China
A protester, center, is taken away by police officers after hundreds of protesters staged a peaceful sit-ins overnight on a street in the financial district in Hong Kong Wednesday, July 2, 2014, following a huge rally to show their support for democratic reform and oppose Beijing's desire to have the final say on candidates for the chief executive's job. (AP Photo/Vincent Yu)

Bild: Vincent Yu/AP/KEYSTONE

Protest gegen Peking

Polizei geht gegen Demonstranten in Hongkong vor 

02.07.14, 03:22 02.07.14, 09:55

Die Polizei in Hongkong ist am Mittwochmorgen gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen, die sich aus Protest gegen Bevormundung aus Peking zu einem Sit-in zusammengefunden hatten. Dutzende Menschen wurden im Zentrum der Metropole in Busse getragen und abtransportiert. 

Einige Demonstranten gaben ihren Protest auch freiwillig auf, andere wiederum hielten den Sicherheitskräften stundenlang stand. Ein Polizeivertreter sagte, wer noch bei der Protestaktion sei, werde wegen «Behinderung und Gefährdung von Verkehrsteilnehmern» sowie Teilnahme an einer unerlaubten Versammlung festgenommen. 

Am Dienstag hatten hunderttausende Menschen mit Bannern und Sprechchören in der chinesischen Sonderverwaltungszone gegen eine Beschneidung ihrer Freiheitsrechte durch die kommunistische Führung demonstriert. Die Demokratiekundgebung in Hongkong findet seit der Übergabe der früheren britischen Kolonie an China im Jahr 1997 jedes Jahr am 1. Juli statt. 

Bild: Vincent Yu/AP/KEYSTONE

Mehr Demokratie gefordert

In den vergangenen Tagen hatten sich zum Ärger Pekings knapp 800'000 Einwohner Hongkongs und damit fast ein Viertel der Wahlberechtigten an einer informellen Volksabstimmung über mehr Demokratie beteiligt. Hongkong geniesst seit der Rückgabe an die Volksrepublik China einen besonderen Autonomiestatus. Dieser gewährt Bürgerrechte wie Presse- und Versammlungsfreiheit; demokratische Wahlen sind allerdings nicht erlaubt. 

Die chinesische Regierung betrachtet das Referendum als illegal. Zwar versprach die kommunistische Führung, den Nachfolger des derzeitigen Verwaltungschefs Leung Chun Ying im Jahr 2017 vom Volk wählen zu lassen. Die Kandidaten sollen jedoch von Peking ausgesucht werden. (rey/sda/afp) 

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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  • zombie1969 02.07.2014 21:56
    Highlight Es ist sehr gut, dass die Menschen dort vor Ort sich engagieren, um ihre Situation mit friedlichen Mitteln und klaren Forderungen zu verbessern. Das sollte Peking lieber sein als passiver Widerstand durch Verweigerung von Kooperation im Alltag.
    Ansonsten bestünde nur noch die Möglichkeit mit den Füssen anzustimmen und in ein anderes Land zu ziehen, so wie das in Afrika und im Mittleren Osten (nach Europa) zurzeit praktiziert wird.
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