Schweiz
Wirtschaft

Doch kein Ja zur Durchsetzungsinitiative: Hans-Ulrich Bigler entschuldigt sich

Doch kein Ja zur Durchsetzungsinitiative: Hans-Ulrich Bigler entschuldigt sich

22.12.2015, 05:5804.01.2016, 16:43
  • Über die Zeitung erfuhr FDP-Fratktionschef Ignazio Cassis, dass der FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler die Durchsetzungsinitiative befürwortet – obwohl die Fraktion klar die Nein-Parole herausgegeben hat. 
  • Für die Fraktion ist die Bekämpfung der SVP-Initiative ein zentrales Anliegen. Und sie wird laut Cassis in der Gegenkampagne sogar den Lead übernehmen, schreibt der «Tages-Anzeiger».
  • Bilger habe wohl noch nicht ganz begriffen, wie das mit der Fraktion genau funktioniere, heisst es in dem Bericht weiter. «Es kann vorkommen, dass die Neulinge noch nicht wissen, dass die Parole ihrer Fraktion verbindlich ist», sagt Cassis gegenüber der Zeitung.
  • Bigler habe das eingesehen und sich entschuldigt. Gegenüber dem TA sagt er: «Ich habe einen Fehler gemacht.» (dwi)

Weiterlesen beim «Tages-Anzeiger»

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Triesen
22.12.2015 07:36registriert Oktober 2015
Was wählen wir für Leute in die Politik? Repräsentieren einen Verband mit Meinung A und vertreten die Interessen von B. Sehr glaubwürdig. Hat Bigler vielleicht auf Millionensubventionen vom Herrliberg gehofft?
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Der Bademeister
22.12.2015 08:01registriert Mai 2015
Bigler ist ja nur dank der Wahl von Noser nachgerückt.Er gehört zur gleichen Kategorie wie Glarner und Köpel
00
Melden
Zum Kommentar
4
Erneuter Ruag-Skandal? Bericht über Millionen-Betrug in Mexiko – die Sonntagsnews
Der Rüstungsbetrieb Ruag steht wegen eines mutmasslichen Millionenbetrugs in Mexiko unter Druck und der CEO der Julius Bär fordert ein Register für fehlbare Banker nach internationalem Vorbild: die Sonntagsnews.
Schweizer Bischöfe haben laut der «SonntagsZeitung» externe Kontrollen neuer Assessments zur Missbrauchsprävention blockiert. Die für angehende Seelsorgende entwickelten Tests im Umfang von rund 500’000 Franken sollten potenzielle Gefährder erkennen, die Beurteilung der Berichte liege jedoch ausschliesslich bei den Bistümern, schrieb die Zeitung. Ein nationales Register abgelehnter Kandidaten sei nicht geplant, habe ein Sprecher der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) auf Anfrage geschrieben. Über die Frage, wer Einblick in die Dossiers erhalte, habe es einen heftigen Streit zwischen der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) und der SBK gegeben. Die RKZ habe sich dazu nicht äussern wollen. Betroffenenorganisationen wie die IG M!kU forderten verbindliche, bistumsübergreifende Schutzstandards. Klare Worte hatzudem der Kirchenrechtler Thomas Schüller gefunden: «Assessments, die nur dem jeweiligen Bischof vorliegen, sind reine Schaufensterpolitik».
Zur Story