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Zürich: Private sollen einfacher Flüchtlinge bei sich aufnehmen können

05.11.2015, 05:1805.11.2015, 07:31
  • Vor drei Wochen hat der Gemeinderat die Aufnahme von 1000 zusätzlichen Flüchtlingen verlangt. Am Mittwoch nun beauftragte das Stadtparlament nun den Stadtrat, ein Pilotprojekt für die unbürokratische Aufnahme von Flüchtlingen durch Privatpersonen auszuarbeiten, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt.
  • Das Postulat angeregt hatten die SP-Gemeinderäte Marcel Savarioud und Alan David Sangines.
  • Ganz auf eigene Faust sollen Privatpersonen jedoch nicht tätig werden, waren sich die Gemeinderäte einig. Das Projekt soll mit Partnern wie der Asylorganisation oder der Schweizerischen Flüchtlingshilfe durchgeführt werden.
  • Die SVP lehnte das Vorhaben als einzige ab. Das Argument von Samuel Balsiger: Die «moralische Überheblichkeit und Arroganz» der Linken helfe letztlich den kriminellen Schleppern.
  • Der zuständige Stadtrat Raphael Golta (SP) betonte, dass das Projekt anspruchsvoll ist und Zeit erfordere, keine Sache von Wochen sei. Zudem sollten alle Zürcher Gemeinden mitmachen. (rwy.)

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Sommerloch am Zürich HB: Wie ein Geruch zum Dauerbrenner wurde
Das Sommerloch stinkt und mit ihm der Zürcher Hauptbahnhof. Die SBB zeigen sich ratlos und liefern seit Tagen dieselben Erklärungen.

Am Zürcher Hauptbahnhof stinkt es seit bald drei Wochen. Nicht irgendwo, sondern an einem ganz bestimmten Ort: Bei den Geleisen 31 bis 34, dort also, wo Schnellzüge aus Bern, Olten, St. Gallen und dem Thurgau sich kreuzen und einzelne S-Bahn-Linien ein- und ausfahren. Aufgefallen war das erstmals irgendwann Mitte Juli, wirklich gross zu stören schien es aber nicht viele.

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