«Abnormales» Gemüse: So bekämpft die Migros Food Waste
Das Auge isst nicht nur mit, es kauft auch mit. Bei Schweizer Detailhändlern gibt es deshalb vorwiegend Gemüse und Obst, das auch ansprechend aussieht und eine gewisse Grösse hat. Für die Landwirtschaft ist das ein Nachteil: Bauern müssen viele Erzeugnisse deshalb anderweitig vertreiben oder wegschmeissen.
Die Migros will nun solchem Food Waste entgegenwirken. Sie lanciert eine «Save Food»-Linie, um auch Waren anbieten zu können, die nicht der Norm entsprechen. Gemäss einer Mitteilung handelt es sich etwa um Produkte, die unregelmässige Formen, kleinere Grössen oder witterungsbedingte Schäden aufweisen. Die Qualität sei jedoch gleich wie bei Standardwaren.
Die Save-Food-Produkte seien klar gekennzeichnet und preiswert. In einem ersten Schritt werden Kartoffeln in das neue Angebot aufgenommen. Weil die Ernte im vergangenen Jahr besonders üppig ausgefallen war, eigneten sie sich besonders gut dafür. In den nächsten Monaten sollen dann auch Rüebli, Zwiebeln, Äpfel und Birnen dazukommen.
