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Ist religiöse Erziehung eine sanfte Art der Indoktrination?

Für Kinder ist Gott so real wie Vater und Mutter.

01.07.17, 07:42 02.07.17, 11:14

Der Glaube an höhere Mächte ist vermutlich fast so alt wie die Menschheit. Er diente unseren Vorfahren primär dazu, Naturkatastrophen und unverständliche Phänomene erklären zu können.

Heute liefern uns Wissenschaft und Technik schlüssige Antworten auf viele Fragen, die früher mit übersinnlichen oder paranormalen Argumenten begründet wurden.Trotzdem glaubt die Mehrheit der Menschen immer noch an einen Gott oder an Götter.

Der Grund ist meist einfach: Der Glaube ist anerzogen. Kinder sind bekanntlich ahnungslos bezüglich Religionen, Heilslehren, Gott und einem Leben nach dem Tod.

Richard Dawkins in der «Sternstunde Philosophie» des Schweizer Fernsehens. Video: YouTube/gbs Koblenz

In der abendländischen Kultur werden die meisten Kinder in den christlichen Glauben eingeführt. Für sie werden Gott, Jesus und der Heilige Geist lebendige Figuren, so real wie Vater und Mutter. Kein Kind kommt auf die Idee, dass der christliche Gott möglicherweise eine Fiktion ist und Jesus womöglich nicht der Sohn Gottes, wie ihm die Eltern erklären. Sie können auch die Aussage nicht hinterfragen, dass Maria Jesus unbefleckt empfangen haben soll.   

Kinder müssen glauben, was ihnen ihre Eltern erklären

Kinder haben keine andere Wahl, als alles, was ihnen ihre Eltern erklären, für wahr zu halten. Zweifel in kognitiven Belangen kennen sie nicht. Das abstrakte Denken ist noch nicht ausgebildet, übersinnliche oder transzendentale Konzepte übersteigen ihr Vorstellungsvermögen.

Es ist deshalb eine objektive Feststellung: Kinder von gläubigen Eltern werden zwangsläufig auf sanfte Weise religiös indoktriniert, denn Glaube und Gott sind für sie absolute Werte.

Streitgespräch von Gläubigen mit Richard Dawkins. Video: YouTube/AtheistMeme

Der Evolutionsbiologe und Atheist Richard Dawkins sagt, es sei unsinnig, von einem katholischen oder muslimischen Kind zu sprechen, denn diese verstünden ja nicht, was es damit auf sich habe. Angebrachter sei allenfalls die Bezeichnung Kinder katholischer oder muslimischer Eltern.

Gläubige behaupten gern, das Bedürfnis nach Glaube und religiöser Spiritualität sei eine anthropologische Konstante. Quasi ein genetisch bedingtes Urbedürfnis. Ähnlich wie ein Trieb. Sie verweisen darauf, dass die Menschen seit Urzeiten den tiefen Wunsch empfinden würden, an eine übersinnliche Macht zu glauben.

Würde man alle religiösen Begriffe wie Gott, Glaube, Religion, Erlösung, Jenseits usw. aus dem Vokabular streichen, würde kein Kind nach Gott suchen.

Diese Behauptung ist durch nichts belegt. Würde man alle religiösen Begriffe wie Gott, Glaube, Religion, Erlösung, Jenseits usw. aus dem Vokabular streichen, würde kein Kind nach Gott, Himmel oder Engeln fragen oder suchen. Kinder kämen auch nicht auf die Idee, sich ein Leben nach dem Tod oder die Wiedergeburt zu wünschen.

Alles, was mit Glauben zu tun hat, ist angelernt. Glaubensvorstellungen sind sehr wirksame Meme, also sich reproduzierende, schnell verbreitende Ideen oder Gedankeneinheiten.

Warum sind sie so erfolgreich? Die Antwort ist einfach: Sie geben vermeintlich letzte Antworten auf Fragen, die uns tatsächlich bedrängen: Woher kommen wir, wohin gehen wir, was passiert mit uns, worin liegt der Sinn des Lebens? Fragen, die kleine Kinder noch nicht interessieren.

Wir klammern uns an die Heilsversprechen der Pfarrer und Gurus

Da uns Religionen tröstliche Antworten geben und uns mit Hoffnung füttern, klammern wir uns gern an die Heilsversprechen der Pfarrer, Pastoren, Propheten, Imame, Gurus und Sektenführer. Dass die religiöse Erziehung eine Form der Indoktrination ist, zeigt sich auch daran, dass geistig vife und freiheitsliebende Jugendliche und junge Erwachsene einen schmerzlichen Prozess durchlaufen, wenn sie ihren Glauben hinterfragen oder sich von ihm lösen wollen.

Nicht selten, aber geradezu dramatisch sind Glaubenszweifel für Geistliche, weil damit auch ihre Existenzgrundlage ins Wanken gerät. Ihre Apostasie, also ihr Abfall vom Glauben, erschüttert ihre ganze Selbstbestimmung, ihr religiöses Bewusstsein, ihr Weltbild. Ihr Kampf der geistigen Befreiung ist eine psychische Tortur und demonstriert, wie tiefe Spuren die religiöse Konditionierung ins Unbewusste gräbt.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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Brikne, 20.7.2017
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  • NoPoCo 09.07.2017 08:18
    Highlight Habe schon oft erlebt, dass junge Menschen, die in einem wohlbehüteten religiösen Haus aufwachsen, im Alter von jungen Erwachsenen hinaus in die Welt gehen und beginnen ihre eigene Religion in frage zu stellen. Nur um dann zu merken, dass Religion ein völliger blödsinn ist und Gott in der Wissenschaft nicht besteht.
    Man sollte Religionen verbieten, denn sie sind eine Ursache von Kriegen.
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    • paeblos 18.07.2017 18:02
      Highlight Religion ist eine Lebensauffassung die im Doppelmoral vom Gut und Böse den Menschen beherrschen. Es ist unmöglich mit keiner Moral auszukommen, ohne mit ethiksittlichen Werteinstellung in Konflikt zu kommen, die dann ein Tohuwabohu verursachen. Wer nicht an sich selbst glauben kann oder will, kennt keine eigene Wertvorstellung mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Der Glaube ohne und mit Religion haben beides gemeinsam, die suche nach konstruktiven Werteinstellungen.
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  • Oxymora 04.07.2017 00:05
    Highlight Dank religiöser Erziehung können sich kuriose Systeme etablieren.

    z.B: Schweiz/Berufsverbote Frauen
    In diversen klerikalen Berufen sind Frauen nicht zugelassen. Vereine mit solcher Verbotspraxis werden trotzdem staatlich protegiert und mit öffentlichen Geldern versorgt.

    Altehrwürdige Tradition; bei Frauen geht das, weil in der Bibel, im Koran steht....! Das muss man respektieren!

    Man stelle sich vor, so ein Verbot würde geringfügig geändert. z.B: Blondhaarigen oder Zürchern wird das Priesteramt in der Landeskirche verwehrt.

    Wären Gerichte, Verwaltung und Politik auch weiterhin untätig?
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    • Pasionaria 04.07.2017 12:06
      Highlight Also, von mir aus dürften Zürchern und Wallisern allgemein, neben dem Priesteramt, auch politische Ämter verweigert werden.
      Dies brächte mehr Nutzen als Schaden!
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    • Oxymora 05.07.2017 22:07
      Highlight @ Pasionaria schön, dass Sie ein Lebenszeichen gesendet haben. Ich war schon ein wenig besorgt wegen Ihrer Abwesenheit vom Blog.

      Nun weiss ich aber nicht genau, wie ich mit Ihrem Rassismus umgehen soll.

      Jedenfalls haben Sie damit meine
      „kantonalen Gefühle“ ganz grauenhaft verletzt.
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    • Alienus 05.07.2017 23:31
      Highlight Pasionaria

      Huch, war da was?

      Etwa Ironie oder Irodoch oder etwa Iroimmer?
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    • Pasionaria 05.07.2017 23:40
      Highlight Oxy's Definition von Rassismus:
      kantonalspezifische Klassifizierung des Sünnelimitmenschen.
      Nun, das war nicht meine Absicht, nach dem Verletzen Ihrer tiefreligiösen Gefühle nun auch noch das selbe mit Ihren patriotischen zu tun.
      Kommt davon, wenn man als Opfer indoktriniert wurde.....!
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    • Maracuja 06.07.2017 23:54
      Highlight @Alienus: Huch, war da was?

      Nix spezielles, nur die üblichen Sticheleien wie sie unter Bewohner gewisser Kantone üblich sind. Da sich Pasionaria mal als Baslerin geoutet hat, erstaunt die Spitze gegen die Zürcher überhaupt nicht. Die Zürcher hingegen treten nicht am liebsten nach Basel zurück, sondern spotten am meisten über die Aargauer. Für einen Fremden mögen die rauen Sitten der Schweizer etwas komisch wirken, Einheimische können das mit Ausnahmen (s. Oxymora) meist richtig einordnen. Wenn die arme Oxymora wüsste, welchen Schlagabtausch sich Zürcher und Aargauer manchmal liefern ...
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    • Maracuja 07.07.2017 00:05
      Highlight Pasionaria: kantonalspezifische Klassifizierung des Sünnelimitmenschen.

      Jetzt treibst du es aber doch etwas weit. Zur Erinnerung, die Walliser haben den einzigen Vertreter der Sünnelipartei kürzlich abgewählt. Und in der Stadt Zürich ist diese Spezies seit langem nicht mehr im Stadtrat vertreten.
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    • paeblos 07.07.2017 18:55
      Highlight Selig die geistlich armen, den nur die kommen ins Himmelreich. Seit kindlich und kindisch, denn nur die kommen ins Himmelreich.
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    • Pasionaria 08.07.2017 00:47
      Highlight Maracuja
      dass Du uns in diesem Blog immer auf den rechten Weg führen musst, Du Watson's kritisch-nüchterne Blogvorzeigefrau!
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    • Pasionaria 08.07.2017 00:55
      Highlight Alienus (so lang in Urlaub?)

      Es war einmal ein Irokese
      suchte Alienus auf zur Anamnese
      traf ihn in seinem Sprechzimmer
      Diganose: niet iroselten - iroimmer
      nicht schlimm, niemals ist Hypothese


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    • Alienus 08.07.2017 07:12
      Highlight paeblos

      Na, wie ist es denn so in der Hölle?
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    • Pasionaria 08.07.2017 12:50
      Highlight paeblos
      aber, hl. paeblos, was sucht denn Freud bei Ihnen in der Hölle?
      Selbst zitieren ist nicht einfach.
      Kennen Sie den Unterschied zwischen geistlich und geistig?
      Hier etwas Nachhilfe:
      - geistig > auf den (ev. vorhandenen) Geist bezogen
      - geistlich > auf indoktrinierte Fantasie bezogen
      Schon noch was Wert, dieser Blog, nicht wahr?
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    • paeblos 18.07.2017 16:41
      Highlight Pasionaria, der scheinst nicht mehr vorhandenen Geist, entscheidet welchen Doktrinen man folgt. Die Druckerpresse wurde ca. 16-17 erfunden, und mit ihr die In Doktrin. Von da an gab es für die Fantasie den freien Lauf, und so kam es, das man meinte, das jeder selig ist, der jeden Mist glaubt.
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    • paeblos 18.07.2017 19:14
      Highlight Seit den Anfängen der Druckerpresse seit 16. und 17. Jahrhundert, hatten Bücher schon oft Diabolisches in sich, die egal ob fromm oder anderweitig, dieselben teuflischen Charakter haben, wie schon oft Bücher der Vergangenheit und Gegenwart gezeigt haben. So in einer Fangruppierung könnte es so höllisch heiss und kalt werden, wie ein Wechselbad verdriesslicher Empfinden. Einen etwas kalten Mix aus dem Kühlschrank ist da mir viel wohler, und fröhlichen Geistes bin ich dann im Himmel. O Du Fröhliche!
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  • Vachereine 03.07.2017 11:19
    Highlight Erziehung ist immer Indoktrination.
    Alles woran wir gauben, wurde uns indoktriniert: gut & böse, Liebe, Gerechtigkeit, Freiheit, Demokratie, Solidarität, AHV-Rente, leistungsgerechte Entlöhnung, Chancengleichheit, Buddha Jahwe, Mohamed oder Jesus.
    Es wurde uns indoktriniert von Eltern, Lehrern, Bücherschreibern, Journalisten, Freunden, Gurus, Imamen oder Pfarrern.
    Es gibt hinsichtlich der Erziehung von Kindern keinen wesentlichen Unterschied zwischen all den Glaubenssystemen.
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  • Silent Speaker 02.07.2017 19:33
    Highlight Die neue Religion der Jugend heisst Social Media und Fake News.

    Nun ja, es ist immer so, dass wenn man etwas überwunden hat, danach eine neue Hürde auftaucht. Es geht immer um Manipulation und Macht.

    In diesem Sinne: free yourself and be unique.
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  • Gelöschter Benutzer 02.07.2017 18:40
    Highlight Eine Frage: Darf man den Islam als solchen als reine Machoideologie bezeichnen, anbetracht dessen, dass das männliche Glied von anfang an im Zentrum steht durch die Brutalität der Beschneidung?Judentum dito.

    Oder soll man das, wie ich denke?
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    • Knäckebrot 02.07.2017 19:39
      Highlight Mit der Logik würde die Frauenbeschneidung ja ein Emanzensymbol sein. Wobei ich in den dies praktizierenden Orten eher das gegenteil sehe. Zudem steht im Jud. Die Gebärende am Anfang und nicht die Beschneidung. Meiner Meinung nach daher kein Machobeweis, aber damit sag ich keineswegs, dass es die nicht gibt
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  • Nick Name 02.07.2017 16:34
    Highlight In seinem eifrigen Kampf gegen alles Religiöse, weil dieses teils auch Ungutes nach sich zieht, erinnert Stamm an Don Quijote. Gleich auf den Satz: Es sei nicht belegt, dass die Menschen seit je wünschten, an eine übersinnliche Macht zu glauben, folgt die komplett unbelegte Behauptung, man müsse nur ein paar Wörter aus dem Vokabular streichen, und kein Kind würde nach Gott suchen.
    Dazu nur eine Frage: Warum sind Religionen geworden, was sie heute sind?
    Und: Hat Stamm mal nachgeforscht, welches die Ursachen sind für heutige Probleme von Jugendlichen? Wo stehen da die Religionen?
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    • Silent Speaker 02.07.2017 19:39
      Highlight Religionen waren seit je her ein Mittel der Unterdrückung zur Machtsteigerung der Machtlüsternen. Auf die Idee kam bestimmt kein Kind, sondern ein Erwachsener.
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    • Knäckebrot 02.07.2017 19:46
      Highlight Interessante Beobachtung mit den Jugendlichen. Habs mir noch gar nicht so überlegt. Habe mit schon sooo vielen Jugendlichen gesprochen und ihre Probleme lagen wirklich woanders. Die einzigen Jugendlichen, bei denen ich letztens Probleme aus relig. Gründen mitbekommen habe, sind weil sie deswegen in der Schule gedisst wurden (spreche jetzt aber nur von Schweizern)
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    • Knäckebrot 02.07.2017 22:05
      Highlight Interressanter Gedanke. Habs mir noch gar nicht so überlegt. Aber stimmt die Probleme welche Jugendliche erzählen sind meist ganz woanders die wenigen Jugendleiden welche mit Glaube zu tun haben und ich mitbekomme sind v.A. dass sie wegen des Glaubens in der Schule gedisst werden
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    • Nick Name 03.07.2017 15:58
      Highlight @Silent Speaker: Einverstanden.
      Aber von wegen auf die Idee kommen: Würde ein Kind denn von sich aus auf die Idee kommen, den Rechtsstaat so zu gestalten, wie wir ihn haben? Menschenrechte zu propagieren?
      Ich find einfach die Diskussion unnötig: Kinder werden grundsätzlich indoktriniert - in sämtlichen Belangen, von "gut" bis "böse". Sie (jedenfalls die meisten ...) werden in ein Korsett gezwängt von gesellschaftlichen und familiären Normen und Bräuchen.
      Es ist einfach lächerlich zu meinen, mit dem Streichen von ein paar Wörtern im Vokabular werde alles gut.
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    • Silent Speaker 03.07.2017 18:56
      Highlight @Nick Name: Das mit dem Namenstreichen stammt ja auch nicht von mir. Es gibt etwas der Indoktrination Gegenüberliegendes. Eine objektive Konfrontation mit Gegensätzen. Ich bin schon der Ansicht, dass es Kinder gibt, die ein "gesundes" und natürliches Verständnis von Recht und Unrecht haben. So wie es auch von Natur aus aggressivere und friedlichere Kinder gibt. Ich bin ein Verfechter des Selbstdenkens. Das sollte man auch Kindern ermöglichen, denn wenn sie unter sich sind, haben sie bekanntlich auch ihre eigenen Lösungen zur Bewältigung von Konflikten untereinander. Sie können es also schon.
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    • Nick Name 03.07.2017 19:05
      Highlight @Silent Speaker: Das unterschreibe ich ...
      Sie können es schon. Aber es wird ihnen leider viel zu wenig Gelegenheit gegeben.
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    • paeblos 07.07.2017 18:48
      Highlight Nick Name

      Dan Quijote sind das nicht alle die sich mit dem Religiösen befassen, und die dem andern Schreibern versuchen den Wind aus den Segeln zu nehmen!?

      Mühlen mahlen langsam, und zerdrücken das Korn, doch gebacken ist es noch lange nicht.

      Falsche Rezepte können ganz schief ausgehen, und die Speise kann den Mund, die Zunge verderben.

      Wein, Bier und Salzstangen geben einen grossen Bauch, aber gespiesen ist noch nichts. Wo bleibt den der geistliche Sinn, den guten Wein vor dem schlechten Wein!?

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  • Gelöschter Benutzer 02.07.2017 15:15
    Highlight Religiöse Indoktrination ist nicht sanft. Sie ist sehr fordernd in der Essenz. Sie fordert etwa die Vorhaut eines muslimischen oder jüdischen Jünglings ein und beraubt diesen um 50% seiner natürlichen Empfindungsmöglichkeit. Das ist dann nicht nur fordern sondern einfach nur brutal. Auch andere Religionen fordern viel ein. Die Selbstentblössung der Beichte etwa. Den unbedingten Glauben an einen allsehenden Gott. Damit wird jedes Verhalten von Anfang an in ein Korsett gedrängt. Und vieles für sündhaft erklärt. Ich denke, die Schulen und die Aufklärung arbeiten da viel gesünder.
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    • Silent Speaker 02.07.2017 19:41
      Highlight Hast du selbst einen Vorher-Nachher-Vergleich oder wie kommst du auf die 50%?
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  • blaubar 02.07.2017 12:33
    Highlight Ich bin nicht religlös. Aber ich kenne ganz nette Christen, Muslime etc.
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  • blaubar 02.07.2017 12:29
    Highlight Eltern "indoktrinieren" ihre Kinder immer, ob sie wollen oder nicht. Kinder übernehmen erstmal die Haltung der Eltern. Ob es jetzt Atheismus, Volksmusik, Sportfanatismus (das wäre übrigens mal eine Thema, Herr Stamm!), Essensgewohnheiten, politische Haltung oder was auch immer ist. Deshalb ist es auch normal, dass Kinder auch die Religionspraktiken übernehmen.
    Soll man das verbieten? Dann müsste man aber auch alle anderen Prägungen verbieten (Eltern, die oft TV schauen oder rauchen lehren das den Kindern auch...). Das halte ich für allerdings für nicht richtig und übergriffig.
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  • Gummibär 02.07.2017 10:26
    Highlight Die religiöse Erziehung ist mit Sicherheit eine mehr oder weniger sanfte Form der Indoktrination. Hätte man den Papst als Kind in eine Koranschule in Pakistan gesteckt wäre er nicht zum Stellvertreter des Gottessohnes auf Erden avanciert sondern zu einem Korangelehrten.
    Die christliche Dreifaltigkeit erscheint immer nur bereits Indoktrinierten (häufig in Italien) und nicht z.B. einem Tuareg in Mali um diesen auf den Heils-Weg zu bringen. Nie rettet er Kleinkinder die hoffnungslos im Osten der DRC elendiglich verrecken aber er kümmert sich persönlich ums Seelenheil of TheMan der hier plappert.
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  • E. Edward Grey 02.07.2017 10:00
    Highlight Ich liess meinen Kindern eine aufgeklärte Erziehung zukommen und liess sie frei entscheiden zwischen StarTrek und StarWars.
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    • Menel 02.07.2017 11:23
      Highlight Dann haben sie ihre Kinder so frei aufwachsen lassen, wie ich meine. 😄
      Nur bei der Frage; Lego oder Playmobil liess ich ihnen nicht die Wahl 😅
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  • Energize 02.07.2017 09:41
    Highlight Für alle welche gute Streitgespräche zwischen Theisten und Atheisten schauen wollen um sich zu den beiden Weltanschauugen zu informieren, lohnt es sich auf Youtube nach "Sam Harris" zu suchen.

    Dawkins finde ich stark, aber oft zu emotional. Sam Harris geht das Thema sehr sachlich an.
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  • Theodorli 02.07.2017 01:32
    Highlight Föten bekommen die Gefühle einer Mutter selbst beim Beten auch mit, somit werden Kinder schon da vorprogrammiert.
    2 21 Melden
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  • Theodorli 02.07.2017 01:12
    Highlight Zum Rabe sprach die Taube,
    wo die Wissenschaft aufhört beginnt der Glaube.
    Recht hast Du sprach jener,
    mit dem Unterschied jedoch,
    wo Du glaubst da denk ich noch.
    9 3 Melden
    • blaubar 02.07.2017 12:31
      Highlight Denken erfasst nur Dinge, die damit überhaupt erfasst werden können. Alles andere nicht. Manche glauben, sie könnten mit ihrem Verstand alles begreifen. Was für eine Selbst-Überschätzung!
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    • Silent Speaker 02.07.2017 22:02
      Highlight @blaubar: Deine Grenzen müssen nicht auch die Grenzen für andere darstellen. Und wenn die ihre erweiterten Grenzen auch noch kennen, ist es keine Selbstüberschätzung, aber für dich bereits "zu hohe Mathematik" und somit nicht mehr zu erfassen. Dass es nun also Menschen gibt, die weiter denken können als du, sollte dir zumindest zu denken geben.

      Ich lebe nach dem Motto: Ich weiss es oder ich weiss es nicht. Zu glauben überlasse ich anderen.
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    • blaubar 03.07.2017 08:52
      Highlight @Silent Speaker: Ich weiss nicht, warum du aus meinem Beitrag auf meine Person schliesst. Ich persönlich kenne nicht nur Wissen und nicht Wissen. Es gibt Dinge, für die der Verstand offensichtlich prinzipbedingt nicht ausreicht (z.B. gewisse Quantenphänomene, aber auch sehr grosse, oder sehr kleine Dinge und Zahlen) Der Verstand ist EIN Instrument und gerät doch recht schnell an seine Grenzen (nicht nur bei mir offensichtlich). Ahnung, Glauben, Vermutung etc. können hier den Rahmen ev. erweitern.
      Ich empfehle die Vortäge von Prof. Hanspeter Dürr.
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    • paeblos 03.07.2017 12:23
      Highlight Wahrsage-Karten Bestimmungen, Kaffeesatzlesen, vorhersehen in der Kristallkugel und Tierkreiszeichen Deutung - alle diese Gläubigkeit ist indoktriniert in menschlichen Wesen. Jeder hatte schon mal den Wunsch verspürt, vorher zu wissen was wann und oder bald auf ihn zukommen kann, wie zum Beispiel In einer Prüfung oder Finanz- Management. Wünsche auf Einsicht in das Zukünftige, war schon immer das Begehren Aller in der menschlichen Natur.
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    • Theodorli 03.07.2017 14:13
      Highlight Lese Höhlengleichnis, Platon .
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    • Silent Speaker 05.07.2017 18:46
      Highlight Kinder sind nicht offen für Esoterisches. Sie haben schlicht und einfach intellektuell noch nicht die Fähigkeit sowie mangelnde Lebenserfahrung, um Science und Fiction voneinander zu trennen. Das Gehirn lässt diese Differenzierung erst etwas später zu. Bei manchen bleibt aber das Gehirn in der Entwicklung etwas früh stehen, die bleiben dann hängen und glauben gutgläubig jeden Schwachsinn. Das sind dann die, die auch Mike Shiva anrufen.
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    • paeblos 06.07.2017 12:59
      Highlight Das sehe ich anders an ehemaligen Sektenmitglieder, die aus der Not heraus in ihren Schicksalsschlägen hoffnungslos, von den Sozialämter unvermittelbar, ohne jegliche Hilfe dastehen. Zuerst wird von missionierenden Sektenmitglieder, dem Betroffenen Opfer, für seine Misere, die böse Aussenwelt beschuldigt, bis nur noch schlecht gemacht u. neidisch, über bessere Lebensverhältnisse über den Andern denkt. Dann verspricht der Seelenfänger, dass wenn er von seinem ursprünglichen Freunden u. Umgebung sich trennt u. ausgrenzt, ein besseres Leben, mit Neuanfang hat. Aber nur mit Pflichtbeiträgen.
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    • paeblos 06.07.2017 13:25
      Highlight Vorherbestimmt werden den Kindern den lieben Gott mit dem weissen Bart vorgegeben, der ihn in allen was man braucht, dann helfen würde. Kinder glauben das, und wenn die Pubertät dann anfängt, wo viel Hoffnung, Enttäuschungen und Fragen aufeinander treffen, dann wirft sich bald mal die Frage auf, "wo bleibt dann der liebe Gott der hilft." Dann kommen die Sekten die der Enttäuschung, die Lücke zu füllen versprechen. So ist es auch bei Kranken, Witwen und Weisen.
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  • Oxymora 02.07.2017 00:44
    Highlight Wie ist ein Kind, ohne religiöse Manipulation?

    Dem religiösen Milieu ist bekannt:
    Wenn Kinder ohne religiöse Indoktrination aufwachsen, finden sie als Erwachsene selten zur Religion.

    Religiöse Erziehung und Religionsunterricht sind nichts anderes als Fortpflanzungsmechanismus der Religion.

    Die Kleinen sind möglichst früh dogmatisch zu tyrannisieren; um sie - den selbst ernannten Vereinen Go††es - hörig zu machen.

    Gehirnwäsche beim Nachwuchs ist zu dem einfacher als Missionierung bei Erwachsenen.

    Gehet hin und vermehret euch, das gefällt ganz besonders dem Verein.

    21 7 Melden
    • vera.vox 02.07.2017 10:31
      Highlight @Aufklärungsfundamentalist

      Kannst du deine Anhäufung atheistischer Wertaussagen belegen?

      Auf welchen Grundlagen sind deine lasterhaften Behauptungen zusammen geschustert?

      Du verabsolutierst einfach deine abergläubischen Annahmen!

      Realität ist:
      Weil Eltern, ihren Kindern das heranwachsen unter liebenswürdiger Disziplin, entschlossener Zurechtweisungen in der Zucht und Ermahnung des Herrn verweigern; müssen Kinder die Folgen tragen. Ebenso die Kindeskinder bis ins dritte und vierte Glied.

      Nur religiöse Erziehung kann das verhindern und erschafft Menschen mit moralischen Werten.
      1 27 Melden
    • Gummibär 02.07.2017 18:43
      Highlight @vera.vox Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden, und mit welchem Maß ihr messt, wird euch gemessen werden. Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr. Oder wie wirst du deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, der Balken ist in deinem Auge. Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen. (Matthäus 7,1-5)
      1 0 Melden
    • Maracuja 02.07.2017 20:04
      Highlight @vera.vox

      Ihr Schreibstil ist schlicht demjenigen von Oxymora zu ähnlich, als dass man Sie als christlicher Fundamentalist Ernst nehmen könnte.
      3 0 Melden
    • Gummibär 02.07.2017 22:05
      Highlight Religiöse Erziehung erschafft überhaupt keine Menschen. Im besten Fall lehrt sie Menschen moralische Werte. Im weniger guten Fall wie bei vera.vox verleiht sie Menschen eine bigotte, intolerante, engstirnige Weltanschauung.
      Nach moralischen und ethischen Werten lebt man ganz unabhängig davon ob man irgend einem oder keinem religiösen Glauben anhängt.
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    • paeblos 02.07.2017 22:22
      Highlight Gummibär, es ist vergeblich Müh, wenn heranwagst an den Klatsch, mit den bezifferten Zitaten von ein Buch, das dann nach eigener Auslegungen widerlegt wird. Jeder Text ist nummeriert auf einen anderen Text, der diese wiederum anders auslegt als dieser der schon einmal ausgelegt war, und deshalb wieder in sich verliert. So kann man sich aus vielerlei Unannehmlichkeiten herausreden, sich hinausstehlen.
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    • Silent Speaker 02.07.2017 22:22
      Highlight @Vera.Vox: Aus Oxymora's Text gehen keinerlei atheistische Wertaussagen hervor. Sie sind alle einzig und allein gegen die Religionen gerichtet.

      Aber du disqualifizierst dich mit deinem Text sowieso von Vornherein komplett. Geh mit Gott, aber geh!
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    • paeblos 02.07.2017 23:36
      Highlight Vera.vox und Gummibär, zitatenstreiten bringt nichts, nur zwei heisse Köpfe, die sich nicht eingestehen wollen, dass der Gegenüber möglicherweise auch mal, auf irgendeiner Weise mal Recht haben könnte. Zitate sind nur da, dass diese Zitate durch andere Zitate widerlegt werden. Die vermeintlichen Numerus Clausus diverser Zitaten, bringen keine Einheit, sondern Zerwürfnis und verwirrt die es kommunizieren.
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    • Maracuja 03.07.2017 01:31
      Highlight Gummibär: Im weniger guten Fall wie bei vera.vox verleiht sie Menschen eine bigotte, intolerante, engstirnige Weltanschauung

      In noch weniger guten Fällen ist diese bigotte, intolerante usw. Weltanschauung sogar echt. Nur schon optisch sind sich die Beiträge von oxymora und vera.vox merkwürdig ähnlich.
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    • paeblos 07.07.2017 18:16
      Highlight Oxymora, fromme Tyrannosaurus gibt es zu viele, die andern ihrer Ansichten unterjochen, und nichts anders gelten lassen. Seit falsch wie die Tauben, und hinterhältig wie die Schlangen, und zwängt allen auf, dass was Gut ist, für dich nur böse ist.
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  • Pana 01.07.2017 22:32
    Highlight Meine Eltern haben mich ohne Religion erzogen. Auch in der Schule aus dem teilweise obligatorischen Religionsunterricht entfernt. Ich war leicht beunruhigt, als ein Mitschüler mal nachfragte, ob ich denn nun in die Hölle gehen würde ;)

    Im nachhinein bin ich ihnen sehr dankbar dafür. Ich verurteile niemanden, der religiös ist. Genausowenig wie jemanden der Bieber hört oder gerne alkoholfreies Bier trinkt. Leben und leben lassen. Aber es soll aus freien Willen geschehen. Nicht weil man von klein auf darauf getrimmt wurde. Von dem her bin ich zutiefst einverstanden mit diesem Artikel.
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  • Share 01.07.2017 21:51
    Highlight Dramatisch ist auch Ihre Schreibe, Herr Stamm, worin unterscheiden Sie sich von Pussy Riot? Sie könnten Ihre Band Hudson Plot nennen.
    Um Verbund oder Verbandelung äh, Verbindlichkeit, och Verbindung geht es doch hier, nicht? Just another brick in the wall. Da verhält sich sanft zu subtil wie die Spiritualität zur Frömmigkeit, wie Glarner zu Glarus. Indoktrination? Leave our kids alone. Dachte ich noch bis eben, doch dann erzählten mir meine Jungs, sie wollten nach Berlin in die Ferien und das nicht zum Pandas angucken. Die wollen zum Sendeturm, scheint das neue Mekka zu sein.
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    • Share 02.07.2017 10:21
      Highlight Liebe Blitzer, das Wort Hater ist noch zu schade für euch. Am allerliebsten wären die Jungs nämlich nach Dubai auf den Burj Khalifa. With the Brick in the Hand.
      In zweitausend Jahren werden unsere Nachfahren staunend über den tiefen Trampelpfaden rund um die Türme stehen und irgendetwas über Rituale und Volksfrömmigkeit rätseln. Religion hat einen grossen Wortschatz und noch mehr Gesichter.
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    • Share 02.07.2017 11:17
      Highlight Und in Anbetracht dieser Tatsachen, bitte ich Elton John inständig, Blue Eyes in Green Eyes oder von mir aus in Red Eyes umzuschreiben. Das war nämlich mein Wiegenlied und eingeschrieben ist eingeschrieben - in das Buch des Lebens.
      Und jetzt denkt mal drüber nach was euer Wiegenlied war und was das mit eurem Leben gemacht hat und ich meine jetzt nicht das Mantra vom Turm des Muezzin.
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  • SapereAude 01.07.2017 20:14
    Highlight Ist Leben eine s sanfte Art zu sterben. Ist Provokation eine sanfte Art zu Klicks und Aufmerksamkeit zu kommen. Hmm...
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    • Silent Speaker 03.07.2017 04:10
      Highlight Die grösste Provokation ist, dass Religionen, und damit der Glaube, mit Rassen auf eine Stufe gestellt werden und damit unter dem Schutz des Antirassismusgesetzes stehen. Dabei kann man den Glauben bei Bedarf wie Unterhosen wechseln. Bei den Genen wird's anno 2017 doch etwas schwieriger. Aber Transmenschen, Homosexuelle und all jene, die man unter LBGTQ... einstuft, darf man ganz legal beschimpfen, weil sie in diesem Land keinen gesetzlich Diskriminierungsschutz geniessen. Das ist Provokation.
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  • Roland Ibanez 01.07.2017 20:02
    Highlight Als Kind empfand ich die religiösen Geschichten meiner Verwandten als kitschig und unrealistisch.

    Heute WEIẞ ich, dass sie kitschig und unrealistisch sind.

    Genau das empfindet auch ein Christ, wenn er die Geschichten anderer Religionen hört. Nimmt irgend ein Europäer die religiösen Mythen der Hindus ernst? Wir lachen doch über die Darstellungen von Mensch-Elefant Mischwesen.
    Aber objektiv sind Jungfrauengeburten, Menschen, die über das Wasser gehen können, sprechende Schlangen oder gar Pflanzen, oder Heilungen durch Handauflegen genau so lächerlich.
    Das glaubt man nur durch Indoktrination.
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    • simson 02.07.2017 21:10
      Highlight ...oder eben es sei denn, man erlebe wissenschaftlich Unerklärbares am eigenen Leibe (sog. "Wunder"). Ob als lächerlicher, religiöser Unfug bezeichnet oder nicht - welcher Glaube (nicht Religion!!) DIENT den Menschen am meisten? Derjenige an einen liebenden Jesus Christus, der alles gab für eine Beziehung Gott --> Mensch? Oder ein Glaube an Geister und strafende Götter, die ohne Barmherzigkeit und Liebe die Menschen unterjochen? Die Frage ist nicht, was aus unserer Sicht SINNvoller ist - aber was ist wohl SEGENSreicher für die kommende Generation?
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    • Silent Speaker 03.07.2017 04:17
      Highlight Ein Glaube dient dem Menschen nicht. Er hält ihn lediglich vom Wesentlichen ab. Der Mensch braucht Visionen und das Vertrauen in sich selbst, diese Visionen umzusetzen.

      Die Fähigkeit, Lüfte zu erobern und die Tiefen der Ozeane zu erkunden wurde nicht durch Nasenbohren und irgendeinen Glauben an J.C., Gott/Götter oder heilige Geister erreicht, sondern durch das Erlangen von WIssen.

      Ein Glaube ist lähmender Stillstand.
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  • Naughtious Maximus 01.07.2017 17:55
    Highlight Die Christianisierung ist eine gleichmachende, globale, kommunistische Ideologie.
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    • rodolofo 02.07.2017 09:39
      Highlight Interessanter Gedanke, die beiden "Erzfeinde" als "Brüder im Geiste" zu betrachten.
      Ich seh's auch so.
      Der Kommunismus ist eine modernere, allerdings heutzutage auch schon wieder sehr veraltete Variante der Christlichen Heilslehre.
      Auch Ideologien entwickeln sich evolution weiter!
      Das hören die Evangelikalen und Ewiggestrigen der RKK natürlich nicht gerne.
      Aber es ist so.
      Was wäre die Weiterentwicklung des Öko-Sozialismus?
      Die Perma-Kultur ("Nichts Tun - Landwirtschaft").
      Ich befinde mich noch in der Vorstufe der "Tun-Landwirtschaft".
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    • Don Sziggy 02.07.2017 23:17
      Highlight Auf welchen Drogen sind den Sie? Ja klar, der Kommunismus ist das Böse und der Kapitalismus das Gute. Dann schauen Sie sich doch mal um auf der Welt. Der sogenannt gute Kapitalismus hat gesiegt, und wir haben soviele Kriege auf diesem Planeten wie noch nie, und wer hat die meisten direkt oder indirekt angezettelt? Ja, richtig, die Führer des Kapitalismus (USA, GB, BRD, FR, IT, AUS usw.) Also ist der Kapitalismus immer noch gut bei Ihnen, oder haben Sie da auch schon wieder die Rosarote Brille an und Drogen im Kopf?
      2 2 Melden
    • paeblos 03.07.2017 00:11
      Highlight K. Marx ist vergleichlich dem Islam auch religiös die freies Leben einschränkt und diktiert. Selbst wenn der Mensch als einzelliges Wesen auf dieser Erde existieren würde, wäre das schon in sich eine Religion. Jeder erschafft sich seine eigene Religion, dessen Weg und Ausgang ohne Fremdeinfluss er selber bestimmen und gestallten kann, dass er nicht nach dem Pfeiffer anderer tanzen muss. Religion heisst sich freie entscheiden für was man leben will.
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    • Naughtious Maximus 03.07.2017 00:32
      Highlight Wo genau habe ich gesagt, dass Kapitalismus gut ist?
      Ausserdem werden laufend Kommentare von mir gelöscht, deshalb war es eventuell schwierig für Sie den Zusammenhang meines ersten Kommentars zu verstehen.

      PS: Ich lebe gesund und Drogen sind was für Schwächlinge.
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    • paeblos 03.07.2017 00:36
      Highlight Eigentlich will jeder auf Erden seine Welt nach seinem Willen reformieren. Von Luther bis Marx u. Lenin, gab es rühmliche u. auch unrühmliche Reformatoren u. vieles wurde für andere Zwecke missbraucht. Sich verdeckt halten geht nur auf Zeit u. irgend wann kommt der Wind, u. hebt das Tuch, dann ist man für jeden sichtbar. So ist es auch mit der Schuldfrage, wann ist jeder auf seine eigene verantwortungsloses Handeln für sich selbst verantwortlich. Da hilft einen Schuldigen zu schaffen nichts mehr, diese Last kann niemand abnehmen. Christliche Glaube, hat in sich angewendete rassistische Züge.
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    • Silent Speaker 03.07.2017 04:27
      Highlight Der Westen hat Korea und Japan den Kapitalismus aufgezwungen. Es ging ein paar Jahrzehnte gut, heute sind die Menschen in Korea wie Japan ernüchtert. Die alltägliche Realität in beiden Ländern ist enorm hart. Und die Kultur der Menschen beider Länder verpflichtet sie praktisch zu Verschwiegenheit. Aber es gibt auch welche, die die Maske ablegen, und offen sind, die Wahrheit zu sagen.

      Ansehen dieser Doku lohnt sich. Wer danach davon unberührt bleibt, dem kann man echt nicht helfen. Kürzlich war auf ARTE noch eine Doku über die Geschichte Tokyos und dessen Problem mit dem Kapitalismus.


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    • paeblos 07.07.2017 17:54
      Highlight Das Freund-Feindbild wird schon den Kleinen unter uns beigebracht. Nur so meinen die Eltern, dem Kind von den Gefahren des Lebens hüten. Da muss natürlich ein Opferlamm und gemachten Verräter hinhalten.

      Meist sehen sich verformte Gläubige in dem Gegenüber immer das Feindbild, wenn eine andere Wertvorstellung verdächtig vorkommt, und da ist er gleich ein Verräter, der seine Wertvorstellungen mit ihm nicht teilt.

      Deshalb bekriegen sich viele, um den Erhalt ihrer Wertvorstelllungen, was Rechtens ist, und niemand ausser ihnen gehört.

      Raub auf Anrecht wieder Entrechtung.

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  • Spooky 01.07.2017 17:40
    Highlight Wenn das Bedürfnis nach Glaube keine anthropologische Konstante ist, dann muss dieses Bedürfnis ursprünglich von ausserhalb des Menschen gekommen sein. Fragt sich nur woher? Aus der Luft? Aus den Wolken? Aus dem Nebel? Aus dem Urknall? Von jenseits des Urknalls? Aus dem dunklen Wald?
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    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:09
      Highlight Es besteht ein Bedürfnis danach, Vorgänge erklären zu können.
      Wenn zum Beispiel ein Jahr der Regen ausbleibt und die Ernte verdorrt, werden Gründe gesucht.
      Da die menschliche Erfahrung lehrt, dass je größer ein Effekt ist, desto mächtiger der Auslöser sein muss, kommt man bei gewaltigen Wetterphänomenen sehr schnell auf die (richtige) Idee, dass da ein noch gewaltigerer Auslöser vorhanden sein muss. Da ist der Schritt zu einem geheimnisvollen Wesen, welches den Menschen Gutes bzw. Schlechtes tun will, nicht groß.
      24 1 Melden
    • Spooky 01.07.2017 22:12
      Highlight @Roland Ibanez

      Ich bin mit dir einverstanden. Aber das heisst eben, dass das Bedürfnis nach Glaube eine anthropologische Angelegenheit ist.

      Wieso auch nicht? Ich sehe das Problem nicht, das Hugo Stamm damit hat.

      Ich selber glaube übrigens nicht an Gott, ich glaube an Götter (bin Hindu).
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    • Gummibär 02.07.2017 10:04
      Highlight Ueber das Radfahren : Wenn das Bedürfnis nach Velofahren keine anthropologische Konstante ist, dann muss dieses Bedürfnis ursprünglich von ausserhalb des Menschen gekommen sein. Fragt sich nur woher? Aus der Luft? Aus den Wolken? Aus dem Nebel? Aus dem Urknall? Von jenseits des Urknalls? Aus dem dunklen Wald?
      8 1 Melden
    • gelesen 02.07.2017 11:18
      Highlight Schön gesagt, Gummibär! :)
      Ich tippe auf, aus den tiefen, der allertiefsten Meere, die so tief sind, dass sich die Tiefe kaum ergründen lässt.. und da fährt ein Velofahren, ohne Helm.
      3 0 Melden
    • Spooky 02.07.2017 11:48
      Highlight @Gummibär @gelesen

      I love you! 😂
      Irgendwie sehe ich das auch so ähnlich.

      (nicht ganz genau so wie ihr) (aber so ähnlich) (wie gesagt)
      3 0 Melden
    • Spooky 02.07.2017 12:17
      Highlight @gelesen@Gummibär

      Off Topic

      Sagt mal, ihr Beiden. Wenn ihr einmal alt seid, so wie ich, und ihr müsst damit rechnen, ins Spital zu kommen und von professionell netten, aber strohdummen Krankenschwestern umsorgt zu werden - macht euch das keine Sorgen? Ich persönlich werde fast hysterisch, wenn ich daran denke. Scheissegal, wenn ihr glaubt, ich sei arrogant, übrigens.
      2 1 Melden
    • gelesen 02.07.2017 14:14
      Highlight Spooky
      Doch macht mir sorgen.
      Würde es wahrscheinlich nicht so ausdrücken, wie Du, sondern es gendermässig noch etwas ausbeindeln.
      Vor was ich mich aber weit mehr fürchte, ist das religiöse Hilfspersonal, das sich vielleicht durch meine Hilflosigkeit motiviert fühlen würde, mir einige haarsträubenden Ratschläge zu geben.
      3 1 Melden
    • Gummibär 02.07.2017 15:18
      Highlight Ich bin wahrscheinlich der Älteste hier und bin mir voll bewusst, dass jeder Tag meines Lebens fast einem halben Promille meiner restlichen statistischen Lebenserwartung entspricht.
      Ihr könnt mir zumindest dazu gratulieren, dass ich bereits viel zu alt bin für eine früh einsetzende Altersdemenz :-)
      Meine Frau ist nicht Christin, meine Kinder sind ungetauft als kritische Denker aufgewachsen und Bet-Brüder und Bet-Schwestern haben bei mir ausdrücklich Hausverbot. Sobald ich nicht mehr ansprechbar bin, wird der Stecker gezogen. Meine Asche wird in meiner Wahlheimat in den Wind gestreut ....
      4 0 Melden
    • Spooky 02.07.2017 17:33
      Highlight @gelesen@Gummibär

      Respekt, ihr beiden.

      Ich bin 1950 geboren. Pflegebedürftig zu werden, ist für mich der nackte Horror. Zu vergleichen mit dem Cthulhu von Lovecraft (das ist ein Dichter, ich bin eine Leseratte).
      0 0 Melden
    • paeblos 07.07.2017 18:23
      Highlight Na ja das Alter macht das Bild, und so die vernehmende Vorstellung.
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  • Knäckebrot 01.07.2017 17:35
    Highlight Kindererziehung ist so schwer. Ich hatte schon am ersten Tag nach der Geburt Fragen... Ich denke man kann nicht nicht indoktrinieren. Man will die Werte und Weltanschauung weitergeben von denen man überzeugt ist.

    Ist nicht entscheidend, ob man die Kinder zu selbständig denkenden Persönlichkeiten erzieht, mit der Freiheit zu hinterfragen und zu suchen?

    Die Gefahr, dies zu verpeilen betrifft m.E. sowohl Gläubige als auch Säkulare Leute.

    Vermutlich gerade diejenigen mit dem grössten Fingerzeig.
    20 8 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:11
      Highlight Werte und Weltanschauungen sind eine Sache.
      Kinder bewusst anlügen eine andere.
      Wenn man Kindern von Göttern, Engeln etc. erzählt, als wären das Tatsachen, obwohl man selber genau weiß, dass sie durch nichts zu belegen sind, dann werden die Kinder bewusst getäuscht.
      16 16 Melden
    • Knäckebrot 02.07.2017 11:17
      Highlight ...Kinder bewusst anlügen...
      0 0 Melden
    600
  • MischaBF 01.07.2017 16:22
    Highlight Wieso sanft???
    12 6 Melden
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  • AMU 01.07.2017 16:14
    Highlight Wir haben vier Kinder und es ist auch allgemein bekannt, dass der Mensch eine Körper und eine Seele hat. Wenn das Kleinkind auf die Welt kommt sagt man auch nicht du kannst jetzt wähle ob du essen willst oder nicht. Alle die Kinder haben, wissen was Erziehung ist. Sich um das Kind kümmern heisst seinem Körper und seine Seele Nahrung zu geben (Taufe, Firmung). Dieses Recht lassen wir uns nicht nehmen, von Menschen die Gott in Frage stellen.
    14 56 Melden
    • Michael Bamberger 01.07.2017 17:40
      Highlight @ AMU

      Bringen Sie Ihren vier Kindern all jenes bei, was Ihnen wichtig erscheint, aber vermeiden Sie es unbedingt - Ihren Kindern zuliebe - ihnen die deutsche Sprache beibringen zu wollen, denn sonst beladen Sie sie mit einem Handicap mit unabsehbaren Folgen.
      40 10 Melden
    • Naughtious Maximus 01.07.2017 17:57
      Highlight Der Christengott ist eine Erfindung aus dem Judentum. Wieso erziehen Sie denn ihre europäischen Kinder nach dem jüdischen Prinzip?
      Macht kein Sinn.
      9 10 Melden
    • Michael Mettler 01.07.2017 19:22
      Highlight @nau: aus welchem land kommt das teil mit dem du den kommentar geschrieben hast? Macht kein sinn;)
      3 3 Melden
    • skankhunt42 01.07.2017 19:25
      Highlight @Michael Bamberger: die mit Abstand beste Antwort auf einen Kommentar seit langem.
      5 1 Melden
    • AMU 01.07.2017 19:37
      Highlight Vielen Dank Herr Bamberger. Unsere Kinder haben die Lehre schon fertig, oder haben den Bachelor gemacht. In der Schule hat einmal ein Lehrer gesagt, das Anstand und Respekt im Leben sehr wichtig sind.
      3 11 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:21
      Highlight Damit haben Sie die Frage, ob religiöse Erziehung Indoktrination ist, eindeutig beantwortet.
      Sie belügen Ihre Kinder, damit sie Ihre Weltanschauung übernehmen. Das ist Indoktrination.
      Ja, belügen, denn Sie sagen Ihren Kindern ja nicht, dass es MÖGLICHERWEISE einen Gott gibt. Sie sagen Ihren Kindern, dass es ihn gibt, obwohl Sie genau wissen, dass sich das nicht belegen lässt.

      P.S. Ihre Kinder sind NICHT Ihr Eigentum. Sie haben kein Recht, ihnen Ihre Weltsicht so fest einzuprogrammieren.
      19 7 Melden
    600
  • mia83 01.07.2017 15:49
    Highlight Erziehung ist Indoktrination.
    27 9 Melden
    • Firefly 01.07.2017 22:18
      Highlight Fehlende Erziehung ist Feigheit von Seiten der Erhzieher und eine Bürde für die Gesellschaft die dann das übernehmen muss.
      11 0 Melden
    600
  • Michael Bamberger 01.07.2017 14:30
    Highlight Der Urwaldbewohner fragt den Missionar:

    "Kann ich in die Hölle kommen, wenn ich gar nichts von dem Jesus weiss, über den du dauernd erzählst?"

    Der Missionar antwortet:

    "Wenn du gar nichts davon weist, kommst du nicht in Hölle."

    Darauf der Urwaldbewohner:

    "Warum erzählst du dann dauernd davon?"
    60 4 Melden
    • AMU 01.07.2017 20:23
      Highlight Der Missionar hat richtig geantwortet, es geht aber noch weiter... Aber eben, nur wenn Mann meint er könne deutsch schreiben, heisst das noch lange nicht, wenn es ein bisschen anspruchvoller wird das Mann es auch versteht.
      0 17 Melden
    • Michael Bamberger 02.07.2017 09:14
      Highlight AMU: "Aber eben, nur wenn Mann meint er könne deutsch schreiben, heisst das noch lange nicht, wenn es ein bisschen anspruchvoller wird das Mann es auch versteht."

      Nach Ihrer hoffentlich bald anstehenden Deutschstunde, könnte Ihr Satz vielleicht wie folgt lauten:

      "Aber eben, nur wenn man meint, er könne deutsch schreiben, heisst das noch lange nicht, wenn es ein bisschen anspruchsvoller wird, dass man es auch versteht."

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  • Gelöschter Benutzer 01.07.2017 12:39
    Highlight "Gläubige behaupten gern, das Bedürfnis nach Glaube und religiöser Spiritualität sei eine anthropologische Konstante."

    Das behaupten aber doch nicht nur Gläubige, sondern ist auch in der Religionswissenschaft weit verbreitet, einfach im Sinne des funktionalen Religionsbegriffs?
    19 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.07.2017 13:58
      Highlight Der psycho-soziale Aspekt, als Gruppen/Gesellschaftsidentität und Gruppenidentifizierung ist nicht zu unterschätzen, er dürfte geradezu der Auslöser sein, der zu Glauben führt. Religion bietet sich dafür mit ihren Mythen ideal und nachhaltig an. Reine Ideologien etwas weniger.
      Ein auch nicht zu unterschätzender Pluspunkt ist die Nichtbeweisbarkeit der Inhalte.
      Was wunder, bemühen sich religiöse Kreise ganz besonders um die Erziehung von Kindern.
      14 3 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:25
      Highlight Weit verbreite, ja. Hauptsächlich unter denjenigen Religionswissenschaftlern, die selber gläubig sind.

      Gibt aber auch sehr viele Wissenschaftler, die das Gegenteil sagen. Die Gottesglauben für einen fehlgeleiteten Instinkt halten. Ein Instinkt der früher mal notwendig war: Wo sich etwas bewegt, ist ein "Beweger".
      3 3 Melden
    600
  • Rigel 01.07.2017 12:34
    Highlight Herr Stamm. Sie haben früher mal geschrieben, dass der Glaube an Gott ein Gen ist. Und das trifft im Prinzip den Kern der Sache.

    Wenn man das Gen hat, dann glaubt man an Gott und zwar unwiderruflich und unumstösslich. Und wenn man das Gen nicht hat, dann glaubt man nicht an Gott und auch hier unwiderruflich und unumstösslich. Da kann man ihnen erzählen was man will. Das gilt für beide Seiten.

    Aber Zweifel haben manchmal beide Seiten eben doch, ob ihre Meinung über diese Sache die wahrhaft richtige ist.
    6 32 Melden
    • Silbermuschel 01.07.2017 15:26
      Highlight wie bitte schön soll so was in einem Gen verankert sein? Und der Glaube ist keineswegs unwiderruflich. Ich kenne viele, die als Kinder geglaubt haben (wohl wegen den Eltern) und später, als sie es selbstständig hinterfragen konnten, glauben sie nicht mehr an Gott.
      20 1 Melden
    • Hugo Stamm 01.07.2017 15:58
      Highlight Beim "Gottesgen" handelt es sich nicht um ein eigentliches Gen, das im Erbgut angelegt ist und lokalisiert werden kann. Vielmehr handelt es sich um eine genetische Disposition, bei der bestimmte Hirnregionen besonders aktiv sind. Bei Skeptikern sind die Regionen ausgeprägt, die für den kognitiven und analytischen Bereich zuständig sind, bei Gläubigen eher die emotionalen. So in etwa hatte ich es auch formuliert.
      32 11 Melden
    • Harlekin 01.07.2017 17:32
      Highlight Glauben Sie eigentlich den Mist den Sie hier erzählen, Herr Stamm?
      12 27 Melden
    • Don Sziggy 01.07.2017 18:28
      Highlight Rigel und Harleking, wacht endlich auf und streift Eure Indoktrination ab und hört auf diesen erbärmlichen Bullshit zu glauben.
      9 5 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:27
      Highlight Herr Stamm, das sind bisher nur Hypothesen. Bitte verhalten Sie sich nicht genau so, wie Gläubige, die ihren Kindern von "Gott" so erzählen, als wäre er eine Tatsache!
      6 8 Melden
    • Harlekin 02.07.2017 10:39
      Highlight Don Sziggy
      Was weisst du denn schon inwiefern ich mit Religion auseinandergesetzt habe nur weil ich Gläubige nicht als Idioten mit genetisch disponiertem, angeborenen Scheachsinn betrachte?
      Drehen wir den Spiess doch mal um: Was sagen dir denn die 5 Wege zu Gott von Aquin? Was kannst du mir über die Zusammenhänge von Neoplatonismus und scholastischer Philosophie erzählen? Worin bestand der Gottesbeweis von Leibniz? Was kritisierte Kierkegaard an der katholischen Kirche?

      Das sagt dir alles nichts?
      Egal, ich bin sicher, du hast total viel Hugo Stamm gelesen und Interviews von Dawkins gesehen.
      6 2 Melden
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  • Follower 01.07.2017 12:32
    Highlight Nach der Kuturrevolution in China hat man die Christen ja weggesperrt, gefoltert, die Kinder den Eltern weggenommen und in staatliche (nichtreligiöse) Erziehungsanstalten gesteckt. Auch in Russland (CCCP vor ca. 40 Jahren) versuchte man eine Säuberung von allen christlichen Werten. Dies hatte nicht zur Folge, dass der Glaube verschwunden ist. Man sollte nicht die gleichen Dummheiten immer und immer wiederholen. Glaube oder Nichtglaube sind freiwillig und gehören nicht in staatliche Hände.
    35 8 Melden
    • kleiner_Schurke 01.07.2017 13:38
      Highlight Ist der Glaube Freiwillig? Kann ein Kind, das schon als Säugling in die Kirche geschleppt wird, wirklich frei wählen? Kann eine muslimische Frau ohne Kopftuch ausser Hauses gehen - freiwillig? Kann ein Täufer studieren ohne von seiner Familie verstossen zu werden? Kann ein Zeuge Jehovas freiwillig aus der Gemeinde austreten ohne Familie und Freunde zu verlieren? Ist das alles Freiwillig?
      44 14 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 01.07.2017 14:36
      Highlight Stimmt Glaube sollte Freiwillig sein. Und der staat darf nur regulierend eingreifen.
      Das könnte auf verschiedene Arten funktionieren.
      Solide und auch sachliche Aufklärung in der Schule zu Religionsfragen. Beispiel ein Gesetz das Kinder nicht vir 16 oder gar 18 religiöse beeinflusst werden (schwer umzusetzen) missionierungs verbot, damit Kinder nicht mehr von irgendwelchen Sektef Bibeln nach der Schule in die Hände gedrückt bekommen usw.
      9 9 Melden
    • Don Sziggy 01.07.2017 18:29
      Highlight Confused Dingo, genau so sollte es laufen, dann hört der Bullshit endlich auf.
      6 1 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:28
      Highlight Gläubige sind nun mal sehr verbohrt. Den Glauben kriegt man nun mal nicht so leicht weg. Aber in der DDR hat es schon ziemlich gut funktioniert.

      Es GEHT sehr wohl!
      6 6 Melden
    • rodolofo 02.07.2017 09:26
      Highlight Man kann auch das mit der Freiwilligkeit auch übertreiben!
      Wenn wir es den Autofahrern überlassen würden, auf welcher Strassenseite sie fahren wollen, dann hätten wir nie einen flüssigen Verkehr.
      Stattdessen hätten wir einen Dauerstreit, Verstopfungen und viele Unfälle auf den Strassen!
      Aber vermutlich hätten wir dann nicht mal Strassen und auch keine Autos. Zu Pferd könnten wir einander besser ausweichen.
      Wäre eigentlich noch geil, so zu Pferd.
      Aber ohne Sattel, denn Sättel würde doch niemand freiwillig herstellen wollen...
      1 0 Melden
    • Divina Commedia 02.07.2017 10:09
      Highlight @roli. Wieso willst du den Menschen den Glauben wegnehmen und im gleichen Satz nervst du dich über das Missionieren? Damm machst du ja genau dasselbe!
      3 0 Melden
    600
  • M@g 01.07.2017 11:27
    Highlight "Heute liefern uns Wissenschaft und Technik schlüssige Antworten auf viele Fragen, die früher mit übersinnlichen oder paranormalen Argumenten begründet wurden."

    Das ist einfach nicht wahr. Wie sich aus dem Nichts (oder genauer aus "Unordnung") eine so wunderbare Natur und Menschheit entwickelt haben soll, finde ich viel zu wenig begründet gemäss aktuellem Stand der Wissenschaft. Sehr vieles beruht auf Annahmen und Vermutungen. Aber das Übernatürliche per se ablehnt, ist noch fundamentalistischer als ein Christ...
    29 67 Melden
    • Fraktali 01.07.2017 12:53
      Highlight Das Übernatürliche wird nicht per se abgelehnt, es gibt nur keine Anhaltspunkte dafür und ist deshalb sehr unwahrscheinlich.
      26 11 Melden
    • Musk95 01.07.2017 13:06
      Highlight Du vergisst, dass dieser Prozess über milliarden von Jahre hinweg stattgefunfen hat. Die Menschheit hat sicht nicht von heute auf morgen entwickelt.
      Genau so ist es auch mit der Entstehung von Leben. (Quantenmechanik?)
      Auch wenn wir diese Fragen zum heutigen Zeitpunkt noch nicht bis ins Detail beantworten können, so sollten wir durch diesen Umstand bestrebt sein weiter zu forschen und Wahrheit zu finden und nicht auf ein ca. 1600 Jahre altes Buch zurückgreifen, dass uns ein ewiges Leben nach dem Tod und Befriedigung verspricht.

      Schönes Wochenende allerseits :)
      21 11 Melden
    • kleiner_Schurke 01.07.2017 13:42
      Highlight @ M@g Was für ein verdrehtes Weltbild. Als Naturwissenschaftler lehne ich das Übernatürliche nicht ab, ich habe nur keine Evidenz für seine Existenz. Das macht mich nun zu gar keinem Fundamentalisten.
      26 10 Melden
    • AMU 01.07.2017 16:24
      Highlight Es gibt keine andere Message, die so klar und deutlich ist wie die Hl. Schrift. Sie ist die logischste Erklärung des Anfangs und des Endes (Entstehung der Erde oder des Menschen). Aus nichts kommt nichts. Die hl. Schrift sagt, dass Gott keinen Anfang und kein Ende hat, ist für menschliche Verhältnisse sehr schwer zu begreifen, aber immer hin noch viel logischer als das die Welt aus dem Nichts entstanden ist.
      5 29 Melden
    • Heinz Nacht 01.07.2017 18:01
      Highlight Religion mit, vermeintlicher, Logik begründen! Herrlich! Made my day! 😂
      19 5 Melden
    • M@g 01.07.2017 18:33
      Highlight Ich denke selber sehr wissenschaftlich und habe trotzdem noch viele offene Fragen, und zwar nicht nebensächliche. Auch wenn wir zig millionen Jahre zur Verfügung haben: Dass sich z.B. schon nur funktionsfähige Zellmembranen entwickeln, lässt aufhorchen. Weshalb ist die extrem komplexe und exakt abgestimmte Natur / der Kosmos nicht Evidenz genug, einem möglichen Schöpfer auf den Grund zu gehen?
      5 4 Melden
    • Fraktali 01.07.2017 18:43
      Highlight @AMU
      Die Geschichte aus der heiligen Schrift soll die logischste Erklärung zur Entstehung des Universums und der Menschheit sein?
      Das Universum hat möglicherweise keinen Anfang und kein Ende, ist für menschliche Verhältnisse nur sehr schwer zu begreifen.
      Wer behauptet denn die Welt sei aus dem Nichts entstanden?
      7 2 Melden
    • kleiner_Schurke 01.07.2017 18:48
      Highlight @Amu Ein Kreis hat kein Anfang und kein Ende, das kann sich jeder Kindergärteler vorstellen.

      Zur Logik der heiligen Schrift: Warum gibt es zwei Schöpfungsgeschichten in der Bibel? In der einen (Genesis 1:12-27) wir der Mensch vor den Tieren geschaffen, in der anderen Version (Genesis 1:18-19) werden die Tier vor dem Menschen geschaffen. In der ersten Version werden Adam und Eva zusammen erschaffen in der Zweiten wird Eva aus Adams Rispe erschaffen. Was ist denn hier mit der Logik los? Ja was stimmt den nun?
      9 3 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:39
      Highlight Geben Sie doch mal ein Beispiel, nur ein einziges, wo nachweislich ein übernatürlicher Vorgang involviert war!
      Ich kann Ihnen endlos viele Beispiele geben, wo die Wissenschaft das Problem gelöst hat.
      Und so ziemlich alles, was als übernatürlich angesehen wurde, hat sich als völlig mit den Naturgesetzen vereinbar heraus gestellt.

      Übernatürliche Vorgänge abzulehnen, ist deswegen nicht fundamentalistisch, sondern vernünftig.
      8 5 Melden
    • rodolofo 02.07.2017 09:16
      Highlight Dass es die Logik gibt, ist -logisch gesehen- unlogisch.
      Findet Euch endlich damit ab:
      Das Leben beinhaltet seinen eigenen Gegensatz, den Tod!
      Und darum ist alles gleichzeitig auch sein Gegenteil.
      Und die Wissenschaft beinhaltet Religion, so wie die Religion Wissenschaft beinhaltet.
      Im "Osten" sagen sie dem "Ying-Yang -Prinzip".
      Mir persönlich gefällt das besser, als das stark moralisierende Gerede von Gut und Böse.
      Aber dass Krieg, Krankheit, Gewalt und Naturkatastrophen "höllisch" sind, wogegen Frieden, Gesundheit, Zärtlichkeit und Fruchtbarkeit "himmlisch" sind, finde ich natürlich auch...
      1 1 Melden
    600
  • Nameless2 01.07.2017 11:22
    Highlight Wenn dem wehrten Stamm so sehr daran liegt, Indoktrination zu vermeiden, sollte er mal dringend mit den Verfechtern der sogenannten "Evolutionstheorie" sprechen, die ihre Theorien als gemeingültige Wahrheiten verkaufen.
    24 68 Melden
    • Wölfli beim Lamm 01.07.2017 14:39
      Highlight ...und da der werte Herr Stamm immer in die gleiche Kerbe haut macht er selber Indoktrination. Und die Fallowers treffen sich dann mit ihm in der Filterblase. Denn andere Meinungen ( sprich Eindringlinge in die Filterblase), mitunter kluge Differenzierungen, werden gnadenlos ausgeblitzt. Weshalb der wirklich Kluge sich hier gar nicht mehr zu diesem Stamm-Thema äussert. Ich gehöre wohl (noch) zu den Dummen.
      16 16 Melden
    600
  • BigPun 01.07.2017 11:07
    Highlight Und ist die Art und Weise wie in der Schule gelernt wird auch keine Indoktrination? Oder die Art und Weise wie wir von Ateisten in den Medien beinflusst werden. Was ist das?
    21 48 Melden
    • DonWalter 01.07.2017 12:06
      Highlight Unser Schulsystem ist zwar nicht der beste, aber dort wird zumindest praktische Wissenschaft weitergegeben. Und nicht Bilderbuchgeschichten wie die Religion. Und von Atheisten beeinflusst zu werden finde ich nicht schlimm, denn diese haben wenigstens ihre eigene Geschichten und folgen nicht einer über 2'000 jahre alte Geschichte die geschrieben wurde um die Massen zu kontrollieren...
      35 14 Melden
    • guby 01.07.2017 12:07
      Highlight Wissenschaft. Welche wandelbar ist, Fortschritte macht (glücklicherweise). Damit ist dieses Gelehrte per Definition nicht Indoktriniert. Nur "absolute Wahrheiten" können das sein. Zum Beispiel die Religion.
      21 8 Melden
    • BigPun 01.07.2017 12:57
      Highlight @DonWalter Schule, Wissenschaft??? Die hat eine andere Aufgabe als das... “Und von Atheisten beeinflusst zu werden finde ich nicht schlimm“ Klar du wurdest auch von deiner Kindheit an von Ihnen beeinflusst. Und es scheint wunderbar geklappt zu haben.
      @guby Wissenschaft ist einfach so wandelbar? Weisst du eigentlich wie viel mühe Wissenschaftler schon hatten, ihren NEUEN Entdeckungen erfogreiche Anerkennung zu schenken.

      Und wenn du den Glauben an einen einzigen Gott als absolut siehst, dann tut mir das leid, aber dann würde ich dir entfehlen nochmals alle Bücher die es gibt durchzulesen.
      8 14 Melden
    • guby 01.07.2017 14:57
      Highlight @BigPun: Natürlich ist mein Kommentar überspitzt. Aber das ist pure Absicht um auf die, in meinen Augen, Unvereinbarkeit von religiösen und wissenschaftlichen Denkmustern hinzuweisen.
      Die Bücher lehne ich dankend ab, ich basiere mein Weltbild lieber nicht auf Geschichten die als Ethikgrundlage längstens nicht mehr mit der Komplexität der globalisierten Welt mithalten können. PS: Wie kann der Glauben an EINEN Gott nicht absolut sein?
      7 2 Melden
    • guby 01.07.2017 15:05
      Highlight @BigPun: Noch ein Nachtrag: Weisst du wieviel Mühe die Wissenschaft hatte sich gegen die Religion durchzusetzen? Da hat die Debatte über eine Anpassung der gängigen Theorie definitiv weniger Menschenleben gekostet. Zusätzlich hat sich die Wissenschaft in den letzten 100 Jahren zig fach weiterentwickelt als die Religion in den letzten 2000. Das sagt eigentlich schon alles punkto Wandlung.
      12 4 Melden
    • BigPun 01.07.2017 15:48
      Highlight Wie kann der Glauben an EINEN Gott nicht absolut sein? Naja wenn du jetzt der Sunna folgen willst und nur noch so leben willst wie der Profet vor 1400 jahren und die salafisten, das ja ist absolut. Aber das ist nur eine Ausrichtung die erst stark ist seit die City of London, Amerikaner und Israel stark ist. Aber lies mal den Koran oder lebe nach den 10 Geboten. Das ist was ganz anderes.

      Zusätzlich hat sich die Wissenschaft in den letzten 100 Jahren zig fach weiterentwickelt als die Religion in den letzten 2000. Ja seit dem die Religion gegeiselt ist. Erich Fromm hat mal was interessante dazu
      2 12 Melden
    • BigPun 01.07.2017 15:57
      Highlight Gesagt. Wie sich die gGesellschaft weiterentwickelt hat seit dem die Menschen den Götzendienst abgelegt haben. Und in der Islamischen hochkultur gab es auch schon immer Vortschritt obwohl die Umayaden und Abasyden auch nur Könige und Diktatoren waren a la Sadam und Kadafi. Gut Umayaden fieleicht weniger Vortschritt, dafür später die Mauren in Cordoba. Und die waren auch nicht heilig. Aber die aller schlimmsten waren immer die Europäer mit oder ohne Religion. Schau die Amerikaner. Gibt nichts schlimmeres...
      2 8 Melden
    • guby 01.07.2017 16:21
      Highlight Es spielt gar keine Rolle welcher Religion ich folgen "will". Solange der eigene Glaube als einzig Wahrer angesehen wird ist das doch ziemlich absolut? Bevor irgendwer die Religion gegeisselt hat, verbrannte sie fleissig Ketzer und verhinderte damit lange Fortschritt. Bis heute übrigens. Nur benutzt sie Indoktrinierung anstatt Verbrennungen (hierzulande zumindest). Da gebe ich dir Recht, gegenüber der Götzenanbetung (auch eine Religion) ist z.b. der christliche Glaube ein Fortschritt. Der nächste Schritt wäre nun, gar keinen Glauben mehr zu haben. Glücklicherweise geht die Entwicklung...
      5 2 Melden
    • guby 01.07.2017 16:24
      Highlight .. in diese Richtung.
      Doch es gibt Schlimmeres: Kreuzzüge, Inquisition zum Beispiel. Aber darum gehts nicht. Es geht darum, dass Religion nur mit Ignoranz funktioniert und deshalb Menschen dementsprechend erziehen muss um zu überleben.
      3 4 Melden
    • BigPun 01.07.2017 18:16
      Highlight Nein es tut mir leid, wenn ich etwas wiederlegen kann ist das nicht absolut. Und unser Profet hat einfach alles wiederlegt und ist mit einer neuen Wahrheit gekommen. Und ausser dem machen das die Westler auch. Ihr wiederlegt alles und alle haben eurer Ideologie zu folgen sonst werden sie als Rückständige und Ignoranten beleidigt wie du es jetzt gerade tust, aber ich finde die westliche Ideologie auch sehr oberflächlich.“Ich glaube nur was ich sehe“ Super... Und noch nebenbei, Jesus hat nie gesagt verbrennt die Ketzer. Das war die Kirche, die aller schlimmsten. Das meinte ich auch mit Europäer.
      6 1 Melden
    • BigPun 01.07.2017 20:07
      Highlight Nein, unser Profet hat die anderen Religionen wiederlegt und erneuert, das ist nicht absolut.

      Jesus hat nie irgendwelche Frauen lebendig verbrannt, das war die Kirche. Wie gesagt die Europäer... Das hat nichts mit Gott zu tun.

      Wenn du das ignorant findest ist das schön für dich, ich finde den Westen auch sehr oberflächlich. Aber wenn ihr jetzt uns Gläubigen anfängt eure Ideologie aufzuzwängen, dann zeigt ihr dass die Europäer eigentlich immer noch gleich sind wie for 100 Jahren. Oder findest du dass normal was heute im Namen der Freiheit und Demokratie passiert? Das ist nicht Vortschritlich
      2 4 Melden
    • rodolofo 02.07.2017 09:06
      Highlight @BigPun
      "ich finde den Westen auch sehr oberflächlich"
      Was für eine oberflächliche Aussage...
      Willst Du Dir wirklich die Mühe machen, herauszufinden, was es im "Westen" alles gibt, oder willst Du uns allen nur demonstrieren, wie super-toll und überlegen Du und Deine super-tolle, haushoch überlegene Religion sind?
      Dass Du selbstbewusst zu Dir und Deinen Gedanken und Gefühlen stehst, ist ein guter Anfang!
      Aber nach dem ersten emotionalen Herumtoben geht es darum, die anderen Menschen und die Natur zu respektieren!
      Ich respektiere Dich, so wie Du bist.
      Wir können auf Augenhöhe weiterdiskutieren.
      1 1 Melden
    • BigPun 02.07.2017 11:53
      Highlight ...geht es darum, die anderen Menschen und die Natur zu respektieren! Ganz im Ernst ich fühle meine Meinung und meine Religion “Online“ nicht wirklich respektiert vor dem ach so modernen Mensch. Obwohl ich ziemlich liberal bin. Aber nein es reicht nicht aus, man verlangt tazächlich dass man so wird wie man gerne hätte, und das geht nicht. Sonst wird man sofort als rückständig und ignorant bezeichnet. „Du uns allen nur demonstrieren, wie super-toll und überlegen Du und Deine super-tolle, haushoch überlegene Religion sind?“ Das macht ja dieser Hugo. Ich bringe nur Gegenargumemte.
      3 0 Melden
    • rodolofo 02.07.2017 12:08
      Highlight @BigPun
      Na dann ist ja alles bestens!
      Wir müssen uns damit abfinden, dass wir im Grunde immer noch Affen sind und auch immer Affen sein werden.
      Da gibt es halt auch viel Aufregung, Gekreische und Imponiergehabe. im Gerangel um die besten Plätze auf dem Affenfelsen.
      Wenn wir uns das immer wieder bewusst machen, dann kann eigentlich nicht viel passieren.
      Als Menschen haben wir eine instinktive "Beisshemmung" gegenüber anderen Menschen.
      Und aus dem bedrohlichen Zähne fletschen wird so ein Vertrauen schaffendes Lachen.
      Also lach mal, Du muslimisch geprägter Affe!
      Das sage ich Dir als stolzer Affe.
      2 0 Melden
    • BigPun 02.07.2017 13:54
      Highlight Haha ok wenn du dem so sagen willst, dann ist ja alles gut...
      3 0 Melden
    • guby 02.07.2017 15:50
      Highlight Ich nenne Religion an sich zu veraltet um in unserer komplexen Welt einen zuverlässigen moralischen Kompass zu bieten. Da ist das Christentum eingeschlossen. Es geht nämlich gar nicht um Einzelne, sondern einzig und allein darum, kritisch zu denken. Und für mich ist das mit Glauben nun mal, per Definition, unvereinbar. Wer in wessen Namen wen verbrannt hat ist egal, eine Diskussion über die "Fortschrittlichkeit" einzelner Religionen in diesem Kontext auch.
      0 0 Melden
    • BigPun 02.07.2017 19:21
      Highlight Und warum genau wenn ich fragen darf ist Religion zu veralted? Wieso meinst du kann man nicht kritisch denken???
      1 0 Melden
    • rodolofo 02.07.2017 19:34
      Highlight Dazu kommt mir folgendes in den Sinn:
      Religionen und Spiritualität wird es immer geben.
      Aber sie müssen sich wandeln und ihre Erzählungen in eine zeitgemässe Sprache übersetzen!
      Ausserdem müssen sie neue Geschichten, neues Wissen und neue Aktualitäten aufnehmen und integrieren, so wie die Musik neue Instrumente, Melodien und Rhythmen von überall her aufnimmt und integriert.
      Wenn sie das nicht tun, werden sie tatsächlich "veralten" und von der Bildfläche verschwinden.
      1 0 Melden
    • BigPun 02.07.2017 21:02
      Highlight Man kann nicht einfach unsere Religion verändern. Oder wie meinst du das? Hingegen man kann aufhören mit der Religion Politik zu machen. Aber das wird eintreffen, sobald Saudiarabien und Amerika, Israel weg sind, oder nichts mehr zu sagen haben... Man muss den Muslimen in den arabischen Ländern nur Zeitlassen sich zu bilden und in ruhe lassen.
      2 0 Melden
    • guby 02.07.2017 21:35
      Highlight Wenn man kritisch denkt und sich informiert wird man früher oder später darüber nachdenken, ob es wirklich sinnvoll ist irgendwelchen Geschichten zu glauben und sein Weltbild darauf aufzubauen. Das heisst aber nicht, dass man nicht glauben soll. Glauben ist total etwas anderes, problematisch für mich ist die unkritische Übernahme von religiösen Weltanschauungen. Was man halt immer macht, wenn man sich zu einer Religion zählen will.
      1 0 Melden
    • BigPun 03.07.2017 00:25
      Highlight Ich weis nicht, ich habe das Problem im Islam nicht. Ausser man zählt sich zu den Wahabiten oder andere Ausrichtungen, dann ist man aber in einer Sekte. Fieleicht meinst du die Sekten. Und ja das kann schlimm sein. Aber im Koran wird von denen gewarnt die behaupten sie seien von Gott dabei folgen sie nur ihren persönlichen Neigungen (Geld, Macht) obwohl sie es wissenen. Aber das sind die Schlimmsten.
      2 0 Melden
    • BigPun 03.07.2017 00:42
      Highlight Und unser Profet war sehr kritisch, und ich eigentlich auch. Und jeder sollte kritisch sein. Das ist nicht verboten im Islam. Sogar Pflicht. Der Profet wurde aufgefordert zu prüfen. Weiss jetzt nicht welche Sure aber wenn du den Koran liest, die erste Offenbarung (sure 96) und die Biografie dazu liest, das ist sehr krass. Die Bibel ist ein Kinderbuch dagegen. Nicht bös gemeint, giebt auch gute sachen dort aber es ist nicht das gleiche...
      1 0 Melden
    • rodolofo 03.07.2017 08:23
      Highlight Ich sage offen, dass mich keine der drei "Monotheistischen" Weltreligionen wirklich anzieht und begeistert.
      Das liegt einerseits an den sehr altmodischen Texten, Riten und Erziehungs-Vorstellungen und andererseits daran, dass ich als Anhänger einer modernen Natur-Religion, die die Naturwissenschaften mit Gefühlen und mit Seele lebendig machen will, Mühe habe mit der Verdrängung von Tod, Dunkelheit und Schatten, die von den Monotheistischen Religionen verteufelt werden.
      Der Islam, das Christentum und das Judentum sind für mich Brüder, Brüder übrigens, die sich schwer tun mit ihren Schwestern...
      1 0 Melden
    600
  • Natürlich 01.07.2017 11:02
    Highlight Ich kann Herr Stamm da nur zustimmen.
    Ich wuchs in einer gläubigen Familie auf, wir gingen in eine sogenannte "Freikirche". Jeden Tag Geschichten aus der Bibel.
    Als Kind waren all diese Geschichten die unumstössliche Wahrheit.
    Es gab gar nichts anderes.
    "Die anderen da draussen", das waren verlorene Seelen.
    Fasnacht war des Teufels, Harry Potter sowieso.
    Zum Glück erkannte ich mit 17 Jahren endlich, dass das Ganze nicht stimmen kann.
    Aber trotzdem kommen 10 Jahre später immernoch Zweifel ob es vlt nicht doch wahr ist...
    41 4 Melden
    • DonWalter 01.07.2017 12:07
      Highlight Lese einfach am besten wie Religionen zustande kamen und wofür sie kreiert wurden.
      20 8 Melden
    • AMU 01.07.2017 16:29
      Highlight Natürlich: Du glaubst also deinen Eltern nicht, somit glaubst Du anderen mehr. Deine Eltern lieben Dich sicher, meinst Du wirklich, dass deine Eltern dier "Seich" erzählen würden. Du musst wieder anfangen die Liebe deiner Eltern zu schätzen, denn sie wollen die zum ewigen Leben führen. Gibt es eine grössere Liebe als diese????
      1 26 Melden
    • Datsyuk 02.07.2017 12:19
      Highlight AMU, man kann auch sich selbst glauben bzw. nachdenken.
      2 0 Melden
    600
  • Patrick S. 01.07.2017 11:01
    Highlight Im folgenden Beitrag wird sogar auf Forschungsergebnisse hingewiesen, welche nahelegen, dass selbst erwachsene Atheisten intuitiv an einen Schöpfergott glauben:

    http://www.ibtimes.co.uk/richard-dawkins-take-heed-even-atheists-instinctively-believe-creator-says-study-1505712
    14 15 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:51
      Highlight Auch die meisten Atheisten haben eine religiöse Indoktrination in der Kindheit erfahren. Das wird man nicht so leicht los.
      3 1 Melden
    600
  • Patrick S. 01.07.2017 10:59
    Highlight Es scheint, dass es eine angeborene Disposition zum Glauben an Gott oder Götter gibt. Für diese Sicht wird im folgenden Buch argumentiert:

    Justin L. Barrett, Born Believers: The Science of Children’s Religious Belief, New York et al. 2012.

    Eine Zusammenfassung des Inhalts dieses Buches kann im folgenden Link gelesen werden:

    http://www.tothesource.org/5_2_2012/5_2_2012.htm
    11 17 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:51
      Highlight Andere Wissenschaftler sind da anderer Meinung.
      2 2 Melden
    600
  • michiOW 01.07.2017 10:54
    Highlight Jede Erziehung hat ihren Stil. Jeder, der ein Kind aufzieht "indoktriniert" eine Ideologie.

    Ich finde dies nicht so schlimm, solange die Ideologie nicht radikal ist. (z.B. Alle Schwarzen sind weniger wert, die Juden sind böse, die Asiaten sind hinterlistig und machtgeil, usw.)


    Herr Stamm erklärt aber etwas nicht: Was passiert, wenn Kinder älter werden und noch nie etwas über Gott und das Leben nach dem Tod gehört haben. Wenn sie sich Gedanken machen über das Schicksal und was nach dem Tod passiert, sind sie dann nicht viel anfälliger für radikale Sekten, da sie nicht damit umgehen können?
    34 6 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 01.07.2017 14:43
      Highlight Sehr interessanter Einwand! Deswegen finde ich es wichtig dass Religion in der Schule sachlich diskutiert wird. Zum Beispiel im zusammenhang mit Kultur, Geschichte und Ethik.
      22 1 Melden
    • bebby 01.07.2017 15:36
      Highlight Dem kann ich nur zustimmen. Ich fand es immer kurios, dass besonders Naturwissenschaftler auf Frömmigkeit zu stehen scheinen. Liegt es ev. daran, dass die Naturwissenschaften zu wenig Raum bieten für grundsätzliche Gedanken zum Sinn des Lebens? Oder dass es Menschen gibt, die für alles einfache Antworten brauchen (richtig oder falsch)?
      6 2 Melden
    • who cares? 01.07.2017 17:59
      Highlight Sehe ich auch so. Ich bin zwar offiziell noch Mitglied der Kirche und wurde auch konfirmiert, aber glaube nicht an Gott und gehe nicht in die Kirche. Trotzdem lebe ich nach den Werten, die mir meine Eltern und der Religionsunterricht mitgegeben haben: Nächstenliebe und Mitgefühl. Klar gibt es auch Sekten und da bin ich absolut dagegen, aber meine "religiöse" Erziehung hat mir nicht geschadet.
      11 0 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:54
      Highlight Gottesglaube ist aber eine radikale Indoktrination.
      Betrachte doch mal objektiv, was passiert:
      Eltern erzählen ihren Kindern die Story von Jesus und "Gott" als ob es unumstößliche Wahrheit wäre, obwohl sie wissen, dass es keinerlei Belege, oder Beweise gibt. Und trotzdem sagen sie ihren Kindern nicht, dass es nur eine Annahme ist.
      5 7 Melden
    600
  • FrancoL 01.07.2017 10:36
    Highlight Eine Familie gibt häufig nun mal Werte weiter, ohne bewusst und ständig auf Neutralität und reine Vernunft zu schauen und ohne jeden dieser Werte zu hinterfragen. Der Glaube ist einer dieser Werte, andere sind zB die Liebe zur Natur oder politische Werte oder eben auch Werte wie das Hochhalten der eignen Sippe, ungeachtet ob es da etwas hochzuhalten gibt.
    Dieses Verhalten der Familie würde ich nicht unter Indoktrination zusammenfassen und auch nicht NUR ein Aspekt die Religion herauspicken. Das scheint mir viel zu einfach gestrickt.
    32 6 Melden
    • bebby 01.07.2017 15:38
      Highlight Die Agnostiker sind für mich die gefährlichste Sekte, die es gibt, weil sie so wertfrei sind.
      3 14 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 20:55
      Highlight @bebby: Mir machen eher Menschen Angst, die nur deswegen nichts Böses tun, weil es ihnen ihre Religion so vorschreibt.
      8 1 Melden
    600
  • sami (2) 01.07.2017 10:26
    Highlight Bei diesem sensiblem Thema muss man vorher reichlich recherchieren. Erster Satz ist schon mal ganz und total falsch. Richard Dawking ist übrigens kein Atheist. In seinem genialem Buch Gotteswahn beschreibt er sich als Agnostiker. Und nicht-gläubige als Atheisten zu bezeichnen ist auch eine Art der Beleidigung. Man beachte die Wortherkunft und exakte Bedeutung. Nennt uns bitte Freidenker..... Vielen Dank
    27 7 Melden
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  • guby 01.07.2017 10:26
    Highlight Früher war das Alles kein Problem. Die Religion wurde mangels Information den Kindern als ein Weltbild vermittelt. Ist ja auch gut so. Was jetzt zum Problem wird ist die Verfügbarkeit von Informationen innert Sekundenbruchteilen, mittlerweile auch im hintersten Kaff. Gepaart mit dem stetigen Fortschritt der Wissenschaft hat die Religion einen schweren Stand als Leitfaden. Es sei denn man erzieht seine Kinder zur Ignoranz sprich: Ihr in der Kindheit vermitteltes Gefühl von "Gott" soll als Meinungsbildung gleichwertig sein wie eine wissenschaftliche Publikation. Und das halte ich für gefährlich.
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  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 01.07.2017 09:52
    Highlight Ok. Der "glaube an..." ist angelernt. Das kann ich nachvollziehen hnd verstehen. Aber der heutige Grund und Berechtigung für Glaube, Philosophie kommt dann:
    "Sie geben vermeintlich letzte Antworten auf Fragen, die uns tatsächlich bedrängen: Woher kommen wir, wohin gehen wir, was passiert mit uns, worin liegt der Sinn des Lebens"

    Wem Religion/Glaube/Philosophie hilft sich persönlich weiter zu entwickeln, einen Sinn in seinen Leben zu finden, ist daran nicht schlechtes. Die indoktrination und Missionierung jedoch schon.
    Und dagegen kann/muss in der Schule durch aufklärung angegangen werden.
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    • rodolofo 01.07.2017 12:55
      Highlight Ich war mal in den Philippinen und habe mir einen langen Vortrag eines Revolutionärs angehört, der mir u.a. erklärte, dass die Filipinos von ihrer ursprünglichen Kultur her kooperative Gruppenmenschen seien, denen aber von den Kolonisatoren (erst die Spanier, dann die US-Amerikaner) der Feudalismus und die Katholische Kirche und Religion aufgezwungen wurden.
      Da antwortete ich ihm, seinen Vortrag unterbrechend: "Ja, das mag ja sein. Aber heute gehören diese Dinge zur Philippinischen Kultur."
      Von da an hatte ich es mit ihm verdorben.
      Ich hatte mich zu erkennen gegeben als "Einer von Ihnen"...
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  • Wölfli beim Lamm 01.07.2017 09:21
    Highlight Warum kamen die Menschen vor Jahrtausenden darauf, dass es Götter oder einen Gott gibt, oder geben muss?
    Sie wurden sich bewusst, dass sie nicht der Ursprung des Lebens sind, auch nicht der Lebensgrundlagen. Die sind älter als der Mensch, Naturwissenschaften schlüsseln Prozesse auf, greifen in sie ein, verändern sie. Die Prozesse selber sind vorgegeben. Kürzlich sagte ein Wissenschaftler am TV: er glaube nicht dass die Entstehung des Lebens Zufall sei, denn soviele Zufälle könne es gar nicht geben, auch über die riesigen Zeiträume hinweg nicht.



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    • Nordwolf 01.07.2017 09:43
      Highlight Die Religion ist die Urform der Wissenschaft, und nun ist es an der Zeit das sie abgelöst wird.
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    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 01.07.2017 11:17
      Highlight Die Wissenschaft hat die Religion in bestimmten Punkten bereits abgelöst. Aber sie kann nicht alle abdecken

      Nicht alle akzeptieren, dass Sex, Arbeit, Unterhaltung alles ist. Der Sinn des Lebens, die Frage warum ich überhaupt jeden Tag aufstehe und mich in die Gesellschaft einfügen soll, wird für viele von der Wissenschaft nicht beantwortet. Ich verstehe die Leute die auf unsere Gesellschaft schauen und sie als leer betrachten. Hier kann Philosophie/Religion weiterhelfen. Natürlich ist es scheisse wenn welche in eine Scheisse abrutscht, aber nicht alle Glaubensrichtungen sind schlecht.
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  • rodolofo 01.07.2017 09:16
    Highlight Solche intellektuellen Argumentationen kenne ich sehr gut, weil ich sie selber auch immer wieder mal zum Besten gebe.
    Das Leben besteht aber nicht nur aus der "Reinen Vernunft", sondern auch aus dem "Schmutzigen Heiligen", um es mit den einprägsamen Begriffen des Österreichischen Philosophen, Robert Pfaller, zu sagen!
    Sein Werk, "Das Schmutzige Heilige und die Reine Vernunft", hat mir wohl damals den Zugang geöffnet zur anderen, mehr spirituellen und körperlich-seelischen Seite unserer Existenz.
    Und mehr und mehr merke ich auch, dass in Religiösen Erzählungen und Mythen doch sehr viel steckt.
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    • rauchzeichen 01.07.2017 11:25
      Highlight rodolfo, diese Erzählungen und Mythen, was enthalten die denn noch so? Ich nehme an es geht um Lebenseinstellungen, Parabeln und Moral? Gedanken und gewisse Geländer, an denen man sich in schweren Zeiten halten kann? Du hast mir vielleicht grad n Buch schmackhaft gemacht, denn mir fehlt dieses Verständniss für die ''andere Seite'' komplett.Wie kann man nur an einen Gott glauben? WIE? Gut, ich hatte null Berührung mit Glauben in meiner Kindheit, und deshalb auch null indoktrinierung. Nur schon das Wort Glaube an sich kommt mir Suspekt vor.
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    • rodolofo 01.07.2017 12:39
      Highlight @rauchzeichen
      Übrigens hält Robert Pfaller auch eindrückliche Plädoyers für das Rauchen und die mondäne Magie, welche damit verbunden ist.
      Als Nichtraucher ertappe ich mich dabei, wie ich mich draussen an der frischen Luft zu den Raucher-Grüppchen geselle, was zwar nicht gesund, aber interessant ist.
      Hier ist es also wieder, das "Schmutzige Heilige".
      Aber natürlich gehe ich deswegen nicht in eine Bibelgruppe!
      Von der Konfirmations-Zeit sind mir noch einige Bibel-Fetzen im Kopf hängen geblieben, z.B. von der durch Wissensgier selbst verschuldeten Vertreibung aus dem Paradies.
      Das hat schon was.
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  • Phrosch 01.07.2017 09:10
    Highlight Alle Eltern vermitteln ihren Kindern ihre Werte. Indoktrination ist definiert als "eine besonders vehemente, keinen Widerspruch und keine Diskussion zulassende Belehrung". Es gibt da einen Unterschied zwischen Erziehung und Werte vermitteln auf der einen und Indoktrination auf der anderen Seite. Und alle Kinder entscheiden irgendwann selbst, ob sie die Werte und Überzeugungen der Eltern zu ihren eigenen machen. Wo liegt also das Problem?
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    • guby 01.07.2017 10:13
      Highlight Wenn man früh genug anfängt gibt es nichts mehr zu entscheiden. Denn die Kinder wurden dann bereits zur Ignoranz erzogen. Für sie werden Fakten und Gefühle gleichwertig, anders kann man in der heutigen Welt der sofort verfügbaren Informationen kein braves Schäfchen mehr heranzüchten.
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  • fiodra 01.07.2017 08:55
    Highlight Ist jahrelange wissenschaftliche Ausbildung unter Zwang in Schule und Uni Indoktrination? Ist kritisches Denken das unter Zwang in Schule und Uni erlernt wurde wirklich kritisches Denken?
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    • batschki 01.07.2017 09:31
      Highlight es wird ja kein junger Erwachsener dazu gezwungen, an die Uni zu gehen. Und ja, die Schule schadet niemandem. Schade, wenn man nicht mit Freude dorthin geht, um zu lernen, zu fragen und Antworten zu bekommen! ist unkritisches Herumträumen = Denken? ja, man sollte dazu gezwungen werden können, seine Weltsicht etwas zu ordnen, vernünftig zu ordnen. Das hilft auch beim "schnellen Denken"
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    • guby 01.07.2017 10:15
      Highlight Wissenschaft und Indoktrination sind per Definition nicht vereinbar. Und mich würde sehr interessieren, in welcher Lebenssituation kritisches (und selbstständiges) Denken nicht angebracht ist.
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    • bebby 01.07.2017 15:43
      Highlight @guby: Aber Wissenschaft ist immer auch Theologie oder Ideologie. Immer. Es geht immer auch darum, bestimmte Weltanschauungen zu predigen. Ganz besonders in der Oekonomie, aber nicht nur dort. Jede Lehre hat einen normativen Hintergrund.
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    • guby 01.07.2017 16:13
      Highlight @bebby: Ich habe keine Begriffsdefinition gemacht. Mit Wissenschaft meine ich Naturwissenschaften, die einigermassen exakt und somit überprüfbar sind. Lehren bei denen Meinungen im Vordergrund stehen zählen für mich nicht als Wissenschaft. Innerhalb dieser Definition predigt die Wissenschaft vor allem kritisches Denken und das wäre halt für mich auch für die gesamte Menschheit wünschenswert.
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    • Roland Ibanez 01.07.2017 21:03
      Highlight @bebby: Sie sind kein Wissenschaftler, richtig? anonsten würden Sie nicht so einen Kokolores verzapfen.
      Wissenschaft ist keine Theologie oder Ideologie. Denn Wissenschaft richtet sich immer nach den Fakten. Und wenn die sich ändern, ändert sich auch die Einschätzung der Situation. Und das ist eben vollkommen anders bei Ideologien und Religionen.

      Ein Streitgespräch zwischen Ken Ham und Bill Nye um Evolition hat es auf den Punkt gebracht. Auf die Frage: "Was könnte ihre Sicht ändern?" antwortete der Kreationist Ken Ham: Nichts. Die Antwort vom "Science Guy" Bill Nye: Fakten!
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  • olive 01.07.2017 08:44
    Highlight Natürlich ist religiöse Erziehung Indoktrination, wie sanft, sei mal dahingestellt.
    Allerdings ist es für gläubige Eltern ein muss, ihren Kindern die frohe Botschaft ( je nachdem auch weniger froh, man deke an die ewige Hölle ) weiter zu geben.
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    • Maracuja 01.07.2017 09:13
      Highlight Hast du es geschafft, deine Kinder völlig neutral zu erziehen und deine Weltanschauung, dein Weltbild aussen vorzulassen? Mich stört es nicht, wenn man religiöse Erziehung als Indoktrination bezeichnet (schliesslich beinhalten Religionen ja absolut gültige Lehrmeinungen). Problematischer finde ich es jedoch, wenn so getan wird, als wäre nichtreligiöse Erziehung völlig frei von Beeinflussung hinsichtlicher eigener Werte/Weltanschauungen oder wenn man wie Hugo Stamm negiert, dass sich auch kleine Kinder mit Fragen wie "was passiert mit verstorbenen Grosseltern?" beschäftigen.
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    • Wölfli beim Lamm 01.07.2017 09:29
      Highlight Ehrlich gesagt: Die Geschichten aus dem ersten Testament sind für Kinder absolut nicht geeignet. Opfertiere, deren Blut am Altar verspritzt wird, Abraham, der den eigenen Sohn für Gott erstechen will, Jonas, der von einem Riesenfisch verschluckt wird weil er Gott nicht gehorchen wollte usw.. Religion ist ein Angebot, kein Muss. Das Angebot sollte man den Kindern erst mit sagen wir mal 15/16 Jahren machen. Erst dann können sie mit Hilfe von Bibelauslegungen verstehen, was diese Geschichten eigentlich sagen wollen. Oder sie können das Angebot ablehnen!
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    • Roland Ibanez 01.07.2017 21:04
      Highlight @Wölfli beim Lamm: mit 15 oder 16 wirst du keinen mehr zur Religion bringen, wenn er vorher davon nie etwas gehört hat.
      Das wissen auch die Priester aller Religionen: Man muss an die Köpfe der Kinder.
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  • TheMan 01.07.2017 08:43
    Highlight Kinder müssen Glauben, was die Eltern sagen? Na dan gibts viele, welche an den Samichlaus, an den Osterhase und an den Bögg noch Heute glauben. Stamm in Hochform ohne Wissen über Glauben. Es gibt Leute die an Sektenführer Stamm glauben, obwohl er Null ahnung hat. Er möchte nun auch auf Erzieher machen. Das als Ehemaliger Lehrer. Wird immer besser.
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    • Fichtenknick 01.07.2017 08:57
      Highlight Du hast weder Stamms Kernaussage noch die generelle soziale Problematik dahinter begriffen. Herr Stamm hat garantiert mehr Ahnung von der Materie als du.
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    • TheMan 01.07.2017 09:01
      Highlight Fichtenknick nö hat er nicht, hab ich schon mehrmals Beweisen. Was er macht, ist seine Sekte aufbauen, Seine Leute um sich Scharen.
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    • dondor 01.07.2017 10:35
      Highlight @theman: Sie verwechseln da was. Beweisen tun nur Mathematiker, sonst niemand und schon gar kein theman.
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    • TheMan 01.07.2017 11:01
      Highlight dondor falsch, Beweisen kann jeder was. Er muss nur das Wissen dazu haben. Mathemtiker zeigen die Lösung. Das Endergebniss oder auch nicht.
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    • dondor 01.07.2017 12:06
      Highlight @nicht verstanden. Lustig ist ihre Sprache, noch lustiger ist ihr Verständnis und am lustigsten ist ihre Überzeugung.
      Viel Glück Junge
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    • TheMan 01.07.2017 13:05
      Highlight dondor Lustig ist meine Sprache? Ok nennt man Deutsch kann Lustig sein, muss aber nicht. Englisch mit dem Schwarzen Humor, gefällt mir besser. Und ja ich bin 2Sprachig. Nein ich kann kein Französisch. Mein Verständis? Nur weil ich die Religion (Christentum/Islam) selber kenn, kann ich Sagen, ich hab das Wissen dazu. Stamm nicht so einfach, kann jeder Beweisen, der Bibelfest ist. Meine Überzeugung, das Stamm wen er kein Hass verbreitet, Watson um einiges Besser wäre. Schöner Glaube, gäll?
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    • Charlie Brown 01.07.2017 13:35
      Highlight @TheMan: Der einzige, der hier sektiererisch mit seiner Meinung hausiert, bist du. ("Ich habe mehrfach bewiesen, dass...").

      Stamm mag pointiert und unbequem sein. Wer damit nicht umgehen kann, darf ihn m.E. getrost ignorieren.
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    • dondor 01.07.2017 13:57
      Highlight @theman. Kein Beitrag zur Sache. Es gibt Menschen die mit mehreren Sprachen aufwachsen und meistens werden diese Menschen Bilingue genannt. Mein Interesse, meistens bloss kurzfristig, wecken Menschen die ich als Paslingue bezeichne. Das sind Menschen die keine Sprache korrekt beherrschen aber auch mehrsprachig aufgewachsen sind. Ist wohl den kognitiven Fähigkeiten geschuldet, dieser Umstand.
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    • Wölfli beim Lamm 01.07.2017 14:11
      Highlight @Fichtenknick. Theman hat Stamm sehr genau verstanden, er drückt sich halt etwas salopp aus. Darf ja sein.
      3 4 Melden
    • TheMan 01.07.2017 14:33
      Highlight Charlie Brown falsch, ich weiss wie es in einer, nach Ihm genannten Sekte, zu leben ist. Nein sogar nach 3. Ich habs live miterlebt. Nicht wie er. Ich kann von Wissen sprechen, er von er glaubt nur so ist es. Somit hat er Sektenhaftes an sich. Dondor was sind dan für dich, Legastheniker? Dumme Menschen? Witzige Menschen? Diese Leute haben keine Schuld das diese mit Sprache Problem haben.
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    • Electric Elephant 01.07.2017 16:48
      Highlight TheMan: Ach schon wieder "mehrfach bewiesen". Ich warte immer noch auf ein konkretes Beispiel. Aber nie konkret werden, stattdessen immer ausweichen und immer die gleichen dümmliche Beleidigungen gegen Stamm aussprechen, ist wohl deine Masche. Das deine Beiträge in kaum verständlichen, grottenschlechten Deutsch geschrieben sind, ist ein Fakt, aber nicht das eigentliche Problem. Das Problem ist, dass Du nie aufs Thema eingehst und stattdessen nur wilde Behauptungen von dir gibst, die Du offenbar nicht begründen, geschweige denn beweisen kannst...
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    • TheMan 01.07.2017 18:22
      Highlight Electric Elephant Lesen bildet. Hab schon lange Beweise gebracht. Aber als Stammesjünger ist man ja Blind. Stamm hab ich Nirgends beleidigt. Hab das auch nicht nötig. Das du meinst, das ich am Thema vorbei Schreibe und keine Beweise bringe, kommt davon, das du nicht Richtig meine Sachen liest. Somit nicht mein Problem. Mein Deutsch ist nicht Perfekt. Ja. Aber ich hab auch Nie behauptet, das ich Perfekt Deutsch kann. Den Ich bin Ein MENSCH. Und ich Mache und Schreibe Fehler, sowie es mir passt. Wens dir nicht passt. Selber Schuld. Du bist ja angeblich Perfekt.
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    • Charlie Brown 01.07.2017 19:15
      Highlight Hmmm @TheMan, weisst du denn, wie Hugo Stamm aufgewachsen ist? Ich weiss es nicht. Darum würde ich nie behaupten, er wisse nicht, wovon er spreche. Aber vielleicht kannst du uns ja alle kurz updaten, damit wir von deinem Allwissen mit profitieren können. Wir dind hier glaub alle offen für neues Wissen.
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    • Roland Ibanez 01.07.2017 21:07
      Highlight Sie überschätzen sich maßlos. Und haben in Wirklichkeit aber nichts verstanden.
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    • Electric Elephant 01.07.2017 23:15
      Highlight @theMan: Wenn ich Deine "Beweise" allenfalls überlesen hab, dann wiederhole sie doch einfach nochmals. Sollte ja dann nicht so schwer sein, oder? Aber wieder... Behaupten und nichts liefern und auf ominöse frühere "Beweise" hinweisen, die Du aber nicht benennen kannst. Peinlich! Oder täusche ich mich und es kommt doch noch was? Überrasch mich doch Mal und liefere wenigstens einmal Argumente oder Begründungen für deine Behauptungen!
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    • rodolofo 02.07.2017 08:45
      Highlight Diese Diskussion zeigt mir wieder mal, wie Sektierer ticken:
      Sie sehen im "Gegner" eigentlich sich selbst.
      Und so stellen sich Trump-Wähler vor, dass die Gegenseite genau gleich funktioniert wie sie und dass sie weiterhin von Obama dirigiert wird.
      In Wirklichkeit hat sich Obama aus dem Oval Office verabschiedet und geniesst jetzt seine neue Freiheit und seine verdiente Pension.
      Aber für die Trumpisten zieht er nach wie vor die Fäden, als eine Art Anti-Christ.
      Irgendwann könnte ein fanatisiertes Sektenmitglied der Teaparty-Bewegung Obama erschiessen.
      Und um Hugo Stamm mache ich mir auch Sorgen.
      5 0 Melden
    • TheMan 02.07.2017 13:07
      Highlight Electric Elephant, ich habe bis jetzt nie was von mir gelöscht, kannst also selber suchen. Rodolfo da geb ich dir absolut Recht. Dem Chef alles zu glauben, ohne zu Überprufen, ist doch Irgendwie naja nicht Intelligent. Die meisten Glauben Ihrem Sektenchef. Von dem her, tun mir die Leute, die Stamm glauben, Leid.
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    • Electric Elephant 02.07.2017 13:51
      Highlight TheMan: Billig!
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    • dondor 02.07.2017 14:04
      Highlight Easy, Elephant. Du gehst ja auch nicht mit einem Esel an ein Pferderennen.
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    • TheMan 02.07.2017 14:29
      Highlight Electric Elephant, du tust mir Leid, das du nicht weisst wie Suchen. Sufu oder so könnte dir helfen. Leider ist Sonntag und ich bin zu Faul um zu Helfen. Da für mich Weekend ist. Billig aber ist höchstens dein Kommentar. dondor, klar würde er. Oder soll ich sagen, eher mit einer Schnecke.
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  • Maracuja 01.07.2017 08:22
    Highlight < Woher kommen wir, wohin gehen wir, was passiert mit uns, worin liegt der Sinn des Lebens? Fragen, die kleine Kinder noch nicht interessieren>

    Kleine Kinder stellen durchaus Fragen, wo der verstorbene Grosspapi jetzt ist oder wo sie vor ihrer Geburt waren. Atheisten können darauf ja eine sachliche naturwissenschaftliche Antwort geben. Aber einfach zu negieren (weil es nicht ins eigene Weltbild passt), dass sich auch kleine Kinder gelegentlich mit solchen Fragen beschäftigen, finde ich fragwürdig. Gerade kleine Kinder haben Mühe sich etwas Abstraktes wie die eigene Nichtexistenz vorzustellen.
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    • MrBlack 01.07.2017 09:50
      Highlight Man kann doch auch sagen, dass er jetzt in unseren Erinnerungen weiterlebt oder ein Teil vom uns ist. Ich konnte mir auch als Kind nicht vorstellen, was dieser Himmel sein soll.
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    • Maracuja 01.07.2017 10:26
      Highlight @Mr. Black

      Natürlich, das können Sie einem Kind sagen. Gibt viele Möglichkeiten, wie man solle Fragen beantworten kann. Mir ging es nicht um die Antworten, sondern darum, dass man eben durchaus damit rechnen muss, dass kleine Kinder Fragen zum "Davor/Danach" stellen, neben dem Tod von Menschen oder Haustieren, z. B. wenn man Familienfotos anschaut und die jüngeren Geschwister fragen, wieso sie auf manchen Fotos nicht darauf sind. Antwortet man ihnen, dass sie zum damaligen Zeitpunkt noch nicht auf der Welt waren, kommt oft die Anschlussfrage "Wo war ich dann?".
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  • Tomasito0804 01.07.2017 08:18
    Highlight Ob religiös oder atheistisch, jede Erziehung ist auch Indoktrination! Es geht in der Erziehung in erster Linie darum, eine Beziehung mit seinem Kind zu haben. Dies gelingt nur dann gut, wenn ich mich selbst bin. Wenn ich nun an Gott glaube, gebe ich dies auch meinem Kind weiter, weil es Teil von mir selber ist. Mein Kind soll mich kennen wie ich wirklich bin!
    Übrigens ist Stamm's Behauptung, kein Kind würde nach Gott fragen, wenn der Begriff aus dem Vokabular gestrichen wäre, auch nichts weiter als eine Behauptung...
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    • Charlie Brown 01.07.2017 08:43
      Highlight Wie erziehen unsere Kinder "atheistisch". Wir erklären ihnen, dass es Menschen gibt, die an Götter glauben und andere - wie Mama und Papa - die nicht daran glauben.

      Ich glaube nicht, dass wir hier von Indoktrination reden können.
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    • koalabear 01.07.2017 09:03
      Highlight Erziehung ist immer mit Indoktrination verbunden. Nur schon deshalb, weil ich einem Kind Werte vermittle, die mir persönlich wichtig sind. Dies unabhängig ob es sich um Religion handelt oder nicht.
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    • Fichtenknick 01.07.2017 09:04
      Highlight @Tomasito: Atheismus oder Agnostizismus ist eben gerade nicht Indoktrination, sondern die Befreiung des Kindes von den Fesseln religiöser Engstirnigkeit. Aber ich erwarte von einer religiösen Person nicht, dass er/sie das versteht.

      @Charlie Brown: sehr guter Punkt. Ich kann das ewige "Atheismus ist auch eine Religion" nicht mehr hören. Du machst das sehr gut.
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    • TheMan 01.07.2017 09:42
      Highlight Fichtenknick Atheisten und Agnostizismus sind sehr woll mit Indroktination in Verbindung zu setzen. Das sagen, es gibt keine Religion oder alle Religione sind scheisse, ist das gleiche, als würde man Sagen: Jesus lebt. Einfach in die andere Richtung. Auch Darwinismus ist Indroktination. Auch das was Stamm macht. Atheisten und Angostiker sind übrigens nicht besser Menschen als Christen Juden usw. Wie Stamm es immer gern Erwähnt.
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    • Maracuja 01.07.2017 09:53
      Highlight @koalabär: Erziehung ist immer mit Indoktrination verbunden

      Nein, Erziehung ist zwar immer mit Vermittlung eigener Weltanschauung verbunden, Indoktrination bedeutet m.E. aber, dass unumstössliche "Wahrheiten" vermittelt werden. Wenn Charlie Brown seinen Kinder mitgibt, dass er nicht an Götter glaubt, dass es aber Menschen gibt, die das tun, dann hat das nix mit Indoktrination zu tun. Indoktrination wäre, wenn Charlie seinen Kindern vermittelte "es gibt keinen Gott und alle, an einen glauben, leiden unter Wahnvorstellungen".
      12 0 Melden
    • dondor 01.07.2017 10:38
      Highlight @theman. Mir kommen die Tränen vor lachen wenn ich Ihre Posts lese und danach wird mir schlecht und ich beginne an unserem Schulsystem zu zweifeln.
      Oder Sie sind Komiker.
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    • Wölfli beim Lamm 01.07.2017 12:11
      Highlight @dondor.Theman argumentiert. Und was tragen Sie zum Niveau dieses Forums bei?
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    • dondor 01.07.2017 12:37
      Highlight @wölfli. In gewissen Kreisen geht dies als Argumentieren durch. Lesen sie bitte die Beiträge genau durch und schlagen sie bitte die Bedeutung des Wortes Argument nach.
      5 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 01.07.2017 14:24
      Highlight @dondor. Was Sie hier austeilen sind Rundumschläge. Der gereizte Ton und die zahlreichen Blitze zu vielen Kommentaren zeigen doch, dass Religion nach wie vor ein Reizthema ist. Emotional hoch beladen. Wahrscheinlich werden die Kinder im Kindergarten, auf dem Pausenplatz und durch das Internet mehr und z.Teil negativ "indoktriniert" (Mobbing, Pornografie, Ausgrenzung) als durch Eltern, die ihnen von Jesus erzählen.
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    • rodolofo 02.07.2017 08:31
      Highlight @ Tomasito
      Auch die Möglichkeiten der Indoktrination haben ihre Grenzen.
      Ich behaupte, dass ein Grossteil der Bevölkerung Nordkoreas ihren wie einen Gott verehrten Führer, Kim Yong Un, insgeheim abgrundtief hassen, auch wenn es in den Propagandafilmen des Nordkoreanischen Fernsehens jeweils so aussieht, als ob alle ihn lieben würden.
      Als Öko-Fundi versuchte ich damals, meinen Sohn zu indoktrinieren, indem ich ihm für Autos das Wort "Wääk!" beibrachte.
      Wenn ein Auto durchfuhr, schnellte er im Kinderwagen hoch, zeigte auf das sich entfernende, laut röhrende Gefährt und rief begeistert: "Wääk!"
      1 0 Melden
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  • dracului 01.07.2017 08:17
    Highlight Glaube grösser als, als Religion! 😉 Unsere Erziehung ist geprägt von Aberglauben wie: zieh dich warm an, sonst erkältest du dich, kein Wasser nach Kirschen, Kuchenteig gibt Bauchweh, vierblättrige Kleeblätter, Tote leben unter uns, Sterne bestimmen ... Irgendwie scheint es als wären Fakten nicht ausreichend und glauben wir an allerlei Theorien. Die ganze Erziehung ist eine Indoktrination und eine initiale kulturelle Eingliederung, ohne die es ein Mensch schwer hätte zu überleben. Was wir selber mit der Infiltration machen, wenn keine Eltern mehr da sind, ist jedoch entscheidend.
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    • Fichtenknick 01.07.2017 09:07
      Highlight Im Prinzip ja. Verglichen mit Religion sind deine Beispiele jedoch harmlos und bergen nicht das selbe Konfliktpotenzial. Niemand wird diskriminiert oder gerötet, weil er Kuchenteig isst. Es gibt harmlose Indoktrination, und dann gibt's die gefährliche. Religion ist definitiv letzteres.
      12 8 Melden
    • batschki 01.07.2017 09:25
      Highlight Ganz meine Meinung: "eine initiale kulturelle Eingliederung, ohne die es ein Mensch schwer hätte, zu überleben". Glaube ist blindes Vertrauen - was bleibt einem Kind anderes übrig, wenn es zu der Fürsorge kommen will, die es nötig hat? Wenn sie heranwachsen lernen Kinder, Glauben von klugem Vertrauen zu unterscheiden! Und kluges Vertrauen braucht die Menschheit, um "am Morgen überhaupt das Bett zu verlassen" (Zitat)
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    • bagiul 01.07.2017 10:58
      Highlight @Fichtenknick Du scheinst ja ganz viel zu wissen über christliche Erziehung. Bist du christlich erzogen worden? Weil ich bin es... Und ich habe mich davon gelöst. Allerdings sehe ich keine Gefahr in meiner Erziehung. Ich hatte eine wunderbare Kindheit! Uns wurde zwar von Anfang an von Gott erzählt, aber uns wurde auch immer gesagt, dass wir selbst entscheiden dürfen und sollen, was wir glauben. Und das habe ich getan. Und ich hatte keine Selbstbestimmungsprobleme danach oder wurde "diskriminiert und gerötet".
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    • Fichtenknick 01.07.2017 12:24
      Highlight @bagiul: nicht, dass es dich was angeht, aber ja, ich wurde christlich erzogen. Und ich habe mehrere Beispiele in der Familie, welchen Schaden dies anrichten kann, inklusive Selbstmordversuche, Enterbungen und ähnliches. Nicht jedem gelingt es, sich so einfach davon zu lösen. Ich gönne es dir, aber unterschätze aufgrund deiner Erfahrungen nicht die generelle Gefahr.
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    • rodolofo 02.07.2017 08:22
      Highlight @ Fichtenknick
      Ich sehe das nicht so dramatisch.
      Da alles mit allem zusammenhängt, hängt auch die Religion mit der Politik, mit der Gesellschaft, der Wirtschaft, der Ökologie usw. zusammen.
      Da sich all diese Dinge ständig wandeln und weiter entwickeln, ändert sich auch die Religion.
      Heute wird sie immer individualistischer.
      Die heutigen Menschen haben auch in Sachen Spiritualität die Möglichkeit, wie in einem Religiösen Supermarkt aus einem riesigen Angebot eine zum persönlichen Lifestyle passende Religion zusammenzustellen.
      Früher gab's nur eine vorherrschende Religion, also wenig Auswahl...
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  • samplanet 01.07.2017 08:15
    Highlight bin ich eigentlich der einzige der religion und glaube unterscheidet?
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    • Rabbi Jussuf 01.07.2017 08:50
      Highlight Ohne Glaube keine Religion und ohne Religion kein Glaube, denn die Religion liefert die Glaubensinhalte.
      Ist das jetzt genug unterschieden?
      22 5 Melden
    • samplanet 01.07.2017 16:17
      Highlight glaube ist an eine höhere macht und ein leben danach welches durch tugendhaftes verhalten erlangt werden kann...
      religion befiehlt in die kirche zu gehen, komische kleider zu tragen und andersdenkende abzulehnen...
      glaube ohne religion geht. religion ohne glaube nicht...
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    • Rabbi Jussuf 01.07.2017 18:05
      Highlight Glaube ohne Religion geht? Das ist nur eine Selbsttäuschung, bei der verdrängt wird, dass im Hintergrund immer eine Religion massgebend ist, so denn der Glaube auch nur ein wenig konkret sein soll.
      Den Spruch hört man ja oft aus der evangelikalen und Sekten Ecke.
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    • samplanet 01.07.2017 18:19
      Highlight wegen dieser einstellung werden religionskriege geführt...
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    • Michael Mettler 01.07.2017 19:29
      Highlight @rabbi: selbsttäuschung betreiben alle menschen. Ist ein trick um zu überleben.
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  • pamayer 01.07.2017 08:09
    Highlight "Ist religiöse Erziehung eine sanfte Art der Indoktrination?"
    Ja. Nicht mehr und nicht weniger.
    29 5 Melden
    • Robi14 01.07.2017 08:44
      Highlight habe ich nach dem lesen des titels auch gedacht und das 'na und???' vermisst.
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  • bfm 01.07.2017 08:08
    Highlight Jede Eltern-Kind-Gemeinschaft, nicht nur bei Menschen, ist eine Indoktrination. Somit stellt Hugo Stamm hier bloss die Frage, ob eine Indoktrination zur Agnostik/Atheismus besser sei als eine zu einer bestimmten Religiosität. Spätestens dann, wenn er selber schreibt, dass es bedrängende Fragen gibt, auf die offensichtlich keine abschliessenden Antworten erhältlich sind, scheint mir klar, dass eine Suche jenseits der reinen Wissenschaftlichkeit tatsächlich eine Art antrophologische Konstante ist. Würde "Gott" nie erwähnt, würde er wohl sehr rasch erfunden.
    25 15 Melden
    • Fichtenknick 01.07.2017 09:09
      Highlight Er würde erfunden, um Menschen und Massen zu manipulieren. Genau so, wie es immer gemacht wurde. Wir Menschen haben lieber dämliche Antworten auf unsere Fragen, als keine. Und genau darauf zielen Religionen ab.
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    • TheMan 01.07.2017 09:37
      Highlight Fichtenknicke du hast Natürlich Beweise?
      9 13 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 21:12
      Highlight Wenn ich dem Kind also nichts von Göttern erzähle, indoktriniere ich es?
      Krasse Meinung.
      1 0 Melden
    • rodolofo 02.07.2017 08:14
      Highlight Es gibt so viele Gründe für Religionen, wie es Menschen gibt.
      Einer dieser Gründe besteht aus einem Erzieherischen Trick:
      Wenn ich will, dass das Kind etwas bestimmtes macht und ich gleichzeitig nicht will, dass das Kind merkt, dass ich es zu etwas zwingen will, kann ich eine andere Autorität vorschieben und mich hinter dieser verstecken.
      Also sage ich: "der Liebe Gott will von Dir, dass Du mit Messer und Gabel isst! Und wenn Du das nicht tust, dann schickt er den Samichlaus und den Schmutzli vorbei! Und der Schmutzli hat nicht so viel Geduld mit Dir, wie ich. Der steckt Dich in den Sack!"
      4 0 Melden
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  • Caturix 01.07.2017 08:06
    Highlight Fast alles kann man Wissenschaftlich erklären, ausser wer das ganze Universum gestartet hat, den Urknall, wie gross das Universum ist und was ist an dem Ort an dem es aufhört, hört es irgendwo auf ?
    Also ja vielleicht gibt es so etwas wie ein Gott, aber auch dieser Gott warum war der plötzlich da und hat den Urknall ausgelöst ?
    An das was in der Kirche oder sonnst gepredigt wird glaube ich nicht, aber irgend etwas muss es schon geben. Aber zu dem etwas zu beten bringt sicher auch nichts ausser das es uns selber hilft mit dem Problemen umzugehen.
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    • rodolofo 01.07.2017 09:27
      Highlight Wenn die Wissenschaft herausfinden würde, dass tatsächlich Gott es war, der beim Urknall einer gigantischen Universums-Silvesterparty-Tischbombe das riesige Streichholz hinhielt, dann würde sie sofort nachfragen: "Und wer hat eigentlich diesen Gott erschaffen, der den Urknall gezündet hat?"
      So würde die Fragerei nie aufhören und ewig weitergehen: "Und wer hat das erschaffen, was erschaffen Gott hat?" Usw.!
      Da setzt der Gottesfürchtige Gläubige einen Schlussstrich:
      "Gott war's, und damit basta! Gott hat sich selber erschaffen! Gott kann das, weil er allmächtig ist.
      Und jetzt geh schlafen!"
      13 5 Melden
    • Roland Ibanez 01.07.2017 21:14
      Highlight Genau hier liegt ein Knackpunkt:
      "Irgend so was wie ein Gott" oder der christliche Gott.
      Das ein enormer Unterschied.
      Einen "irgendwie" Gott im deistischen Sinne kann man nicht widerlegen.
      Den christlichen Gott, so, wie er in der Bibel beschrieben wird, kann man widerlegen.
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  • kleiner_Schurke 01.07.2017 08:02
    Highlight Tröstliche Antworten in der Religion? Im Christentum?Echt Jetzt? Sintflut - Menschheit ersäuft, Sodom und Gomorrha - 2 Städte gekillt, Lot - Gang Bang, Alkohol und Inzest und schliesslich die Brutalo Porn Hinrichtung von Jesus himself. Wo soll ich da etwas tröstliches finden?
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    • Rakete 01.07.2017 09:18
      Highlight Der barmherzige Samariter, Bergpredigt, Zabadäus, Annahme der Ausgestoßenen... In der Bibel findet jeder was er sucht, kleiner Schurke!
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    • Michael Mettler 01.07.2017 13:20
      Highlight @rakete: weisst du der schurke pefektioniert das sektierertum. Rauslesen was in die eigene argumentation passt. Machen alle sektenführer so die er immer wieder geiselt... das ihm das nicht auffällt.
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    • kleiner_Schurke 01.07.2017 13:35
      Highlight Ist das so? Also von einem allgütigen und allwissenden Gott hätte ich ein Buch erwartet, in dem nicht jeder finden kann, was er sucht, sondern in dem etwas substantiell wichtiges steht.
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    • Michael Mettler 01.07.2017 14:43
      Highlight @schurke: wo steht denn das er allgütig ist?
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    • Rakete 01.07.2017 15:04
      Highlight Gott ist nicht der Autor, imfall! Die Bibel ist widersprüchlich weil sie keine Anleitung für das Leben ist, sondern eine Quelle die zum Nachdenken und Hinterfragen anregen soll. Aber man kann natürlich auch unreflektiert rauspicken wenn man nicht so gerne nachdenkt, ist bequemer.
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    • kleiner_Schurke 01.07.2017 16:08
      Highlight Hinterfragen ist genau das Stickwort. Ich hinterfrage eben ob mit die Geschichte von Lot etwas Trost geben kann. Was lerne ich daraus, das Lots Töchter den Vater Abfüllen und dann mit ihm Sex haben? Da muss ich dir sagen, da regen mich Faust, Hamlet und dergleichen auf einem wesentlich höheren Niveau zum Nachdenken an.
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    • Michael Mettler 01.07.2017 17:52
      Highlight @schurke: hehe, deine argumentation ist so berechnend und billig. Trost und die geschichte mit lot in einen satz zu bringen. Da frage ich mich ob faust nicht etwas zu komplex ist für dich. Wenn du die bibel kritisierst dann bitte nach denn heute gängigen methoden der kritik. Objektiv, fair und fundiert.
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    • Don Sziggy 01.07.2017 19:36
      Highlight Mein Güte Mettler, Sie sind genau so einer, Indoktriniert bis zum Anschlag und Zurück, einfach traurig, ein halbwegs intelligenter Mensch - und dann so was. Immer die gleiche Leier. Es wäre doch Lustig, wenn vor 2000 Jahren irgendwer ein Drehbuch zu einem Religiösen Film von Monty Phyton als das Wort Gottes verkündet hätte, würde heute alles viel mehr Spass machen. Und Sie würden wahrscheinlich daran glauben, und das wäre auch sehr lustig.
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    • Roland Ibanez 01.07.2017 21:19
      Highlight Man kann sich mit so ziemlich allem trösten. Wer will, findet in jeder Ideologie die passenden Stellen.

      Mich persönlich würde es ziemlich wütend machen, wenn mein Kind stirbt, und dann faselt jemand was von "Gottes Plan". Dem sage ich auch nur: "Schieb' dir deinen Gott dorthin, wo die Sonne nicht scheint! Wenn das sein Plan ist, ist es ein Scheissplan."
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    • Michael Mettler 02.07.2017 09:33
      Highlight @donsiggy: das ich indoktriniert bin ist ja wohl bekannt, wenn sie diesen blog schon länger verfolgen wissen sie das auch. also ist ihre erkenntnis etwas verspätet. und nein ich war nicht in der leier. ich betreibe argumentationskritik, das ist was anderes. wenn ich in der leier bin dürfen sie das dann gerne kritisieren, in diesem thread spielt ein anderer film. wenn sie also an meiner argumentationskritik was auszusetzten haben los...
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