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Deutschland

Heftige Krawalle in Köln zwischen Hogesa-Anhängern und Linken

Rund um den Kundgebungsplatz kam es zu Zusammenstössen zwischen Hooligans und Gegenprotestlern.
Rund um den Kundgebungsplatz kam es zu Zusammenstössen zwischen Hooligans und Gegenprotestlern.
Bild: EPA/DPA

10'000 Gegenprotestler stellen sich in Köln rechter «Hogesa»-Demo entgegen – da und dort flogen die Fäuste, es wurden Wasserwerfer eingesetzt

In Köln ist es bei einer Demonstration der rechten «Hooligans gegen Salafisten» zu Auseinandersetzungen mit linken Gegendemonstranten und der Polizei gekommen. Es marschierten rund einige Hundert Rechte auf, 10'000 beteiligten sich am Gegenprotest.
25.10.2015, 15:0425.10.2015, 19:01

Die Demonstration von Hooligans gegen Salafisten (kurz «Hogesa») in der deutschen Metropole Köln drohte vor ihrem Beginn aus dem Ruder zu laufen. Rund um den Kundgebungsplatz und in anderen Teilen der Innenstadt kam es zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten und auch zwischen der Polizei und den beiden politischen Lagern. Rechte attackierten Polizisten mit Knallkörpern, Linke griffen Polizeiautos mit Steinen und Pyrotechnik an. Gemäss «Kölner Stadtanzeiger» setzte die Polizei mehrfach Wasserwerfer ein. Es gab Festnahmen, wie ein Polizeisprecher erklärte. Zahlen nannte er nicht.

Gegendemonstranten auf dem Weg zum Kundgebungsplatz der «Hogesa»-Versammlung.
Gegendemonstranten auf dem Weg zum Kundgebungsplatz der «Hogesa»-Versammlung.
Bild: EPA/DPA
Platzwunde: Ein «Hogesa»-Teilnehmer nach einer Attacke von Gegendemonstranten.
Platzwunde: Ein «Hogesa»-Teilnehmer nach einer Attacke von Gegendemonstranten.
Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Einige Hundert Hogesa-Anhänger standen mindestens 10'000 Gegendemonstranten gegenüber. 3500 Polizisten waren im Einsatz. Mehrere Menschen wurden bei den Zusammenstössen verletzt. Unter dem Motto «Schützt Flüchtlinge und Menschenwürde» hatte ein Bündnis aus mehr als 50 Gruppen und Vereinen einen «Anti-Hogesa-Aktionstag» mit Kulturprogramm und Kundgebungen organisiert.

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Bild: REUTERS

Weil sie eine Neuauflage der Krawalle vom letzten Jahr fürchtete, hatte die Kölner Polizei die Hogesa-Kundgebung zunächst verboten. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatte dann aber entschieden: Die Demonstration der Rechtsradikalen darf mit Einschränkungen stattfinden. (pru)

Hooligans gegen Salafisten – der Grossaufmarsch am 26. Oktober 2014

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Hooligans gegen Salafisten
HoGeSa-Demo in Köln: Tausende nehmen am angeblichen Protest gegen Salafisten teil.
quelle: dpa / thilo schmülgen
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