International
Gesellschaft & Politik

18'000 Oppositionelle Türken protestieren gegen Erdogan

23 Tage, 400 Kilometer, 18'000 Menschen: Oppositionelle Türken protestieren gegen Erdogan

28.06.2017, 19:4129.06.2017, 07:27

Seit dem Beginn am 15. Juni haben sich in der Türkei Tausende dem «Marsch der Gerechtigkeit» angeschlossen. Der CHP-Parteiführer Kemal Kilicdaroglu hatte zum Protestzug aufgerufen, nachdem der Parlamentsabgeordnete Enis Berberoglu wegen Geheimnisverrats zu 25 Jahren Haft verurteilt wurde. Kilicdaroglu kündigte an, von Ankara bis nach Istanbul zum Gefängnis zu marschieren, in dem Berberoglu einsitzt. Inzwischen haben sich ihm über 18'000 Menschen angeschlossen. 

Dieser Marsch treibt Erdogan zur Weissglut

1 / 21
Dieser Protestmarsch treibt Erdogan zur Weissglut
Mitte Juni Juni haben sich in der Türkei Tausende einem Marsch angeschlossen, der von Ankara bis nach Istanbul führte.
quelle: epa / str
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
China bezahlte einem AfD-Politiker einen Luxustrip nach Peking
Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron ist auf Kosten von China nach Beijing geflogen. Die Propaganda-Agentur Xinhua zahlte Flug und Luxushotel.
Reisen nach Russland, in die USA und China haben führende AfD-Politiker zuletzt für medienwirksame Inszenierungen genutzt. Nun stellt sich heraus: Im Windschatten dieser Auftritte unternahm auch der EU-Abgeordnete Petr Bystron einen Trip – allerdings wesentlich weniger öffentlich. Der Grund dafür könnte heikel sein: Bezahlt wurde die Reise nach China Mitte November von einem Tochterunternehmen der staatlichen Propaganda-Agentur Xinhua. Das belegen Bystrons eigene Angaben gegenüber dem EU-Parlament.
Zur Story