Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Das Astra unterstützt ein österreichisches Solar-Highway-Forschungsprojekt bild: zvg

Autobahn der Zukunft: Schweiz unterstützt Solar-Highway-Projekt in Österreich

Das Energiepotenzial ist immens: Mit Solarzellen überdachte Autobahnen könnten in der Schweiz ganze AKWs ersetzen. Das Bundesamt für Strassen unterstützt ein entsprechendes Forschungsprojekt in Österreich. Im Wallis kommt derweil eine geplante Teststrecke nicht vom Fleck.



Das könnte sogar Elon Musk beeindrucken: Künftig sollen mit Solarzellen überdachte Autobahnen den Strom für Elektroautos liefern und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende liefern. Das Potenzial scheint immens: Laut dem Zuger Solar-Unternehmen Servipier könnten 40 Prozent des Schweizer Autobahnnetzes mit Photovoltaik-Anlagen überdacht werden. Das sind 750 Kilometer Autobahn. Damit liessen sich laut der Firma mehrere Atomkraftwerke ersetzen.

Ob in China, Holland oder Frankreich: Rund um den Globus forschen Wissenschaftler an den Autobahnen der Zukunft, die Strom produzieren können. Auch die Eidgenossenschaft mischt mit: Das Bundesamt für Strassen (Astra) unterstützt mit 600'000 Franken ein entsprechendes Forschungsprojekt – und zwar in Österreich, wie ein Astra-Sprecher gegenüber watson bestätigt. Dort tüftelt das «AIT Austrian Institute of Technology» an einer mit Solarzellen überdachten Fahrbahn.

Neben der Schweiz unterstützen auch Deutschland und Österreich das 2,4-Millionen-Euro-Projekt. Dem länderübergreifenden Konsortium geht es vor allem darum, die Praxistauglichkeit für die Integration von Solaranlagen im Strassenraum zu testen. Und wie mit einer Solarüberdachung die Lebensdauer der Strassen erhöht werden kann.

Der Walliser Solar-Highway

Bild

Das 1,6 Kilometer Solarautobahn-Projekt in Fully VS kommt nicht vom Fleck.

Bei den Highways der Zukunft mischt Servipier vorne mit. Das Unternehmen plant, im Wallis einen 1,6 Kilometer langen Autobahnabschnitt der A6 bei Fully mit Solarzellen zu überdachen.

Die Dimensionen wären gewaltig: 37'000 Solarpanels sollen über den Fahrspuren montiert werden. Das würde den jährlichen Stromverbrauch von 20'000 Personen decken. Kostenpunkt: Rund 50 Millionen Franken.

Doch die Suche nach Geldgebern für das vollständig privat finanzierte Projekt harzt. Im Januar 2020 sagte der Chef von Servipier, dass sich die Kapitalbeschaffung als schwieriger als gedacht gestalte. Ursprünglich hätte der Bau noch dieses Jahr beginnen sollen. Wann nun die Bagger auffahren und ob das Geld inzwischen beisammen ist, ist offen. Eine entsprechende watson-Anfrage blieb unbeantwortet.

Weshalb unterstützt das Astra ein Projekt in Österreich und nicht das Vorhaben im Wallis? In Österreich handle es sich um ein reines Forschungsprojekt im Bereich Strassen. Für direkte Subventionen beim Solarprojekt im Wallis sei man nicht zuständig, heisst es beim Astra.

Bild

Visualisierung der geplanten Überdachung in Fully. bild: zvg

Auch im Knonauer Amt gibt es Pläne für einen Solar-Highway. Auf einer Länge von 3,3 Kilometern soll die Fahrbahn der A4 überdacht werden und Strom für 10'000 Haushalte liefern. Bis 2025 soll die Photovoltaik-Autobahn stehen.

Der Fachverband Swissolar sieht zwar ein Potenzial zur Gewinnung von Sonnenenergie auf Autobahnen. Doch Geschäftsführer David Stickelberger sieht Realisierungschancen vor allem für Panels an Lärmschutzwänden oder Böschungen entlang der Nationalstrassen. Eine Überdachung sei komplex und teuer. «Ich bin nicht gegen den Versuch – wir müssen alle Potenziale nutzen», sagt er zu SRF. Trotzdem glaube er nicht, dass überdachte und mit Solarzellen bestückte Autobahnen eine grosse Zukunft hätten.

Die chinesische Solarstrasse

Während Solar-HIghways in der Schweiz noch Zukunftsmusik sind, fahren in China Autos nicht unter, sondern auf Solarzellen.

abspielen

Video: YouTube/CGTN

In der Metropole Jinan wurde 2017 eine zwei Kilometer lange Solarstrasse eröffnet, die einen Teil der Stadtautobahn bildet. Mit einer Fläche von 5875 Quadratmetern aus Solarzellen soll sie im Jahr eine Gigawattstunde an Strom erzeugen und so etwa 800 Haushalte elektrifizieren. Im Unterschied zu den Projekten in Europa fahren die Autos auf den in die Fahrbahn eingebauten Solarzellen. Über den Photovoltaik-Zellen ist ein durchsichtiger Belag eingebaut, der dieselben Fahreigenschaften wie Asphalt aufweisen soll.

Den ersten Härtetest haben die befahrbaren Solarzellen nicht bestanden. Mehrere Solarzellen wiesen nach einiger Zeit Bruchstellen auf.

Solar-Flop in Frankreich

Bild

In Frankreich produzierte die Solarstrasse nur die Hälfte des Stroms. bild: solarimpulse

Auch in Frankreich erweist sich die weltweit erste, 2016 eröffnete Solarstrasse als Flop. Auch diese Solarfahrbahn wies schon nach kurzer Zeit Bruchstellen auf. Zudem wurde nur die Hälfte der vorgesehen Strommenge produziert. Grund: Die Forscher hatten nicht einberechnet, dass herunterfallende Blätter für die Stromproduktion hinderlich sein könnten.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Fakten rund um den Energieverbrauch in der Schweiz

Dieses Haus produziert 7x mehr Energie als es verbraucht

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

217
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
217Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NathanBiel 18.07.2020 10:21
    Highlight Highlight Ich bin erstaunt, dass sich keine Geldgeber für das Walliser Projekt finden lassen. Und ich bin erstaunt wie lange es dauerte bis jemand auf diese Idee kam.
  • Mikka 18.07.2020 03:15
    Highlight Highlight Warum wieder ein gutes Projekt in der Schweiz nicht geht, aber in Österreich, versteht kein Mensch. Das Wissen, die Technologie und das Geld hätten wir, um endlich von den AKWs weg zu kommen. Aber vermutlich hat mal wieder jemand das Gefühl, mit einer Beschwerde gegen ein Bauprojekt, weil es seine Aussicht etwas verändert, was gutes zu tun. Es ist ja sein Recht. Mit diesen alten Zöpfen muss endlich Schluss sein. Sonst geraten wir sehr bald ins Hintertreffen.
  • Bynaus 17.07.2020 22:28
    Highlight Highlight Es ist eine gute Idee - aber es bräuchte eine massive Serienfertigung, um das ganze finanzierbar zu machen. Einfacher Dreisatz: wenn 1.6 km im Wallis schon 50 Mio kosten, kosten 750 km schweizweit 23 Mrd. Evtl würde aber sogar eine Anschubfinanzierung reichen, der Rest würde mit den laufenden Betriebsgewinnen fertig gebaut...
    • NathanBiel 18.07.2020 10:22
      Highlight Highlight Tja, was kosten mehrere AKW?
  • Erklärbart. 17.07.2020 18:58
    Highlight Highlight Eigentlich so simpel. Viele Autobahn Überdachungen sind ja nur eine Galerie und kein Tunnel. Jedoch wächst auf den meisten Gras bzw. eine Wiese. Auch ok für die Natur.
    Beispiel A2, zwischen Seelisbergtunnel und Kriens - mehrere Galerien, nirgends Solaranlagen.
    • cyrill.kuechler 18.07.2020 15:25
      Highlight Highlight Naja, nirgends stimmt jetzt nicht ganz 😉 Die Autobahngalerie in Stansstad NW ist mit Solaranlagen ausgestattet und überdacht und versorgt rund 40 Haushalte in der Gemeinde.
    • Erklärbart. 18.07.2020 17:52
      Highlight Highlight Stimmt. Aber die über Hergiswil oder jene zwischen Buochs und Beckenried z.b. nicht, obwohl sie genügend lang sind. Vor allem die in Hergiswil.
  • Leisure- Goth 17.07.2020 17:31
    Highlight Highlight Go green,
    go nuclear😉
    Oder speichert die Blitze die da kommen😂😂😂
    • samuel_97 18.07.2020 14:43
      Highlight Highlight Ein neues Atomkraftwerk würde ich ja durchaus auch begrüssen. Einige sehen das einfach nur als ein weitere Verzögerung der Energiewende. Man muss aber beachten dass mehrere KKWs in naher Zukunft abgeschaltet werden. Deren Energieproduktion muss ersetzt werden.

      Zudem würde ein neues modernes Atomkraftwerk nochmals um einiges sicherer sein und für einen sicheren Grundbedarf liefern, der immer zu Verfügung steht.
      Aber leider ist die Akzeptanz in der Bevölkerung einfach zu gering und auch finanziell würde sich so ein Projekt nicht lohnen.
  • Dr. Lindic 17.07.2020 17:21
    Highlight Highlight Solarenergie ist die einzige Möglichkeit, soviel ungenutztee natürliche Energie! Gehen wir einen Schritt weiter und nutzen sie flächendeckend!

    Wir brauchen keine Atomkraftwerke mehr, keine Kohlekraftwerke, keine Wasserkraftwerke, nur Sonne!

    Und wir werden wieder fliegende Kaulquappen erleben, so wie früher!!!
    • Do not lie to mE 17.07.2020 19:30
      Highlight Highlight Und ich dachte es gäbe einen Klimanotstand, offensichtlich nicht, denn dann würde man auf die Atomenergie setzen. meteozurich.ch "Die wohl grösste Herausforderung für eine 100% erneuerbare Stromversorgung sind kalte Dunkelflauten. Also kalte, mehrtägige Perioden im Winter mit Hochnebel und Windstille. In dieser Zeit produzieren die tausenden Photovoltaik- und Windenergieanlagen kaum Strom, während gleichzeitig der Stromverbrauch aufgrund der winterlichen Kälte hoch ist." Wir grün vernebelte Heuchler müssen dann auf französischen/polnischen Kohle/Atomstrom zurückgreifen.
    • Bynaus 17.07.2020 22:03
      Highlight Highlight Wenn, dann brauchen wir entsprechende Speicher, aus denen sich die Schweiz im Notfallbis zu einige Tage lang versorgen lässt. Technologiemässig ist vieles denkbar, von Batterien bis "Windgas", dh während Hochstromphasen produziertem Wasserstoff oder Methan, das später wieder verbrannt wird. Bevor das nicht funktioniert, ist eine Versorgung von der Sonne allein illusorisch.
    • samuel_97 18.07.2020 14:45
      Highlight Highlight Schon nur der Satz "Solarenergie ist die einzige Möglichkeit [..]" zeigt, wie unüberlegt sie denken.
      Keine Technologie ist DIE Lösung (vielleicht abgesehen von der Kernfusion in 100 Jahren). Solar und auch Wind hängen stark vom Wetter und Klima ab. Auch die Wasserkraft ist nicht konstant gleich.
      Deshalb braucht es einen gesunden Mix aus verschiedenen Technologien, so kann ein Ausfall ausgeglichen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hadock22 17.07.2020 16:57
    Highlight Highlight " Die Forscher hatten nicht einberechnet, dass herunterfallende Blätter für die Stromproduktion hinderlich sein könnten."
    .... ja was sind das denn für Forscher ? 🤣
  • Senpai 17.07.2020 15:35
    Highlight Highlight Dann noch bei jedem Auto die Dinger von der Carrerabahn unten hin und zack gratis gefahren :D
    Benutzer Bild
    • Matrixx 18.07.2020 13:24
      Highlight Highlight Warum nicht Antennen wie beim Autoscooter?
  • a.meyer 17.07.2020 15:29
    Highlight Highlight Ein gutes Beispiel. Und wer mit E-Mobil durchfährt wird gleich aufgeladen? Wenn das alles wieder von Steuern bezahlt wird sollen wir denn Strom für Schweizerverkehrsnummer gratis sein. Und alle andere müssen eine Abo-Gebühren einlösen, mit zu benützen und auch keine neuen Abgaben es liegen genug verlockt.
  • Dani B. 17.07.2020 15:20
    Highlight Highlight Das Projekt auf der ersten Skizze verhebt rein statisch nicht. Sogar von Autounfällen abgesehen. Aber durch CAD wirkt halt alles glaubwürdiger.
  • njemand 17.07.2020 14:36
    Highlight Highlight Sehr nice! Würde damit vor Ort Wasserstoff hergestellt werden, hätten wir einen neuen nachhaltigen Brennstoff und das Tankstellennetz wäre schon "gelegt".
    Dann wären wir in Zukunft nicht nur auf schwere Batterien mit langer Ladezeit angewiesen.
    • Superreicher 17.07.2020 17:16
      Highlight Highlight Der Wirkungsgrad für die Herstellung von Wasserstoff und auch für den Betrieb von Wasserstoffautos ist nicht sehr hoch, auf jeden Fall tiefer als bei Elektroautos, aber auch höher als bei konventionellem Antrieb mit Diesel oder Benzin.
    • Pafeld 17.07.2020 19:55
      Highlight Highlight Wasserstoff hat seine Chance als Treibstoff verpasst. Effizienztechnisch ist Wasserstoff für PKWs eine absolute Katastrophe.

      Da macht es mehr Sinn, den Wasserstoff zur Veredelung von Treibstoffen aus Cellulose- und Speiseölabfällen für Diesel- und Kerosinersatzstoffe (z.B. für Lokomotiven, LKWs und Flugzeuge, welche schlecht voll elektrifiziert werden können) zu verwenden, als das Tankgefühl des goldenen Benzinzeitalters künstlich am Leben zu erhalten.
  • Kain E. Ahnung 17.07.2020 14:21
    Highlight Highlight In der Schweiz haben wir noch hunderte Gewerbe- und Landwirtschaftsgebäude mit grossen Dachflächen und idealer Ausrichtung. Die gilt es zu nutzen, denn dafür braucht es keine zusätzlichen Bauten.
    • MeinSenfHierUndJetzt 17.07.2020 16:38
      Highlight Highlight Naja, "wir" haben diese Gebäude nicht. Die gehören irgendjemandem, der damit machen kann, was er will.
      Meines Erachtens ist das genau der grosse Vorteil der Autobahnen: Sie gehören dem Bund! Somit können "wir" entscheiden, was damit gemacht wird.
    • drüber Nachgedacht 17.07.2020 17:21
      Highlight Highlight Das Eine tun und das Andere nicht lassen.

      Wenn wir auf verschiedenen Wegen vorwärts gehen, können wir breitere Erfahrungen sammeln. Wenn dann ein Weg nicht so funktioniert wie wir uns das wünschen, haben wir immer noch andere Wege die vielleicht besser funktionieren.
  • Tunnel Rind 17.07.2020 13:40
    Highlight Highlight Highway? Ist das die neue Bezeichnung für Autobahn???
    • Patrik Hodel 18.07.2020 22:19
      Highlight Highlight Ja weist Du, Deutsch ist halt nicht mehr in Mode.
  • Tunnel Rind 17.07.2020 13:33
    Highlight Highlight Autobahnen überdachen: vielleicht sinnvoll. Sicher Wartungsintensiv. Wirkungsgrad bei flachen Panels wahrscheinlich mässig wegen Winkel. Was SICHER ein Wunschdenken ist, ist auf Solarpaneös fahren. Die sind nach kurzer Zeit so kaputt/dreckig, dass die zu ersetzen sind. Der Physiker mit dem Pseudonym Thunderfoot demontiert diesen Traum ausführlich. YouTube
    • Lienat 17.07.2020 17:01
      Highlight Highlight Solarmodule mit kleinem Anstellwinkel haben - wenn man die Energieversorgung global betrachtet - sogar gewisse Vorteile. Im Winterhalbjahr, wenn die Versorgungslücke droht, ist die solare Einstrahlung im Flachland aufgrund von Hochnebel mehrheitlich diffus. Dann ist es ideal, wenn das Modul möglichst flach ausgerichtet wird (so sieht es am meisten vom homogen ausgeleuchteten Himmel). Ausgenommen davon ist natürlich, wenn das Modul schneebedeckt ist.

      Dann noch ein Detail: Durch die Ausrichtung sinkt nicht der Wirkungsgrad, sondern der Strahlungsertrag und damit auch der Endertrag.
    • Matrixx 18.07.2020 08:22
      Highlight Highlight Flachdächer mit einer Aufständerung von 10° wären dabei optimal. Die einzelnen Module haben zwar weniger Leistung, man kann aber mehr Module auf die gleiche Fläche bringen, was insgesamt für mehr Leistung sorgt.
  • Sharkdiver 17.07.2020 11:39
    Highlight Highlight Eine naive Frage weil ich kein Ahnung habe: es gibt doch Carera Bahnen die den Strom über die Fahrspur beziehen? Wäre dies keine Option für E-Auto auf der Autobahn? Dann wäre doch das weite Distanzenfahren kein Problem mehr
    • Samurai Gra 17.07.2020 11:56
      Highlight Highlight Das Problem ist eher der Verschleiss.
      Wurde so glaubs bei einigen Trams verwendet aber ist auch ein Risiko wegen Überschlagen und so.

      Allerdings haben sie Recht das Induktives Laden ein Thema wird aber leider sind wir da noch sehr weit weg, kurz es wurde halt verpennt
    • Globemaster 17.07.2020 12:18
      Highlight Highlight @Samurai Gra: Ich denke nicht, dass da irgendwas verpennt wurde mit induktiven Laden von Elektroautos. Es ist nun la leider so, dass dabei rund 30-50% des Stromes in Wärme umgewandelt wird und nie als Elektrizität in der Batterie ankommt. Das Ladekabel ist einfach die effizienteste Art des Ladens...
    • kobL 17.07.2020 13:07
      Highlight Highlight Induktives Laden hat einen Wirkungsgrad von 50-60%. Bei einem Handy kann man die 10-15 Watt locker vernachlässigen. Bei einem Auto mit einer Ladeleistung von 11-450 Kilowatt sind diese Verluste nicht mehr vernachlässigbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HugiHans 17.07.2020 11:14
    Highlight Highlight Sehe es auch praktikabler die vorhandenen Lärmschutzwände mit Solarzellen zu versehen. Diese sind baulich einfach ohne Einschränkungen des Verkehrs zu erstellen, verschmutzen weniger und stören weniger im Landschaftsbild. Diese sind zwar nicht ganz so effektiv wie die besser Ausgerichteten bei einer Überdachung.

    Das Killerkriterium bei der Überdachung wird aber sein, das der Lärm verstärkt nach der Seite abgestrahlt wird. Dies werden Anwohner zu spüren bekommen, entsprechend die Projekte bekämpfen und die Realisierung blockieren.

  • John Henry Eden 17.07.2020 11:03
    Highlight Highlight Nicht die Technik ist das Problem, sondern die Politik.

    Stromerzeugende Autobahnen und umweltfreundlicher Individualverkehr würde die Verkehrspolitik der letzten 30 Jahre in Frage stellen.

    Erinnert ihr euch an Comical Ali? So verhält es sich mit allen Politikern. Grüne würden Autos selbst noch verteufeln, wenn diese mit Luft und Liebe fahren würden.
  • JaAber 17.07.2020 10:56
    Highlight Highlight Spannender Ansatz.
    Mir fehlt aber immer noch eine realistische Speichermöglichkeit. Nicht von Tag zu Nacht zu Tag, das sollte mit Batterien möglich sein. Nein, das Speichern von Sommer/Herbst zu Winter/Frühling. Pump-Stauseen haben hierfür zu wenig Kapazität, leider.
    • Toga 17.07.2020 11:06
      Highlight Highlight Mir gefällt das auch sehr und ist spannend zu sehen. Die überschüssige Energie im Sommer würde ich in Wasserstoff speichern um ihn im Winter wieder abrufen zu können.
    • Lienat 17.07.2020 11:51
      Highlight Highlight Die gibt es (z.B. Power-to-Gas, Druckluftspeicher, kryogener Energiespeicher). Dass sie nicht jetzt schon im grossen Stil gebaut werden liegt daran, dass es sie nicht braucht, weil der Ausbau der erneuerbaren Energieen viel zu wenig weit fortgeschritten ist.
    • drüber Nachgedacht 17.07.2020 17:32
      Highlight Highlight Solange unsere Elektrizitätswerke den Strom in der Nacht immer noch teurer als am Tag verkaufen, haben wir den Punkt noch lange nicht erreicht, wo wir uns auf die Stromspeicherung für die Jahreszeiten kümmern müssen.

      Wenn wir nur noch in den 3 Wintermonaten nicht erneuerbaren Strom erzeugen müssen haben wir schon sehr viel erreicht. Aber im Moment laufen unsere 4 AKWs das ganze Jahr durch.

      Und bis wir das erreicht haben gibt es vielleicht schon wieder neue Varianten um den Strom zu speichern.
  • Test of the test 17.07.2020 10:55
    Highlight Highlight "Neben der Schweiz unterstützen auch Deutschland und Österreich das 2,4-Millionen-Euro-Projekt"

    Seid ihr euch sicher, dass da nicht ein Faktor 1000 unterschlagen wurde? Sonst machen ich hier mal einen kleinen Crowd-Fund, uns es ist bezahlt ;)
    • Test of the test 17.07.2020 13:43
      Highlight Highlight sorry, die Zahlen scheinen zu stimmen. Es ist ja ein Forschungsprojekt, habe zu wenig genau geschaut.
  • Forest 17.07.2020 10:27
    Highlight Highlight Die Luftrettung (Rega) freut sich bestimmt darüber.
    • Toga 17.07.2020 11:09
      Highlight Highlight Alle 1000m müsste halt für 100m eine offene Gasse sein, damit der SAR-Heli landen bzw. operieren kann.
    • drüber Nachgedacht 17.07.2020 17:34
      Highlight Highlight Im Gotthardtunnel gibt es auch keinen REGA Landeplatz...
  • Quacksalber 17.07.2020 10:26
    Highlight Highlight Erzeugt Strom, beschattet die Strasse, weniger Verbrauch bei Klimaanlagen, schluckt Schall, sogar der Lack der edlen Autos wird etwas geschont. Win win win
  • kobL 17.07.2020 10:25
    Highlight Highlight Grundsätzlich eine gute Idee. Meiner Meinung nach sollte man zuerst das Potential auf den bestehenden (Industrie-)Dächern nutzen, bevor man anfängt, Autobahnen zu überdecken. Solche Überdachungen müssen extrem stabil sein (Schneelast) und die wenigsten fahren gerne durch Tunnels. Auch kann die Rega dann nicht einfach so auf der Autobahn landen. In 20-30 Jahren muss das ganze dann wieder erneuert/saniert werden mit den entsprechenden Unanehmlichkeiten. Die meisten jammern jetzt schon immer über Baustellen, besser wird es so bestimmt nicht.
    • Lienat 17.07.2020 12:18
      Highlight Highlight Ich wäre auch dafür, die bestehende Dachfläche so gut wie möglich zu nutzen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Hausbesitzer einfach keine Anlage auf ihrem Dach wollen und auch nicht dazu verpflichtet werden können. Dann lieber Autobahnen als Freiflächen verbauen.

      Mit dem "besser wird es so bestimmt nicht" bin ich nicht einverstanden, denn eine Überdachung schont den Strassenbelag und die Module können - wenn man es clever macht - ersetzt werden ohne die Fahrbahn zu sperren.
    • kobL 17.07.2020 13:03
      Highlight Highlight Auch ohne die "Verweigerer" gäbe es genügend Dachflächen, die man noch für die Solarstromproduktion nutzten könnte. Mit den entsprechenden Anreizen würde da noch sehr viel mehr gehen.

      Ich denke, der Strassenbelag wird nicht gross geschont. Grundsätzlich wird wohl die Belastung durch schwere Fahrzeuge mehr ausmachen als die Witterung. Und auch die ist nicht vollständig weg, wenn es auf der Seite offen ist.

      Und wie transportierst du die Module auf das Dach? Es müsste durchgängig noch eine Schwerlastfähige Strasse entlang der Autobahn gebaut werden für einen Pneukran und die Anlieferung.
    • Lienat 17.07.2020 13:17
      Highlight Highlight Am meisten schaden nimmt der Strassenbelag im Sommer, wenn er durch die direkte Sonnenstrahlung so stark aufgeheizt wird, dass er weich wird, und dann die Schwerlastfahrzeuge drüber fahren und Spurrillen eindrücken. Genau diese direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit kann mit einem Solardach aber vermieden werden.

      Und die durchgehende, schwerlastfähige Strasse entlang der Autobahn gibt es bereits. Man nennt sie Pannenstreifen. Die Module halten erfahrungsgemäss übrigens eher 30-40 Jahre, nicht nur 20.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hänsel & grimsel 17.07.2020 09:54
    Highlight Highlight Es gibt eine einzige wirklich effiziente und saubere Methode zur Stromgewinnung. Und zwar technologisch hoch entwickelte, moderne Atomkraftwerke. Aber das will niemand hören.
    • Oigen 17.07.2020 11:33
      Highlight Highlight was ist an uran abbau sauber?
      was ist an radiaktiven abfällen sauber?
    • Lienat 17.07.2020 11:47
      Highlight Highlight Natürlich. Aber nur so lange sie nicht hopps gehen (was entgegen der Lobbymeinung auch bei Reaktoren der 4. Generation möglich ist).
    • Varanasi 17.07.2020 11:51
      Highlight Highlight Sauber?
      Und was machst du mit dem Atommüll?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Berberis 17.07.2020 09:54
    Highlight Highlight Wollen wir den Ausstieg aus der Kernenergie wirklich schaffen und in Zukunft auf fossile Brennstoffe verzichten, müssen wir jetzt endlich in Sachen erneuerbarer Energien vorwärts machen!
    Nur so zur Veranschaulichung, aus der Statistik 2019:
    Energieverbrauch (Strom) Schweiz: 57 TWh
    davon von PV-Anlagen geliefert: 2,4 TWh
  • Quacksalber 17.07.2020 09:50
    Highlight Highlight Müssen die Hausbesitzer dann ihre Lärmschutzwände wieder zurückgeben. Die brauchts dann auch weniger.
    • HugiHans 17.07.2020 12:26
      Highlight Highlight Da der Lärm mit der Überdachung nach der Seite abgestrahlt wird, werden diese wohl eher noch ausgebaut anstatt abgebaut.
  • urs3 17.07.2020 09:31
    Highlight Highlight Ich bin total für erneuerbare Energie, aber wenn ich mich richtig erinnere, haben Solarzellen Giftstoffe drin, welche als Sondermüll entsorgt werden muss. Und die Zellen sollen eine Lebensdauer von ca 20 Jahren haben.
    Stimmt das? Werde natürlich gerne korrigiert 😊
    • Sharkdiver 17.07.2020 11:41
      Highlight Highlight Die ultraperfekte Wunder 0-Nachteillösung wird es nie geben
    • Samurai Gra 17.07.2020 11:58
      Highlight Highlight @Sharkdiver: Man arbeitet (auch bei der ETH) an sauberern Lösungen
    • dä seppetoni 17.07.2020 12:39
      Highlight Highlight Wenn ich mich recht erinnere, ging man im Kt. Jura von einer Lebensdauer von 20 Jahren aus. Der Leistungsverlust war allerdings so gering, dass man diese um nochmals 20 Jahre verlängern konnte
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 17.07.2020 09:11
    Highlight Highlight Was gibt es hier genau zu testen? Photovoltaikmodule sind ja mittlerweile weit verbreitet und eine Autobahn zu überdachen scheint mir jetzt nicht so eine grosse Herausforderung zu sein.

    Was ich spannend fände, wäre eine Kombination mit Induktionsschleifen zum Laden von Elektroautos. Mit einer schlauen Regelung der Ladezeiten könnte man so auch das Problem von Leistungsschwankungen verringern. Wenn dieses Problem behoben ist, kann man wirklich ein AKW ersetzen.
    • Carry62 17.07.2020 10:49
      Highlight Highlight Mach Dich bitte mal schlau über den Wirkungsgrad der Induktionsladung...
      Und als Nächstens kommen dann die Aluhüte mit dem Elektrosmog, welcher entsteht...
    • rolf.iller 17.07.2020 10:54
      Highlight Highlight Induktionsschleifen wird es nie geben. Die aktuellen Teslas haben eine Reichweite von ca 640 Kilometer. Das Laden dauert eine Stunde.

      Ich war kürzlich 1 Woche in der Westschweiz im Urlaub. All die Ladegelegenheiten (Move, GreenMotion usw) auf Parkplätzen liess ich vollends ungenutzt. 20 min Supercharger und 230 Volt Anschluss im Ferienhaus haben komplett gereicht. Normalerweise lade ich das Auto ein Mal die Woche zuhause über Nacht auf.

      Die Reichweiten und Ladezeiten werden nur noch besser. Es gibt null bedarf für solche eine inneffiziente und teure Ladeinfrastruktur.
    • Sharkdiver 17.07.2020 11:43
      Highlight Highlight rolf.iller Dafür bräuchte es keine Tonnenschwere Akkus mehr, was wieder effizienter und ökologischer wäre. Zum Thema Effizienz habe ich 0 Ahnung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jeremy Liquidpsy 17.07.2020 09:08
    Highlight Highlight Auf jedenfall weit eleganter als die ganze Schweiz mit Windrädern vollzupflastern..
    • rodolofo 17.07.2020 09:24
      Highlight Highlight Windenergie steht aber nicht in einem Gegensatz-Verhältnis zur Solarenergie, sondern ERGÄNZT sie!
      Oft bläst der Wind, wenn die Sonne nicht scheint und umgekehrt.
      Als weitere Ergänzung könnten Biogas-Anlagen immer dann anspringen, wenn weder die Sonne scheint, noch der Wind bläst.
    • Sharkdiver 17.07.2020 11:44
      Highlight Highlight Windräder sind aber hoch umstritten: schlecht für Zugvögel, laut, schlechter Wirkungsgrad im Verhältnis zur Grauen Energie bei herstellen
    • kobL 17.07.2020 13:38
      Highlight Highlight Immer das Vögel Argument bei den Windrädern. 10 Hauskatzen töten vermutlich mehr Vögel als ein Windrad im Jahr. Dazu kommen noch die Glasfassaden und auch der Strassenverkehr.

      Bei Thema grauer Energie ist meines Wissens Windkraft sogar besser als Solarstrom. Und lauter als eine Autobahn sind die Dinger auch nicht.
  • Firefly 17.07.2020 08:53
    Highlight Highlight Super, am besten gleich ganz decken und Abgase filtern
    • NullAchtFünfzehn 17.07.2020 12:25
      Highlight Highlight Welche Abgase, Firefly?
      Wenn diese Überdeckung steht, stossen nur die wenigen noch verbleibenden Autos und LKWs mit Verbrennungsmotor Abgase aus, die zu Filtern wären.
  • zulius 17.07.2020 08:47
    Highlight Highlight SVP in den nächsten Wochen: ja zur begrenzungsinitiative. Autobahnen verstopft....
  • Zeit_Genosse 17.07.2020 08:35
    Highlight Highlight In bin unbedingt für all diese Projekte, die man rasch in eine Testphase bringen muss um daraus für die definitive Praxis zu lernen und die Risiken für Investoren zu minimieren. So kommt man vorwärts. Der Bund hat da eine Aufgabe, die Energieinfrastruktur der Zukunft zu fördern mit Finanzierungsmodellen.

    Auf der anderen Seite umtreibt mich die massive Menge an Photovoltaikmaterial. Wo kommt das her, zu welchen sozialen und ökologischen Bedingungen und Kosten kann man weltweit (!) Projekte dieser Grössenordnung realisieren. Wer investiert und wem gehört diese systemrelevante Infrastruktur?
    • no-way 17.07.2020 09:06
      Highlight Highlight Ich hoffe, du machst dich dieselbe Frage für Benzin, Uran, die Magneten beim Triebwerken für Wasserkraft, usw. Vorteil beim Solar ist, dass es wenn wir wirklich machen wollen, dann können wir es auch in der Schweiz produzieren. Uran & Benzin nicht so
    • Matrixx 17.07.2020 09:16
      Highlight Highlight Wenn man grosse Flächen zur Verfügung hat, kann man auf Effektivität, nicht auf Effizienz bauen.

      Dafür eignen sich z.B. organische Zellen. Schlechterer Wirkungsgrad, dafür fast durchsichtig, und aus Materialien, die jeder zuhause hat. Günstig, sozial und ökologisch verträglich.

      https://www.solaranlage.eu/photovoltaik/technik-komponenten/solarzellen/organische-solarzellen
    • Zeit_Genosse 17.07.2020 10:42
      Highlight Highlight no way

      Die Wertschöpfungskette wird von China dominiert. Wie wird das „Zeugs“ abgebaut? Wir wollen ja mit der Energiewende ökologischer werden als Öl, Uran, Kohle, usw.

      Silizium:
      ca. 85% aus China (60%), USA, Brasilien

      Kadmium:
      64% aus China (33%), Südkorea, Japan

      Selen:
      Analog Kadmium

      Wichtig wäre, dass wir möglichst viel in Eigenleistung erbringen könnten, aber auch die Technologie sicher beherrschen. Siehe Diskussion um 5G+Huwai.


    Weitere Antworten anzeigen
  • TheGoblin 17.07.2020 08:35
    Highlight Highlight Wenn wir alles als Flop bezeichnen, was nicht zu 100% unseren Erwartungen entspricht werden wir nicht weiterkommen. Ich würde sagen, okay, erster Versuch - machen wir weiter.
    • Globemaster 17.07.2020 12:36
      Highlight Highlight Das mit Flop trifft es schon ganz gut! Es gab noch andere Versuche in den USA, Holland, usw.
      Ich würde sagen die Erwartungen wurden zu 0% erfüllt. Strassen jeweils nach wenigen Wochen mechanisch verschlissen, schlechte Effizienz der Solarzellen, schlechte Haftreibungseigenschaft der Oberfläche...
  • Goldjunge Krater 17.07.2020 08:30
    Highlight Highlight Ich bin sicher, dass Unwelt- und Landschafts-Schützer in der Schweiz solche Projekte verhindern werden..
    • rodolofo 17.07.2020 09:26
      Highlight Highlight Hahahaa!
      Wer will denn Autobahnen schützen?
    • Waldorf 17.07.2020 10:08
      Highlight Highlight Ja. Die Fauna und Flora auf den Autobahnen muss um jeden Preis erhalten bleiben!
    • diesdasananas 17.07.2020 10:19
      Highlight Highlight Genau, die Umweltschützer die sich für naturbelassene Autobahnen einsetzen... komische Sachen gibts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinsch 17.07.2020 08:22
    Highlight Highlight Da werden wohl die Luxusschlittenfahrer mit Glasdach keine Freude daran haben. 😁😁
    • Froggr 17.07.2020 08:55
      Highlight Highlight Glasfach = Lucusschlitten?😂 Jeder Golf oder Seat kann ein Glasdach haben. Und wegen den paar Metern, denke das spielt keine Rolle.
    • DerHans 17.07.2020 09:18
      Highlight Highlight Weil der Fahrer ständig aus dem Dach schaut, anstatt auf die Fahrbahn.
    • Meinsch 17.07.2020 10:19
      Highlight Highlight Na für mich ist halt jedes Auto ein Luxus😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hangover 17.07.2020 08:20
    Highlight Highlight Bis die Behörden in der Schweiz grünes Licht geben, ist die Sonnenkraft versiegt ...

    • rodolofo 17.07.2020 09:33
      Highlight Highlight Wenn "DIE Behörden" weiterhin rechtsbürgerlich- und von den Interessen der "alten Energiekonzerne" dominiert bleiben, dann schon...
      Aber im Kanton Zürich weht seit der Wahl eines grüneren Regierungsrats ein neuer Wind!
      Wärmepumpern werden gefördert, und auch mit der Photovoltaik soll es vorwärts gehen!
      Hätten wir heute Regula Ritz anstatt Ignazio Cassis, dann sähe es auch "ganz oben" wesentlich besser aus, und vielleicht hätte Blocher sein (Un-)Ruhegeld nicht so problemlos zugesprochen bekommen...
      Und in Deutschland kämpft die Bürger-Energiewende für eine dezentrale Eigenversorgung mit Strom.
  • Chalbsbratwurst 17.07.2020 08:17
    Highlight Highlight Grundsätzlich finde ich die Überdachung der Autobahnen eine sehr gute Idee die gleich mehrere Vorteile bringt. Ich bezweifle aber das die Lösung im Vallis eine gute ist. Das Dach ist viel zu flach! Darauf wird sich viel Feinstaub von Reifen, Bremsen und Kraftstoff ansammeln und die Energieausnützung verringern. Genauso wie mit Schnee der wegen dem flachen Dach nicht abrutschen kann.
  • JoeThrasher 17.07.2020 08:04
    Highlight Highlight Tolle Sache und guter Bericht. Hoffe man bleibt dran und findet DIE Lösung. Es wird immer Rückschläge geben aber wichtig ist das man nicht aufgibt.
  • Erwin 17.07.2020 08:04
    Highlight Highlight So ein Quatsch und ist viel zu teuer, und viel zu Aufwändig, wie wäre es endlch mit einem Obligatorium für alle neune Hausdächer wie auch bei allen Dachsanirungnen, da benötigt man nur she kurze Transportleitungen, oder so wie in Italien, die haben über den Autobahnraststätten welche, was wiedrum viel günstiger und efizienter ist, die haben somit eine win win Situation
    • DerHans 17.07.2020 09:20
      Highlight Highlight Ein AKW wäre da natürlich viel billeger und weniger aufwändig. Solardächer schliessen eine Autobahnüberdachung ja nicht aus.
    • Lienat 17.07.2020 09:51
      Highlight Highlight Warum nicht das eine tun und das andere nicht lassen? Das Überdecken von Autobahnen ist keine Alternative zu PV-Anlagen auf Hausdächern. Hingegen sehr wohl zum Verbauen von Freiflächen.
  • DeeMind 17.07.2020 07:57
    Highlight Highlight Autobahnen mit Solarpannelen überdachen? Nicht wirklich innovativ... Seit einigen Jahren gibt's die Solarfahrbahn aus vernetzten, drucksensitiven Pannelen mit beliebig programmierbaren LEDs. Die Massenproduktion soll am anlaufen sein. Eine Wahnsinnsidee. Warum nicht alle Länder dafür Schlange stehen ist mir aber ein Rätsel... Siehe www.solarroadways.com
    • Lienat 17.07.2020 09:37
      Highlight Highlight Sieht hübsch aus. Spontan drei Fragen dazu:

      1. Wie gut ist der Reifengrip auf diesen Panelen?

      2. Wie hoch ist die Lebensdauer?

      3. Was kosten die Dinger?

      Ich frage, weil jeder dieser Punkte ein Killerkriterium ist.
    • tinu77 17.07.2020 09:44
      Highlight Highlight Was, Tesla verbaut Räder an seine Autos??? Nicht wirklich innovativ... Trotzdem eine sehr gute Lösung nicht wahr?

      Was für ein Kommentar wieder mal... 😒🤦
    • DeeMind 17.07.2020 10:47
      Highlight Highlight An die 'Blitzer' : Mich würde vielmehr interessieren WARUM ihr blitzt. Vielleicht habt ihr bessere Ideen, dann will ich sie lesen. Ich pachte hier keinen Wahrheitsanspruch. Also erhellt mich bitte. Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hand-Solo 17.07.2020 07:54
    Highlight Highlight Ich denke das ganze hat ein Riesenpotential.

    Des verbauen im Boden ist wohl nicht so optimal, denn die Fahrzeuge überdecken ja dann die Panels und reduzieren die Effizienz. Beim heutigen Verkehrsaufkommen denke ich, ist das nicht zu vernachlässigen.

    Eine Überdachung ist sichere teurer, reduziert aber sicher die Kosten im Winterdienst und kann sicher auch zum Lärmschutz beitragen.

    Ein Aspekt finde ich aber auch noch interessant: Wenn die Autobahnen mit Solarpannels überdacht sind, sind sie ja auch am Strommnetz und könnten somit einige Hochspannungsleitungen überflüssig machen.
  • lilie 17.07.2020 07:53
    Highlight Highlight Warum Autobahnen mit Solarzellen gepflastert werden sollen, erschliesst sich mir nicht - da donnern den ganzen Tag Autos und Lastwagen darüber, der Unterhalt wird viel zu teuer.

    Warum pflastert man nicht Fussgängerzonen mit Solarzellen? Viel geringerer Verschleiss, und man muss nicht Stau produzieren, um kaputte Solarzellen zu ersetzen.

    Ansonsten bin ich dafür, sämtliche Dächer von Gebäuden mit Solarzellen zu bestücken, Neubauten gleich standardmässig. Das wäre gescheit, da müsste man nichts Zusätzliches bauen und es kämen etliche Quadratmeter zusammen.
    • Firefly 17.07.2020 08:57
      Highlight Highlight Wieso nicht beides? Ausserdem würde ich behaupten, dass die Fläche von Strassen X mal grösser ist als die Fläche von Fussgängerzonen in der Schweiz und X keine kleine Zahl ist.
    • Matrixx 17.07.2020 09:02
      Highlight Highlight Mit einem Bruchteil der Gesamtfläche, die uns von Gebäuden zur Verfügung stehen, könnte man den Strombedarf der Bevölkerung decken.
      Mittlerweile gibt es sogar fast durchsichtige Solarzellen. Würde man Büro-Hochhäuser aus Glas damit bauen, wäre das Bürogebäude schon fast energieautark...

      Bin auch dafür, nur leider ist die Politik und ein beachtlicher Teil der Bevölkerung noch nicht so weit.
    • Altweibersommer 17.07.2020 09:02
      Highlight Highlight Aufgrund der kleineren Auflagefläche kann der Druck, den eine Fussgänger*in erzeugt, höher sein als bei einem Auto. Ohnehin ist das Problem bei solchen Konstruktionen hauptsächlich die Verschattung. Wenn, dann sollte man sich dafür Strassen/Fusssgängerwege auf dem Land aussuchen, die vergleichsweise selten genutzt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 17.07.2020 07:43
    Highlight Highlight Dürfte an vielen Orten landschaftlich eine noch schlimmere Katastrofe sein, als die Autobahn ohne Dach. Nein danke.

    Wir brauchen das auch gar nicht zur Stromproduktion. Das Potential an und auf Gebäuden reicht völlig und macht die Landschaft nicht noch mehr kaputt:
    https://www.swissolar.ch/services/medien/news/detail/n-n/bfe-studie-schweizer-solarpotenzial-groesser-als-benoetigt/


    • Jeremy Liquidpsy 17.07.2020 09:24
      Highlight Highlight Ist wohl Geschmackssache. Ich finde Autobahnen sind eh schon so hässlich die kann man nur aufwerten mit einem Solardach.
    • Firefly 17.07.2020 10:36
      Highlight Highlight @Posersalami nein, die Autobahn ist die eigentliche Katastrophe fürs Auge und die Gesundheit.
    • MeinSenfHierUndJetzt 17.07.2020 12:42
      Highlight Highlight @Posersalami: Dieses Argument verstehe ich nicht. Ein Solardach kann doch eine Autobahn gar nicht verschandeln, weil schlimmer geht wohl nimmer. Häuser allerdings werden meines Erachtens fast immer um einiges hässlicher, wenn sie ein Solardach bekommen... (Was jetzt nicht unbedingt bedeutet, dass man keine solarbedachten Häuser haben sollte, weil man ein bisschen Hässlichkeit wohl ertragen kann, wenn man dafür von den fossilen Brennstoffen wegkommt...)
  • Triumvir 17.07.2020 07:42
    Highlight Highlight Unsere Bank(st)er könnten hier mal anstatt in dreckige Energie zur Abwechslung auch mal in saubere Energie investieren...und damit gleich auch ihr - zumindest teilweise zu recht - mieses Image ein bisschen aufpolieren...
  • Flexon 17.07.2020 07:31
    Highlight Highlight Für mich DIE Lösung. Bei Schnee und Regen würde zudem die Sicherheit massiv erhöht. Ich hoffe es tut sich noch mehr in diese Richtung.
    • Posersalami 17.07.2020 09:40
      Highlight Highlight Wieso willst du die Landschaft noch mehr zerstören, als sie es jetzt schon ist? Kannst du dir vorstellen, wie beschissen das aussieht? Die hässlichen Autobahnen werden dann noch viel mehr akzentuiert und zerschneiden die Landschaft optisch noch viel krasser. Dazu kommt noch, das es wirkllich völlig unnötig ist:
      https://www.swissolar.ch/services/medien/news/detail/n-n/bfe-studie-schweizer-solarpotenzial-groesser-als-benoetigt/

      PV an / auf Gebäude verschandelt die Landschaft nicht unnötig.
    • Flexon 17.07.2020 15:55
      Highlight Highlight @Poser
      Besser als zusätzliche Flächen wie im Gebirge etc. zu verbauen. Gebäude ist gut, absolut, nötigenfalls auch gesetzlich verordnet. Aber wir werden noch mehr Strom brauchen. Spätestens im elektrischen Übermorgen.
  • Lienat 17.07.2020 07:31
    Highlight Highlight Was bei den Kosten von überdachten Autobahnen leider immer vergessen geht: Im Winter braucht es keine Schneeräumung mehr und - viel wichtiger - im Sommer wird der Belag weniger aufgeheizt. Dadurch wird der Belag im Sommer nicht weich und es bilden sich viel weniger Spurrillen oder andere Belagsschäden. Dadurch kann langfristig viel Geld gespart werden. Jetzt muss einfach eine langzeitstabile, billige Tragkonstruktion her. Der Preis der Solarmodule hingegen dürfte bei dieser Anwendung gegenüber der Tragkonstruktion bzw. der Installationsarbeiten fast vernachlässigbar sein.
    • Hangover 17.07.2020 08:19
      Highlight Highlight Genau.

      " Jetzt muss einfach eine langzeitstabile, billige Tragkonstruktion her". Da ist die Variante Österreich um einiges filigraner als die Variante Schweiz.
    • Pinhead 17.07.2020 08:52
      Highlight Highlight Keine Schneeräumungen mehr? Der Schnee auf den Anlagen könnte zum Sicherheitsrisiko werden. Vermutlich kann man das Solardach aber leicht beheizen, damit der Schnee schmilzt. Aber dann würde ein Teil des gewonnen Solarstroms dafür verwendet werden müssen.
    • Grohenloh 17.07.2020 08:58
      Highlight Highlight Und wer räumt den Schnee vom Solardach?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschowanni 17.07.2020 07:28
    Highlight Highlight Wir werden zukünftig mit CO2 Abgaben und Lenkungsabgaben überhäuft werden, aber so ein Projekt wie im Wallis muss dann von privaten Geldgebern finanziert werden. Alleine die 8Rp. Co2 Abgaben auf Benzin wird der Bundeskasse mindestens 200 Millionen in die Kasse spülen (auf die bezogene Benzinmenge von 2018 gerechnet) Was läuft hier falsch? Finde den Fehler...
  • Militia 17.07.2020 07:19
    Highlight Highlight Was in Zukunft noch für Diskussionen sorgen könnte, ist die Tatsache, dass man bei überdachten Autobahnen praktisch wie in einem Tunnel fährt. Man sieht während der ganzen Fahrt keinen Himmel oder Sonne, Rettungshubschrauber können nicht direkt landen, etc.
    • Blitz Gordon 17.07.2020 09:44
      Highlight Highlight Ein Heli könnte gut auch neben der Autobahn landen. In den nicht-städtischen Gebieten sind dies häufig Felder. Und ob jetzt ein Autofahrer den Himmel nicht sieht ist mir persönlich sowas von egal, wenn wir dafür die Strom-Versorgungssicherheit erreichen könnten.
    • Militia 17.07.2020 13:14
      Highlight Highlight Ah stimmt, für die Hälfte des Jahres seht ihr in der Deutschschweiz ja sowieso keinen blauen Himmel! 😅
  • Fip 17.07.2020 07:16
    Highlight Highlight Die Autobahn von Chur in Richtung Reichenau ist schon seit Jahrzehnten ein Solar-Highway!
  • Frankygoes 17.07.2020 07:15
    Highlight Highlight Projekte mit Solarzellen neben der Autobahn gab's schon. Weil Feinstaub und Abgase die Solarzellen verschmutzen, produzieren sie massiv weniger Strom. Hat man das Problem in den Griff gekriegt?
    • Posersalami 17.07.2020 09:43
      Highlight Highlight Nein, natürlich nicht und darum investiert auch niemand mit Verstand Geld in das Projekt.

      Das ist ein reines Stammtischprojekt für die Autolobby.
  • code-e 17.07.2020 07:14
    Highlight Highlight Im Wallis ist es übrigens die A9 und nicht die A6
  • tss 17.07.2020 07:01
    Highlight Highlight Der vorteil bei einer Überdachung, könnte bei Regen und Schneefall sehr gross sein. Das Regenwasser könnte genutzt werden, da es nicht von Strassen Dreck kontaminiert wird. Kein Schnee auf der Fahrban resp. Weniger bedeutet auch weniger Salz somit eine geringere Umweldverschmutzung durch Salz.
  • mmmhhh 17.07.2020 07:00
    Highlight Highlight Solange die Speicherkapazität nicht massiv ausgebaut wird, lässt sich ein AKW nie mit Solar und Windkraftwerken ersetzen. Es gäbe enormes Potential in der Schweiz für Pumpspeicherwerke, aber da will ja niemand investieren...
    • Beat_ 17.07.2020 09:48
      Highlight Highlight Wir haben massive Speicherkapazitäten in der Schweiz. Man sollte sie einfach entsprechend inteligent nutzen.
      Beispiele: mobile Batterien, die man als SmartSpeicher nutzen kann, Pumpspeicherseen, welche bis heute den überflüssigen AKW-Strom (AKW produziert 7x24) abnehmen, regionale und lokale Speicher für kurzfristiges ausgleichen etc.
    • mmmhhh 17.07.2020 10:16
      Highlight Highlight Falsch, es gibt viele Stauseen, aber Pumpspeicherwerke gibts es
    • mmmhhh 17.07.2020 10:20
      Highlight Highlight Falsch, es gibt viele Speicherkraftwerke, aber nur wenige Pumpspeicherwerke - und nur mit diesen lässt sich z.B die zuviel erzeugte Solarenergie speichern...
  • Auric 17.07.2020 06:54
    Highlight Highlight überdachen mit PV Modulen das ist technisch Ok, aber auf den Solarzellen herumfahren ist totaler Bullshit.
  • troop5444 17.07.2020 06:54
    Highlight Highlight "Könnte man ganze AKWs ersetzen"

    1 km2 Solarmodule produzieren pro Jahr rund 170 GWh Strom.
    AKW Leibstadt speist pro Jahr etwa 8800 GWh ins Netz ein.

    8800 :170 = 51 km2

    Wenn man von 35m Breite ausgeht bräuchte es rechnerisch 1450 km Solarautobahn. Für ein AKW.
    Ach, moment: Irgendwie muss man den Flatterstrom unter Wirkungsgradverlust speichern, oder die Spitzen verbraten lassen: Wohl eher 3000 km.

    Ergo: Überdeckt man das gesamte Autobahnnetz der Schweiz, kann man nicht mal Leibstadt kompensieren.

    Man korrigiere mich, falls man nicht einverstanden ist.
    • Carry62 17.07.2020 10:57
      Highlight Highlight Endlich mal jemand der rechnen kann 👍
      Es gibt viel zuviele Leute, welche meinen mit einem Solarpanel auf dem Autodach könne man den Stromverbrauch des eigenen Autos decken 😂

      Es gab (oder gibt) einen Audi A8, mit Panel im Dach... das genügte „grad mal so“ um den Innenraumlüfter des Autos zu betreiben.
    • PVJ 17.07.2020 11:12
      Highlight Highlight Niemand behauptet, dass Autobahnen mit Solardächern unsere gesamte Stromproduktion übernehmen können. Nimmt man die 50 MCHF für das Projekt im Wallis als Massstab, dann resultieren Kosten von ca. 20 Rp./kWh. Es gibt heute massiv günstigere Möglichkeiten, um Solarstrom zu erzeugen.
      Solche Konzepte können einen kleineren oder grösseren Beitrag zur Energiewende leisten - nicht mehr und nicht weniger.
    • Emil Eugster 17.07.2020 14:31
      Highlight Highlight Sie vergessen die Einspeisung in Relation zum ganzen energetischen Aufwand von Bau, Betrieb, und Rückbau zu stellen. Da stehen AKWs derart schlecht da, dass man diesen auf keinen Fall erwähnen darf. Gewinnung, Herstellung, Transport, Wiederaufbereitung, Zwischenlagerung, Endlagerung und Sicherung des Brennstoffes von AKWs sind im Vergleich mit anderen Techniken, besonders den EE derart aufwändig, sie sind nicht schönzureden.
      Alles was sie können, ist diese zu ignorieren.
      Dazu Jahrzehnte Bau und Rückbau der Werke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doplagus 17.07.2020 06:47
    Highlight Highlight Es wird zeit für eine neue Volksinitiative. Jeder neubau muss solarzellen auf dem dach haben.
    • Martel 17.07.2020 13:16
      Highlight Highlight Na dann starten Sie doch eine. Oder müssen das dann die anderen machen?
  • Itallion 17.07.2020 06:45
    Highlight Highlight Kosten pro Person pro Jahr 2500.—!!!!! Anders gerechnet auf 8‘000‘000 kann mein Handyrechner die Kosten gar nicht mehr rechnen, aber man käme glaublich insgesamt auf 2‘000‘000‘000‘000 geschweige denn wieviele Solarpanels es brauchen würde.....glaublich 14‘800‘800!!!!!!
    • Doplagus 17.07.2020 09:18
      Highlight Highlight Wie bitte kommst du auf 2 billionen wenn du 2500 mit 8'000'000 multiplizierst?
    • Martel 17.07.2020 13:17
      Highlight Highlight Zahlen und Rechnungen ohne Einheiten machen wenig Sinn...
    • Itallion 17.07.2020 19:28
      Highlight Highlight Ich habe mal angenommen, wir haben 8‘000‘‘000 Einwohner. Da habe ich einen Teiler auf die 20000 Personen genommen und dies mal die Kosten von 50‘000‘000. So falsch ist das doch nicht oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 17.07.2020 06:34
    Highlight Highlight Danke für den Interessanten Bericht. Nur eine Sache:
    Ihr schreibt "eine Million Kilowattstunden". Also eine Gigawattstunde. Könntet ihr bitte die korrekten Einheitenpräfixe verwenden, sonst muss man als Leser immer alles umrechnen wenn man es in den Kontext setzen will...
    • troop5444 17.07.2020 06:54
      Highlight Highlight Das tönt halt nach mehr, oder. :)
    • balzercomp 17.07.2020 07:29
      Highlight Highlight Auch wenn es grundsätzlich richtig ist, mit einer Million KWh können die meisten etwas anfangen. Mit einer Gigawattstunde nur die, die sich mit den Einheiten beschäftigen. Hier geht es ja vor allem darum eine Grössenordnung zum Haushaltsverbrauch herzustellen. Und der wird halt in KWh angegeben.
    • DerHans 17.07.2020 07:43
      Highlight Highlight Sind wir doch froh haben sie es nicht Fussballfeldern verglichen.😄
    Weitere Antworten anzeigen
  • recto 17.07.2020 06:33
    Highlight Highlight Die Projekte in China und Frankreich sollten nicht als Flop bezeichnet werden. Das wären sie nur dann, wenn die Technologie gänzlich untauglich wäre und nicht aus den Projekten gelernt werden würde. Wie war das mit Edison? Er meinte doch, er hätte 1000 verschiedene Glühbirnen erfinden müssen, bis er die eine richtige gefunden hatte.
    • trio 17.07.2020 06:43
      Highlight Highlight Strom aus der Fahrbahn zu Erzeugen erscheint mir nicht wirklich praktikabel. Lieber überdacht und gleich anständigen Lärmschutz mitbauen.
    • Kiro Striked 17.07.2020 07:02
      Highlight Highlight Ja wenn er die Glühbirne blos erfunden hätte. Hahahaha Resla undso
    • mxpwr 17.07.2020 07:06
      Highlight Highlight Wobei auch da darauf geachtet werden sollte, dass es nicht wie ein Tunnel wird, denke ich. Ich vermute, dass viele Menschen nicht lange in Tunnels fahren wollen oder können.
    Weitere Antworten anzeigen

Fallzahlen steigen weiter: Kantone treffen sich heute zur Corona-Sitzung

Die Schweiz meldet die höchsten Corona-Fallzahlen seit Ende April. Betroffen sind einige wenige Kantone – diese stehen nun unter Zugzwang.

Die Corona-Fallzahlen zeigen wieder eine steigende Tendenz. Am Mittwoch meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 193 neue bestätigte Covid-19-Infizierte in der Schweiz und in Liechtenstein. So viele gab es seit Ende April nicht mehr. Damals befand sich die Schweiz epidemiologisch gesehen noch in der sogenannten «ausserordentlichen Lage».

Der Bundesrat regierte damals per «Notrecht» und setzte freiheitseinschränkende Massnahmen durch, die auch stark in die Kompetenz der Kantone eingriffen. …

Artikel lesen
Link zum Artikel