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Geld ist eine merkwürdige Sache. Als materielles Ding besitzt es nahezu keinen Wert, doch die ihm zugewiesene Funktion als Zahlungsmittel macht es zu einem heissbegehrten Gut. Heutzutage bezahlen wir allerdings meist mit Plastikkarten oder per Smartphone, und das physische Geld – Bargeld genannt – tritt stets mehr in den Hintergrund.
Das ist schade, denn Banknoten und Münzen sind mitunter wirklich hübsch anzusehen. Es gibt Währungen, deren Banknoten wahre Kunstwerke sind. Abgesehen davon kann es auch vorkommen, dass wir eine bestimmte Währung nicht wegen ihres ästhetischen Gehalts mögen, sondern weil wir mit ihr liebgewonnene Erinnerungen verknüpfen.
Gibt es eine Währung, die du besonders magst, eventuell auch eine, die mittlerweile gar nicht mehr existiert? Verrat es uns hier!
Zuvor verraten dir hier aber 15 watsons ihre Bargeld-Lieblinge:
Italienische Lira

Die italienische Lira (Plural: Lire) gibt es seit 2001 nicht mehr; sie wurde durch den Euro ersetzt. Vorher war sie ab 1861 die offizielle Währung Italiens, des Vatikans und von San Marino.Bild: Shutterstock
Die ehemalige italienische Währung hat viele Fans, wie es scheint. Sie ist als einzige mehrmals genannt worden:
Italienische Lira

100'000 Lire gab's tatsächlich als Banknote. Bild: Shutterstock
Italienische Lira

Acht dieser blauen Scheine fürs Müllsammeln. Was man sich dafür wohl kaufen konnte?Bild: Shutterstock
Neuseeland-Dollar

Der New-Zealand-Dollar ist zweisprachig beschriftet. Auf Maori heisst er «tāra o Aotearoa».
Kanadischer Dollar

Der kanadische Dollar heisst englisch «Canadian Dollar», umgangssprachlich auch «buck». Auf Französisch wird er «Dollar canadien» oder «piastre» genannt.Bild: Shutterstock
Griechische Drachme

Auch die griechische Drachme musste – wie die italienische Lira – dem Euro weichen.Bild: NurPhoto/Getty
Monopoly-Geld

Wenigstens mit Monopoly-Geld mal richtig reich sein!Bild: Shutterstock
Uruguayischer Peso

Das Capybara, das die uruguayische 2-Peso-Münze ziert, gehört zur Familie der Meerschweinchen.Bild: Shutterstock
DDR-Mark

Die Mark der DDR war nach dem 30. Juni 1990 Geschichte. Die Einwohner nannten die Münzen auch «Aluchips». Nach 1990 wurden sie massenweise eingeschmolzen und beispielsweise zu Bierdosen verarbeitet. Bild: Shutterstock Südafrikanischer Rand

Auf den Rand-Banknoten sehen wir die «Big Five», die früher als die wichtigsten Trophäen der Grosswildjäger galten. Bild: Universal Images Group Editorial

Und hier Pula und Thebe aus Botswana. Ein Pula ist in 100 Thebe unterteilt. Bild: Shutterstock
Laotischer Kip

Der Mann, der prominent auf mehreren laotischen Banknoten prangt, ist Kaysone Phomvihane (1920–1992), Premierminister und danach Präsident der Demokratischen Volksrepublik Laos. Bild: Shutterstock
Schwedische Krone

Schweden hat sich vertraglich verpflichtet, den Euro einzuführen. Da dies die Schweden aber 2003 in einer Volksabstimmung ablehnten, erfüllt das Land absichtlich nicht alle Konvergenzkriterien, um die Einführung so zu verhindern. Bild: Shutterstock
Dänische Krone

Seit 1925 gibt es in Dänemark Münzen mit einem Loch in der Mitte. In der aktuellen Serie sind es die 1-, 2- und 5-Kronen-Münzen.Bild: Shutterstock
Niederländischer Gulden

Das Währungssymbol des Guldens war f oder fl. Dies geht auf den Florijn zurück, dessen Name wiederum vom Florentiner, einer Goldmünze aus Florenz (Fiorino d’oro, lateinisch florenus aureus), abgeleitet war.Bild: Shutterstock
Ungarischer Forint

Der Name der ungarischen Währung, Forint, geht wie jener des niederländischen Guldens (Florijn) auf den Florentiner zurück. Bild: Shutterstock
So, und jetzt du! Erzähl uns, welche Lieblingswährung du hast – und warum ausgerechnet diese!
(dhr)
Das sind die schönsten Banknoten der Welt
Video: Roberto Krone