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Wie Forscher versuchen, die Banane zu retten

Ein aggressiver Pilz könnte dazu führen, dass die typische «Supermarkt»-Banane ausstirbt. Kolumbien hat deswegen den Notstand ausgerufen. Forscher weltweit versuchen sich an neuen Züchtungen, auch mittels Gentechnik.

Juliette Irmer / ch media



A man sells bananas near a quarantined banana plantation affected by a destructive fungus near Riohacha, Colombia, Thursday, Aug. 22, 2019. A disease that ravages banana crops has made its long-dreaded arrival in Latin America, reigniting worries about the global market's dependence on a single type of banana, the Cavendish. (AP Photo/Fernando Vergara)

Bild: AP

Der Schrecken aller Bananenbauern heisst Tropical Race 4, kurz TR4. Der Pilz befällt die Bananenstauden über deren Wurzeln: Die Leitbahnen verstopfen, der Wasser- und Nährstofftransport versiegt, die Pflanze vertrocknet. Einmal infiziert, sind Bananenpflanzen verloren, denn es gibt kein wirksames Mittel gegen den Pilz. Und er verbreitet sich extrem schnell. Etwas kontaminierte Erde, etwa an einer Bananenkiste, reicht aus, um den Schädling per Schiff oder Flugzeug über Kontinente hinweg zu verschleppen.

Bei Migros und Coop noch keine Engpässe

Im Juli wurde TR4, bislang vor allem in Asien und Afrika eine Plage, erstmals in Kolumbien nachgewiesen und hat damit den befürchteten Sprung nach Mittelamerika geschafft. Hier wächst die grosse Masse der Bananensorte Cavendish. Die Sorte stellt knapp die Hälfte aller Bananen weltweit.

Bei Coop und Migros, welche beide Cavendish-Bananen verkaufen, heisst es, noch seien keine Lieferengpässe zu befürchten. Wichtigste Importländer für die Schweiz sind die Dominikanischen Republik, Peru und Ecuador. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis TR4 sich auch in diesen Ländern ausbreitet.

Kulturbananen vermehren sich asexuell

Forscher weltweit arbeiten darum an einer Bananensorte, welcher der agressive Pilz nichts anhaben kann. Auf traditionellem Weg ist die Zucht neuer Sorten ungemein schwierig: Die hochgezüchteten Kulturbananen vermehren sich asexuell durch Schösslinge und bilden keine Samen.

Forschern des Taiwan Banana Research Institute ist schon vor einigen Jahren gelungen mithilfe der so genannten somaklonalen Selektion widerstandsfähigere Cavendish-Varianten zu erzeugen: Dazu isoliert man Zellen aus Bananenpflanzen und hält sie in Gewebekultur. Auf den Philippinen und in Mosambik werden diese Varianten mittlerweile in grossem Massstab angepflanzt. Ob sie für den Anbau in Australien und Mittelamerika geeignet sind, muss untersucht werden», sagt Altus Viljoen, TR4-Experte an der Universität Stellenbosch in Südafrika.

Würden Konsumenten Gen-Bananen kaufen?

Auch die Gentechnik hat Erfolge vorzuweisen. Forscher um James Dale von der Queensland Universität in Brisbane, Australien, haben eine TR4-resistente Bananenpflanze gezüchtet, indem sie das Resistenzgen einer Wildbanane in das Cavendish-Erbgut eingefügt haben. Die Ergebnisse des aktuellen Feldversuchs sehen vielversprechend aus. «Seit Kolumbien den nationalen Notstand ausgerufen hat, gehen die Anfragen durch die Decke», sagt Dale.

Doch genetisch veränderte Bananen haben ein ganz anderes Problem als TR4: «Wenn Verbraucher sie nicht essen wollen, hat eine resistente Pflanze keinen Wert», sagt Altus Viljoen. Tatsächlich gilt die Vermarktung genetisch veränderter Bananen als schwierig bis gesetzlich auch unmöglich.

Crispr-Banenen könnten einen Ausweg sein

Einen Ausweg könnte die Genschere Crispr darstellen: Genom editierte Pflanzen, die keine Fremd-DNA in sich tragen, zählen mittlerweile in einigen Ländern, etwa Amerika, Australien, Japan und Brasilien, nicht als genetisch veränderte Organismen, was die Vermarktung erleichtert. Europa und auch die Schweiz nehmen eine Sonderstellung ein, da solche Pflanzen hierzulande unter die Regularien des Gentechnikgesetztes fallen.

Genforscher James Dale versucht derzeit, das im Erbgut der Cavendish-Banane vorhandene, aber inaktive Resistenzgen gegen TR4 anzukurbeln. «Es wird aber noch ein paar Jahre dauern, bis wir einen Feldversuch starten können», sagt Dale.

In Monokulturen hat der Pilz leichtes Spiel

Im Kampf gegen den Pilz sollte man laut vieler Experten aber nicht nur auf Gentechnologie setzen. Auch die Anbaumethoden müssen sich grundlegend ändern. Für den Export setzt man weltweit fast ausschliesslich auf die Sorte Cavendish, die massenweise in Monokulturen angebaut wird. Da es sich auch noch um genetisch identische Klone handelt, haben Schädlinge allzu leichtes Spiel.

Mehr Vielfalt auf dem Feld und im Supermarkt würde helfen. Kleinbauern machen es vor: Sie pflanzen oft verschiedene Bananensorten und Getreide gleichzeitig an und sind vom Pilzbefall weniger betroffen.

Nichts aus der Geschichte gelernt

Das Auftauchen des aggressiven Pilzes TR4 in Südamerika und die damit drohende Ausrottung der Bananensorte Cavendish ist tragisch, weil es das alles schon einmal gab. Vor Cavendish war die verbreitetste Bananensorte die Gros Michel. Diese Banane wurde jedoch fast komplett von einer früheren Variante desselben Pilzes ausgerottet. Also sattelte die Bananenindustrie fast komplett auf Cavendish um, die bis in die 1990er als immun galt. (aargauerzeitung.ch)

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 10.10.2019 08:06
    Highlight Highlight Im Artikel steht, dass ein Ausweg in traditioneller Vielfalt und liegt, da hier auch Resistenzen gegen Pilze existieren.
    Die allein vegetative Vermehrung von wenigen Hochertrags-Sorten verschärft das Problem der hohen Anfälligkeit dieser genetisch verarmten Monokulturen zusätzlich.
    Eine neue Vielfalt durch gentechnisches Gebastel zu erreichen, halte ich nun aber für einen noch gröberen Fehler!
    Man kann nicht jahrzehntelange Versäumnisse und Fehlentwicklungen innert weniger Jahre korrigieren!
    Wer so Technik-gläubig ist, der hat offenbar nicht kapiert, was diese Technik angerichtet hat...
    • gedankensimulant 10.10.2019 11:49
      Highlight Highlight @rodolfo, bin genau deiner meinung, vorallem was die Technik angeht. Auch weil ich 15Jahre Programmierer war und mir die Zerstörung, welche die Technologien mit sich bringen, nicht mehr verantworten kann, bin ich weg von dort. Die Natur besitzt eine enorme Wissens-DNA, nicht umsonst konnte sie sich über Millionen von Jahren anpassen, sich verändern und ein System aufbauen, das bis heute 'noch' funktioniert. Mischkulturen,gute Bodenbeschaffenheit durch Kleinstlebewesen, Insekten und Wildtiere sind essentiell für eine funktionierende und intakte Natur.
  • Sarkasmusdetektor 09.10.2019 15:14
    Highlight Highlight Bei Migros und Coop keine Lieferengpässe. Phuh, dann ist ja alles gut...
  • landre 09.10.2019 12:24
    Highlight Highlight Abnahme bzw. künstliche Zerstörung von Biodiversität parallel zur Zunahme bzw. künstlicher Förderung von Monokulturen, kann logischerweise/ natürlich nur in einem Desaster enden.

    Dieses humane Fehlverhalten nun durch künstliches Gentech amortisieren zu versuchen, ist scheinheilig seitens der Wirtschaft und fahrlässig seitens der Konsumgesellschaft.

    (Bedeutet aber nicht dass Gentech weiterhin Erforscht werden sollte.)
    • rodolofo 10.10.2019 08:10
      Highlight Highlight Was erforscht wird, führt auch zu Anwendungen.
      Wer F sagt, muss auch A sagen.
      Und wer Waffen produziert, handelt und verkauft, muss auch damit rechnen, dass irgendwo und irgendwann mit diesen Waffen geschossen wird...
  • Fernrohr 09.10.2019 10:02
    Highlight Highlight Also wenn schon Gen-Engineering, dann gleich richtig, und zwar so, dass sie auch in unseren Breitengraden gut gedeien. Jedem seine eigenen Affenstengel!
    • rodolofo 10.10.2019 08:11
      Highlight Highlight Du kannst sie ja gentechnisch so designen, dass die neuen Super-Bananen auch auf Strassen und Parkplätzen gedeihen...
    • Fernrohr 10.10.2019 09:36
      Highlight Highlight @rodolofo: das würde ich sofort unterschreiben.
  • Wasmanvonhieraussehenkann 09.10.2019 10:00
    Highlight Highlight Sollte ein abschreckendes Beispiel für andere Lebensmittel sein. Die Konzentration auf wenige Sorten einer Kulturpflanze (Weizen, Mais etc) birgt Risiken.
    Ältere, robustere Sorten gehen laufend verloren. Spezifische Schädlinge können sich so - wie jetzt der TR4 - rasant ausbreiten
  • Mrlukluk 09.10.2019 09:45
    Highlight Highlight Wo ist das Problem, wenn Arten-intern Gentech betrieben wird?
  • Bert der Geologe 09.10.2019 09:05
    Highlight Highlight Da wären die Ostdeutschen aber einmal mehr über den Tisch gezogen worden. Bananen war ein Hauptgrund für die Unruhen damals:
    https://www.titanic-magazin.de/fileadmin/content/Heft/1989-11/Titanic_1989_November_Web.pdf
  • Robin Le Chapeau 09.10.2019 08:51
    Highlight Highlight Banane... in den guten alten Zeiten das einzig legale krumme Ding
  • gerade LIVE dazugeschaltet 09.10.2019 08:30
    Highlight Highlight In Monokulturen hat TR4 leichtes Spiel.

    Plantagenbesitzer wacht auf!
    • Thom Mulder 09.10.2019 15:31
      Highlight Highlight Genau. Wir wissen seit Jahrzehnten dass die meisten Probleme durch die Monokultur entsteht, bei allen Pflanzen. Doch die meisten Bauern sind zu bequem um auf die ertragreichere aber komplexere Permakultur umzusteigen – die MIT der Natur arbeitet, satt gegen sie. Und natürlich tut die Chemieindustrie alles Mögliche, um den dringend nötigen Wandel zu verhindern.
    • rodolofo 10.10.2019 08:20
      Highlight Highlight @ Thom Mulder
      Ertragreicher ist die Permakultur vor allem in Träumen der Hippies.
      In der Realität hängen diese "Permakulturisten" dann herum, diskutieren über Permakultur-Planungen, rauchen Joints und meditieren, wenn sie nicht gerade barfuss und mit Blümchen im Haar in der Wiese herum hüpfen, weil sie ja "die Natur selbstregulierend für sich arbeiten lassen" wollen...
      Du siehst, ich bin etwas sarkastisch und überzeichne, aber meine persönlichen Erfahrungen zeigen halt in diese Richtung.
      Nichts desto trotz gibt es aber auch beeindruckende, überzeugende und begeisternde "Permakulturen"!
  • Sova 09.10.2019 08:18
    Highlight Highlight Erinnert mich stark an den Roman Helix von Mark Elsberg.
  • Ziasper 09.10.2019 08:10
    Highlight Highlight Ich würde viel lieber Crispr-Bananen essen, als die mit Pestiziden verseuchte, die wir momentan essen.
    • *sharky* 09.10.2019 09:12
      Highlight Highlight Nö... dann lieber keine!
      Null, aber sowas von Null Toleranz zu Gentech!
    • Auric 09.10.2019 10:22
      Highlight Highlight @sharky:

      Richtig! Genetische Mutationen sind des Teufels!



      ohne die wären wir immer noch glückliche Einzeller in der Ursuppe.
    • Hamudi Dudi 09.10.2019 10:39
      Highlight Highlight @*sharky*
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