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350'000 Franken pro Patient: So viel kostet die neue Novartis-Krebstherapie

Novartis hat grünes Licht für seine neue Gentherapie erhalten. Sie wird unter anderem für Kinder mit einer speziellen Form von Leukämie eingesetzt. Für Aufregung sorgt jedoch der Preis der neuen Behandlung.

Andreas Möckli / CH Media



Sie ist enorm teuer. Die neue Gentherapie von Novartis ist seit Montag auch in der Schweiz zugelassen. In den USA und Europa erhielt die Behandlung gegen bestimmte Krebsarten wie Leukämie schon früher grünes Licht. Die Preise in den USA, Deutschland und Grossbritannien geben einen deutlichen Hinweis darauf, was die Therapie mit dem Kunstnamen Kymriah hierzulande kosten wird.

This undated image made available by Novartis on Wednesday, Aug. 31, 2017 shows an IV bag of their drug Kymriah. On Wednesday, the Food and Drug Administration approved this first treatment that genetically engineers patients' own blood cells to seek and destroy childhood leukemia. (Novartis via AP)

Das Verfahren zur Herstellung der Gentherapie namens Kymriah ist komplex und sehr teuer. Bild: AP/Novartis

Da die Schweiz sich preislich auf neun europäische Vergleichsländer abstützt, sind insbesondere die Tarife in Deutschland und Grossbritannien relevant. Zuständig für die Preisfestsetzung ist das Bundesamt für Gesundheit. Was die Berechnung der ausländischen Preise anbelangt, so sind neben den Wechselkursen auch Rabatte von Bedeutung, die in anderen Ländern zur Anwendung kommen. Berücksichtigt man dies, ergibt sich derzeit ein Schweizer Preis von rund 355'000 Franken pro Patient.

Dieser kann sich noch ändern, sobald andere Länder ihre Preise für Kymriah festlegen, auf die sich die Schweiz bezieht. Experten bestätigen die Schätzung dieser Zeitung und gehen von einem Preis in ähnlicher Höhe aus. Der Krankenversicherungsverband Curafutura rechnet sogar noch mit einem etwas höheren Preisschild, wie Andreas Schiesser, Experte für Tarife, sagt.

Die Preise für neue Krebsmedikamente seien völlig aus der Luft gegriffen, das gelte auch für Kymriah, sagt der renommierte Onkologe Thomas Cerny. Er ist unter anderem Präsident der Stiftung Krebsforschung Schweiz und als Kritiker der Pharmaindustrie bekannt.

«Angesichts des hohen Preises halten wir ein Modell für richtig, bei dem wir nur im Erfolgsfall bezahlen müssen» 

Martina Weiss, Leiterin Verhandlung und Vergütung Medikamente bei Helsana.

Für die Gesamtkosten ist jedoch nicht nur der Preis, sondern auch die Zahl der Patienten entscheidend, die mit Kymriah behandelt werden. Novartis geht von einer niedrigen zweistelligen Patientenzahl in der Schweiz aus. Es könnten aber auch deutlich mehr sein.

Eine genaue Zahl sei schwer abschätzbar, sagt Professor Jakob Passweg, Chefarzt Hämatologie am Universitätsspital Basel. Zumindest bestehe aber die Möglichkeit, dass maximal 100 Patienten für die Behandlung der beiden Einsatzgebiete infrage kämen (siehe Kasten am Textende).

Kein klassisches Medikament

Damit würde das Medikament Zusatzkosten von 35 Millionen Franken pro Jahr verursachen. Doch der Fall ist kompliziert: Denn bei Kymriah handelt es sich an sich nicht um ein klassisches Medikament, sondern um eine komplexe Therapie: Diese arbeitet mit den körpereigenen Zellen des Patienten.

Kymriah

Bild: ch media

Den Betroffenen wird Blut entnommen. Die darin enthaltenen Immunzellen werden anschliessend im Labor modifiziert und vermehrt, damit sie zurück im Körper des Patienten den Krebs bekämpfen. Dazu wird das modifizierte Blut per Infusion zurück in den menschlichen Körper gebracht. Aus Sicht von Jakob Passweg handelt es sich deshalb nicht um ein Medikament, sondern um ein Transplantationsprodukt.

Patienten, die mit Kymriah behandelt werden, müssen sich ins Spital begeben, um sich die modifizierten Zellen einsetzen zu lassen. Je nach Behandlungsverlauf dauert ein Aufenthalt zwischen 10 und 30 Tage, sagt Passweg. Für stationäre Spitalaufenthalte kommen die sogenannten Fallpauschalen zur Anwendung, die es für die Behandlung mit Kymriah jedoch noch nicht gibt.

Passweg geht davon aus, dass die Kosten mit der autologen Stammzelltransplantation vergleichbar sein werden. Dafür beläuft sich im Fall des Unispitals Basel die Fallpauschale auf rund 45'000 Franken.

Da Kymriah aufgrund seines hohen Preises die Fallpauschale bei weitem sprengt, dürfte in diesem Fall ein Zusatzentgelt für die Novartis-Therapie vergütet werden. Wie hoch dieses sein wird, ist noch unklar. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Kosten für den Spitalaufenthalt sowie für Kymriah mindestens 35 Millionen Franken erreichen dürften, sollten pro Jahr tatsächlich 100 Patienten behandelt werden.

Nun wird Novartis mit dem Bundesamt für Gesundheit verhandeln. Gleichzeitig laufen im Hintergrund bereits Gespräche zwischen dem Pharmakonzern und den Krankenkassen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtete. Diskutiert wird ein Mechanismus, bei dem die Bezahlung der Krankenversicherer an den Erfolg der Therapie geknüpft wird. «Angesichts des hohen Preises halten wir ein Modell für richtig, bei dem wir nur im Erfolgsfall bezahlen müssen», sagt Martina Weiss, Leiterin Verhandlung und Vergütung Medikamente bei Helsana. Die Diskussion werde sich darum drehen, was Erfolg bedeute.

Nicht nur Kosten erhitzen Gemüter

Daneben streiten sich die beiden Seiten aber auch über den Zeitpunkt der Zahlung. Generell möchte die Pharmaindustrie zu Beginn der Behandlung Geld sehen und dieses zumindest teilweise zurückbezahlen, sollte die Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die Krankenversicherer wiederum wollen erst dann zahlen, wenn sich über die Zeit eine gewisse Verbesserung der Krankheit beim Patienten eingestellt hat.

Kymriah erhitzt die Gemüter jedoch über die Kostenfrage hinaus. Onkologe Thomas Cerny ist entschieden der Meinung, dass solche Therapien wie jene von Novartis nicht in die Hände der Pharmaindustrie gehören. Die ganze Entwicklung dieser Therapien inklusive Herstellung der Zellen sei bisher auch ohne Unterstützung der Pharmaindustrie geschehen. «Wir sind selber in der Lage, solche Therapien künftig in unseren grossen Zentren anzubieten, zumindest wo es sinnvoll ist. Wir tun dies bereits routinemässig für Stammzelltherapien oder Knochenmarktransplantationen», sagt Cerny.

Auch Jakob Passweg vom Unispital Basel ist der Meinung, dass ein Spital selber solche Gentherapien anbieten kann. Ein Teil der Technologie müsse man jedoch von einer Drittfirma einkaufen, das könne ein Spital nicht selber leisten. Zudem stellt Passweg die Frage, ob es sinnvoll sei, die ganze Behandlung in einem Spital nachzubauen, wenn es doch in diesem Fall mit Novartis bereits einen Hersteller gebe.

Kymriah: Hoffnung für Kinder mit Leukämie

Kymriah ist in der Schweiz wie auch in Europa und den USA derzeit für zwei Anwendungsgebiete zugelassen. So kann die Novartis-Therapie für Kinder und junge Erwachsene bis 25 Jahre eingesetzt werden, die an der akuten lymphatischen Leukämie leiden. In der Schweiz gebe es pro Jahr fünf bis zehn Patienten, die mit Kymriah für diese Krankheit behandelt werden können, sagt Jakob Passweg, Chefarzt Hämatologie am Unispital Basel. Deutlich mehr Patienten kommen für die Behandlung des diffusen grosszelligen B-Zell-Lymphoms infrage. Aufgrund der fehlenden Erfahrung mit Kymriah sei eine Prognose schwierig, theoretisch könnten hier bis zu 100 Patienten infrage kommen, sagt Passweg.

Die Heilungsraten sind bei den beiden Anwendungsgebieten unterschiedlich. Bei der kindlichen Leukämie betrage die Heilungschance bis zu 80 Prozent, sagt Passweg. Beim B-Zell-Lymphom betrage die Rate rund 50 Prozent. Allerdings basierten diese Zahlen auf Studien, die nicht mit anderen Therapien verglichen worden seien. Nun soll eine erste solche Studie beginnen, jedoch mit einer anderen Therapie als jener von Novartis. Diese Vergleichsstudien seien der eigentliche Härtetest. Erfahrungsgemäss würden sich die sehr guten Resultate früherer Studien später etwas relativieren, sagt Passweg.

Die Behandlung mit Kymriah kann massive Nebenwirkungen mit sich bringen. Dazu gehört das sogenannte Cytokine-Release-Syndrom, das hohes Fieber, tiefen Blutdruck oder Atemwegsbeschwerden zur Folge haben kann. Das Syndrom kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Kürzlich wurde ein Fall bekannt, bei dem ein 20-Jähriger nach neun Monaten einen Rückfall erlitt und starb. Laut Forschern ist dies der erste bekannte solche Fall. (mka) (aargauerzeitung.ch)

Brustkrebs-Organisation wirbt mit singenden Busen

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Video: Quelle: http://www.macma.org.ar/

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mrlila 23.10.2018 13:16
    Highlight Highlight Martin Shkrelli lässt grüssen
  • Corpus Delicti 23.10.2018 13:15
    Highlight Highlight Nochmals an alle Schreihälse: Novartis (und jede andere Pharma) kann in der Schweiz nur einen Preis festlegen, wenn dieser von den Behörden (Swissmedic) genehmigt wird. Diese Verhandlungen sind oft sehr genau und kritisch und zielen keineswegs zur maßlosen Bereicherung der Firmen ab, sondern auf ein 'return on investment', um weitere Forschung voranzutreiben. Weiterhin hat hat das Recht, auf Behandlung zu verzichten.
  • 7immi 23.10.2018 12:30
    Highlight Highlight an alle, die denken 350‘000 sei zu teuer: ein medikament plumpst nicht einfach zur maschine raus und ist fertig. die erforschung verschlingt geld, die forschung der produktionsmittel braucht geld, die zulassung verbraucht geld uvm. überall sind fachleute, die auch bezahlt werden müssen (ihr arbeitet auch nicht gratis, oder?). wäre die marge 50% wärs ein skandal, das ist sie aber nicht. vielleicht sollte watson diesem preis nachgehen, anstatt einfach eine zahl zu veröffentlichen ohne kontextinformationen...
    • Klaus07 23.10.2018 21:25
      Highlight Highlight Und? Die 10 grössten Pharmaunternehmen Weltweit machten 2017 zusammen einen Gewinn von 64 Milliarden Dollar. Und darin sind alle Kosten für die Forschung schon abgeschrieben.
    • 7immi 24.10.2018 12:45
      Highlight Highlight @klaus
      was sagt das über dieses medikament aus? nichts, richtig. es gibt durchaus massenmedikamente die sehr rentabel sind. solche spezialmedis sinds aber in der regel nicht.
    • Klaus07 24.10.2018 17:43
      Highlight Highlight @7immi
      Und das wissen sie von wo?
      Arbeiten Sie in der Finanzabteilung von Novartis?
  • Fajal 23.10.2018 09:18
    Highlight Highlight Ist das vielleicht der Beitrag den Novartis an die Senkung der Krankenkassenprämien senken will von denen sie sich immer wieder ins Rampenlicht zu stellen versucht?
  • ItsMee 23.10.2018 08:52
    Highlight Highlight Nur mal eine Gedankenrechnung ...
    350.000.- man hat noch Amortisation - Div. Kosten und natürlich Gehalt

    Div Kosten ohne Gehalt ~ 150.000
    Bleiben noch 200.000 - nehmen wir einfach einen Stundengehalt von 400.- macht dies 500 Stunden (~59 Tage) - wie soll dieser Preis denn gerechtfertigt sein ? ^^

    Angst war schon immer ein gutes Geschäftsmodell ... einfach Traurig
    • Pafeld 23.10.2018 18:46
      Highlight Highlight Alleine die klinische Phase III kostet im Schnitt knapp eine Milliarde USD. Da sind Phase I und II sowie Vorklinik und Entwicklung noch gar nicht miteingerechnet. Das ein so aufwendiges Verfahren mit einer so kleinen Patientenzahl extrem teuer anschliessend in der Behandlung wird, ist klar. Es werden tausende von Patienten nötig sein, bevor der Kostenaufwand auch nur annähernd amortisiert ist. Zudem trägt das Medi auch die Entwicklungskosten aller anderen Substanzen, die es nicht geschafft haben (ca 5000-10000 Substanzen für ein zugelassenes Medikament).
  • N. Y. P. 23.10.2018 08:45
    Highlight Highlight Heilungschance
    BIS zu 80 Prozent ?

    Was soll das ?

    Wenn die Chance 20% ist, könnte ich ohne zu lügen sagen : Die Chance ist BIS 90%, dass man geheilt wird.

    Der Ausdruck BIS verwirrt.

    Man sagt doch : Die Chance ist bei 50%. So hat man das bisher ausgedrückt. Jedem war klar. Die Chance ist bei 1 zu 2.
    Bei 20% wäre die Chance bei 1 zu 5.
  • Beat Galli 23.10.2018 08:36
    Highlight Highlight Die Krankenkassen alleine in der Schweiz wären zusammen gross genug Novartis un Roche einfach zu kaufen. Warum machen sie es nicht? Sie könnten dss Preisschild dann einfach selber bestimmen.
    Könnte es sein, dass das gejammere der einen und dieses der anderen im interesse beider ist.
    Es braucht Opferrollen, wenn man das Volk unbemerkt ausnehmen will.
  • Menel 23.10.2018 08:13
    Highlight Highlight Alle die hier gleich wieder los schreien; das ist ein ganz neues Verfahren zur Krebsbehandlung und nicht einfach ein neues Medikament. Neue Verfahren sind am Anfang immer teurer, weil sie mit mehr Aufwand und weniger "Routine" verbunden sind. Einfach mal daran denken, wie das vor rund 20 Jahren mit dem MRI war.
    • Madison Pierce 23.10.2018 08:26
      Highlight Highlight Ganz genau. Das Wort "Medikament" suggeriert, es sei ein Mittel, welches in beliebigen Mengen hergestellt und dann abgepackt und teuer verkauft werden könne.

      Dabei ist das eine Therapie, bei der Zellen des Patienten zum Einsatz kommen.
    • Näthu Fäldi 23.10.2018 09:43
      Highlight Highlight Eine Therapie die es bereits gibt und auch ohne Novartis umsetzbar ist..
    • Pafeld 23.10.2018 19:01
      Highlight Highlight Die Therapie gibt es so noch nicht. Das Verfahren nutzt Prozesse und Techniken, welche in der Forschung bereits seit Jahren gängig sind. Den meisten Kritikern hier ist schlicht nicht bewusst, wie teuer und aufwendig der klinische Nachweis einer Therapie ist. Zu wissen, wie es geht, reicht einfach nicht.
  • Graviton 23.10.2018 08:08
    Highlight Highlight Die Grundlagenforschung, die über die letzten Jahre zu der Entwicklung solcher Zelltherapien geführt hat, fand an Universitäten statt - zu einem grossen Teil finanziert durch Forschungsgrants, also letztendlich Steuergelder. Dass nun eine Firma ein Patent erhält für eine Technologie, die eigentlich der Gemeinschaft gehört, ist absurd. Dieses ganze Gesundheitssystem, das wir uns eingebrockt haben, ist absurd.
    • Menel 23.10.2018 08:19
      Highlight Highlight Das passiert in jeder Branche, sie bedienen sich an Grundlagenforschungen von Unis und Hochschulen. In den nächsten Jahrzehnten sogar sicher immer wie mehr. Darum verstehe ich nicht, wieso die Unternehmenssteuer trotzdem noch tiefer werden soll.
    • N. Y. P. 23.10.2018 08:38
      Highlight Highlight Es macht einem nachdenklich.

      Himmeltraurig. Jetzt wo die Forschung an der Uni langsam Früchte trägt, nicht im monetären Sinne, walzt sich Novartis wie ein Elefant dazwischen..

      Hey, macht Platz, ihr Blödmänner habt über Jahre sehr viel Grundlagenforschung betrieben. Es ist jetzt aber Zeit, dass wir übernehmen und die Menschen und Krankenkassen abmelken.
    • NikolaiZH 23.10.2018 08:41
      Highlight Highlight schon abgesehen von der frage wer effektiv zu den steuergelder beiträgt ist, sie glauben doch echt nicht daran, dass forschungsgrants = steuergelder sind
    Weitere Antworten anzeigen
  • caspervsworld 23.10.2018 08:07
    Highlight Highlight Bei 10% Selbstbehalt sind das 35'000 CHF
    • Pascal91 23.10.2018 08:38
      Highlight Highlight Der Selbstbehalt gemäss KVG geht aber nur bis CHF 700.00 + selbstgewählte Franchise (max. CHF 2500.00). Der Rest wird von der Krankenkasse übernommen, solange es sich um eine Pflichtleistung handelt.
    • Aglaya 23.10.2018 08:44
      Highlight Highlight Der Selbstbehalt von 10% ist auf maximal 700.- limitiert, bei Kindern auf 350.-. Wenn die Therapie innerhalb eines Kalenderjahres abgeschlossen werden kann, betragen die Kosten für den Patienten maximal 3200.- (bei Maximalfranchise).
    • caspervsworld 23.10.2018 09:44
      Highlight Highlight merci für die erklärungen
  • Fritzeli 23.10.2018 08:05
    Highlight Highlight Es ist einfach pervers, wie die Pharmaindustrie, namentlich Novartis, die tödlich Kranken ausnimmt.

    Medikamentenpreise wie diese, sollte vom Staat generiert werden und nicht profitorientiert gestaltet sein.

    Es geht hier um Menschenleben.
    • Zauggovia 23.10.2018 08:47
      Highlight Highlight Dann wäre keine Firma mehr bereit neue Medikamente zu erforschen und entwickeln. Zurück ins Mittelalter...
    • Corpus Delicti 23.10.2018 08:53
      Highlight Highlight Sie wissen aber schon, dass der Preis jedes Medikaments vom Staat (Swissmedic) überprüft, verhandelt und genehmigt wird?
  • Scaros_2 23.10.2018 07:46
    Highlight Highlight 350'000 Fr. für ein Kind zu bezahlen und nicht die Gewissheit zu haben das es auch wirklich funktioniert. Ist es da nicht Sinnvoller, dass Geld darin zu investieren, dass das Kind eine schöne wenn auch vielleicht kurze Zeit in seinem Leben hat?

    Hat ein wenig was von ethisches was gewichtiger ist.
    • Husky78 23.10.2018 08:03
      Highlight Highlight Es ist nicht einfach ein Kind.... Sondern das Eigene! Ich denke, dass man in so einer Situation alles unternehmen würde, damit das Kind wieder gesund wird. Auch wenn nur eine kleine Hoffnung besteht!
    • In vino veritas 23.10.2018 08:04
      Highlight Highlight 🤦‍♂️ Glauben sie mir,, machen sie keine Kinder. Den Kindern zuliebe...
    • mrmikech 23.10.2018 08:09
      Highlight Highlight Nein, die pharmakonzerne sind nicht ethisch. Wieso werden medikamente überhaupt von kommerzielle firmen entwickelt? Firmen die sogar die negative nebenwirkungen von medikamente nicht bekannt machen müssen...
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