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Orca Schwertwal Meeressäuger

Sprachkünstler: Schwertwale können ihre Lautäusserungen anpassen.   Bild: Shutterstock

Wenn Tiere Fremdsprachen lernen

Orcas «sprechen» auch Delfinisch 

Schwertwale sind sprachliche Anpassungskünstler: Wenn Orcas längere Zeit mit Delfinen zusammenleben, passen sie ihre Pfeif- und Klicklaute an die der kleineren Meeressäuger an. 



Die schwarz-weiss gefleckten Schwertwale (Orcinus orca) sind sehr soziale Tiere, die über ein komplexes akustisches System miteinander kommunizieren. Ihre Lautäusserungen umfassen nicht nur Klicks und Pfeiflaute, sondern auch Tonserien, die in bestimmten Abständen von Pausen unterbrochen sind. 

Die Mitglieder eines Schwertwal-Clans «sprechen» dabei einen gemeinsamen Dialekt, der sich von den Lautfolgen unterscheidet, die Orcas aus anderen Gruppen von sich geben. Dass die Tiere ihre Dialekte voneinander lernen, wurde schon länger vermutet, aber es gab bisher keinen Nachweis dafür. 

Den hat nun ein Team von US-Wissenschaftlern erbracht, wie das Wissenschaftsmagazin scinexx.de berichtet: Ann Bowles vom Hubbs-Seaworld Research Institute, Whitney Musser von der University of California in San Diego und weitere Forscher untersuchten das akustische Repertoire von drei Orcas, die seit mehreren Jahren mit Delfinen zusammen in Gefangenschaft gehalten werden. 

Mehr Klicks und Pfiffe als früher

Die beiden Tierarten sind verwandt; tatsächlich sind Orcas nichts anderes als die grösste Delfinart. Die Delfine (Delphinidae) sind mit rund 40 Arten die bedeutendste Familie in der Ordnung der Wale (Cetacea). Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Lautfolgen der Orcas und der kleineren Delfine sich ähneln. Doch es gibt Unterschiede: Schwertwale geben weniger Klicks und Pfiffe, dafür mehr gepulste Rufe mit Tonreihen von sich als Delfine. 

Orca Schwertwal Meeressäuger

Orcas gehören zur Familie der Delfine. Bild: Shutterstock

Die Wissenschaftler verglichen neue Tonaufnahmen der drei Orcas mit älteren Aufnahmen aus der Zeit, bevor die Schwertwale mit den Delfinen zusammengelegt wurden. Das Ergebnis: Bei allen drei Orcas glich sich das akustische Vokabular mit der Zeit jenem der Delfine an. Sie gaben nun wie diese mehr Klicks und Pfiffe von sich. Eines der Tiere übernahm sogar eine Lautäusserung, die komplett neu war: Der Schwertwal lernte eine Zirp-Sequenz, die den Delfinen lange vorher von den menschlichen Betreuern beigebracht worden war. 

Damit belegt die im «Journal of the Acoustical Society of America» publizierte Studie, dass die Orcas in der Lage sind, die Spracheigenheiten einer anderen Art zu erlernen – und dies auch freiwillig tun. Die intelligenten Meeressäuger beherrschen gewissermassen eine Fremdsprache. (dhr)

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So klingen die Lautfolgen von Orcas.  Video: Youtube/brittperry21

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Dieses schleimige Etwas besitzt 720 Geschlechter

Ist es ein Tier, ist es ein Wirbeltier? Nein, es ist ein ‹Blob›! Äh, wie bitte? Was soll das denn sein?

Schwierige Frage. Was da oben auf dem Bild abgebildet ist – die meisten nennen es «Blob» (zu dt.: Klecks) – ist jedenfalls keine Pflanze, eher sieht es aus wie ein Pilz. Aber ein Pilz ist es eben auch nicht. Immerhin wissen wir, wo dieses seltsame Geschöpf herkommt: Es lebt im Parc Zoologique von Paris.

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