können gefühlt auch immer weniger. Aber dass mit der einfachheit auch neue Probleme kommen ist auch logisch.
  • Roboter 14.07.2019 06:15
    Highlight Highlight Etwas mehr Selbstreflexion bezüglich ihrer eigenen Ernährungsideologie würde der Autorin gut stehen.

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