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Die mit der Körper-Kamera gemachte Aufnahme zeigt einen Polizisten mit Pistole im Anschlag.
Bild: HANDOUT/REUTERS

Polizist in Chicago erschiesst unbewaffneten schwarzen Teenager

06.08.16, 00:48 06.08.16, 06:55

Ein Polizeibeamter hat in der drittgrössten US-Metropole Chicago einen unbewaffneten schwarzen Teenager getötet. Er schoss dem jungen Mann in den Rücken, während dieser wegrannte.

Die Polizeiabteilung in der US-Metropole selber veröffentlichte am Freitag mehrere Videos zum Vorfall (watson verzichtet bewusst darauf, diese zu zeigen).

Die beteiligten Polizisten sind nach Medienberichten vom Dienst suspendiert und die Ermittlungen im vollen Gange. Der Vorfall ereignete sich bereits am 28. Juli.

Die Kamera des Schützen war ausgeschaltet oder defekt...

Die Videos wurden von Kameras am Körper der Polizeibeamten und auf den Armaturenbrettern von Streifenwagen aufgenommen. Darin ist zu sehen, wie zwei Polizisten während einer Verfolgungsjagd auf ein als gestohlen gemeldetes Auto feuern, das davonjagt, nachdem es die beiden Uniformierten beinahe angefahren hat.

Sekunden später kollidiert das Auto mit einem Streifenwagen, der Fahrer – der 18-Jährige – springt heraus und flieht. Weitere Schüsse sind zu hören, und dann ist zu sehen, wie die Polizisten sich um den am Boden liegenden Teenager versammeln.

Die tödlichen Schüsse selbst wurden nicht aufgezeichnet, nach Angaben der «New York Times» und anderer Medien, weil die Körperkamera des Schützen entweder ausgeschaltet war oder nicht funktionierte.

Der Anwalt der Familie des Getöteten sprach von einer «kaltblütigen Exekution». In den vergangenen Monaten haben Fälle exzessiver Polizeigewalt gegen Schwarze wiederholt Schock, Empörung und teils gewaltsame Protestaktionen ausgelöst.

(sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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  • Gelöschter Benutzer 06.08.2016 15:23
    Highlight Naja, von Exekution würde ich bei diesem Fall nicht sprechen. Es gab viele Fälle von Polizeigewalt in letzter Zeit in den USA, welche absolut unentschuldbar sind. Dieser Junge Herr war jedoch nach dem Artikel zu urteilen alles andere als ein Unschuldslamm. Dies soll sicherlich nicht den Gebrauch der Schusswaffe rechtfertigen, von Exekution zu sprechen ist aber genau so falsch.
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    • John Smith (2) 06.08.2016 19:28
      Highlight Korrekt. Mord wäre treffender.
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  • John Smith (2) 06.08.2016 15:02
    Highlight Ich stelle nicht zum ersten mal fest, dass offenbar einige Leute die Todesstrafe für Autodiebstahl fordern. Natürlich ohne Gerichtsverhandlung und sofort zu vollstrecken. (Dagegen ist die Scharia ja die reinste Kuscheljustiz, diese Weicheier Hacken bloss die Hand ab.)
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    • Gelöschter Benutzer 06.08.2016 15:41
      Highlight Judgmental hypocrits nenne ich dieses Phänomen, zum glück ist keiner solcher Leute Richter...
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  • Chrigi-B 06.08.2016 14:16
    Highlight Mit einem gestohlenen Auto unterwegs, Polizisten beinahe überfahren und man spricht von Exekution? Sorry liebe Angehörige, zieht man auf diese Spur in den USA, so kann man sich gleich einen Sarg bestellen (als Afroamerikaner sowiso).
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  • gurix 06.08.2016 14:09
    Highlight Respekt @watson das ihr keine Videos zeigt. Wäre schön wenn ihr das immer so handhaben würdet.
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  • flugsteig 06.08.2016 13:20
    Highlight Was ist denn hier los. Da klaut ein Mann ein Auto und versucht damit zwei Polizisten zu überfahren, als das nicht klappt versucht er zu Fuss zu flüchten und hier sprechen alle von Polizeigewalt?
    Jeder, der in der Armee mal eine Wachdienstausbildung hatte, weiss wie das läuft.
    Warnruf oder Warnschuss und dann Schuss in die Extremitäten wenn möglich...
    Jeder weiss, was er riskiert, wenn er vor einem Beamten wegrennt nachdem er zum Stehenbleiben aufgefordert wurde.
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    • Syptom 06.08.2016 13:54
      Highlight Zitat: Warnruf oder Warnschuss und dann Schuss in die Extremitäten wenn möglich...
      Zitat ende.

      Und dann schiesst man jemandem in den Rücken der WEGRENNT und somit keine Gefahr für einen selbst darstellt. Super. Nachrennen, versuchen Human zu verhaften und erst wenns nicht klappt notfalls Schuss in ein Bein oder Fuss, um ihn zu stoppen und verhaften. Ohne ihn in Lebensgefahr und in den Tod zu bringen. Das wär die Lösung.

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    • Bluetooth 06.08.2016 16:35
      Highlight Wo hast du bitte deine Wachausbildung gemacht? "Warnruf oder Warnschuss"? Wie bitte? Als erstes bevor eine Waffe überhaupt entsichert wird, muss beim Verdächtigen eine Waffe (Messer und Auto zählen dazu) sichtbar sein. Sobald die Waffe losgelassen wird, (hier das Auto verlassen) ist jegliche Schussabgabe hinfällig, dafür hat man den Pferrerspray und die nummerische Überlegenheit.
      Und das ist bei der Armee so, wo sogar Mission über Menschenleben steht. Hier geht es aber um die Polizei und es ist auch nicht Krieg. Für solche Verfolgungsjagden werden doch sportliche Polizisten ausgebildet.
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  • Humbolt 06.08.2016 11:49
    Highlight Sorry, aber wen interessierts noch? Das Land reitet sich in die Sch..... diesbezüglich. Wird jetzt wegen jedem Copkill international berichtet?!

    Ein Land, wo DJT ein Präsidentschaftskandidat ist, hat nichts Besseres verdient.

    Immer die gleiche Leier, aber was dagegen machen wollen sie nicht. Deswegen selbst schuld! Was erwarten sie, wenn Schwarze immer noch so miserabel behandelt werden? Gegenseitige Liebe und Respekt?
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  • Alex88 06.08.2016 11:49
    Highlight Meiner Meinung hat das Opfer klar auch Mitschuld. Auto stehlen, Polizei rammen und weglaufen mit nicht sichtbaren Armen (Waffe). Aber den Polizisten in den USA sollte eingeprügelt werden, dass man schiesst zum Verteidigen, nicht zum Anhalten. Man schiesst jemanden sicherlich nicht in den Rücken!
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  • freeman 06.08.2016 11:17
    Highlight Defekte/ausgeschaltete Kamera hin oder her. Warum klaut man ein Auto? Warum hält man nicht an, wenn die Polizei es sagt? Warum fährt man auf der Flucht Polizisten an? Warum macht man einen Unfall mit einem Streifenwagen? Warum flieht man dann auch noch zu Fuss? Klar ist ein Schusswaffeneinsatz die Ultima Ratio, aber der Täter/das Opfer hätte zig Möglichkeiten gehabt, die Situation cool und easy zu regeln. Oder gar nicht erst in diese Situation zu gelangen. Just my 2 Cents
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    • Mr. Kr 06.08.2016 11:27
      Highlight Das alles ist noch lange kein Grund einen Teeny zu erschiessen.
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    • freeman 06.08.2016 12:02
      Highlight Das es ein Teeny ist, weisst du leider erst zu spät....
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    • Hierundjetzt 06.08.2016 12:16
      Highlight Cool und easy bleiben bei einem Strafsystem, dass sich am 3 Strike orientiert? Ich glaube eher nicht...

      Kann es sein, dass Sie möglicherweise zuviel CSI auf RTL gucken? PS: das dort gezeigte Verhalten ist nicht die Realität 😔
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  • Kieran Murphy 06.08.2016 10:51
    Highlight Kennt man hierzulande ja von den Fussballstadien. Randalieren die Fans, gibts immer Bilder dazu, zetteln die Sicherheitsdienste Tumulte an, hat die Kamera kurz nicht funktioniert oder es gab technische Probleme bei der Auswertung. Deshalb GEGEN polizeiliche Überwachung, das Märchen "das geschieht zum Schutz der Bürger" glaubt schon lange keiner mehr.
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    • HansDampf 06.08.2016 13:17
      Highlight Können Sie konkrete Beispiele bringen, wo Tumulte von den Sicherheitskräften angezettelt wurden hierzulande?

      Und die polizeiliche Überwachung bräuchte es schlicht und ergreifend nicht, würden sich die Leute benehmen.
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  • pamayer 06.08.2016 09:49
    Highlight Irgendwie scheint da ein grosser wurm drin zu stecken, weil es offenbar KEINE Verhaltensänderung nach dem schiesswütigen Frühling / Sommer gibt.
    Oh je.
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  • Cpt Halibut 06.08.2016 09:45
    Highlight "ausgeschaltet war oder nicht funktionierte..."
    Es isch langsam gnueg...
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  • Herr Müller 06.08.2016 09:14
    Highlight Um beurteilen zu können, was da schief gelaufen ist, müsste man die Details kennen. Wenn da von gestohlenem Auto, Fluchtversuche, etc. die Rede ist, wird es schwierig aus der Distanz zu urteilen. Heisst jetzt aber nicht, dass ich die Schüsse rechtfertige...
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    • Lord_ICO 06.08.2016 10:09
      Highlight Der erste Absatz genügt doch schon um sich ein Urteil zu machen. Unbewaffneter Schwarzer der wegrannte, der dann von hinten erschossen wurde. Was brauchst du mehr um zu urteilen?
      Was wieder typisch ist, die Bodycam des Schützen war defekt oder nicht angeschaltet. Dies ist immer nur dann der Fall, wenn ein Fehlverhalten eines Cops aufgezeichnet wird, sonst funktionieren diese Bodycams ausgezeichnet.
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    • Neokrat 06.08.2016 10:51
      Highlight @Lord_Ico
      Tödliche Gewalt kann verwendet werden wenn der Verbrecher eine sog. Felony begangen hat und der Cop glaubt, das dieser eine Gefahr der Öffentlichkeit darstellt. Wenn man den Umstand berücksichtigt, das der Täter fast den Cops überfahren hat und später mit einem Auto kollidiert ist, kann man sehr wohl verstehen warum der Cop ihm als Gefahr sah.

      Ich persönlich warte bis nähere Umstände bekannt sind bevor ich mich ein Urteil mache. Mit den Bodycams muss ich dich hingegen recht geben...
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    • Habicht 06.08.2016 12:48
      Highlight @Lord: Die amerikanische Polizei hat ein anderes Polizeigesetz als wir. Was bei uns unvorstellbar und Illegal ist, kann in der USA völlig legal sein. Z.B darf in gewissen Bundesstaaten ein unbewaffneter Einbrecher vom Hausbesitzer kaltblütig erschossen werden...
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    • Herr Müller 06.08.2016 15:16
      Highlight @Lord_ICO
      Wenn ich dir recht gebe, sind wir beide falsch...
      Ein Auto kann sehr wohl als Waffe 'benutzt' werden!!
      Wir kennen aber die Hintergründe nicht und darum ist es völlig vermessen, dem einen oder dem anderen zu helfen!
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