Work-Life-Balance
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Mit dem Velo eine Weltreise unternehmen und dabei Rezepte für ein Kochbuch sammeln: Tom Perkins hat sich seine Leidenschaft mit einer Crowdfunding-Kampagne finanziert und so zum Beruf gemacht.  Bild: thenomadickitchen.com

Spassifizierung des Jobs und worauf es ankommt

Das Hobby zum Beruf machen – ist das Ihr Ding? 8 Fragen, die bei der Entscheidung helfen

Für viele ist es der Traum schlechthin: Entweder gar nicht arbeiten müssen, oder wenn, dann zumindest etwas, das richtig Spass macht. Wie gut würde Ihnen das gelingen? watson hilft Ihnen bei der Überlegung.

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Tom Perkins hat Internationale Beziehungen in London studiert. Nach seinem Master wollte der 26-Jährige endlich einmal Länder bereisen, mit denen er sich als Student ausgiebig beschäftigt hat. Er bricht auf zu einem Trip, der 501 Tage dauert. Da er als frischgebackener Absolvent aus London über keine finanziellen Polster verfügt, entscheidet er sich, mit seinem Kumpel Matt Chennels mit dem Rad von London nach Kapstadt zu fahren. Ihr Ziel: So viel Material als möglich zu sammeln, um später ein Kochbuch zum Velo-Abenteuer publizieren zu können. Auf der Website thenomadickitchen.com startet er eine Crowdfunding-Kampagne. Und tatsächlich: Am Ende hat er genügend Geld zusammen, um die kulinarische Reise zu realisieren.

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Tom beim Ausprobieren eines traditionellen Gerichts in Kenia.

Auch Fausto Santini hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Oder besser: zum Teilzeitjob. Als semiprofessioneller Hürdenläufer feiert er seit zwölf Jahren Erfolge für den Leichtathletikclub Zürich. Sein nächstes Ziel: Die Qualifikation für die EM in Zürich diesen Sommer. Er weiss, dass es, um im Spitzensport vorne mit dabei zu sein, auch Glück braucht. 

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Um finanziell unabhängiger zu sein und ein zweites Standbein zu haben, hat er sich entschieden, zweigleisig zu fahren. Nach der Lehre und mehreren Anstellungsjahren bei der AXA machte er den Bachelor in Business Administration im Vollzeitstudium. Danach bot ihm ein ehemaliger Vorgesetzter ungefragt eine flexible Teilzeitstelle bei der AXA an. «Ohne die Flexibilität meines Arbeitgebers wäre diese Sportkarriere unmöglich», sagt Fausto. 

Nach den Sternen greifen kann sich auszahlen

Vielleicht haben Sie Ihren Traumberuf ja bereits. Zum Beispiel als Pilot. Oder als Modell mit festem Vertrag. Gratulation! Falls nicht, könnten Sie eventuell Ihre persönliche Leidenschaft doch noch zum Beruf machen. Egal ob als Vollzeitunternehmer oder als Teilzeitentrepreneur. Allerdings sollten Sie sich vorher bewusst werden, ob das wirklich das Richtige für Sie ist. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, hat watson Praxisbeispiele analysiert und acht zentrale Fragen herausgefiltert. Beantworten aber müssen Sie sich diese selber.   

1. Was, wenn aus Hobby plötzlich ernst wird?

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Bild: Shutterstock

Wenn wir für eine Sache, die wir von uns aus gerne tun, plötzlich Geld bekommen, neigen wir dazu, die Tätigkeit irgendwann nur noch auszuüben, um das Geld zu bekommen – nicht aber, um der Sache willen. Korrumpierungs-Effekt wird das Phänomen im Fachjargon genannt. Es umschreibt folgenden Mechanismus: Die innere Motivation wird durch einen externen Anreiz (Geld) ersetzt beziehungsweise von dem verdrängt. Das geschieht sowohl bewusst als auch unbewusst. Das Ergebnis: Neugier, Interesse und Motivation sinken und auf einmal geht es hauptsächlich um die Belohnung. Vielleicht muss also ein neues Hobby her zum Ausgleich.

2. Könnte der Job das Hobby komplett auf den Kopf stellen?

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Wer gerne reist, könnte zum Beispiel als Reisejournalist einen Zustupf verdienen. Oder als Blogger – oder, wie Tom Perkins es vormacht, als Kochbuchautor. Das Beispiel zeigt aber auch: Sie sollten nur dann die Reise dokumentarisch aufbereiten, wenn Sie wirklich Spass daran haben. Denn muss zum Beispiel immer eine Kamera mitgeschleppt und überlegt werden, wie man ein Erlebnis am besten im Bild umsetzt, hemmt das unter Umständen den Spass am Reisen. 

Umfrage

Würden Sie gerne Ihr Hobby zum Beruf machen?

  • Abstimmen

21

  • Ja, das wäre grossartig.43%
  • Das habe ich bereits gemacht.19%
  • Nein, ich glaube, das wäre nicht gut.29%

So ergeht es mitunter auch Surflehrern. Surfen ist grosser Spass, doch Neulingen zum 100. Mal zu zeigen, wie sie richtig auf dem Brett stehen, kann ganz schön ermüdend sein. Berücksichtigen Sie auf jeden Fall diese Nebenwirkungen. 

3. Hat das Hobby als Handwerk, Produkt oder Dienstleistung berechtigte Erfolgsaussichten? 

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Wenn die Leidenschaft als Hobby funktioniert, muss sie das längst nicht auch als Geschäftsidee. Informieren Sie sich über die Branche, in der Sie gründen wollen. Egal, ob als Fotograf, als Musiker, als Hotelier oder als Webdesigner – wie ist es um die Konkurrenzsituation bestellt? Haben Sie ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Idee, die so kein anderer hat? Und ist Ihr Steckenpferd auch für Abnehmer, Kunden, Leser oder Zuschauer interessant? Kurzum: Checken Sie kritisch ab, ob es für Ihr Vorhaben einen Markt gibt.

Umfrage

Würden Sie gerne Ihr Hobby zum Beruf machen?

  • Abstimmen

21

  • Ja, das wäre grossartig.43%
  • Das habe ich bereits gemacht.19%
  • Nein, ich glaube, das wäre nicht gut.29%

4. Wie viel Selbständigkeit braucht es? 

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Anstatt den Job, mit dem Sie bisher Ihre Brötchen verdienen, komplett an den Nagel zu hängen, kann es sinnvoll sein, diesen in Teilzeit weiterzuführen. So ist eine Sicherheit gewährleistet, gleichzeitig aber Raum und Platz für die neue berufliche Herausforderung geschaffen. Es gibt zahlreiche Beispiele, die mit dieser Lösung Ihr Hobby zum Beruf machen konnten, ohne dabei alles nur auf diese Karte zu setzen und Gefahr zu laufen, dass das Hobby plötzlich nicht mehr als Ausgleich dient.

5. Bin ich ein Unternehmertyp?

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(Teil-)Selbständigkeit bedeutet in aller Regel auch, sich mit Kunden abzustimmen, Termine einzuhalten und unter Umständen noch mehr Freizeit in das «Hobby» zu investieren. Als Unternehmer geht es darum, vielseitige Aufgaben mit Leidenschaft wahrzunehmen. Erfolg wird sich nicht zwangsläufig einstellen, nur weil man das Hobby gut beherrscht. Es braucht meistens eine gehörige Disziplin und Strukturen im Alltag. Aber auch eine grosse Portion Veränderungsbereitschaft.

6. Habe ich alles, um das Hobby professionell zu betreiben?

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Wer mit seinem Hobby Geld verdienen will, braucht weitaus mehr Kenntnisse und Fähigkeiten als für die Ausübung des Hobbys in der Freizeit. Verfügen Sie über genügend Know-how, die Dienstleistungen oder Produkte an den Kunden zu bringen? Können Sie mit unzufriedenen Kunden umgehen? Und können Sie die Backoffice-Tätigkeiten (Termine koordinieren, Rechnungen stellen, Buchhaltung etc.) selber machen oder benötigen Sie Unterstützung? Für eine ganze Reihe selbständiger Tätigkeiten, zum Beispiel in der Gastronomie, im medizinisch und heilpraktischen Bereich oder als Bergführer, ist ausserdem eine Erlaubnis oder Zulassung nötig. Wie sieht es damit bei Ihrem Hobby aus? Beschaffen Sie sich vor weitergehenden Überlegungen die nötigen Informationen. 

7. Kann ich finanzielle Einbussen verkraften?

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Angestellte Arbeitnehmer wissen in aller Regel, wie viel Lohn oder Gehalt sie am Ende des Monats erhalten. Wer sich selbständig macht, muss sich im Klaren sein, dass er diese Sicherheit nicht mehr hat. Wer seine bisherige Tätigkeit lediglich reduziert, verringert das unternehmerische Risiko. Doch auch dann muss die Frage gestellt werden, ob das verringerte Gehalt noch ausreicht und ob mit dem Hobby die Lohnverringerung kompensiert werden kann.  

8. Was, wenn es schief geht?

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Wer finanziell nicht unabhängig ist, sollte vor einem endgültigen Wechsel vom Hobby hin zum Beruf den Worst Case durchspielen. Also was wäre, wenn das Hobby-als-Beruf-Projekt scheiterte? Ist eine berufliche Neuorientierung nötig? Oder falls man noch Teilzeit im alten Job arbeitet: Kann dieser nötigenfalls wieder aufgestockt werden? Solche Überlegungen haben nichts mit Pessimismus zu tun, sondern mit Professionalität. Und es verleiht auch Sicherheit, einen Plan B in der Hinterhand zu haben. 

Lesen Sie hierzu auch:

Was bedeutet eigentlich Flexwork? >>

«Unternehmen profitieren von Teilzeitmännern» >>

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Molson 12.06.2014 14:40
    Highlight Highlight Liebe AXA Winterthur

    Eure aggressive werbung über teilzeitarbeit geht mir langsam auf den senkel! erstens ist solch penetrante Werbung in der Schweiz verpönt und zweitens AUCH in eurem fall heuchlerisch! Ich selber arbeite in einem grossen schweizweit bekanntem unternehmen welches sich mit diversen labels was die vereinbarkeit von familie UND beruf betrifft brüstet. wenn man dann aber selber in die situation kommt dies in anspruch zu nehmen (was bei mir der fall ist) werden plötzlich gründe hervorgezaubert warum das nicht oder nur bedingt möglich ist! UND ich weiss von einem kollegen welcher bei euch arbeitet der genau das selbe sagt! es gibt nun mal jobs oder bereiche wo das teilzeitmodell nicht oder nur schwer durchsetzbar ist! Ich mag WATSON aber ich überspringe berichte mit dem AXA Winterthur Label weils verlogen ist obwohl mich das Thema eigentlich interessiert.

  • Zeit_Genosse 12.06.2014 06:39
    Highlight Highlight Der von AXA gesponsorte Beitrag wäre ohne die explizite Erwähnung eines AXA-Mitarbeiters, der durch flexible Arbeitszeiten seinen Traum leben kann, ehrlicher. Das Gefühl, dass dieser Text reine Content-Werbung ist, also bezahlt wird, macht ihn tendeziös. Dieser Text gibt es also nur, weil ihn jemand in Auftrag gab. Es ist nicht einfach mit diesen Werbeformen Geld zu verdienen. Doch irgendwie müssen wir als Nutzer das halt aushalten, erhalten wir doch den guten Rest gratis.
    • marie 01.07.2014 14:59
      Highlight Highlight Ja, wir müssen das aushalten - das Aushalten der Werbung ist unsere "Bezahlung" für den journalistischen Content.

      Allerdings ist es nur schlecht gekennzeichnet, dass es sich hier um eine Publireportate handelt. Das entspricht nicht dem journalistischen Grundsatz der Transparenz. Pfui, Watson!!!

Du musst dich neu bewerben? Dann mach's wie diese Alltagsgegenstände!

Wie würde eine Welt aussehen, in der sich auch Gegenstände für ihre Stelle bewerben müssten? Hier findest du eine Antwort auf diese Frage, die du dir noch nie gestellt hast.

Als erstes braucht jeder Gegenstand natürlich einen Lebenslauf.

Natürlich sollte auch angegeben werden, was man in den vorherigen Positionen so gemacht hat.

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