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Donald Trump bei der Abgabe seiner Stimme an der Polling Station 59 in New York.  Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Scham und Schamlosigkeit lassen Trump alle Regeln ausser Kraft setzen

Nur sein Unvermögen Scham zu empfinden hat Donald Trump den Wahlkampf durchstehen lassen. Und die Scham seiner Wähler hat ihm letztlich den Sieg ermöglicht. 

Publiziert: 09.11.16, 08:24 Aktualisiert: 09.11.16, 09:03

Nate Silver mit seiner Fivethirtyeight.com, die New York Times, ABC und wie sie alle heissen – sie lagen samt und sonders falsch. Nicht Hillary Clinton wird das neue Oberhaupt der Vereinigten Staaten von Amerika, sondern Donald Trump

Die datenreichste und ausgeklügeltste Pollster-Industrie der Welt, die täglich in Live-Interviews, Telefon- und Online-Umfragen den Puls der wählenden Bevölkerung misst, hat sich getäuscht. Die Zahlenfixer haben versagt.  

Ebenso versagt haben die prosaischen Politexperten, die Trumps Wahlkampf kontinuierlich und seit dessen Beginn zu Ende reden und schreiben wollten und ihn nach jeder seiner Skandaläusserungen für erledigt erklärt haben. 

Kein Skandal und keine Umfrage konnten Trump stoppen und sein Sieg hat viel mit Scham zu tun.    

Verfügte Trump über die Fähigkeit, überhaupt Schamgefühle zu entwickeln, dann wäre er allerspätestens nach der Veröffentlichung seines Gesprächs mit Billy Bush zum Thema Frauen mindestens abgetaucht, wenn nicht ausgewandert. Er hat es ebenso wenig getan, wie zu all den Gelegenheiten zuvor, in denen er sich Fauxpas geleistet hat, die jeden psychisch einigermassen normal aufgestellten Kandidaten unter dem öffentlichen Druck hätten aufgeben lassen. 

Mehr Scham hatten ganz offensichtlich die Wähler, die die Pollsters über ihre Absichten, Trump zu wählen, belogen haben. Bis zu einem gewissen Grad berechnen die Demoskopen solche Effekte zwar mit ein, aber die Scham, zuzugeben, diesen schamlosen Kandidaten wählen zu wollen, war offenbar grösser als bei allen anderen wenig salonfähigen Kandidaten zuvor.  

So haben sich dank der für Trump schlechten Umfragewerte alle in falscher Sicherheit gewiegt, während dieser seinen Wahlkampf allen vermeintlich fatalen Skandalen zum Trotz unbeirrt weiterführte und so die Stimmen derjenigen holte, die «mal ein Zeichen setzen» wollten, aber nie damit rechneten, mit ihrer Stimme dem unverbesserlichen Narzissten tatsächlich den Weg ins mächtigste politische Amt der Welt ebnen. 

Möglich, dass die verarmten weissen Arbeitersegmente im deindustrialisierten Rustbelt von Pennsylvania, Ohio und Michigan von den Demokraten enttäuscht sind. Möglich auch, dass die demokratischen Fans von Bernie Sanders die unbeliebte Hillary Clinton im Stich gelassen haben. Und möglich, dass viele Afroamerikaner, mit denen die Demokraten fest gerechnet haben, nach Jahren grassierender Polizeigewalt und ohne Obama auf dem Ticket den Urnen ferngeblieben sind. 

Erst die Nachwahlbefragungen werden zeigen, welche Wählersegmente in welchen Regionen von den Demokraten abgefallen sind oder welche bisherigen Nichtwähler Trumps Kampagne mobilisieren konnte.

Für die nächsten vier Jahre spielt das alles erst Mal keine Rolle. 

Das politische Establishment in den USA muss zur Kenntnis nehmen, dass ein Outsider mit unmöglichem politischem Programm und ohne schlagkräftige Kampagnenorganisation, der sich dazu noch unmöglich benimmt, darin aber konstant authentisch ist, alle Berufspolitiker mitsamt ihren Spindoctors geschlagen und sämtliche Regeln des Wahlkampfs und der empirischen Meinungsforschung ausser Kraft gesetzt hat.  

Und die Welt muss sich darauf einstellen, dass die nächsten vier Jahre ein Präsident im Oval Office sitzt, der sich für nichts, was er tut, schämt.

Die USA halten den Atem an

92 Kommentare anzeigen
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  • Johnny Guinness 09.11.2016 13:18
    Highlight President Kanye West 2024 mit first lady Kardashian! Bei uns heissts bis dann wohl Bundesrat gavric und gölä, wenn es Trump schafft, dann schafft es wohl jeder (ausser Clinton)
    7 2 Melden
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  • chr_bopp 09.11.2016 12:37
    Highlight Treffende Analyse, danke.
    Ich vermisse allerdings noch ein paar Aspekte, Komplexe, wichtige Belange oder Ähnliches: Ressentiment und Demokratie zum Beispiel.
    1 0 Melden
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  • Beobachter24 09.11.2016 12:29
    Highlight Nachdem Hillary monatelang gehypt und Trump gebasht wurde - und Trump nun "blöderweise" gewonnen hat ...

    ... bin ich mal sehr gespannt, wie lange die Medien inklusive watson ihre negative Einstellung gegenüber Trump aufrecht erhalten werden. ;-)

    Unter der Voraussetzung, dass Trump die ersten paar Monate überlebt, bin ich fast sicher dass wir auch bei watson einen mind-change sehen werden.

    Wetten dass?
    12 14 Melden
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  • Lowend 09.11.2016 10:58
    Highlight Wenigstens ist jetzt klar, dass Europa für sich selber schauen muss, was ich der EU aber nicht zutraue und wenn wir nicht aufpassen und in den Nationalismus abgleiten, könnten wir schnell zwischen den Fronten zweier Machtblöcken aufgerieben werden.
    Europa ist heute zu einem unsichereren Ort geworden.
    17 23 Melden
    • Eskimo 09.11.2016 12:34
      Highlight Du sprichst von der "EU" und von "wir".....?
      Wir gehören icht zur EU😉
      3 3 Melden
    • mortiferus 09.11.2016 13:37
      Highlight Klar muss Europa für sich selber schauen. Was den sonst? "Wir schaffen das!" Oder habe ich Dich falsch verstanden? Aktuell hängen wir zum Teil wirtschaftlich von den USA ab, damit meine ich das wir unsere Gesetzte und Handlungen mit denen von den USA abgleichen müssen um in den USA geschäften zu dürfen und keine US Sanktionen aufgebrummt zu bekommen. Wen die USA befiehl das wir Produkt Xy nicht an Nimmerland liefern dürfen oder die Bank Z keine Geschäfte mit Bananarepublik machen darf, dann müssen wir gehorchen. Die militärische Abhängigkeit ist auch übel. Besser ist doch Unabhängigkeit?
      1 1 Melden
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  • Der Zahnarzt 09.11.2016 10:54
    Highlight Trump hat gewonnen, weil

    1. Clinton nicht glaubwürdig ist (Magd der Banken)

    2. Trump offenbar glaubhaft gemacht hat, dass er Zustände verändern will, die die Mehrheit als Problem sieht. Seine Wähler einfach als dumme, manipulierte abzutun wäre einfach überheblich und fatal. Viel wichtiger wäre es, diese Problem anzugehen.

    Z. B. wollen die meisten Leute keine unkontrollierte Zuwanderung. Die meisten Leute, die ich kenne, wollen kein Gendermainstreaming und nicht alle sind der Überzeugung, dass Freihandel nur Vorteile bringt etc.
    24 10 Melden
    • Wehrli 09.11.2016 22:45
      Highlight 3. Sind simple Angstwähler. Nie gab es unkontrollierte Zuwanderung. Freihandel ist immer stärker als Protektionismus.
      4. Dumme Wähler.
      5. Saudumme Wähler
      1 2 Melden
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  • Lügensperber 09.11.2016 10:51
    Highlight Willkommen in den 1978er ( Amerikanische Soap ). Die Folgen werden wir persönlich und live erfahren und können nicht wie in einem Film neu gedreht werden.

    Glücklicherweise ist die Schweiz nicht Amerika aber der Ansatz uns in die 70er zu katapultieren haben wir ja schon durchgemacht.
    7 11 Melden
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  • Rafaello 09.11.2016 10:51
    Highlight Statt der Russen-Hasserin und Kalten Kriegerin Clinton wählten die Amerikaner einen Isolationisten, der sich mit den Russen arrangieren will. So gesehen, haben sie die richtige Wahl getroffen. Ob es für die restliche Welt besser ist, dass der schamlose Trump statt der skrupellosen Clinton in Washington regiert, wage ich nicht zu beurteilen.
    17 4 Melden
    • Wehrli 09.11.2016 11:28
      Highlight Putin Hasser, nicht Russenhasser. Für simple Leute halt simple Aussage
      16 17 Melden
    600
  • Bob Alexander 09.11.2016 10:33
    Highlight Chantal Panozzo im Interview nebenan „Viele Leute haben wohl auch Grund wütend zu sein“ „Hier musst du Angst haben deinen Job zu verlieren“ ...sagt Sie bevor Trump überhaupt im Amt ist. Wenn die Amis ihn als geringeres Übel sehen, dann müssen sie die Nase ziemlich gestrichen voll haben. Ein epochaler Moment. Eine Frisur geht in die Geschichte ein. Sie wird sich in 4 Jahren wie die von Obama verändern. Trump wird nach seiner ersten Amtszeit vermutlich froh sein den Job wieder los zu werden. Eher wird er das nächste „System-Opfer“ als das er den Elite Sumpf in D.C. austrocknen kann. Heieiei
    13 1 Melden
    • Lügensperber 09.11.2016 11:08
      Highlight Welche Frisur meinen sie. Diejenige, vom in die Jahre gekommenen Elvis.
      1 5 Melden
    600
  • Moudi 09.11.2016 10:10
    Highlight HAHA! so geil!
    10 3 Melden
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  • Almghandi 09.11.2016 10:06
    Highlight Unglaublich... Trump hat's doch tatsächlich geschafft...
    Dann gratuliere ich im Vornherein schon einmal der nächsten Präsidentin der USA: Lisa Simpson
    29 5 Melden
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  • rolf.iller 09.11.2016 10:06
    Highlight Hillary hat nicht verloren, sie hat Bernie den Sieg gestohlen.
    51 3 Melden
    600
  • demokrit 09.11.2016 10:03
    Highlight Eine weitere Nation, deren Regierung ich nicht ernst nehmen kann. Etwas gutes hat es trotzdem: Der Freihandel wird nun eingedämmt. Dass dies dank einem Leugner der Evolutionstheorie geschieht, ist vielleicht eine ironische Fussnote der Geschichte.
    21 10 Melden
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  • Saraina 09.11.2016 10:02
    Highlight Die Unfähigkeit, Scham zu fühlen, ist eine typische Eigenschaft von Psychopathen. Dazu kommt die Unfähigkeit, sich in andere Menschen einfühlen zu können, sich die eigenen Regeln für die eigene Welt zu machen. Ob das gute Eigenschaften sind für einen Politiker bin ich nicht sicher, aber es hilft sicher, es weit zu bringen.
    23 5 Melden
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  • Gleis3Kasten9 09.11.2016 09:59
    Highlight Ich werde das Gefühl nicht los, dass Trump ein wenig der (Hillbilly-)Obama für diejenigen ist, die nach acht Jahren mit Barack am Steuer weder eine Verbesserung der Lebenssituation haben noch sonst wirklich eine Zukunft. Welche Alternative ist dann schon Hillary, die Berufspolitikerin und gute Freundin von Obama? Ohne Job, ohne Zukunftsaussicht und ohne Hoffnung? Dann wähle ich kaum die Frau, die Obamas bisherigen Weg fortsetzt. Aber mal schauen, s wird nit so heiss gfresse wie gkocht wird - und wenn Donald nicht Vollgas gibt wird er wohl zu einem One Term President.
    18 1 Melden
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  • helios 09.11.2016 09:57
    Highlight Am meistens sorgt mich, dass Trump die Klimaerwärmung ignorieren will. Nunja. Musk soll sich bitte beeilen.
    10 11 Melden
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  • Ruedi89 09.11.2016 09:57
    Highlight Tja, so ist es nun. Wie gut ein Präsident Trump sein wird, werden wir in den kommenden 4 Jahren sehen. Interessant ist nur, dass diejenigen, die in Trump den Luzifer für die Demokratie sehen, nun an forderster Front stehen und Erklärungen suchen. Die dummen waren es wieder oder "Denn sie wissen nicht was sie tun". Ihr, die immer Demokratie fordert, lebt sie nun: Anerkennt, gratuliert und versucht ihn in 4 Jahren wieder abzuwählen. Demokratie ist eben auch, wenn mal die anderen gewinnen. In zwei Jahren ist ja schon wieder Wahl (Senat und House)
    23 3 Melden
    • Wehrli 09.11.2016 11:03
      Highlight Mike Pence for President! Den Rest kann sich jeder ausrechnen
      3 1 Melden
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  • ujay 09.11.2016 09:55
    Highlight So.Jetzt haben die hillybilly Wutbürgerli ihren Präsidenten und glauben auch noch,er sei einer aus dem Volk fürs Volk.Ein Sprücheklopfer,der jetzt an seinen zweifelhaften Versprechen gemessen wird.Er wird fantastisch scheitern und das US Parlament wird ihm mehr als einmal im Wege stehen.
    20 21 Melden
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  • koks 09.11.2016 09:31
    Highlight Trump war schamlos, Clinton skruppellos. Hätte Clinton und ihre milliardenschweren Geldgeber Bernie Sanders nicht abserviert, könnte der heute Präsident sein, seine Chancen gegen Trump wurden immer besser beurteilt.
    33 2 Melden
    600
  • DeusVult 09.11.2016 09:31
    Highlight #MakeAmericaGreatAgain Glückwunsch Trump!! hate incoming.... 3..2..1..
    42 45 Melden
    • Wehrli 09.11.2016 09:56
      Highlight Keine Hass, das ist die Spezialität der Trump Wähler.
      15 11 Melden
    • giguu 09.11.2016 10:15
      Highlight 0...
      8 10 Melden
    600
  • Lowend 09.11.2016 09:30
    Highlight Wenn ich mit meinen Freunden aus den USA spreche, stellt sich für mich nur noch die Frage, wie wir in Zukunft mit den reichen amerikanischen Wirtschaftsflüchtlingen umgehen wollen.
    38 49 Melden
    • Saraina 09.11.2016 10:03
      Highlight Wieso? Trump wird die Steuern senken. Die Reichen leiden sicher nicht unter einem Präsidenten Trump.
      19 3 Melden
    • joe 09.11.2016 10:07
      Highlight Die gehen alle nach Norden. Die Seite von Kanada ist ja bereits zusammen gebrochen!
      12 3 Melden
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  • Taebneged 09.11.2016 09:30
    Highlight Die Amerikaner verdienen ihren gewählten Mann. Wir haben unseren Populisten auch überlebt. Manchmal hilft erlebtes zu verstehen und entsprechend anders zu handeln.
    60 16 Melden
    • meglo 09.11.2016 10:52
      Highlight Was heisst da überlebt. Sie sind noch da und köcheln weiterhin ihre braune Suppe.
      15 10 Melden
    600
  • Lowend 09.11.2016 09:24
    Highlight The white Trash won.
    42 72 Melden
    • ElendesPack 09.11.2016 09:36
      Highlight Rassistisch und unüberlegt, diese Aussage.
      27 16 Melden
    • Jaing 09.11.2016 10:02
      Highlight Genau wegen Leuten wie dir kommt es soweit. Leute, die alles auf White Trash abwälzen, obwohl das Problem viel tiefer liegt. Bei überbordendene Parteien-Establishment, unfairen Vorwahl-Systemen etc.
      31 8 Melden
    • Lowend 09.11.2016 10:50
      Highlight Mein Kampf gegen den Faschismus hier fördert den Populismus in den Staaten? Selten etwas Schwachsinnigeres habe ich selten gehört!
      11 28 Melden
    • ElendesPack 09.11.2016 11:46
      Highlight Dein Kampf gegen den Faschismus?
      Muahahahahaha....der war jetzt gross.
      20 8 Melden
    • Ordo Malleus 09.11.2016 12:15
      Highlight Mein Kampf....mauhahahahhah :D
      10 4 Melden
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  • Thoemmeli 09.11.2016 09:23
    Highlight Traurig 😬
    28 17 Melden
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  • stayhome 09.11.2016 09:21
    Highlight Na, da kann man wohl nur noch sagen: Sch***** gelaufen😂
    Jetzt trotzdem aber erstmal abwarten, was da kommt. Die Suppe wird ja bekanntlich immer heisser gegessen, als sie gekocht wird.
    39 14 Melden
    • JonathanFrakes 09.11.2016 10:00
      Highlight Ich dachte immer, die Suppe wird heisser gekocht, als sie gegessen wird ;)
      18 1 Melden
    • LeChef 09.11.2016 10:11
      Highlight Ähm... nein, sie wird nicht so heiss gegessen wie sie gekocht wird
      17 0 Melden
    • JonathanFrakes 09.11.2016 10:38
      Highlight @LeChef Ähm, das mein ich ja auch ;)
      5 0 Melden
    • stayhome 09.11.2016 14:45
      Highlight Tja, auch das wieder: sch***** gelaufen. Passt zum heutigen Tag! Mia culpa😉
      2 0 Melden
    • LeChef 09.11.2016 14:53
      Highlight *Mea culpa 😂😂 sorry jetzt hör ich auf klugzuschei**en...
      0 0 Melden
    • stayhome 09.11.2016 17:47
      Highlight Jetz muss ich mir die Kante geben; Danke!!!😂
      1 0 Melden
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  • Glögglifrösch 09.11.2016 09:19
    Highlight Trump, Putin, Erdogan, Kim Jong-un, Chinas wirtschaftliche und militärische Macht-Gelüste ..... und mittendrin wir ... in einem zerbröselnden Europa. Ich weiss im Moment nicht wirklich, wo ich hinschauen soll.
    79 11 Melden
    • Saraina 09.11.2016 10:05
      Highlight Warum nur in die Ferne schweifen? La Pen, AfD, Orban, Köppel, Wilders.... Alle die Charaktere gönnen sich heute ein Festfrühstück. Ihre Chancen sind deutlich gestiegen.
      21 8 Melden
    • Lügensperber 09.11.2016 10:55
      Highlight Am besten nach Europa. Da, mittendrin leben wir. Warum den in die Ferne schweifen wenn das bessere liegt so nah.
      Uns in der Schweiz dagegen stemmen, wenn uns Europa als etwas teuflisches verkauft werden soll.
      Einfach abstimmen gehen.
      8 6 Melden
    600
  • 7immi 09.11.2016 09:18
    Highlight trump wurde deutlich gewählt und hat für mindestens vier jahre das ruder in der hand. eine mehrheit der us bürger steht hinter ihm. das kann man nicht wegdiskutieren. also lassen wir doch das ewige rummotzen und "trump ist so scheisse" gelaber. man kann nichts mehr ändern. die erde dreht sich auch so weiter. ich bin auch nicht für trump, das ist aber egal und interessiert niemanden, wie auch alle anderen stimmen aus europa, da wir kein wahlrecht in den usa haben.
    16 3 Melden
    • Saraina 09.11.2016 18:36
      Highlight Das mit dem Ruder in der Hand ist doch ein Witz. Der Laden ist immer noch der selbe, nur das Schaufenster ist für die nächsten vier Jahre geschmacklos dekoriert.
      2 1 Melden
    600
  • zombie woof 09.11.2016 09:18
    Highlight Ein Kandidat der Luegt was das Zeugs haelt, Waehler die sich beluegen lassen, und schon hat man den naechsten Praesidenten. Hurra......
    36 32 Melden
    600
  • Amboss 09.11.2016 09:18
    Highlight Dieser Kommentar ist so etwa die Sicht eines Europäers, der so alle vier Jahre, wenn Präsidentschaftswahl ist, mal nach New York und Kalifornien kuckt und denkt, er hat jetzt die USA gesehen.

    So kann man halt nicht sehen, dass es vielerorts in den USA halt ganz anders aussieht. Dort, wo es keine glänzende Hochhäuser und Zehnspurige Autobahnen gibt, haben die Leute vermutlich einfach genug haben von diesen Clans, von diesen Bushs, Clintons und wie sie auch immer heissen. Hillary ist vor acht Jahren gegen Obama abgeschifft. Schade haben sie und die Demokraten dieses Zeichen nicht erkannt...
    26 1 Melden
    600
  • Susannah 09.11.2016 09:16
    Highlight Den Engländern wurde beim Brexit auch das Höllenfeuer prophezeit.Den Schweizern beim MEI. Den Amis heute.
    45 38 Melden
    • Scott 09.11.2016 09:43
      Highlight Die Menschen sind zum Glück nicht mehr ganz so doof, dass sie den linken Medien und Politik alles glauben...

      ...und trotzdem, Trump kocht auch nur mit Wasser.
      18 21 Melden
    • Wehrli 09.11.2016 09:58
      Highlight Wir kein Höllenfeuer. Ist aber in etwa so wie wenn Mika Shiva bei uns Bundesrat würde. Einfach peinlich, mehr nicht.
      19 12 Melden
    • AdiB 09.11.2016 10:02
      Highlight Und die engländer haben zu kämpfen mit dem brexit. Dort überlegt man ja schon gar nicht auszutretten. Und bei der mei ist noch nichts beschlossene sache nicht vergleichbar mit dem hier.
      13 13 Melden
    • Scenario 09.11.2016 10:05
      Highlight @Susannah: Brexit wurde noch nicht vollzogen und MEI ebenfalls noch nicht... kommt Zeit, kommt Rat... Wenn sie mal draussen sind und die Schweiz MEI wortgetreu umsetzen würde, würden wir über die Folgen sprechen können. ;)
      18 4 Melden
    • greeZH 09.11.2016 10:08
      Highlight Na gut, die Engländer sind da noch nicht annähernd durch. Dass die Schweiz zurechtkommen wird war auch klar.
      Trump wird im Amt wohl auch anderst auftreten als im Wahlkampf.
      9 1 Melden
    • Lügensperber 09.11.2016 10:58
      Highlight Als ich die Rede anhörte kam mir beinahe das ..... Sowas von schleimig.
      Na ja, wer Butterbrot und Peitsche liebt.

      Blocher könnte noch was abschauen.
      5 12 Melden
    • roger.schmid 09.11.2016 11:37
      Highlight bei Bush wurde auch schlimmes vorausgesagt - und ist auch eingetroffen. z.b. Hunderttausende tote zivilisten im Irak
      14 3 Melden
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  • amei 09.11.2016 09:14
    Highlight All diese Leute, die bis jetzt fast alles falsch beurteilt haben, schicken sich gleich an, wieder mit Pauschaulurteilen, Prognosen und Forderungen um sich zu werfen. Dieser sogenannte Anstand gegenüber weiss ich was ist meist eine Hohlphrase ohne jede Bedeutung fürs echte Leben. Mainstream Medien, Narrativ-Experten und falsche Nice Guys sind ausser Mode geraten.
    38 17 Melden
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  • roger.schmid 09.11.2016 09:13
    Highlight ein Aspekt fehlt mir bei dieser Analyse: Hillary war eine der schlechtesten nominees der Geschichte.
    86 7 Melden
    • Wehrli 09.11.2016 10:58
      Highlight Aber Sie war ein Nominee. Trump ist was an der Klobürste klebt wen du Sie rausziehst: Ein braunes Ekel
      10 19 Melden
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  • deleted_822364932 09.11.2016 09:11
    Highlight Die Medien verlieren ihre Deutungshoheit. Ist das nicht herrlich? :)
    69 22 Melden
    • Wehrli 09.11.2016 09:59
      Highlight Die Medien berichten. Deuten darfst du selbst. Das Trump ein vulgärer Schimpanse ist, ist keine Deutung, blos Fakt.
      19 27 Melden
    600
  • Rafaello 09.11.2016 09:04
    Highlight Ebenso versagt haben die prosaischen Politexperten von Watson, die Trumps Wahlkampf kontinuierlich und seit dessen Beginn zu Ende reden und schreiben wollten und ihn nach jeder seiner Skandaläusserungen für erledigt erklärt haben. Empfinden sie keinen Scham für ihre Unfähigkeit, die Zeichen der Zeit zu erkennen ?
    29 8 Melden
    600
  • Seralina 09.11.2016 09:04
    Highlight Unerträglech zu wissen,dass eine mehrzahl von "menschen",tatsächlich im jahr 2016 eine denkweise unterstützen,die homophob,sexistisch und rassistisch ist! Mein tag ist gelaufen... sprachlos,wütend und sehr traurig!!!
    67 49 Melden
    • Scott 09.11.2016 09:45
      Highlight Alle sind böse, ausser ich...
      19 9 Melden
    • surtic86 09.11.2016 10:29
      Highlight Die stimmen für Trump sind nicht nur von solchen Leuten gekommen. Sondern auch von vielen die Clinton nicht trauen!
      17 0 Melden
    • Dino Wildi 09.11.2016 10:32
      Highlight Du zeigst genau, warum Trump gewonnen hat. Für eine Mehrzahl seiner Wähler ist Homophobie, Sexismus und Rassismus egal; sie sind damit beschäftigt, irgendwie ihre Rechnungen zu bezahlen! Die Rust Belt Strategy war absolut offensichtlich, denn die demokratischen identity politics werden diesen Leuten egal sein, solange man ihnen ihren Job zurückverspricht. Trumps Sieg ist ein Sieg des Materialismus, nichts anderes. Ich bin überzeugt, wäre es Bernie Sanders vs. Clinton gewesen, hätte sie auch verloren.
      11 1 Melden
    600
  • bokl 09.11.2016 09:02
    Highlight "und so die Stimmen derjenigen holte, die «mal ein Zeichen setzen» wollten, aber nie damit rechneten, mit ihrer Stimme dem unverbesserlichen Narzissten tatsächlich den Weg ins mächtigste politische Amt der Welt ebnen."

    Und schon kommen die Ausreden a la "eigentlich wollten die Amis Trump gar nicht"

    Seht es doch einfach ein. Die USA bestehen nicht nur aus dem hippen NY und Kalifornien. Und zum mittleren Westen, dem Süden, usw. passt Trump nun mal einfach.
    134 11 Melden
    600
  • kleiner_Schurke 09.11.2016 09:00
    Highlight Tja, was lernen wir daraus? Vergiss alle die Experten und Vorhersage-Gurus. Sie kennen die Zukunft nicht und können auch keine Prognosen dazu machen. Q.E.D.
    78 9 Melden
    • Lügensperber 09.11.2016 11:00
      Highlight Wer eine eigene Meinung hat ist nicht auf Experten oder Gurus angewiesen.
      8 2 Melden
    600
  • Roaming212 09.11.2016 08:52
    Highlight Was soll man da noch sagen? Ausser dass die Demokraten jetzt 4 Jahre Zeit haben einen brauchbaren Kandidaten zu suchen.
    70 5 Melden
    • Eskimo 09.11.2016 09:08
      Highlight Vielleicht merkt man bis in vier Jahren auch dass die Mehrheit der US Wähler einen Präsidenten gewählt hat der sich mehr um die eigene Bevölkerung kümmert als in der ganzen Welt Unruhe zu stiften wie seine Vorgänger.
      Dann ist ihm die Wiederwahl in vier Jahren sicher....
      35 22 Melden
    • René Obi 09.11.2016 09:46
      Highlight Schön wäre es, Eskimo. Ich fürchte, da fällt vorher schwarzer Schnee... wobei bei der Umweltverschmutzung, die in den USA nun wieder zunehmen dürfte, könnte das in einigen Gegenden tatsächlich auch passieren, das mit dem schwarzen Schnee.
      9 6 Melden
    • AdiB 09.11.2016 10:08
      Highlight @eskimo, ich denke trump wird nicht ändern. Er wird sein amt ausnützen um seine geschäfte anzukurbeln. Der pöbel ist im egal, wie er es vorher schon war. Ich erwarte gar nichts von ihm. Er wird wahrscheinlich noch korruption und väterwirtschaft betreiben. Für die sicherheit der gesamten welt ist er sicher die bessere wahl. Nur für die usa bin ich mir nicht so ganz sicher.
      Mich nihmt seine reaktion auf syrien und irak wunder. Wie es weiter gehen soll.
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    • zombie woof 09.11.2016 10:16
      Highlight Eskimo, Trump wird sich einen Dreck um die eigene Bevoelkerung kuemmern
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    • Lügensperber 09.11.2016 11:02
      Highlight @Eskimo wäre schön. Träume helfen überleben. Wir werden sehen.
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  • Brienne von Tarth 09.11.2016 08:51
    Highlight Bei Google Suchanfragen lügt niemand... just sayin'...
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  • Le_Urmel 09.11.2016 08:46
    Highlight Schade, dass ich auf diesem Planet lebe, vom Mond aus betrachtet würden die nächsten Jahre bestimmt jede skurile Sitcom toppen, bei all den Trumps, Putins, Erdogans etc.
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    • Hoppla! 09.11.2016 09:19
      Highlight Herr Orban zu vergessen. Wer weiss, eventuell gibt der Bunga Bunga-Silvio noch ein Comeback. In die Runde würde er auf jeden Fall passen.
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    • René Obi 09.11.2016 09:47
      Highlight Netanyahu, Kim il Geisteskrank, und dann noch, was in Frankreich, Deutschland, Holland und der Schweiz noch alles blühen könnte.
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    • Hoppla! 09.11.2016 10:38
      Highlight Ach Herr Duerte nicht zu vergessen...

      Das Comeback des sprücheklopfenden Machos. Und ich dachte immer Wissen und Niveau sei attraktiv.
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  • Schnapphahn 09.11.2016 08:43
    Highlight Bei der Aufzählung am Anfang habt ihr watson.ch vergessen- oh wie habt ihr dich Clinton in den Himmel gelobt!
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    • H1o 09.11.2016 09:24
      Highlight Tja, auf anderen rumhacken ist halt mmer noch das einfachste.. Fehler zuzugeben ist halt ungleich schwerer..
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    • Wehrli 09.11.2016 11:00
      Highlight Fehler? Trump ist eine Ratte aus der Kanalisation, das gilt immer noch.
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    • John Carter 09.11.2016 15:48
      Highlight Deine Aussage, lieber Wehrli, ist unterste Schublade. Nachdem es nicht so gekommen ist wie Du wolltest, passt Dir die Demokratie plötzlich nicht mehr. Ein schlimmer Plauderi.
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  • whoisanny 09.11.2016 08:36
    Highlight Als Frau ist dieses Wahlergebnis ein Schlag ins Gesicht. Jemand der Frauen "by the pussy" greift, immer wieder "body shaming" betreibt und sexuelle Belästigung verharmlost ist ja mal ein ganz tolles Vorbild für die Jugend Amerikas.
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    • surtic86 09.11.2016 09:34
      Highlight Schau bitte mal an wie sich Frau Clinton verhalten hat als es bei Ihrem Mann um dieses Thema ging.
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    • Scott 09.11.2016 09:49
      Highlight Politisch Korrekte gibt es halt schon genug und ihre Erfolge lassen sich an einer Hand abzählen.
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Wie Putin Trump zum Präsidenten machen wollte und sich verzockt hat

Via Wikileaks häppchenweise E-Mails von Hillary Clinton veröffentlichen und so den Russland-Versteher Donald Trump ins Weisse Haus hieven – dieser scheinbar raffinierte Plan von Wladimir Putin erweist sich jetzt als übler Rohrkrepierer.

Im Zusammenhang mit den amerikanischen Präsidentschaftswahlen spricht man jeweils von einer «Oktober- Überraschung». Darunter versteht man das Phänomen, dass im Oktober gezielt Indiskretionen veröffentlicht werden, die den gegnerischen Kandidaten diskreditieren. Ronald Reagan hat mit einer solchen «october surprise» Jimmy Carter aus dem Amt geputscht. (Es ging damals um die US-Geiseln im Iran.)  

Donald Trump hätte mit einer sehr perfiden Oktober- Überraschung Präsident werden sollen. …

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