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Die Parteien nutzen ihre Gelegenheit fuer Wahlkampf am Hauptbahnhof in Zuerich am Donnerstag, 22. September 2011. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Insgesamt fällt auf, dass die Schweiz über eines der am stärksten polarisierten Parteisysteme in Europa verfügt. Bild: KEYSTONE

Schweiz versus Europa

Wie radikal sind die Schweizer Parteien? Ein europäischer Vergleich bringt Überraschendes an den Tag 

10.05.14, 23:26 12.05.14, 06:38

Daniel Schwarz, Jan Fivaz, Smartvote

Zwischen dem 22. und 25. Mai wird in den 28 Mitgliedstaaten der EU das Europaparlament neu gewählt. Dabei gilt es insgesamt 751 Sitze zu besetzen. Im Zentrum des Interesses werden zwei Fragen stehen:

Die zweite Frage hat nicht zuletzt nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative, die europaweit Wellen geschlagen hat, an Brisanz gewonnen. Auch wenn die Schweiz nicht EU-Mitglied ist, wäre es interessant zu wissen, wie sich die Schweizer Parteien im Verhältnis zu den Parteien unserer europäischer Nachbarn verorten lassen.

Eine aktuelle Studie des Politikforschungsnetzwerkes Politools, dass auch die Online-Wahlhilfe smartvote betreibt, liefert dazu einige Antworten. Dazu wurden auf der Basis von 27 Sachfragen der europäischen Online-Wahlhilfen EU and I und EUvox 46 Parteien aus sieben EU-Mitgliedsstaaten im politischen Raum positioniert. Zudem wurden die sieben grössten Schweizer Parteien innerhalb desselben Analyserasters verortet. Somit können die Positionen der Schweizer und der europäischen Parteien direkt verglichen werden.

Grafik: Watson/smartvote.ch

Schweizer Parteien sind radikaler

Die SVP sowie die SP und die Grünen nehmen nicht nur in der Schweiz die Extrempositionen im politischen Spektrum ein. Zumindest auf der Links-rechts-Achse gehören sie auch im europäischen Kontext zu den Polparteien. Während die SVP den rechten Pol markiert, gehören SP und Grüne auch gesamteuropäisch zum linken Rand des politischen Spektrums. Nur die französischen Grünen (EELV) sind noch klarer links positioniert. Bekannte Parteien in ihrer Nachbarschaft sind die französischen Sozialisten (PS), die deutschen Grünen sowie Die Linke.

«Insgesamt fällt auf, dass die Schweiz über eines der am stärksten polarisierten Parteisysteme in Europa verfügt.»

Grafik: watson/smartvote.ch

Ziemlich genau in der politischen Mitte lässt sich die GLP verorten. Sie kann sich ebenfalls über illustre Nachbarn freuen: Knapp links von ihr finden sich die britische Labour Party, die holländischen D66 und die österreichischen NEOS. Die Links-rechts-Position der CVP lässt sich mit derjenigen ihrer christdemokratischen Schwestern wie zum Beispiel die deutsche CDU oder die österreichische ÖVP vergleichen. Die BDP befindet sich auf der Höhe der bayrischen CSU, während die FDP eine Nähe zu den britischen Konservativen (Con) aufweist, jedoch deutlich rechts von der deutschen FDP positioniert ist.

«Zwar ist die SP unter den Schweizer Parteien nach wie vor am integrationsfreundlichsten und die SVP am kritischsten, doch die europäischen Parteien vergiessen bei der Integrationsfrage sehr viel mehr Herzblut.»

Am rechten Rand kommt einzig die United Kingdom Independence Party der SVP einigermassen nahe. Insgesamt fällt auf, dass die Schweiz über eines der am stärksten polarisierten Parteisysteme in Europa verfügt. Hinzu kommt noch, dass die Pole nicht wie in anderen Ländern von kleineren Parteien sondern von den beiden wählerstärksten Parteien besetzt werden.

Grosse Differenzen zu Schweizer Parteien

Bei der zweiten Achse – der Unterstützung – beziehungsweise der Ablehnung der europäischen Integration fällt auf, dass die Unterschiede zwischen den Schweizer Parteien im europäischen Massstab eher gering ausfallen. Zwar ist die SP unter den Schweizer Parteien nach wie vor am integrationsfreundlichsten und die SVP am kritischsten, doch die europäischen Parteien vergiessen bei der Integrationsfrage sehr viel mehr Herzblut. Die Haltungen zur europäischen Integration unterscheiden zum Beispiel die schweizerischen Grünen deutlich von ihrer deutschen Schwesterpartei oder auch die CVP von der CDU.

«Deutlich integrationskritischer als die SVP sind zum Beispiel die dänische Volkspartei (DF) oder der Front National (FN)»

Die Schweizer FDP kommt auf dieser Achse ungefähr auf der Position der als besonders europakritisch geltenden AfD zu liegen und die SP ist bezüglicher Integrationsachse der Schweizer FDP ein Vielfaches näher als die deutsche FDP. Die SVP befindet sich auf dieser Achse wie erwartet in der Gesellschaft von Lega Nord (LN), Geert Wilders' PVV in den Niederlanden und wiederum der UKIP. Im Gegensatz zur stark von wirtschaftlichen Themen geprägten Links-rechts-Achse stellt die SVP bei der Integrationsachse nicht mehr Pol dar. Deutlich integrationskritischer als die SVP sind zum Beispiel die dänische Volkspartei (DF) oder der Front National (FN).

Die maximal lauwarme in der Regel eher frostige europapolitische Haltung aller Schweizer Parteien hängt sicher auch mit den Fragen zusammen, dass ein EU-Beitritt selbst in links-grünen Kreisen alles andere als unbestritten ist und dass seit der Euro-Krise der Abschied vom Schweizer Franken noch schwerer fallen dürfte als früher. Auch zeigen sich Unterschiede in der politischen Kultur.

Eine Frage, die für die Positionierung der Parteien verwendet worden ist, bezieht sich auf die Forderung, dass neue EU-Verträge dem Volk vorgelegt werden müssen. In der Schweiz dürfte dies von allen Parteien angesichts unserer direktdemokratischen Traditionen als selbstverständlich beurteilt werden. Ganz anders im übrigen Europa gilt dort doch diese Forderung bereits als ein klares Indiz für eine klar europakritische Haltung. 

Auswertungsmethoden 

Als Datenbasis dienten 27 Fragen zu verschiedenen politischen Themen der beiden europäischen Online-Wahlhilfen Eu and I und EUvox. Die Positionierung der Schweizer Parteien wurde anhand desselben Fragebogens vorgenommen. Bei vergleichbaren Formulierungen wurden die Positionen anhand von Fragen, die bei den Wahlen 2011 bei der Schweizer Online-Wahlhilfe smartvote und im Rahmen der Schweizer Wahlstudie Selects gestellt worden waren, bestimmt. Bei den übrigen Fragen erfolgte eine Einschätzung der Parteipositionen durch Politikexperten.

Ein solches Analysedesign beinhaltet eine Reihe von Annahmen und Ungenauigkeiten. Daher sollen die Analysen als ungefähre Positionsbestimmungen betrachtet werden. Bei durchgeführten Tests haben sich die Ergebnisse jedoch generell als zuverlässig und schlüssig erwiesen. Für die Erstellung der smartspider-Profile wurden die Fragen den acht politischen Themenbereichen zugeordnet und danach die anteilsmässige Zustimmung pro Bereich auf einer Skala von 0 bis 100 berechnet.

Die zweidimensionale politische Landkarte stellt das Resultat einer metrischen multidimensionalen Skalierung (MDS) dar. Die Benennung der beiden Achsen (links-rechts, integrationsfreundlich-integrationskritisch) wurde nachträglich aufgrund der Analyseresultate bestimmt. Die Links-rechts-Positionen repräsentieren die erste Dimension (x-Achse) und die Integrations-Positionen die zweite Dimension (y-Achse).

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User-Review:
Micha-CH, 16.12.2016
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  • Awesome-O 12.05.2014 07:55
    Highlight Und wieder werden die Piraten vergessen...:(
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    • Fly Boy Tschoko 12.05.2014 15:55
      Highlight ist ja auch nur die 12. stärkste Partei der Schweiz. Zudem definieren sind sie sehr schwer einzuschätzen, da Sie praktisch nur bei digitalen Themen klare Positionen vertreten.
      34 1 Melden
    • Hunne 05.02.2015 01:56
      Highlight wer braucht denn bitte Piraten? Trittbrettfahrer gehören in den Skatepark aber nicht in die Politik :)
      14 17 Melden
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  • Emile 11.05.2014 19:32
    Highlight Ich finde es immer noch erchreckend wie gut die Dänen abschneiden. Der Person der diesen Artikel geschrieben hat kennt anscheinend die Parteien in Dänemark nicht wirklich. Die D F= Dansk Folkeparti ist nicht mitte rechts, aber extrem rechts und leider extrem populär. Umfragen zu folge wäre es jetzt die größte Partei im Lande mit 28% der Wähler. Die Paroli dieser Partei sind wirklich sehr ähnlich mit Nazi Parolen, wie Ausländer raus , wir zuerst, Wohlstand nur für Dänen etc.etc.
    Das ist nicht mitte Rechts!!
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    • Gelöschter Benutzer 11.05.2014 21:01
      Highlight Also ich bitte Sie, Nazi Parolen waren definitiv von einem ganz anderen Kaliber.

      Beachten Sie doch einmal die Aussage von Herrn Göbbels:
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    • saukaibli 13.05.2014 12:32
      Highlight Lies dir den Artikel nochmal durch. Die horizontale Achse beschreibt die wirtschaftsfreundliche Einstellung einer Partei, die Vertikale die Integrationsfreundlichkeit. Und wenn du dann die Grafik nochmal anschaust, siehst du dass die DF ganz am unteren Rand ist, also dort wo du sie beschrieben hast.
      12 1 Melden
    • blueberry muffin 12.03.2015 09:15
      Highlight Die Nazis wussten halt was populaer war ;) Trotzdem sind sie rechtsextrem, ihre enge Verbandlung mit rechten Parteien und Industrie sowie ihre systematische Verfolgung und Ermordung linker Politiker dokumentiert das selbst fuer Dummies relativ gut.
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  • Gelöschter Benutzer 11.05.2014 14:35
    Highlight Bei all den "ungenauigkeiten". Warum bin ich so gar nicht erstaunt ueber die position der sich selbst als gruen bezeichnenden. Damit kann ich weiterhin bzw. mit bestaetigung von der wassermelonenpartei sprechen. Aussen gruen, etwas weiss zur tarnung oder verwirrung, dann aber gleich ein sattes rot bis in den letzten winkel.
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    • Gelöschter Benutzer 11.05.2014 16:43
      Highlight Sehr gut :)
      8 12 Melden
    • anonymiou5 12.05.2014 00:16
      Highlight man nehme: grünliberale.
      6 8 Melden
    • kettcar 12.05.2014 07:02
      Highlight Und die SVP ist dann die Haselnuss-Partei?
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    • Gelöschter Benutzer 12.05.2014 13:26
      Highlight @anonymiu5 - gruenliberal, ich machs allen recht aber nicht bilig, oder so. Nein, IMHO keine alternative, nicht waehlbar. Eine guppierung soll sich klar positionieren, muss einigermasen berechenbar und verlaesslich bleiben, eine "hans dampf mentalitaet" bringt keinem was. Dann schon die "echten" gruenen, das weiss ich steht zwar gruen aussen drauf aber marx sitzt drin.

      @kettcar - verstehe ich "braun" richtig, (waer auch wieder nur die schale) doch dazu muessten die richtig "rechten" nationalistischen historischen parteien mit beruecksichtigt sein um die moderne einzuordnen - mit patriotismus, solange dieser nicht in nationalismus ausartet habe ich eigentlich wenig probleme.

      Einfacher ausgedrueckt ist doch die SVP berechenbarer positioniert, reaktionen, kommende forderungen sind eher vorhersehbar im gegensatz der sich an der "mittellinie" tumelnden linken wie rechten wo nie vorausgesehen werden kann in welche richtung sie sich zu irgend einem thema bewegen werden. Wendehaelse, wir sind zwar sozial, liberal, christlich etc. aber beziehen keine position zu nichts. Wir sind dort wo wir am meissten profitieren.

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    • blueberry muffin 12.03.2015 09:17
      Highlight Ja, ich denke das macht die popularitaet von Polparteien aus zzyzxx. Vorallem da verstaerkt hinzu kommt, dass das Volk mehr gefuehlte Macht und Eingreifsmoeglichkeiten als in anderen Staaten hat, muss man sich weniger vor "Machtergreifungen" durch Polparteien fuerchten.
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  • Alnothur 11.05.2014 00:47
    Highlight Dass die Forderung nach mehr Volksrechten als Indiz für eine europakritische Haltung gilt, spricht doch schon Bände darüber, was in der EU alles falsch läuft.
    30 22 Melden
    • Oberon 11.05.2014 10:33
      Highlight Da die Schweiz bis jetzt jedoch nicht der Europäischen Union beigetreten ist, frage ich mich schon langsam, warum immer wieder solche abgehalfterten Aussagen gemacht werden. Was mich jedoch etwas traurig stimmt ist, dass immer wieder Leute versuchen, die EU mit einer europakritischen Haltung in Verbindung zu bringen. Obwohl dies definitiv zwei völlig anderen Themenbereiche sind.
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    • Gelöschter Benutzer 11.05.2014 15:06
      Highlight Bitte wie? Ich verstehe kein Wort Mr. Oberon.
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    • Michèle Seiler 11.05.2014 19:46
      Highlight Ich weiß nicht, wie viel Sie über die EU wissen und weshalb Sie sich (wenn Sie denn Bescheid wissen) anmaßen, darüber zu urteilen, dass das Konzept, dem die EU folgt, falsch ist.

      Ihre Meinung ist Ihre Meinung, aber dann formulieren Sie Ihre Aussage bitte auch entsprechend.
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    • Gelöschter Benutzer 11.05.2014 21:28
      Highlight Ach komm Michèle, du willst echt behaupten nur du hättest von der europäischen Idee, dem Konzept eine Ahnung?

      Ich kann auf deinem Facebook Profil leider keine Anzeichen von höherer Bildung durch Bücher oder bekannte Autoren finden? Einzig die SZ, den SPIEGEL, DIE ZEITund watson zu lesen bringt einem nicht den grössten Horizont. Und Radio Pilatus ist auch nicht gerade das Nonplusultra...

      Altmaier, Steinbrück und Obama sind doch recht 0815. Kennst du Jürgen Elsässer und Peter Feist? Eigentlich zwei Marxisten, die jedoch die Gefahr der EU erkennen. Auch empfehlen kann ich dir das neue Buch von Akif Pirinçci «Deutschland von Sinnen».

      Michèle, es ist einfach zu behaupten die anderen hätten keine Ahnung. Aber ich glaube kaum, dass gerade du uns sagen kannst was richtig und was falsch ist für das europäische Konzept ;)

      P.S: Komunnistinnen trinken nicht bei Starbucks kaffe...
      17 16 Melden
    • kettcar 12.05.2014 07:07
      Highlight david707, ist das Dein Ernst? Facebook ausspitzeln und dann auf die Person spielen? Diskreditieren? Das klingt, meiner Meinung nach, aber jetzt so richtig nach Kommunist (Wie Du das Wort Kommunist schreibst, lässt auch auf keine höhere Bildung schliessen und dafür muss ich nicht mal Dein Facebookprofil suchen).
      27 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2014 07:56
      Highlight kettcar, ich schreibe oft einige Wörter falsch, da will ich nichts beschönigen :)

      Och ich darf mich doch im Internet rumklicken? Und wenn sich jemand als ultimativen EU-Kenner darstellt, dann will ich das auch abgeklärt haben.
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    • kettcar 12.05.2014 08:57
      Highlight Ich find es einen fürchterlichen Wesenszug, der immer mehr um sich greift. Man darf heute nicht mehr mit seinem Namen zu seiner Meinung stehen, weil das Risiko zu gross ist, dass man von Individuen wie dir ausspioniert oder von politischen Gegnern gar telefonisch belästigt wird (ja auch das kommt vor).
      19 11 Melden
    • Alnothur 12.05.2014 10:17
      Highlight Michéle, ich weiss nicht, wieviel Sie über die EU wissen und weshalb Sie sich anmassen, dass das Konzept, dem die EU folgt, richtig ist. Überdies habe ich aber in meinem Kommentar auch nicht das Konzept kritisiert (obwohl es auch da genug zu kritisieren gäbe) sondern die Mentalität und Politkultur, und das Misstrauen gegenüber der Bevölkerung.
      13 2 Melden
    • Michèle Seiler 12.05.2014 10:19
      Highlight Kettcar, danke für die Bestärkung.

      Um ehrlich zu sein: Den Vorwurf eines Menschen, der glaubt, dass die Betrachtung eines FB-Profils genügt, um jemanden zu kennen, kann ich irgendwie nicht ernst nehmen.
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    • Michèle Seiler 12.05.2014 10:21
      Highlight kennen = einschätzen
      12 9 Melden
    • Michèle Seiler 12.05.2014 10:46
      Highlight Im Grunde habe ich kein Bedürfnis mehr, Ihnen zu antworten, da Sie mit Ihrem Vorgehen eine Charakterschwäche offenbart haben, die mich persönlich ziemlich abstößt.

      Aber trotzdem noch der Hinweis: Lesen Sie meinen ersten Beitrag noch einmal durch. Gründlich.

      Das scheinen Sie beim ersten Mal versäumt zu haben, vielleicht, weil Sie Kritik schlecht ertragen können?

      Damit sind Sie im Übrigen nicht alleine, das fällt mir bei vielen auf, besonders hier in der Schweiz.
      12 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.05.2014 12:12
      Highlight Michele, du kannst nicht erwarten hier in die Schweiz zu kommen und dann allen einreden zu können sie hätten keine Ahnung von der EU.

      Zudem finde ich es speziell von dir, deine Aussage und Meinung derart heftig als absolut korrekt und richtig darzustellen.

      Du schreibst es sei lediglich unsere eigene Meinung zur EU, das stimmt. Wie siehts bei dir aus? Bist du EU Abgeordnete für korrekte Meinungsfindung?

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    • saukaibli 13.05.2014 12:45
      Highlight Also, david707, zeig uns doch mal wieviel du über das Konzept und die Vorgänge in der EU Bescheid weisst. Ich habe alle Kommentare von dir durchgelesen, aber nicht ein einziges Argument gesehen, nicht mal ein Schlechtes.
      Auch ich bin absolut gegen einen EU-Beitritt, jedoch nicht weil ich das Konzept der EU schlecht finde, immerhin hat uns dieses Konzept seit knapp 70 Jahren von Kriegen verschont. Das Problem ist, dass sich die EU mit unnützen Regulationen beschäftigt und zu sehr von der Wirtschaft gesteuert wird (genau wie jede Regierung, inkl. unsere). Z.B. sollte sich die EU drum kümmern, dass kein Gen-Food nach Europa kommt anstatt die Form von Gurken oder die Lautstärke von Musik in Bars zu regulieren (nur ein Beispiel).
      Siehst du, das sind Argumente, ob du nun mit denen einverstanden bist oder nicht, so führt man Diskussionen.
      Die Alternative zum Konzept einer EU scheint momentan nur der Nationalismus zu sein und wohin uns das führt, darüber müssen wir nicht mutmassen. Wohin uns Nationalismus führt haben wir unter anderem 1914 gesehen.
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    • Michèle Seiler 13.05.2014 14:24
      Highlight David, mir werden hier permanent Dinge unterstellt, die ich so nicht geschrieben habe.

      Und dass du davon redest, dass ich "hier in die Schweiz" gekommen bin, zeigt mir, dass du offenbar nicht nur aus meinen Beiträgen hier etwas herausliest, was mit den Tatsachen nichts zu tun hat.

      Und: Ehrlich, ich habe gerade keine Zeit, um mit jemandem zu diskutieren, der offenbar ausserstande ist, einfache Worte zu verstehen.
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