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epa04693582 (FILE) A picture dated 08 March 2015 shows a Buddhist monk participating in a anti-nuclear rally in downtown Tokyo, Japan. According to media reports on 06 April 2015, Japan is considering boosting the proportion of nuclear energy to 22 percent of the electricity generation in 2030 despite public opposition. All 48 nuclear reactors remain offline since the 2011 triple core meltdowns at the Fukushima Daiichi plant that was triggered by a huge earthquake and tsunami.  EPA/CHRISTOPHER JUE

In Japan kommt es seit der Katastrophe von Fukushima regelmässig zu Demonstrationen. Bild: CHRISTOPHER JUE/EPA/KEYSTONE

Cäsium 134: Spuren von Fukushima-Unfall in Kanada nachgewiesen



Vier Jahre nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima sind erstmals vor der Küste Nordamerikas radioaktive Spuren des Vorfalls gefunden worden.

In zwei Proben, die im Februar im Pazifik vor der kanadischen Provinz British Columbia genommen wurden, wurde erstmals Cäsium 134 entdeckt, teilte das Wissenschaftlernetzwerk «Inform» am Dienstag auf seiner Website mit. Das Isotop ist charakteristisch für den Atomunfall, der sich in Folge eines Tsunamis am 11. März 2011 im Atomkraftwerk Fukushima ereignet hatte.

Jay Cullen von der University of Victoria, der «Inform» angehört, sagte dem kanadischen Radiosender CBC, die Cäsium 134-Konzentration liege etwa tausendfach unter der für Trinkwasser empfohlenen Höchstmenge.

Dass die Spuren jetzt die nordamerikanische Küste erreichten, sei anhand von Computermodellen bereits vorhergesagt worden. «Inform» erklärte, um die Auswirkungen des Atomunfalls in Fukushima auf die Umwelt vollständig zu klären, seien noch mehrere Jahre notwendig. (feb/sda/afp)

Fukushima – Bilder aus der verbotenen Zone

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Fukushima – Bilder aus der verbotenen Zone
quelle: kazuma obara / kazuma obara
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Grösste Atom-Unfälle der letzten 25 Jahre

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Grösste Atom-Unfälle der letzten 25 Jahre
quelle: globalsecurity.org
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