Immer mehr Schweizer installieren Batteriespeicher für Solarstrom
Das deutliche Wachstum ist aus dem am Freitag veröffentlichten «Batteriemonitor» von Swissolar, dem Branchenverband für Sonnenenergie, herauszulesen.
Demnach betrug die Kapazität von Behind-the-Meter-Speichern, also von solchen, die vor Ort der Energiegewinnung installiert sind, im Jahr 2024 noch 0,896 Gigawattstunden (GWh). Im Jahr 2025 waren es 1,451 GWh und Ende des laufenden Jahrs werden es gemäss den Prognosen 2,461 GWh sein.
Gleichzeitig spricht Swissolar von einer deutlichen Senkung der Kosten. Ein typischer Heimspeicher mit einer Kapazität von 15 Kilowattstunden koste heute inklusive Installation rund 8800 Franken. Das sei ein Viertel weniger als vor einem Jahr.
Auch Elektroautos helfen
Batteriespeicher können gemäss Swissolar zur Flexibilität der Gewinnung und des Verbrauchs von Sonnenenergie sowie zur Netzstabilität beitragen. Da Solaranlagen nur tagsüber Strom produzieren, könne allenfalls überschüssig gewonnene Energie gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.
Gleichzeitig gewinnen gemäss dem «Batteriemonitor» auch grosse Stromspeicher im Netz an Bedeutung. Verschiedene Unternehmen aus der Energiebranche hätten den Bau von über 4 GWh zusätzlicher Speicherkapazität bis 2030 angekündigt, schrieb Swissolar.
Korrektur: In einer früheren Artikelversion wurden seitens der Nachrichtenagentur SDA falsche Mengenangaben zu den Speicherkapazitäten gemacht.
Quellen
- swissolar.ch: Batteriemonitor Schweiz 2026
- Nachrichtenagentur Keystone-SDA
(dsc)
