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Kein Empfang und Probleme mit Fingerabdruck-Sensor: Apple zieht iOS 8.0.1-Update zurück

Auch das noch

Kein Empfang und Probleme mit Fingerabdruck-Sensor: Apple zieht iOS 8.0.1-Update zurück

25.09.2014, 04:3325.09.2014, 06:22
Musiker Jonathan Mann besingt den «Bad Day» von Apple.

Es war ein ganz mieser Tag für den Tech-Giganten Apple: Erst kam ans Licht, dass sich das brandneue iPhone 6 in der Hosentasche verbiegen soll, dann brachte ein Update des Betriebssystems iOS die User zur Verzweiflung. User, die die neuste Version 8.0.1 herunterluden, beklagten, keinen Empfang zu haben und den Fingerabdruck-Service Touch ID nicht mehr benutzen zu können. Das Problem scheint vor allem die neuen iPhone 6 und 6 Plus zu betreffen, nicht aber ältere Modelle.

Nun hat Apple reagiert und das Update, das kleine Fehler im Betriebssystem iOS 8 hätte beheben sollen, kurz nach der Veröffentlichung zurückgezogen, wie das Portal Mashable berichtet. Falls Sie zu den Betroffenen gehören: Hier finden Sie eine Anleitung, wie sie das Update wieder Rückgängig machen können.

Kollektive Panik auf Twitter

Das Update ist nicht mehr verfügbar, doch der Schaden ist angerichtet. Neben dem Video, in dem ein Musiker den «Bad Day» von Apple besingt (siehe oben) hagelte es Spott auf Twitter. Eine kleine Auswahl:

«Achtung, das iOS 8.0.1-Update führt dazu, dass U2 in Dein freies Zimmer einzieht.»

«Apple zieht iOS 8.0.1 und U2 zurück – dazu möchte ich gerne Apple Maps und Newsstand nominieren.»

«Wäre Steve Jobs noch am Leben, er hätte jeden bei Apple wegen dieses Updates gefeuert.»

«Ich habe auf iOS 8.0.1 aktualisiert und es hat mein Phone verbogen.»

(rey)

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Kritische Lücke gefährdet fast alle Linux-Distributionen – Angriffe laufen bereits
Ende vergangener Woche wurde die Linux-Lücke «Copy Fail» bekannt. Nun wird sie bereits angegriffen. Linux-Distributionen reagieren mit Notfall-Updates.
IT-Forscher haben im Linux-Kernel eine kritische Schwachstelle entdeckt. Die inzwischen unter dem Namen «Copy Fail» bekannte Lücke kann von Angreifern per Python-Skript zum Erlangen von umfassenden Root-Rechten missbraucht werden. Ein simpler Logikfehler im Linux-Kernel führt dazu, dass User ohne spezielle Rechte sehr einfach unbegrenzte Rechte erhalten können, also die vollständige Kontrolle erlangen und alles überwachen können.

Es handelt sich dabei nicht um eine theoretische Gefahr. Vielmehr warnt die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA vor dem Missbrauch der Schwachstelle in freier Wildbahn, sprich die Lücke wird bereits ausgenutzt.

Betroffen sind laut den Forschern die meisten grösseren Linux-Distributionen, die seit 2017 verfügbar sind. Die Lücke haben sie unter anderem mithilfe des KI-Werkzeugs Xint Code aufgespürt. Ein Sicherheits-Patch stellten die IT-Forscher ebenfalls bereit, ein Fix wurde vor rund zwei Wochen in den Quellcode aufgenommen. Inzwischen haben die meisten Linux-Distributionen aktualisierte Installationspakete im Angebot – allerdings teils zunächst nicht für ältere Versionen.
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