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ZUM KLIMAGIPFEL IN PARIS VOM 30. NOVEMBER BIS ZUM 11. DEZEMBER 2015  STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein weisses Kunstschneeband zieht sich am Montag, 14. Februar 2011, vom Skigebiet der Talstation in Brigels im Buendner Oberland entgegen. Die anhaltende Trockenheit und die milden Temperaturen bereiten den tiefgelegenen Skistationen zunehmend Sorge. Der Schnee schmilzt dahin und nennenswerte Niederschlaege sind auch in den kommenden Tagen nicht in Sicht. (KEYSTONE/Arno Balzarini) A slope built of artificial snow seen in the Ski resort of Brigels in eastern Switzerland, Monday, January 2011. Ski resorts worry about the dry and warm weather with a lack of snow. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Kunstschnee-Skipiste im Zeitalter des Klimawandels. Bild: KEYSTONE

Im Kampf gegen Klimawandel ist nicht jedes Mittel recht

Marko kovic



Klimawandel ist eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit. Das ist keine Panikmache und keine Übertreibung, sondern trockene Risikoanalyse.

Klimawandel könnte beispielsweise die konventionelle Landwirtschaft verunmöglichen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit den irreversiblen zivilisatorischen Kollaps bedeutet. Schliesslich ist die Gesellschaft, wie die Daumenregel besagt, immer nur eine Handvoll Mahlzeiten von Chaos und Barbarei entfernt. Unkontrollierter Klimawandel könnte zudem die Erde für uns Menschen mit nicht-trivialer Wahrscheinlichkeit grundsätzlich unbewohnbar machen, was ein rasches und leidvolles Aussterben des Homo sapiens zur Folge hätte.

epa07437117 A maize crop completely affected by the lack of enough rains in Mutoko, 150 km east of the capital Harare, Zimbabwe,13 March 2019, (issued 14 March 2019). Most of the country's maize crop has wilted due to the poor rain season experienced.At least 4,2 million people are in need of food assistance.  EPA/AARON UFUMELI

Klimawandel bedroht die Lebensgrundlage der Menschheit. Bild: EPA/EPA

Die Bekämpfung des Klimawandels und der damit verbundenen Risiken ist also zu Recht eine globale Priorität, denn es geht um die Zukunft der Menschheit. Die Ausgangslage ist dabei noch gravierender, als wir gemeinhin vielleicht annehmen: Unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist nicht nur ungebrochen – wir nutzen heute so viel fossile Brennstoffe wie nie zuvor.

Grafik: Globale primäre Energienutzung
https://ourworldindata.org/energy-production-and-changing-energy-sources

Globale primäre Energienutzung. Grafik: marko kovic / quelle: ourworldindata.org

Gegen Klimawandel müssen wir also so schnell und mit so viel Impact wie möglich vorgehen. Damit entsteht aber eine neue Herausforderung, die wir bisher noch zu wenig auf dem Radar hatten: Was für neue Risiken entstehen durch unterschiedliche Strategien im Kampf gegen Klimawandel? Konkreter: Was für Risiken entstehen für die langfristige Zukunft der Menschheit durch Massnahmen, die wir heute im Kampf gegen Klimawandel einführen?

Marko Kovic, Skeptiker Schweiz

Bild: Skeptiker.ch

Dr. phil. Marko Kovic ist Präsident von ZIPAR – Zurich Institute of Public Affairs Research. Zudem ist er CEO der Beraterfirma ars cognitionis.

Klimawandel müssen wir idealerweise so bewältigen, dass die langfristige Zukunft der Menschheit nicht aufs Spiel gesetzt wird. In der aktuellen Klimadebatte wird diese langfristige Perspektive allerdings noch zu wenig berücksichtigt. Daraus ergeben sich mindestens zwei wichtige Probleme.

Problem 1: Die Energiefrage

Klimawandel ist eigentlich eine Energiekrise, denn unsere massive Nutzung fossiler Brennstoffe ist einer der zentralen Treiber des Klimawandels. Die viel beschworene «Energiewende» kann darum gar nicht früh genug kommen. Doch wie genau soll die Energiewende aussehen?

Seit den frühen 2000er Jahren erfreuen sich «erneuerbare» Energiequellen dank technologischen Fortschritten und gezielter Förderung immer grösserer Beliebtheit. Zum Grossvater der erneuerbaren Energien, Wasserkraft, gesellen sich darum immer öfter Geothermie, Windkraft sowie Solarenergie, der Superstar unter den Erneuerbaren – Solarpanels können auch im Weltraum eingesetzt werden, was sie zukunftstauglicher als Geotheormie und Windkraft macht. Experimentelle Ergebnisse im Bereich der modernen Biotreibstoffe könnten zudem in der nahen Zukunft ermöglichen, Wasserstoff günstig und klimaneutral herzustellen.

An einer weiteren Energiequelle, die zur Energiewende beitragen könnte, scheiden sich allerdings die Geister: Atomenergie.

Die aktuelle Generation von Atomanlagen hat gewichtige Probleme. Die Endlager-Frage ist nach wie vor offen, und die Versicherungs-Problematik immer noch unbefriedigend – für Worst Case-Unfälle haftet nach wie vor die Allgemeinheit. Bei Atomenergie neigen wir aber nicht zu einem sachlichen Kosten-Nutzen-Kalkül, sondern zu emotionalen Bewertungen. Die Schreckensbilder von Tschernobyl und Fukushima prägen uns mehr als trockene Statistiken, die besagen, dass Kernspaltung mit Abstand die sicherste und eine weitgehend klimaneutrale Energiequelle ist.

Atomenergie ist kontrovers, aber wenn wir Atomenergie kategorisch als Teil der Energiewende ablehnen, schaden wir zukünftigen Generationen womöglich in dreifacher Hinsicht.

Erstens dürfte es schlicht schwieriger werden, fossile Brennstoffe zu ersetzen, wenn wir komplett auf das Potenzial der Atomenergie verzichten. Eine erfolgreiche Energiewende ist weniger wahrscheinlich, wenn wir eines der verfügbaren Werkzeuge nicht einsetzen wollen.

Zweitens blockieren wir mit einer kategorischen Ablehnung der Atomenergie genau jene technologischen Innovationen, welche die Ursachen für unser Unbehagen der Atomenergie gegenüber lösen würden. Neue, auf Flüssigsalzen basierende Reaktorgenerationen können einerseits eine unkontrollierte Kernschmelze praktisch unmöglich machen sowie andererseits die Menge und die Halbwertszeit von Atommüll drastisch reduzieren.

Drittens könnte eine kategorische Ablehnung der Atomenergie bedeuten, dass wir die Entwicklung und Einführung einer neuen Form von Atomenergie verzögern oder gänzlich verunmöglichen: Kernfusion. Kernfusion ist eine Form der Atomenergie, bei der Atome nicht gespalten, sondern fusioniert werden. Ohne Kernfusion wäre die Erde ein toter Planet: Unsere Sonne ist ein gigantischer Fusionsreaktor. Zwar ist es unklar, wie schnell und ob überhaupt wir praxistaugliche Fusionsreaktoren bauen können. ITER, das bisher grösste Experiment, beginnt erst 2025. Aber wenn wir heute durch starre Anti-Atom-Ansichten verzögernde und hemmende Fehlanreize schaffen, könnte das langfristig katastrophale Folgen haben.

Problem 2: Der moralische Horizont

Klimawandel ist nicht nur eine Frage von Technologie, sondern auch eine Frage unseres Verhaltens: Um Klimawandel zu bewältigen, müssen wir ändern, was wir tun und wie wir es tun. Ein fast triviales Beispiel ist Nutztierhaltung. Indem wir weniger oder gar keine tierischen Produkte konsumieren, können wir Unmengen an Treibhausgasemissionen vermeiden.

In akademischen und in Policy-Kreisen erfreuen sich aber auch viel weitreichendere Ideen zu Verhaltensänderung zunehmend grösserer Beliebtheit. Prominente Beispiele sind «Population Policy»-Massnahmen, mit denen die Anzahl in Zukunft neu geborener Menschen gezielt reduziert werden soll, oder auch die «Degrowth»-Bewegung, die – im Wesentlichen – eine Abkehr von dem gegenwärtigen kapitalistischen Wirtschaften fordert. Der philosophische Kern dieser Ideen ist, dass Klimawandel dadurch bekämpft werden könne, dass wir als Zivilisation allgemein weg vom Wachstumsgedanken kommen und uns stattdessen auf einen gesunden Rückgang, eine Verkleinerung oder Rückentwicklung besinnen.

Strategien mit dieser Stossrichtung funktionieren im Prinzip so gut wie sicher. Allerdings sind sie in dreifacher Hinsicht moralisch suspekt.

Erstens, und recht offensichtlich, besteht eine gewisse Gefahr der Elite-Projektion. Für urbane Eliten, welche sich an höchster Lebensqualität und Komfort laben und finanziell bestens situiert sind, ist die philosophische Predigt von Verzicht eine einfache. Für den Grossteil der Weltbevölkerung, der von solch luxuriösen Lebensumständen nur träumen kann, sehen die Dinge wohl ein wenig anders aus.

Zweitens sägen Rückentwicklungs-Philosophien an dem moralischen Ast, auf welchem sie sitzen. Warum ist Klimawandel in moralischer Hinsicht überhaupt wichtig? Weil Klimawandel bedeutet, dass die zentrale moralische Ambition unserer Zivilisation vorzeitig scheitern könnte: Wenn die Menschheit ausstirbt, versäumen wir es, all den potenziellen zukünftigen Generationen so viel Glück wie möglich zu ermöglichen. Rückentwicklungs-Philosophien nehmen dieses Scheitern nicht nur in Kauf, sondern erheben es zu ihrer moralischen Maxime, weil die zukünftige Anzahl Menschen und damit die Anzahl lebenswürdiger Lebensjahre aktiv und bewusst reduziert und limitiert werden soll.

Drittens, und wohl am wichtigsten, sind Rückentwicklungs-Philosophien ein Risiko für die grösste langfristige moralische Herausforderung: Weltraumkolonisierung. Weltraumkolonisierung, die Ausbreitung der Menschheit jenseits der Erde, ist ein Projekt, das in mancherlei Hinsicht katastrophal schiefgehen kann. Aber wenn uns dieses Projekt gelingt, wird die Menschheit nicht nur langfristig überleben: Erfolgreiche Weltraumkolonisierung bedeutet, dass unvorstellbar viele zukünftige Menschen (und weitere empfindungsfähige Wesen) lebenswerte, Glück erfüllte Leben leben. Es ist nicht ohne Weiteres klar, wie eine auf Rückentwicklung und Beschränkung bedachte Zivilisation dieses Projekt ernsthaft in Angriff nehmen könnte.

Klimawandel kann nachhaltig gelöst werden

Ein zentrales Konzept in der Klimawandel-Debatte ist Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit bedeutet, dass wir Mittel nutzen, um Ziele zu erreichen, aber ohne dass dadurch neue Risiken entstehen und ohne dass dadurch unsere Fähigkeit, zukünftige Ziele zu erreichen, abnimmt.

Den Nachhaltigkeits-Gedanken müssen wir auch auf unsere Lösungsstrategien für Klimawandel selber anwenden. Damit können wir sicherstellen, dass wir uns nicht in Lösungsstrategien hineinkaprizieren, die gut gemeint, aber in langfristiger Hinsicht nur wenig durchdacht sind.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jürgen Baumann 08.04.2019 14:43
    Highlight Highlight Ich vertraue lieber auf professionelle Riskmanager grosser Rückversicherer. AKW sind die sicherste Technologie, die wir kennen und auf einen GAU alle 10'000 Jahre ausgelegt. Wir haben ca. 500. Wenn wir 10'000 Jahre durch 500 teilen, kommen 20 Jahre heraus. Welche Zeitspannen lagen zwischen Lucens, Three-Mile-Island, Cernobyl und Fukushima? Wir kommen wieder auf diese 20 Jahre. Die Ingenieure haben geliefert, was versprochen wurde. Allerdings wäre ein Rückversicherer alle 20 Jahre pleite. Das ist kein akzeptables Business Modell. Darum tragen wir alle in der Bevölkerung das Risiko. Ungefragt!
  • maatze 08.04.2019 11:11
    Highlight Highlight Ich habe kein Auto, verzichte aufs Fliegen und fahre täglich mit dem Fahhrad ins Büro (15km ein Weg). Wenns regnet, dann mit dem Zug.

    Ihr so?
  • Froggr 08.04.2019 08:28
    Highlight Highlight Ich denke entscheidend ist nicht, wie viel Energie wier benötigen, sondern wie diese produziert wird. Ist jegliche Produktion CO2 Neutral, dann ists böllig Wurst wie viel Strom verbraucht wird. Der Verbrauch wird so oder so steigen. Also befasst euch lieber damit.
  • Schneider Alex 08.04.2019 06:44
    Highlight Highlight Energie sparen und Klima schützen: Eine Sisyphus-Aufgabe!

    Wenn wir Energie sparen, sparen wir auch Geld. Was machen wir aber mit dem gesparten Geld? Wir geben es anderweitig für Konsumgüter aus, was wiederum Energie – z. B. „graue Energie“ – braucht oder wir bringen es den Banken und Versicherungen als Spargeld, wodurch diese in die Lage versetzt werden, Kredite für Investitionsgüter zu geben, deren Produktion, Betrieb und Unterhalt wiederum Energie braucht.
  • Zeit_Genosse 08.04.2019 01:59
    Highlight Highlight Einmalmehr sehen wir, dass eine Problemlösung neue Probleme schafft oder andere bestehende Probleme verstärkt. Mit diesem Dilemma müssen wir umgehen und eine vernetzte Lösungskombination über die ganze Welt hinweg fördern. Da wo Wasser ist, ist es Wasser, da wo Sonne, Sonne und da wo es Wind hat Wind, usw. Dann soll die Kernenergie weiter entwickelt werden und an Abfallösungen gearbeitet werden. Doch die Kernenergie hat ein Problem, wenn sie privatwirtschaftlich im Energiemarkt mit ihren Risiken losgelassen wird. Wegen Gewinnstreben wird sie unsicher und braucht neue Preisausgleichsansätze.
  • NathanBiel 08.04.2019 00:57
    Highlight Highlight Wir sind schlicht zuviele Menschen. Selbst wenn alle Vegan sind und sich energetisch vorbildlich verhalten wird der Kollaps einfach nur um ein paar Jahrhunderte hinausgeschoben. Bis wir nicht mehr 8 Mrd sondern vielleicht 13 Mrd sind. Dann reichen die Nutzflächen auch für Soja und nicht nur für Tiere nicht mehr aus.
    • Froggr 08.04.2019 08:16
      Highlight Highlight Welcher Kollaps? Irgenwelche unbelegte Behauptungen aufzustellen ist natürlich einfache.
    • violetta la douce 09.04.2019 06:00
      Highlight Highlight Nathan

      Diese wollte die Ecopop angehen.
      Entwicklungshilfe auf Familienplanung ansetzten.
      War aber unter Linken ein Tabuthema.
    • AndreasK 09.04.2019 12:19
      Highlight Highlight @Vorwärts: Ecopop wollte die europäische Binnenmigration (die ist es nämlich, die zum Bevölkerungswachstum in der CH führt) mit Vorgaben für die Entwicklungshilfe in Afrika steuern. Die Initiative hat die Einheit der Materie auf noch groteskere Art verletzt als es die STAF tut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beat-Galli 08.04.2019 00:06
    Highlight Highlight Nöö, ganz aussterben wird der Homo Sapiens nicht.

    Ist wie Unkraut. Ohne Mondanto krigst du es nicht weg!

    Im schlimmsten Fall wieder auf den Stand vor 10000 Jahre zurücksetzten.
    Das wäre dann so ca 0.5% des heutigen Bestands (7mia zurück auf ca 250T-400T eventuelle auch etwas weniger)

    Alles halb so tragisch. Ausser wir wollen auch in diesem Leben alles im grünen Bereich haben. Dafür wird schon recht knapp.

  • dmark 07.04.2019 23:43
    Highlight Highlight Nun, einen grossen Energieaufwand haben wir bei den Haushalten. Dahingehend würde doch eine Rückkehr zur Grossfamilie oder eben Gruppenbildungen in Bezug aufs Wohnen so einiges an Energie einsparen können.
    Oder mal krass anders ausgedrückt - jeder Singlehaushalt ist eine Verschwendung von Wohnraum, Fläche und Energie.
    Nicht nur, dass immer mehr Wohnraum geschaffen werden muss (was Fläche kostet), sondern dieser muss auch beheizt und bewirtschaftet werden und selbst das Kochen, Wäschewaschen usw. braucht für den einzelnen mehr Energie, als für mehrere Personen zusammen.
  • Wander Kern 07.04.2019 23:14
    Highlight Highlight Wenn die Esoteriker endlich den Feinstoff rausrücken würden, müssten wir uns nicht daruber unterhalten, ob es sinnvoll ist, unter Ausbeutung der stärksten Kraft im Universum Wasser zu kochen.
    • Skip Bo 08.04.2019 06:20
      Highlight Highlight Falls Mike und Co der Feinstofflüge überführt werden, könnte man ja den Tee in kaltem Wasser ansetzen. Gewöhnungssache.
  • Wombat94 07.04.2019 23:01
    Highlight Highlight Nunja Atomenergie ist nicht erneuerbar und erzeug ein Abfallprodukt ist also keines Falls eine Erneuerbare Energiequelle. Auch wenn aktuell noch mehr als genügen Uran vorhanden ist, ist Atomenergie langfristig keine Lösung und darauf zu bauen wird, was die Energie betrifft, früher oder später das gleich Problem verursachen wie mit den Fossilenbrenstoffen
    • dmark 07.04.2019 23:30
      Highlight Highlight Nicht wenn man sie konsequent weiter entwickelt.
      Es kann nicht sein, dass noch strahlendes Material (welches noch immer Energie in sich trägt) einfach entsorgt wird, anstatt es weiter zu verwenden - eben bis auch die letzte Strahlung verschwunden, bzw. aufgebraucht ist.
      Das verhält sich ja so, als würde man erst mal einige Liter "alten Sprit" aus dem Tank pumpen, bevor man diesen wieder voll füllt.
      Dahingehend muss man Lösungen finden. Dann wäre "Atomkraft" wirklich sinnvoll, um Energie klimafreundlich zu wandeln.
  • poltergeist 07.04.2019 22:41
    Highlight Highlight Norwegen will sich als erstes Land nur mit erneuerbaren Energien versorgen, finanziert mit Erdöl. Vorbildlich.
    • Rabbi Jussuf 08.04.2019 00:16
      Highlight Highlight Ja, extrem vorbildlich.
      Etwa so, wie der Friedensnobelpreis durch den Verkauf von Dynamit finanziert wurde.
    • Astrogator 08.04.2019 03:26
      Highlight Highlight Dem denkenden Menschen fällt auf, dass ein erdölproduzierendes Land keine Zukunft in der Ressource Erdöl sieht und sich für den Ausstieg wappnet. Die anderen schreiben solche Kommentare wie du....
    • Skip Bo 08.04.2019 06:15
      Highlight Highlight Wobei das gar nicht so dumm ist. Die Erdölvorkommen sind irgendwann mal aufgebraucht. Deshalb muss früher oder später eine nichtfossile Energieversorgung aufgebaut werden. Da spielt die Herkunft der Finanzmittel eine untergeordnete Rolle.
      Norwegen hat 5,3 Mio. Einwohner, ca. 1/3 von Tokio bzw. 3 Mio weniger als die CH , die schaffen das...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altweibersommer 07.04.2019 22:30
    Highlight Highlight Mag sein, dass für gewisse Länder Kernkraft tatsächlich einen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten kann. In der Schweiz darf sie jedoch aus ökologischen sowie ökonomischen (siehe EPR) Gründen sicher keine Rolle spielen. Basta.
    • Zauggovia 08.04.2019 06:05
      Highlight Highlight Deine Einstellung ist Teil des Problems, nicht der Lösung.
    • Altweibersommer 08.04.2019 18:22
      Highlight Highlight Wie gesagt, ein Problem gibt es in der Schweiz nicht. Atomstrom deckt 30% des Schweizer Strombedarfs, dank unserer Lage haben wir genug Kapazität, dies mit Erneuerbaren zu decken. Und in Bezug auf Mobilität/Wärme, wo wir unser CO2 verursachen, hilft uns Kernkraft nicht weiter. Geothermie bietet ansonsten in etwa die gleichen Vorteile wie Kernkraft, die Kosten sind ähnlich hoch, hat vergleichsweise geringe Risiken und ist noch dazu erneuerbar. Aber da schreit auch niemand rum. Wahrscheinlich weil es da auch keine Lobby gibt, der man auf den Leim gehen kann.
  • Walter F. Sobchak 07.04.2019 22:16
    Highlight Highlight Ebenfalls Danke für die neuen Denkanstösse zur Atomenergie. Ein kategorischer Ausschluss dieser Energieart hilft niemandem.
  • blueberry muffin 07.04.2019 21:49
    Highlight Highlight Gut das die Atomenergie Lobby auch noch zu Wort kommt.

    Das Uranium endlich ist und von irgendwelchen Kindern in Afrika abgebaut wird ist dabei so nebensache wie die Endlagerung.
    • sgrandis 08.04.2019 16:00
      Highlight Highlight hast du den teil zur fusionsenergie nicht gelesen oder nicht verstanden? :P
  • Skip Bo 07.04.2019 20:56
    Highlight Highlight Schawinski zu Gysling: Du fliegst ja sehr viel, dafür isst du ja weniger Fleisch und kompensiert deshalb den CO2 Ausstoss vom fliegen.

    Ich war heute mit dem Auto unterwegs. Dafür habe ich heute nur einmal Fleisch gegessen (ich hätte sowieso nur einmal Fleisch gegessen, wenn überhaupt) und habe das CO2 vom Auto kompensiert.

    Mit der Schawinskilogik werden alle Menschen zu Klimavorbildern
    Genug Ironie.
  • plaga versus 07.04.2019 20:20
    Highlight Highlight Ich bin zwar auch Atomenergiegegner. Und nicht aus einfacher ideologischer Hinsicht, sondern weil die derzeitige Lösungen absolut unsicher sind. Wenn jemand eine kluge, wie die im Text beschriebenen Lösungen hat, bitte, her damit!
  • Statler 07.04.2019 19:51
    Highlight Highlight Ein Atomkraftwerk (ob Spaltung oder Fusion) ist eigentlich nichts Anderes als ein gigantischer Wasserkocher, der sich vom Prinzip her nicht gross von der Dampfmaschine des Herrn Watt unterscheidet (dasselbe gilt natürlich auch für Kohle und Gas).
    Wir sind also de facto, was die Art der Energiegewinnung betrifft, nicht viel weiter als vor 200 Jahren. Nur der Schaden, der entsteht, wenn der Wasserkocher explodiert, ist ungleich grösser geworden.
    Dass es uns in dieser Zeit nicht gelungen ist, eine andere Form der Energiegewinnung zu erfinden, ist einfach nur schwach.
    • The Destiny // Team Telegram 07.04.2019 21:53
      Highlight Highlight Für die Wahrheit gibt es ganz viele Blitze.
    • Toerpe Zwerg 07.04.2019 22:24
      Highlight Highlight Das ist ein unqualifizertes Statement.

      Die Dampfmaschine produziert keine Energie, sie wandelt Energie um. Was da Energie produziert ist entweder eine Chemische Reaktion (Verbrennung) oder eben eine Kernreaktion, wobei die Kernreaktion mit einer um einie Million höheren Energiedichte arbeitet.

      Kernenergie ist die bislang grösste Entdeckung der Menschheit. Nur die Kernenergie wäre theoretisch in der Lage, den Menschen ohne Sonne überleben zu lassen.
    • Statler 07.04.2019 23:12
      Highlight Highlight @Toerpe: Aber im Kern kochen wir immer noch Wasser, um die Energie zu erzeugen. Das Brennmaterial hat sich also geändert - der Vorgang an sich ist derselbe geblieben. Darauf wollte ich hinaus. Statt Holz oder Kohle ist's jetzt halt Uran, das die Wärme erzeugt. Der Vorgang an sich ist immer noch derselbe - Energiedichte hin oder her.
      Wir haben also genau zwei Anwendungen für diese «grösste Entdeckung der Menschheit» gefunden: Sachen in die Luft zu sprengen und Wasser kochen. Sehr innovativ, momoll...
      (ja, ich weiss, sehr polemisch und es gibt auch noch andere Anwendungen, z.B. in der Medizin)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 07.04.2019 19:41
    Highlight Highlight Unsere Zivilisation ist auch heute in der hypermodernen und fortschrittlichen Zeit nicht annähernd fähig, Kriege zu verhindern, alle Bürger einigermassen anständig zu ernähren und ihnen ein Dach über dem Kopf zu bieten. Wie um Himmels Willen sollte sie imstande und Willens sein, gemeinsam den Bedrohungen den Klimawandels entgegen zu treten.
  • Lienat 07.04.2019 19:36
    Highlight Highlight Vielleicht werden Kernreaktoren der 4. Generation irgendwann sichere und halbwegs saubere Kernenerige liefern. Vielleicht werden wir irgendwann auch über technisch nutzbare Fusionsreaktoren verfügen. Und vielleicht kontaktiert uns irgendwann eine ausserirdische Zivilisation, welche uns Technologien zur Lösung all unserer Probleme liefert.

    Das Problem dabei ist: Auf der Uhr ist Zwölf schon durch. Wir können auf all das weder vertrauen noch warten.

    Dehalb müssen wir jetzt sofort auf das setzen, was nachweislich funktioniert: Wind, Wasser und (vor allem) Sonne!
  • Regenmaker 07.04.2019 19:33
    Highlight Highlight Guter Kommentar. Man darf aber nicht in Fantasien verfallen dass alles mit Technologie gelöst werden kann. Man muss auch die Gesellschaft ändern, im Angesicht der kommenden Herausforderungen. Degrowth, zirkuläre (doughnut) ökonomien und neue Steuermodelle (CO2 steuer,
    superreichensteuer) gehören da genauso dazu wie z.b. atomkraftforschung
    • 7immi 07.04.2019 19:53
      Highlight Highlight @Regenmaker
      Ich sehe es als einzige Lösung, dass wir es über die Technologie lösen. "Wieso soll ich verzichten, wenn X nicht muss?" und ähnliche Fragen hört man immer wieder. Wenn dagegen der Konsum nachhaltig ist, besteht dieses Problem gar nicht. Dafür muss man halt damit beginnen, breiter zu denken. Ist das Ortsbild wichtiger als die Energiegewinnung? Stören Windräder wirklich mehr als ein Stromausfall? Auch bei der Mobilität gibt es nicht nur eine Lösung, auch da muss man alle Konzepte berücksichtigen und mit Vorurteilen aufräumen. Der Mensch flog zum Mond, dann schafft er das auch.
    • Regenmaker 07.04.2019 20:28
      Highlight Highlight Die notwendigen Technologien existieren aber nicht oder lassen sich nicht in nützlicher Zeit upscalen. Anstatt von Weltraumkolonien sollten wir erst von der Abkehr des Egoismus träumen. Wo ist Winkelried wenn man ihn braucht?
  • Max Dick 07.04.2019 19:23
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel.
  • Smacun 07.04.2019 19:15
    Highlight Highlight Wieso sollte ein Verzicht auf die herkömmliche aktuelle Kernspaltung die Forschung an der Kernfusion verhindern oder verzögern? Kein "Grüner" wird etwas gegen die Kernfusion haben.
  • Regas 07.04.2019 19:14
    Highlight Highlight Zur Zeit ist die Kernspaltung die Energiequelle mit der gröst möglichen Energiedichte und erst noch fast unbeschränkt verfügbar. Wir sollten da weiterforschen wo es etwas bringt. Wind und Solarenergie sind vom Wetter abhängig und daher ist auch keine Verfügungssicherheit gewährleistet.
    • 7immi 07.04.2019 19:55
      Highlight Highlight ... und gleichzeitig führt ein GAU zu einer Verwüstung die nicht versicherbar oder kalkulierbar ist und zu Abfall, den man nicht entsorgen kann und Generationen noch darunter leiden müssen...
    • rodolofo 07.04.2019 20:23
      Highlight Highlight Wer nichts aus Super-GAU's und aus schleichend ansteigender Radioaktiver Verstrahlung lernen will, den bestraft das Leben.
      ... mit Krebs, als Teil eines langsamen und qualvollen Absterbens...
    • _kokolorix 07.04.2019 21:40
      Highlight Highlight Die einfach abzubauendem Uranvorkommen sind grösstenteils ausgebeutet. Selbst diese Gewinnung führte zu grossflächigen Kontaminierungen und zur Verstrahlung tausender Arbeiter. Ein AKW verpufft ⅔ seiner Energie als Abwärme. Die Versicherung eines GAUs würde jeden wirtschaftlichen Betrieb verunmöglichen. Bis ein AKW gebaut, sein Brennstoff aufbereitet und seine Reste sicher entsorgt sind, ist mehr fossile Energie nötig als erzeugt wird. Wer immer behauptet Kernenergie sei Co₂ neutral, blendet ¾ aller Arbeitsschritte aus. AKWs erfüllen nur einen Zweck: Sie liefern waffenfähiges Plutonium.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aladdin 07.04.2019 18:53
    Highlight Highlight An den Autor dieses Artikels, Herr Kovic: Zu Ihrem „Problem 1, die Energiefrage“: Auf der einen Seite sprechen Sie davon, dass die Energiewende gar nicht früh genug kommen könne, anderseits sprechen Sie von neuen, noch nicht einsatzfähigen Kernkraftwerken die die Halbwertszeit der strahlenden Abfälle massiv senke. Also sollen wir mit Massnahmen gegen den Klimawandel zuwarten bis diese Technik einsatzbereit ist? Und: Um wieviele Grössenordnungen wird die Halbwertszeit dieser Abfälle sinken? Mit anderen Worten: Ihrer Meinung nach löst sich die ungelöste Endlager Problematik damit in Luft auf?
    • Regenmaker 07.04.2019 20:48
      Highlight Highlight Leider vertrauen zuviel klevere Leute der unsichtbaren Hand des Technogotts, der sich erbarmen wird und uns seine technologische Lösung schenkt, ohne dass wir den status quo ändern müssen. Es braucht eben beides, sozialen Umschwung und ein allerlei an technologischen Lösungen.
    • Toerpe Zwerg 07.04.2019 22:12
      Highlight Highlight Klar, sozialer Umschwung ...
  • Toerpe Zwerg 07.04.2019 18:51
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel.

    Die "Klimakrise" ist eine Energiekrise. Es ist töricht, dass als taugliches Mittel gegen den Klimawandel Verzicht auf Energie als taugliches Mittel propagiert wird. Verzicht wird das Problem nicht lösen können - nicht bei 8 Mia Menschen. Es bleibt gar nichts Anderes übrig, als auf der Produktionsseite anzusetzen. Wir brauchen viel und günstige Energie.

    Da ist die Kernspaltung unersetzlich - wir brauchen die neuen Reaktorkonzepte und wir brauchen sie dringend. Jede Verzögerung tötet Menschen und die Natur. Die Grünen werden sich diesem Dilemma stellen müssen.
    • _kokolorix 07.04.2019 21:49
      Highlight Highlight Das ist schlicht nicht wahr. Weniger als 1 Mia. Menschen verbrauchen den Grossteil der Energie für pure Faulheit. Zum Beispiel um nicht aufstehen zu müssen wenn sie den Fernseher einschalten wollen. Der absolut größte Teil der Menschheit verbraucht Energie in unbedenklichen Mengen. Allein der Kapitalismus mit seinem inhärenten Egoismus, Neid und Wachstumszwang versucht den Menschen ständig ein bequemeres, fremdbestimmteres abhängigeres Leben aufzudrängen, um einigen Mio einen nie dagewesen Macht und Verschwendungsrausch zu ermöglichen. Drogen halt...
    • Toerpe Zwerg 07.04.2019 22:12
      Highlight Highlight Vermutlich überschätzen Sie den Energiebedarf von IR Fernbedienungen ....

      Es gibt keine bedenkliche vs. unbedenkliche Energiemenge pro Mensch. Der Springende Punkt ist, wie die Energie produziert wird und was man damit anfängt. Hätten alle saubere Energie im Überfluss, wäre die Welt ein besserer Ort.

      Ihr unbedenklicher Grossteil der Menscheit will nicht weiterhin bloss eine von kokolorix bestimmte unbedenkliche Energiemenge zur Verfügung haben.
    • chr_bopp 07.04.2019 22:31
      Highlight Highlight Wenn wir so weiter machen wollen wie bisher, ist die Klimakrise eine Energiekrise. Man könnte sie aber auch eine Extraktionskrise oder eine Überbordungskrise nennen.
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  • DemonCore 07.04.2019 18:50
    Highlight Highlight Interessanter Artikel. Degrowth klingt (neo)-malthusianisch. Halte nichts davon. Wenn wir alle wie normale Menschen leben und konsumieren hat es genug Platz für alle. Wenn wir alle gierig, ungehemmt und dekadent konsumieren, dann reicht es nicht für alle. Die Endlagerfrage ist nicht ungelöst. Die entsprechenden Ingenieurtechniken und die geologischen Grundlagen sind bereit. Was fehlt ist der politische Wille. Die Endlagerfrage wird aus politischen Gründen (aus Prinzip gegen Kernkraft) aufgebauscht.
    • Lienat 07.04.2019 19:13
      Highlight Highlight Die Endlagerfrage ist sehr wohl ungelöst. Selbst wenn ein Geologe behauptet, dass eine Lagerstätte die nächsten 100'000 Jahre sicher ist (was man mit gutem Recht anzweifeln kann), dann müsste immer noch sichergestellt werden, dass der Staat, welcher sich über diesem Endlager befindet, auch die nächsten 100'000 Jahre politisch stabil bleibt. Und spätestens da hört die Träumerei auf.

      Etwas zynisch betrachtet hat die Endlagerfrage höchstens einen Vorteil: Sie eilt überhaupt nicht. Wir haben noch viele Jahrtausende Zeit dafür...
    • DemonCore 07.04.2019 19:18
      Highlight Highlight Nein. Opalinustonschicht im zh Unterland: geologisch stabil für 200 Mio Jahre. Mit Experten reden, an Vorträge gehen. Nicht anti-kkw Propaganda nachplappern.
    • Menel 07.04.2019 19:23
      Highlight Highlight Welches Endlager? Wir haben weltweit bis jetzt noch nicht ein einziges Endlager.
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  • Posersalami 07.04.2019 18:43
    Highlight Highlight Das Energieproblem ist ein reines Scheinproblem. 100% EE wäre schon heute möglich, dazu gibts massenhaft Studien von MIT bis zur ETH und alle kommen zum gleichen Ergebnis.

    • Rabbi Jussuf 07.04.2019 21:06
      Highlight Highlight Poser
      Das ist einfach falsch.
    • Posersalami 07.04.2019 22:08
      Highlight Highlight https://blogs.ethz.ch/klimablog-archive/2013/01/29/das-strom-netz-mit-100-prozent-erneuerbaren-energien/

    • Xonic 07.04.2019 22:37
      Highlight Highlight Diese Studie bezieht sich einzig und allein auf die Schweiz!
      Der Klimawandel ist ein globales Problem und da ist der Energiebedarf der Schweiz das kleinste Problem.
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  • auloniella 07.04.2019 18:27
    Highlight Highlight Was ich echt nicht nachvollziehen kann ist wieso wir denn überhaupt den Weltall besiedeln sollten? Und wieso man möglichst vielen Individuuen Glück ermöglichen sollte. Wieso möglichst viele?
    • Toerpe Zwerg 07.04.2019 18:56
      Highlight Highlight Gehen Sie voran und verzichten auf Ihr Glück?
    • DemonCore 07.04.2019 18:59
      Highlight Highlight äh.. überleg mal die Umkehr von 'möglichst viele'.
    • Firefly 07.04.2019 19:35
      Highlight Highlight Ach, das ist ein alter Zopf. Glücklicher werden die Menschen nicht, durch mehr Konsum. Kurzfristig vielleicht, langfristig macht es unglücklich
  • hello world 07.04.2019 18:23
    Highlight Highlight Hahaha...von Kernfusion träumt die Menschheit schon seit Jahrzehnten! Ich bin nicht prinzipiell gegen Atomkraft, aber erstens muss zuerst die Entsorgungsfrage gelöst werdennund zweitens hat Atomkraft einen miserablen Wirkungsgrad (von Atom zu Strom)!
    • Regas 07.04.2019 18:40
      Highlight Highlight HaHa: Solarpanels haben noch einen viel schlechteren Wirkungsgrad!
      Und überhaupt welchen Wirkungsgrad meinst du? den von der Kernspaltung zur Wärmeenergie oder von der Wärmeenergie zu Elektrischer Energie.
      Bedenke ein mittleres KKW liefert jährlich etwa die gleiche Energiemenge wie 2000 Windräder und das rund um die Uhr.
    • Toerpe Zwerg 07.04.2019 18:42
      Highlight Highlight Kernfusion ist m.E. ein Irrweg. Viel zu komplex.

      Hingegen ist die Kernspaltung nicht nur vielversprechend, sondern unersetzlich. Die "Entsorgungsfrage" wird mit Flüssigsalzreaktoren beherrschbar. Die Problematik eines "Wirkungsgrades" stellt sich bei der Kernspaltung nicht wirklich. Die Energiedichte eines Kilogramms Thorium entspricht 1'000 Tonnen Erdöl. ein paar % plus minus im Wirkungsgrad sind da unerheblich.
    • Der Sophist 07.04.2019 18:42
      Highlight Highlight Woher hasst du den miserablen wirkungsgrad?
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  • Raudrhar 07.04.2019 18:10
    Highlight Highlight Well... there's no more to say. :)
  • Henzo 07.04.2019 17:58
    Highlight Highlight Danke für den kritischen Kommentar gegenüber dem Atomausstieg. Das Thema sollte viel differenzierter angepackt werden als das man dies nach Fukushima getan hat.
    • Dominik Treier 07.04.2019 19:37
      Highlight Highlight Differenzierter? Sichere Atomenergie ist und wird nie wirtschaftlich sein und wohin es führt wenn Private bei so einer gefährlichen Technologie versuchen die Kosten zu drücken hat man in Fukushima gesehen...
    • Dominik Treier 07.04.2019 19:53
      Highlight Highlight Forschung vor allem an der Kernfusion ist zwar wichtig, jetzt aber einfach wieder neue Atomkraftwerke, mit all ihren alten Problemen zu bauen, wäre einzig und ergreifend idiotisch...
    • Rasti 07.04.2019 20:46
      Highlight Highlight Dann sollte der Staat das über nehmen. Bei einem jährlichem Überschuss von 5 Milliarden zum abzählen der Staatsschulden spielt es keine Rolle, wenn 500 mio. in staatliche Atomkraftwerke investiert wird.

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

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