International
China

Satellitenbilder zeigen: China stationiert Waffen auf künstlichen Inseln

1 / 22
China baut Riffs zu Stützpunkten aus
Das Fiery Cross Reef ist eine der sieben künstlichen Inseln, die China im südchinesischen Meer zu Waffenstützpunkten ausbaut.
quelle: x01750 / digitalglobe
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Satellitenbilder zeigen: China stationiert Waffen auf künstlichen Inseln

15.12.2016, 09:0915.12.2016, 10:13

Satellitenbilder deuten darauf hin, dass China seine militärische Präsenz im Südchinesischen Meer weiter ausgebaut hat. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Auswertung der US-Denkfabrik CSIS zeigen die Bilder, dass China nun auf allen sieben künstlichen Inseln, die es in der Region aufgeschüttet hat, Flugabwehr-Waffen oder andere Verteidigungssysteme besitzt.

Peking hatte bereits im Februar Kritik von Nachbarstaaten und den USA auf sich gezogen, als es einige Raketenbatterien zur Abwehr gegen Luftangriffe in der Region stationiert hatte.

Öl- und Gasvorkommen

Das Südchinesische Meer liegt zwischen China, Vietnam, Malaysia und den Philippinen. Ein Drittel des weltweiten Schiffsverkehrs wird dort abgewickelt. In der Region werden grosse Öl- und Gasvorkommen vermutet.

China beansprucht 90 Prozent des 3,5 Millionen Quadratmeter grossen Gebietes, darunter Inseln und Riffe, die teils mehr als 800 Kilometer von der chinesischen, aber nur etwa 220 Kilometer von der philippinischen Küste entfernt liegen. Der internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag wies im Juli die Gebietsansprüche zurück. China ignoriert das Urteil jedoch. (whr/sda/dpa)

China präsentiert J-20-Tarnkappen-Kampfflieger

1 / 8
China präsentiert J-20-Tarnkappen-Kampfflieger
Bei einer Flugshow hat China am 1. November 2016 erstmals seinen Tarnkappen-Kampfflieger J-20 vorgestellt.
quelle: epa/epa / yhc
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Saudi-Arabien wollte weg vom Öl – jetzt wird Neom zur Billionenfalle
Eine 170 Kilometer lange Wüstenstadt, ein Skigebiet und ein gigantischer Würfel: Saudi-Arabien wollte mit seinen Megaprojekten die Zeit bis nach dem Öl kaufen. Doch interne Fehlanreize, ausbleibende Investoren und die Abhängigkeit vom Öl bringen die Vision ins Wanken.
Mehr als 50 Milliarden US-Dollar sind laut dem «Wall Street Journal» bereits in Neom geflossen. Die vollständige Umsetzung könnte gemäss dem internen Audit bis zu 8,8 Billionen US-Dollar kosten.
Zur Story