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Das Virus wird direkt über Tierkontakte oder indirekt, zum Beispiel über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren, übertragen.
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Bild: keystone

Afrikanische Schweinepest (erstmals) bei Zuchttieren in Deutschland entdeckt

Die gefährliche Tierseuche wurde in einem Bio-Betrieb nahe der polnischen Grenze nachgewiesen. Es wurden Schutzzonen eingerichtet.
16.07.2021, 07:5416.07.2021, 13:14

In Deutschland sind nach einer Mitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erstmals Fälle von Afrikanischer Schweinepest bei Hausschweinen in Brandenburg aufgetreten. Dies habe das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) am Donnerstag nachgewiesen. Bislang war diese Schweinepest in Deutschland nur bei Wildschweinen aufgetreten.

Die positiv getesteten Schweine stammen demnach aus einem Bio-Betrieb im Landkreis Spree-Neisse und einer Kleinst-Haltung im Landkreis Märkisch-Oderland.

Schutz- und Überwachungszonen

Damit liegen auch die Fälle bei Hausschweinen in den bereits von der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen betroffenen Landkreisen nahe der polnischen Grenze. Um die betroffenen Betriebe sollen jetzt Schutzzonen und Überwachungszonen eingerichtet werden.

Der Faktor Mensch spielt laut Fachleuten bei der Verbreitung eine entscheidende Rolle: «Über zum Beispiel kontaminierte Fahrzeuge oder Lebensmittel kann die Tierseuche über grosse Entfernungen weitergetragen werden.»

Die Afrikanische Schweinepest ist für Menschen ungefährlich, teilt das Ministerium weiter mit. Sie kann weder durch den Verzehr von Schweinefleisch noch Kontakt zu Tieren auf den Menschen übertragen werden.

Es handelt sich dabei um eine schwere Virusinfektion, die ausschliesslich Schweine – sowohl Wild- als auch Hausschweine – betrifft und für sie meist tödlich ist.

«Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine schwere Virusinfektion, die ausschliesslich Schweine, also Wild- und Hausschweine, betrifft und für sie zumeist tödlich ist. Am 10. September 2020 wurde ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein in Deutschland bestätigt. Erstmals sind nun auch Hausschweinbestände betroffen.»
quelle: bmel.de

Quellen

(dsc/sda/dpa)

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