DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Riesige Stadt unter dem Dschungel: Siedlungsreste bei Angkor Wat entdeckt



In this March 21, 2015, photo, a tourist, left, takes photographs of Angkor Wat temple, in Siem Reap province, about 320 kilometers (199 miles) north of Phnom Penh, Cambodia. The main road alongside Cambodia's famed Angkor Wat temple is now off-limits to cars as authorities seek to ease traffic jams at the site that draws 2.1 million tourists a year.(AP Photo/Heng Sinith)

Die Tempelanlage von Angkor Wat war der Mittelpunkt des Khmer-Reiches.  Bild: Heng Sinith/AP/KEYSTONE

Archäologen haben riesige mittelalterliche Siedlungsreste in der Nähe der Tempelanlage Angkor Wat in Kambodscha entdeckt. Sie nutzten spezielle Lasermessungen (Lidar) aus der Luft, mit deren Hilfe sie Strukturen auch unter bewaldeten Böden erkennen konnten.

«Wir haben ganze Städte unter den Wäldern entdeckt, von denen bislang niemand wusste, dass sie dort sind» sagte Damian Evans von der Ecole française d'Extreme-Orient in Paris der britischen Zeitung «The Guardian».

Am Berg Phnom Kulen nordöstlich von Angkor Wat, sei bislang nur ein kleiner Teil der Siedlung Mahendraparvata bekannt gewesen. Nach den neuen Daten sei sie so gross wie Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh.

Evans präsentiert die Ergebnisse im «Journal of Archaeological Science» vom kommenden Montag. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Jakob Fischbacher*. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus Syrien …

Artikel lesen
Link zum Artikel