International

Hillary Clinton im 50:50-Glück: Münzwurf sichert der Demokratin knappen Vorsprung

Manchmal entscheidet eben doch das Geld die Wahlen - und wenn es nur eine 25-Cent-Münze ist: In drei Wahlkreisen in Iowa bestimmte ein Münzwurf den Sieger beim Caucus der US-Demokraten.

Publiziert: 02.02.16, 08:46 Aktualisiert: 02.02.16, 09:48

Hillary Clinton und Bernie Sanders liegen bei den Vorwahlen der Demokraten in Iowa praktisch gleichauf. Nur 0,3 Prozentpunkte liegt die ehemalige Aussenministerin vor dem Senator aus Vermont.

In einigen Wahllokalen holten beide Kandidaten sogar exakt gleich viele Stimmen. So zum Beispiel in Wahllokal 70 in Polk County. Jeweils 61 Unterstützer von Clinton und Sanders waren in der Turnhalle erschienen. Also musste ein Münzwurf über den Delegierten entscheiden. Der Vertreter des Clinton-Teams entschied sich für Zahl - und hatte Glück. Sanders' Unterstützerin nahm es mit Fassung.

Anderer Saal, ähnliche Szene in West Davenport: Hier kamen beide Kandidaten nach zweimaligem Durchzählen auf jeweils 81 Unterstützer. Wieder musste eine Münze entscheiden - und wieder gewann Clinton.

Und dann war da noch der Wahlbezirk 2-4 in Ames. Dort sollen während der Abstimmungen plötzlich 60 demokratische Wähler das Treffen verlassen haben. Als die Organisatoren dann in einem komplizierten Verfahren die Verteilung der Delegierten berechneten, stand es 4 zu 3 für Clinton - und ein Delegierter blieb offen. Also riefen die Verantwortlichen eine Hotline der Demokraten an - und die riet zum Münzwurf.

Diesmal entschied sich das Clinton-Team für Kopf - und hatte wieder Erfolg. Damit erhielt die ehemalige First Lady in Ames einen weiteren Delegierten.

Die Münzwürfe haben statistisch unterm Strich entscheidende Bedeutung. Nach dem aktuellen Zwischenstand sicherte sich Hillary Clinton 697 County Delegates, Bernie Sanders 693. Wäre die Münze zweimal anders gefallen, hätte es einen Gleichstand gegeben. (cma/spon)

Hol dir die App!

User-Review:
Gina226 - 6.4.2016
Watson, du bist super. Ich möchte dich nicht mehr missen. ❤️
3 Kommentare anzeigen
3
Logge dich ein, um an der Diskussion teilzunehmen
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • ovatta 02.02.2016 10:22
    Highlight Die Münzen sind doch gezinkt!
    Ist doch klar, dass das Kapital eher für Hillary ist!
    14 0 Melden
    • Luca Brasi 02.02.2016 13:01
      Highlight Lügenmünzen! ;)
      5 0 Melden
    • Pana 02.02.2016 15:54
      Highlight Beim Münzwurf entscheidet Gott mit. Wird schon stimmen.
      1 0 Melden
    600

Experten entdecken Hinweise auf Wahlbetrug – wird Trumps Sieg untersucht?

Ein Jurist und ein IT-Experte drängen Hillary Clinton, das Ergebnis der Präsidentschaftswahl anzufechten. Dies berichtet das «New York Magazine». Wahlrechtsanwalt John Bonifaz und der Direktor des Instituts für IT-Sicherheit und Gesellschaft der Universität Michigan, J. Alex Halerman, wollen Hinweise gefunden haben, wonach die Resultate in Wisconsin, Michigan und Pennsylvania manipuliert oder sogar gehackt worden sind. Trumps unerwartet gute Abschneiden in diesen drei Swing …

Artikel lesen