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epa08789186 Tourists and paragliders enjoy a sunny autumn weather day in front of Swiss Alps mountains during the second wave pf the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Charmey, Fribourg, Switzerland, 31 October 2020.  EPA/LAURENT GILLIERON

Viele Touristen, Tagesausflügler und Paragleiter zog es im Oktober wegen den warmen Temperaturen in die Schweizer Alpen (Bild: Charmey, Fribourg, 31.10.2020) Bild: keystone

Das war der wärmste Oktober in Europa seit Jahrzehnten

Weltweit war es der drittwärmste Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen. Überdurchschnittlich fielen die Temperaturen in der Arktis aus.



Der Oktober 2020 war in Europa der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen des europäischen Copernicus-Klimawandeldienstes. Vor allem in Osteuropa waren die Temperaturen im vergangenen Monat demnach überdurchschnittlich hoch, im Südwesten hingegen zu niedrig. Die Experten werteten hierfür Messungen seit 1979 aus.

Weltweit war es der drittwärmste Oktober, wie die Organisation am Donnerstag im britischen Reading mitteilte. Vor allem über weiten Teilen der Arktis und der tibetanischen Hochebene herrschten Temperaturen deutlich über dem Durchschnitt von 1981 bis 2010.

Arktis noch nie so eisfrei wie 2020

Auch bei der Meereisdecke gab es im Oktober Auffälligkeiten: Seit Beginn der Satellitenbeobachtungen der Arktis im Jahr 1979 war die durchschnittliche Meereisausdehnung für den Monat noch nie so gering. Die arktische Nordostpassage blieb fast oder ganz eisfrei.

Die Wissenschaftler werteten Daten aus, die von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen stammen. Der Klimawandeldienst der EU ist Teil des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus. Er erstellt monatlich Berichte über die Lufttemperatur, das Meereis und den Wasserkreislauf.

Aussagekräftiger sind die Berichte der US-Klimabehörde NOAA, die Aufzeichnungen seit 1880 berücksichtigt. Sie veröffentlicht demnächst ihre Analyse für Oktober. (sda/dpa)

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Regula Rytz: «Das Klimaproblem bleibt»

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