Schweiz

Eklat im Aargau: Regierungsrat verbietet Kantischülern Protest-Aktion gegen Bildungsabbau

Mit sechs Plakaten wollten die Schülerorganisationen in den Kantonsschulen ihre Mitschüler über den geplanten Bildungsabbau informieren. Doch die Plakataktion darf nicht stattfinden. SVP-Bildungsdirektor Alex Hürzeler hat sie verboten.

Publiziert: 01.11.16, 16:36 Aktualisiert: 01.11.16, 22:09

Jörg Meier / az Aargauer Zeitung

Die Aktion war gut vorbereitet. Alle Rektoren der sechs Kantonsschulen waren informiert und einverstanden. Mit Plakaten wollten die Schülerorganisationen auf den geplanten Bildungsabbau hinweisen. Sechs Sujets hatten die Mittelschüler entworfen, nach Rückmeldungen aus der Schulleitung, leicht überarbeitet; bezahlt hat die Arbeit der zugezogenen Grafikerin der Schülerrat aus der eigenen Kasse; die Staatskasse blieb unbehelligt.

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  • 91%Geht's noch?! Der Bildungsdirektor hat wohl den Sinn von Bildung nicht ganz verstanden.
  • 5%Früher wäre das nicht passiert. Früher war alles besser.

Doch warum diese Aktion? «Bei einer Diskussion über die Sparmassnahmen im Kanton kamen wir zum Schluss, dass die meisten Schülerinnen und Schüler gar nicht wissen, wie sie selbst von den Sparmassnahmen betroffen sind und welche langfristigen Schäden unser Bildungssystem zu tragen hat», sagt Aurel Gautschi. Er besucht die zweite Klasse der Alten Kantonsschule in Aarau und präsidiert die aargauischen Schülerorganisationen.

Mit der leicht «provokativen Aktion» sollten die Schülerinnen und Schüler auf die aktuelle Spar- und Abbaudebatte im Bildungsbereich aufmerksam gemacht werden. Drei vier Tage hätte man die Plakate hängen lassen, schön verteilt über das Schulareal. Das Plakat über die Verteuerung des Instrumentalunterrichtes etwa hätte man gerne vor den Musikzimmern platziert. Alles war bereit; am vergangenen Montag hätte die kleine Plakatausstellung in allen Kantonsschulen beginnen sollen.

Das Verbot kam per Mail

Doch dazu kam es nicht. Wenige Stunden vor Beginn der Ausstellung meldete sich das Bildungsdepartment und teilte per Mail mit, die Ausstellungen dürften nicht stattfinden. Jedenfalls nicht auf dem Areal der Kantonsschulen. Angeordnet hatte das Verbot Bildungsdirektor Alex Hürzeler. Die Schulleitungen hielten sich an die Weisung des Bildungsdirektors. Die Plakate wurden nicht aufgehängt, die Ausstellungen fanden nicht statt.

Aurel Gautschi ist entsprechend enttäuscht und irritiert. «Ich kann diesen Entscheid nicht verstehen», sagt Gautschi. «Da verhindert das Bildungsdepartment die Meinungsbildung an den Kantonsschulen aus mir nicht ersichtlichen Gründen.» Ständig werde geklagt, dass sich die Jugend apolitisch verhalte, doch wenn der Schülerrat aktiv werde und zu einem aktuellen Thema, das alle Schülerinnen und Schüler betreffe, informieren wolle, werde er zurückgepfiffen.

Dünnhäutig? Bildungsdirektor Alex Hürzeler. Bild: Steffen Schmidt/freshfocus

Mehr noch. Das Verbot wurde erst gar nicht begründet. Erst auf Nachfrage der AZ lieferte Simone Strub, Kommunikationsleiterin des BKS, eine an Kürze kaum zu überbietende Erklärung des Departementvorstehers: «Gemäss Schulgesetz sind die Schulen im Aargau politisch und konfessionell neutral. Das BKS vertritt deshalb die Auffassung, dass politische Aktionen ausserhalb des Schulareals stattzufinden haben.»

«Wir hätten den Schülern vertraut»

Diplomatisch gibt sich Martin Burkard, Rektor der Alten Kantonsschule Aarau. «Wir haben das Verbot des BKS akzeptiert. Die Rektorenkonferenz hätte allerdings den Schülerinnen und Schülern vertraut. Wir sind überzeugt, dass die Plakataktion in moderatem Rahmen abgelaufen wäre.» Grundsätzlich findet Burkard es wichtig und sinnvoll, dass an Kantons- und Berufsschule politische Bildung vermittelt wird und verschiedene Aspekte thematisiert werden; «Die Mittelschule ist kein politikfreier Raum», sagt Burkard und verweist etwa auf das Wahlfach politische Bildung, das an der Alten Kantonsschule angeboten wird, aber auch auf Wahlpodien, Diskussionen und Ausstellungen zu politischen Themen aller Art, die regelmässig in der Kanti stattfinden.

«Völlig unverständlich»

Gar kein Verständnis für den Entscheid des BKS hat Michael Bouvard, Co-Präsident des aargauischen Mittelschullehrerverbands. «Verglichen mit früher agieren unsere Schülerorganisationen heute deutlich leiser und sachlicher. Oft wird sogar der fehlende politische Aktivismus der Jugend bemängelt.»Ein derartiges Verbot sei deshalb für den Verband der Aargauer Mittelschullehrpersonen völlig unverständlich, zumal damit die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ihrer Grundrechte beraubt und in der Wahrnehmung ihrer staatsbürgerlichen Pflichten behindert würden. «Es wäre zu begrüssen, wenn sich dieses antidemokratische Verbot positiv auf die Mobilisierung der Jugendlichen gegen den Bildungsabbau auswirken würde», hofft Bouvard.

Ein kleiner Trost bleibt den gefrusteten Schülerorganisationen: Durch die abgesagten Ausstellungen ist die Aufmerksamkeit für die Plakate und deren Inhalt jetzt ungleich viel höher als sie gewesen wäre, wenn die Ausstellungen hätten stattfinden dürfen.

  (aargauerzeitung.ch)

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  • Wilhelm Dingo 03.11.2016 15:47
    Highlight So guet: "Durch die abgesagten Ausstellungen ist die Aufmerksamkeit für die Plakate und deren Inhalt jetzt ungleich viel höher als sie gewesen wäre, wenn die Ausstellungen hätten stattfinden dürfen"
    1 0 Melden
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  • herschweizer 03.11.2016 13:53
    Highlight Wer dort SVP wählt wird vielleicht so zum opportunistischen Staatsfeind!!! Der Seppeli hat doch sicher irgendwem gegen Entgelt versprochen einzusparen. Ach Herrgott... es sind doch nur Kantischüler und deren Plakate!!! Wo sind die von der SVP gewünschten völkischen Freiheiten h? Volkswillen? Demokratie? Gehören Kantischüler nicht dazu? Nur Kühe und deren Freunde?
    2 1 Melden
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  • Olly 02.11.2016 20:01
    Highlight Eigentor Hr. Hürzeler!
    Kostenlose Werbung für das Anliegen der Aarauer Kantischüler ist wohl nicht das, was Sie sich von Ihrem Verbot erhofft hatten?

    Nun weiss bald der ganze Kanton Bescheid. Dankeschön! Verbieten Sie doch auch noch die Demonstration der Lehrer am 8.11.2016

    Sparen an der Ausbildung unserer Kinder, das ist ein wahres Armutszeugnis. Schweiz wohin des Weges?



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  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 02.11.2016 17:44
    Highlight Da hält sich ein SVPler an das geltende Recht, und alle Linken heulen auf.
    Es sind die Linken, die der SVP mangelnde Rechtsstaatlichkeit vorwerfen.
    Aber wenn ein SVP-Bildungsdirektor rechtsstaatlich lupenrein handelt und das linke Wunschkonzert so aus dem Takt bringt, dann zählt dem Linken die Rechtsstaatlichkeit plöztlich nichts mehr und es wird fröhlich niedergeschrien und diffamiert: stur, dumm kleinlich sei dieser Entscheid.
    Das ist Rosinenpickerjustiz.
    2 12 Melden
    • Nick Name 02.11.2016 23:33
      Highlight 1. Es geht hier nicht um Justiz, sondern um Politik. Oder seit wann sind Exekutiven bei uns wieder auch Judikativen? Hätte ich verpasst.
      2. Selbst wenn es Justiz wäre: Das ist keine exakte Wissenschaft. Sonst bräuchten wir keine Gerichte mehr. Es ist immer ein Abwägen, um Gerechtigkeit zu finden. Es geht um Verhältnismässigkeit. Und ich spiel mich halt gleich als Anwalt auf: Die Reaktion von Herrn Hürzeler ist unverhältnismässig. Dabei spielt die Parteizugehörigkeit absolut keine Rolle. Sollen doch jene Kantischülerinnen und -schüler, die anderer Meinung sind, das ebenso kundtun dürfen!
      11 1 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 03.11.2016 08:27
      Highlight @Nick: Rechtsstaatlichkeit gilt für alle Institutionen, nicht nur für die Justiz, bzw. Judikative. Sie scheinen bruchstückhaft informiert zu sein, in Sachen Staatskunde.
      Jede Behörde darf nur das tun, wozu sie per Gesetz beauftragt ist. Was nicht zu den Aufgaben einer Behörde gehört, ist ihr nicht erlaubt zu tun.
      Die Schule hat per Gesetz konfessionslos und parteilos zu sein.
      Daraus ergibt sich für die Schule das Verbot an politischen Veranstaltungen teilzunehmen, oder mitzuwirken. Genau diese illegale Tat wäre geschehen, hätte der Bildungsdirektor die Aktion auf den Schulhausarealen erlaubt.
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    • herschweizer 03.11.2016 14:30
      Highlight Jungs das mag sein was ihr da behauptet. Nun bringt es aber relativ wenig opportunen Wendehalspolitikern der linken und rechten die Stimme zu geben... Schaut für diese Leute ohne Lobby setzt sich niemand ein links und rechts bedienen nur ihr Wahlvolk nur mit leeren Versprechungen.
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  • The oder ich 02.11.2016 09:27
    Highlight Vielleicht wäre die Bewilligung erteilt worden, wenn die Plakate von Hürzelers deutschem Häusle-Lieferanten aufgestellt worden wären.

    /ironieoff
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  • banda69 01.11.2016 23:06
    Highlight Sind wir doch alle froh, haben die Rechtspopulisten von der SVP nie mehr als 30% Wähleranteil erreicht.
    20 4 Melden
    • Matthias Studer 01.11.2016 23:56
      Highlight Das Problem ist, weitere 20,1% setzen immer wieder mal ein Zeichen.
      16 2 Melden
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  • Firefly 01.11.2016 22:41
    Highlight Ach, früher hat man auf solche Verbote gepfiffen... und Züri brennt gejohlt. Ganz schön angepasst heut alles, blos nicht die Karriere ruinieren.
    29 5 Melden
    • Rendel 01.11.2016 23:22
      Highlight Nur weil sie etwas auf die Beine stellen wollen und den Weg mit Bewilligungen gehen, sind diese Jugendlichen nicht angepasst. Die Rektoren waren ja auch alle einverstanden, was den Jugendlichen Recht gibt.

      Dieser BIldungsdirektor hat zu viel Macht und kein Vertrauen in die Demokratie.

      Es liegt nicht an den Jugendlichen, wie Du es darstellst.
      23 3 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 02.11.2016 11:36
      Highlight @Rendel: Wenn Sie soviel vertrauen in die Demokratie haben, wie Sie vorgeben zu haben, dann stören Sie die kleinen und grossen Feiern der Neonazis nicht, und sie haben demnach auch nichts gegen Wahlplakate mit schwarzen Schafen.

      Notiz am Rande: Dass die Rektoren die Schüleraktion billigten, gibt den Schülern kein Recht. Denn die Rektoren schulden dem Bildungsdirektor Gehorsam, wie jeder Lohnsklave auch. Im Prinzip haben diese Rektoren ihre Kompetenz überschritten und damit die Schüler für dumm verkauft. Dafür könnten sie diszipliniert werden, was ich aber für nicht notwendig erachte.
      1 12 Melden
    • Rendel 02.11.2016 15:22
      Highlight Die Zusammenkünfte der extremen Rechten mit der Schüleraktion zu vergleichen, entbehrt jeder Grundlage. Langsam werden ihr Posts langweilig, Trump.
      7 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 02.11.2016 17:20
      Highlight @Rendel: Sie haben nichts begriffen.
      Ein demokratischer Staat mischt sich nicht ein in die Meinungsbildung seiner Bürger, insbesondere nicht im Schulwesen, denn das mündet ohne weiteres rasch in Institutionen wie die "Jungen Pioniere", die FDJ oder den Bund deutscher Mädel.
      Das wäre totalitär und das genaue Gegenteil von Demokratie.
      Darum ist es richtig, dass der Bildungsdirektor den Staat nicht für eine Partei, bzw. eine politische Meinung instrumentalisieren liess.
      Dass Sie es absurd finden, wenn ich das politische Vorzeichen umkehre, zeigt wie wenig demokratisch Sie als Linker ticken.
      1 8 Melden
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  • theycallmehillbilly 01.11.2016 22:02
    Highlight Wie wärs mit Franziska Roth als Bildungsdirektorin?
    Die würde alle unruhigen Schüler mit Ritalin vollpumpen bis sie ersticken und möchte grössere Volksschulklassen... Leider geht ihr Kind auf eine Privatschule...
    Mol, wär mol eppis neues
    27 15 Melden
    • Delay Lama 01.11.2016 22:30
      Highlight Dass wäre eine Katastrophe!
      10 4 Melden
    • theycallmehillbilly 01.11.2016 23:14
      Highlight Nee wirklich? :0
      5 1 Melden
    • theycallmehillbilly 01.11.2016 23:14
      Highlight Leider verstehen viele Leute die offensichtliche Ironie dieses Kommentares nicht^^
      7 2 Melden
    • gnp286 01.11.2016 23:46
      Highlight Wasser predigen und Wein saufen und so... war ja schon meistens so...
      4 2 Melden
    • Delay Lama 02.11.2016 17:19
      Highlight Ich hab sie schon verstanden, wollte dir nur beipflichten ;)
      1 0 Melden
    • theycallmehillbilly 02.11.2016 22:59
      Highlight Habe eher wegen den downvotern gedacht ;)
      1 0 Melden
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  • Midnight 01.11.2016 21:55
    Highlight Haha, die Plakate würd ich trotzdem verteilen! Soll der SVP-Mann doch nach Burkina Faso flüchten, wenns ihm nicht passt! Dort muss er sich um die Bildungsfinanzen dann keine Sorgen mehr machen.
    50 3 Melden
    • Anam.Cara 03.11.2016 13:25
      Highlight Oder ich würde T-shirts drucken lassen. Da es an staatlichen Schulen keine Kleidervorschriften gibt...
      2 0 Melden
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  • leu84 01.11.2016 21:47
    Highlight Geht in den grossen Pausen oder bei den Freistunden demonstrieren. SO ist es rechtlich gesehen legal. Man darf als Schüler demonstrieren gehen. In diesem Fall darf der Lehrer nicht frei geben.. Sonst macht eine "Exkursion" in die Kantonshauptstadt ;)
    29 1 Melden
    • theycallmehillbilly 01.11.2016 22:04
      Highlight Leider interessiert es nur einen kleinen Teil der Aargauer Schüler... Die andern vertrauen blind dem Parlament in Aarau... Leider...
      28 3 Melden
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  • hello world 01.11.2016 21:37
    Highlight Hallo?! Gehts noch gut?!?!
    30 2 Melden
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  • gnp286 01.11.2016 21:37
    Highlight Die Plakate sind dann ja wohl schon gedruckt, da kann man die bei einer Nacht-und-Nebelaktion andersweitig nutzen! Verteilt doch die Dinger an Bushaltestellen, Laternenpfähle, etc.

    So im Sinne von: Wenn nicht in der Schule dann überall sonst.
    52 2 Melden
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  • AL:BM 01.11.2016 21:22
    Highlight Warum fragen?
    32 2 Melden
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  • Yallix 01.11.2016 20:57
    Highlight "Wer A(argau) sagt, muss auch SVP sagen"
    oder
    Die Demokratie sind wir:
    http://www.bestimmt.ch/wp-content/uploads/2012/07/Natzionalismus-reloaded-14.-Teil.pdf
    23 5 Melden
    • leu84 01.11.2016 21:48
      Highlight Ich nicht...
      9 1 Melden
    600
  • Dan Rifter 01.11.2016 20:56
    Highlight Gibts nur eins: Aargauer Schüler vereinigt euch!
    Protestkundgebung statt Unterricht wäre konsequent - aber um weiteres Ungemach zu vermeiden ist der Mittwoch Nachmittag wohl kleverer (ist der an der Kanti auch noch frei?).
    33 2 Melden
    600
  • Andrea94 01.11.2016 20:01
    Highlight Darum nächsten Dienstag, 13.00 Uhr alle nach Aarau: alv-Protestkundgebung gegen den Bildungsabbau!
    59 6 Melden
    • peeti 01.11.2016 23:50
      Highlight Und Ende November Feri in den Regierungsrat wählen!
      6 2 Melden
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  • zettie94 01.11.2016 19:56
    Highlight SVP halt...
    109 5 Melden
    • Darling 01.11.2016 21:22
      Highlight Made my day :D
      24 4 Melden
    • Midnight 01.11.2016 21:56
      Highlight Leider viel zu wahr... :-(
      23 3 Melden
    • Barracuda 01.11.2016 23:40
      Highlight Verstehe Hürzeler, schließlich sind bildungsferne Bürger interessanter für die SVP und auch leichter zu beeinflussen :)
      22 2 Melden
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  • banda69 01.11.2016 19:56
    Highlight Welcome to the world of SVP.
    43 6 Melden
    600
  • dan2016 01.11.2016 19:32
    Highlight tja, im Gegensatz zu 5-6000 gröhlenden Nazis sind halt Gymnasiasten für das Volch gefährlich. Hoffentlich hat sich die Polzei getraut, davon Bilder zu machen, damit man die meinungsäusserden Gymnasiasten auch gehörig bestrafen kann.
    109 10 Melden
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  • RoWi 01.11.2016 19:24
    Highlight Liebe Aargauer Schüler
    Es ist einfacher um Entschuldigung zu bitten, als vorher um Erlaubnis zu fragen!
    😉
    72 7 Melden
    • Anam.Cara 03.11.2016 13:28
      Highlight <3
      Danke. Bist Du auch aus der Generation, die in den 70ern gross wurde?
      0 0 Melden
    • RoWi 03.11.2016 21:53
      Highlight Jup 😉
      1 0 Melden
    600
  • cassio77 01.11.2016 19:05
    Highlight REKRUT HÜRZELER! ABTRETEN!
    58 5 Melden
    • essy* 01.11.2016 19:30
      Highlight Soweit mir bekannt ist, wurde er leider gerade erst wieder in den Regierungsrat gewählt. Er wird sich wohl genüsslich darauf berufen, dass ein grosser Teil der Bevölkerung seine Ansichten stützt.
      31 2 Melden
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  • Yallix 01.11.2016 18:53
    Highlight Mit diesmal hoffentlich funktionierendem Link:

    Jemand schreibt, die Bildungskosten stiegen jährlich. Nun, offensichtlich nicht genug. Denn noch immer beschränken sich die Kernfähigkeiten der Schweizer Volkspartei von eigenen Gnaden auf Inanspruchnahme einer Meinungsfreiheit, die sie anderen verwehrt und das Praktizieren weiterer offensichtlicher Widersprüche:
    http://www.bestimmt.ch/wp-content/uploads/2012/07/SVP-1_BildungsferneWidersprüche-4.pdf
    Halt typisch Schweizerische Verlogenheits-Partei... und auch in diesem Punkt traditionsbewusst wie je.
    55 4 Melden
    • Geronimo146 01.11.2016 19:44
      Highlight Wie wahr - Das von der SVP hochgelobte Volk hat eine andere Meinung als der Herr Bildungsdirektor. Wer ist nun hier diese ach so gehasste Elite, die dem Volk nicht zuhört und den Volkswillen nicht respektiert? Jedenfalls gönne ich den Kantischülern nun von Herzen die erhöhte Aufmerksamkeit, danke az :-)
      29 3 Melden
    600
  • theycallmehillbilly 01.11.2016 18:47
    Highlight Mich persönlich, selber Aargauer Schüler, stört am meisten die Gleichgültigkeit und Unwissenheit der meisten Schüler... Frei nach dem Motto: "Die in Aarau werden schon das Beste für uns tun..." und die paar Schüler die es interessiert sind entweder zu feige oder zu faul um Position zu beziehen...
    66 1 Melden
    600
  • zombie woof 01.11.2016 18:46
    Highlight SVP und Bildung, das passt einfach nicht
    135 7 Melden
    • cassio77 01.11.2016 19:04
      Highlight SVP und Demokratie, DAS passt definitiv nicht!
      104 13 Melden
    600
  • Yallix 01.11.2016 18:39
    Highlight Jemand schreibt, die Bildungskosten stiegen jährlich. Nun, offensichtlich nicht genug. Denn noch immer beschränken sich die Kernfähigkeiten der Schweizer Volkspartei von eigenen Gnaden auf Inanspruchnahme einer Meinungsfreiheit, die sie anderen verwehrt und das Praktizieren weiterer offensichtlicher Widersprüche:
    http://www.bestimmt.ch/wp-content/uploads/2012/07/SVP-1_BildungsferneWidersprüche-4.pdf
    Halt typisch Schweizerische Verlogenheits-Partei... und auch in diesem Punkt traditionsbewusst wie je.
    25 7 Melden
    600
  • Linus Luchs 01.11.2016 18:10
    Highlight Interessant, der Hürzeler, der die Plakataktion verbietet, gehört doch dieser Partei an, deren Gefolge sich regelmässig darüber beklagt, wegen political correctness, Rassismus-Strafnorm, linkem Gesinnungsterror etc. seine Meinung nicht äussern zu dürfen. Wenn dann ein paar Schüler einem SVP-Regierungsrat unangenehm werden, ist aber schon vorbei mit Meinungsfreiheit.
    174 6 Melden
    • philosophund 01.11.2016 18:17
      Highlight Danke. Sprichst mir aus der Seele.
      68 5 Melden
    • gnp286 01.11.2016 21:28
      Highlight Sprichst mir ebebfalls aus der Seele und ich kann die Aktion und die SVP auch nicht ab...

      Aber betreffend Political Correctness: Darf ich da 'whataboutism' sagen? 😅
      5 3 Melden
    600
  • pun 01.11.2016 17:47
    Highlight Da wählen die SchülerInnen den BÜNZLIGST vorstellbaren Weg, um Protest gegen den Raubbau an ihrer Bildung auszudrücken (Bewilligungen (ja, Plural!), selbstbezahlte Grafikerin, durchorganisierte "Plakat-Ausstellung", Anpassungen an den Plakaten nach Rückmeldung der Schulleitungen etc. etc.) und es kommt ihr Regierungsrat UND VERBIETET ES... Bin vollkommen bedient und fertig mit der Welt für heute...
    203 5 Melden
    • Lichtblau 01.11.2016 21:49
      Highlight Die selbstbezahlte Grafikerin ist das eine. Aber dann hat sich Schülerpräsident Aurel auch noch mit Anzugjacket höchst seriös gekleidet: Da ist soviel guter Wille vorhanden - das Verbot ist einfach jenseitig.
      15 3 Melden
    600
  • Matthias Studer 01.11.2016 17:47
    Highlight Und wieder pfeifft die Volkspartei auf die Verfassung.
    135 8 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 02.11.2016 17:36
      Highlight Nennen Sie hier die verletzten Bundesverfassungsartikel!
      Sie behaupten nämlich groben Unfug.
      0 2 Melden
    • Matthias Studer 02.11.2016 17:57
      Highlight Freie Meinungsäußerung. Und die darf auch auf der Schule geäussert werden.
      In meinen Augen soll sie das sogar.
      Primär zuständig für die Schulen ist das Rektorat und nicht der Regierungsrat. Zudem ist die Schule als Kantonsgebäude nicht einfach privat. Und was dazu kommt, jeden Tag kommen dir SchülerInnen in Kontakt mit Politik. Politik dir sie wenig beeinflussen können. Das umfasst den Schulstoff, das Material usw. Also ist das Verhalten des Regierungsrates sehr kontraproduktiv. Für seine Partei wie auch die politische Entwicklung der Schüler.
      3 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 03.11.2016 08:37
      Highlight @Studer. So,so. Freie Meinungsäusserung. Diese wurde durch das Verbot des Bildungsdirektors nicht beschnitten. Die Schüler können ihre Meinung frei äussern, einfach bloss nicht in Form einer Veranstaltung, die auf dem Schulhausareal stattfindet. Das ist keine unzumutbare oder unverhältnismässige Einschränkung.
      Die Rektoren unterstehen dem Bildungsdirektor und schulden ihm Gehorsam.
      Freie Meinungsäusserung: Sind Sie also der Meinung, dass das kürzlich erlassene Verbot einer Konferenz von Nazis im Waadtland gleichermassen verfassungswidrig ist? Freie Meinungsäuserrung!
      0 1 Melden
    600
  • saoiaebi 01.11.2016 17:32
    Highlight Just do it anyway! Ein Protest darf schliesslich auch dann stattfinden, wenn die "Obrigkeit" dies verbietet. Man stelle sich die Schwarze Bürgerrechtsbewegung vor, wenn man sich bloss adrett und konform verhalten hätte (Überlegungen dazu siehe hier: http://www.saoiaebi.com/the-world-of/bildung-auf-sparflamme)? Eben: Just do it! :-D
    123 4 Melden
    • Midnight 01.11.2016 22:03
      Highlight Man stelle sich vor, man hätte sich von den Habsburgern alles sagen lassen!
      6 2 Melden
    • Rendel 01.11.2016 22:53
      Highlight @Midnight Na die Habsburger wurden vom Aargau aus stark (aus dem Elsass kommend) . Hätte man die mal von Anfang an da gestoppt. ^^
      4 2 Melden
    600
  • Thinktank 01.11.2016 17:31
    Highlight Die Bildungskosten steigen jedes Jahr. Die Beispiele auf den Plakaten sind nicht korrekt. Die Sparmassnahmen hätten keine dieser auf den Plakaten aufgeführten Konsequenzen. Diese Plakate könnte man auch als Populismus oder Volksverhetzung bezeichnen. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel. Daher ist es ok, dass der Bildungsdirektor die Schüler vor sich selber schützt.
    8 236 Melden
    • pun 01.11.2016 17:53
      Highlight Oh, Herr Hürzeler, Sie auch hier? :-D
      98 6 Melden
    • arriving somewhere but not here 01.11.2016 18:04
      Highlight Nur weils "Thinktank" heisst, muss nicht zwingend "Think" drin sein... 😂😂😂
      95 5 Melden
    • Richu 01.11.2016 18:08
      Highlight Die Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler wie die grosse Mehrheit der watson Leserinnen und Leser sind leider überfordert, die Sachlage richtig zu analysieren!
      13 97 Melden
    • supremewash 01.11.2016 18:29
      Highlight @Richu da gibts nicht viel zu analysieren. Bürgerliche Mehrheiten spielen Steuerparadies. Senken Unternehmenssteuern für grosse und verteilen Steuergeschenke an die Reichen. Wie unlängst geschehen in LU und eben AG. Die Rechnung geht nicht auf aber Steuererhöhungen um Ausfälle zu kompensieren, sind nicht mehrheitsfähig. Dann wird halt der Rotstift angesetzt.
      72 8 Melden
    • Güffalla 01.11.2016 18:33
      Highlight Würden sie uns bitte die Sachlage etwas erweitert erklären. Wie es scheint, sind im obigen Artikel nicht alle Informationen enthalten...
      32 4 Melden
    • Richu 01.11.2016 19:19
      Highlight @supremewash: Bin überrascht, dass Sie nicht wissen, dass es für Steuergesetze Volksabstimmungen braucht, und diese Gesetze jeweils von einer grossen Mehrheit der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger angenommen werden. Unter den Kantonen und auch zwischen einzelnen Ländern herrscht eine Steuerkonkurrenz. Gute Steuerzahler (Firmen und auch Private) wandern ab/weg, wenn anderweitig die Steuern wesentlich tiefer sind. Aus diesem Grunde wurden auch die Reichtumssteuerinitiativen der Linken vom "gescheiten" Schweizer Volk verschiedene Male ganz klar abgelehnt.
      5 43 Melden
    • arriving somewhere but not here 01.11.2016 20:01
      Highlight Hach, es muss schön sein alles zu wissen! 😉
      15 2 Melden
    • Andle 01.11.2016 20:05
      Highlight Womit schaden wir der Volkswirtschaft mehr? Mit moderaten Steuererhöhungen oder Bildungsraubbau?
      Bin Aargauer Lehrerin und spüre schon heute die ersten Auswirkungen der Sparwut... Und ich spreche NICHT von meinem Lohn und Pensum sondern von gestrichenen Unterrichtsstunden von den Schülern.
      33 4 Melden
    • supremewash 01.11.2016 21:00
      Highlight @Richu deshalb schreibe ich von "Mehrheiten". Damit meine ich explizit auch das Stimmvolk. Sorry für für die Unklarheit.
      7 3 Melden
    • Midnight 01.11.2016 22:08
      Highlight Also das das nichts mit der Sachlage zu tun haben soll ist Quatsch. Habe genau das vor meiner Lehre in Luzern erlebt. Die Beispiele (vor allem bezüglich Musikschule!!!) sind sehr akkurat. Da wurde so lange gespart, das sich nun nur noch privilegierte Misikunterricht leisten können! Von wegen "nichts von dem passiert"! Sag das mal denen, die sich die Musikschule nicht mehr leisten können, weil die Subventionen gestrichen wurden. Ein verdammter Skandal ist das!
      25 2 Melden
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  • Mnemonic 01.11.2016 17:17
    Highlight Alex Hürzeler ist ein Feigling. Nix weiter...
    124 6 Melden
    • Pakart 01.11.2016 18:05
      Highlight Nicht ganz korrekt: er ist und lebt SVP.
      70 4 Melden
    600
  • pamayer 01.11.2016 17:16
    Highlight Herr Hürzeler, Gymnasiasten sind zum grossen Teil schon stimmberechtigt. Und viele von ihnen haben - rein ausbildungsbedingt - ein gutes Gedächtnis.
    154 5 Melden
    • Maon 01.11.2016 19:21
      Highlight Hoffentlich..
      31 0 Melden
    600
  • deleted_344616862 01.11.2016 17:13
    Highlight Die Sfga und der Vorkurs sind übrigends auch davon betroffen...
    41 5 Melden
    • theycallmehillbilly 01.11.2016 21:59
      Highlight Genauso wie die Berufsschulen, Oberstufen, Wirtschaftsmittelschulen... Ja ,eigentlich alle Bildungsinstutionen...
      7 2 Melden
    600
  • äti 01.11.2016 17:09
    Highlight Üble Sache: für die Bildung, für die Meinungsfreiheit, für die Schüler und für die SVP, die wieder negativ punktet.
    92 5 Melden
    • Pakart 01.11.2016 18:06
      Highlight Warum sollte der letzte Punkt negativ sein😳?
      20 2 Melden
    600
  • Ruedi89 01.11.2016 17:08
    Highlight Ich finde dies eine höchst kritische Aktion des Bildungsdepartements. Man sollte den Schülern ermöglichen Ihre Meinung kund zu tun. Weshalb das Verbot allerdings die Schüler ihrer Grundrechte beraubt und in ihren staatsbürgerlichen Pflichten behindert hätte, bleibt schleierhaft. 1. Es ist kein Grundrecht eine Ausstellung an einer Schule durchführen zu dürfen. 2. Schüler haben keine staatsbürgerlichen Pflichten, da sie Minderjährig sind. 3. Politische Betätigung ist keine Pflicht sondern ein Recht.

    Trotzdem: Unsinniges Verbot. Toll, dass sich die Schüler engagieren.
    21 42 Melden
    • Matthias Studer 01.11.2016 17:50
      Highlight Freie Meinungsäußerung gehört zum Grundrecht und ist nicht abhängig wie alt man ist.
      66 2 Melden
    • Sapere Aude 01.11.2016 17:58
      Highlight Es geht nicht um Pflichten sondern um Rechte.
      Punkt 1
      Vielleicht ist es kein Recht eine Ausstellung durchzuführen, aber es gibt ein Recht auf freie Meinungsäusserung. Dies scheint Hürzeler bewusst gewesen zu sein, ansonsten würde er die Aktion nicht Stunden vor Beginn abblasen.
      Punkt 2
      Es geht ja nicht um staatsbürgerliche Pflicht, sondern um das Menschenrecht auf freie Meinungsäusserung. Dieses existiert unabhängig vom Alter.
      Punkt 3
      Da es ein Recht ist, ist es noch viel gravierender, dass dieses eingeschränkt wird. Warum die SVP dieses Recht einschränkt darf sich jeder selbst denken.
      48 3 Melden
    • Berggurke 01.11.2016 18:51
      Highlight Zum 2. Punkt: Viele Gymnasiasten sind im übrigen volljährig...
      32 2 Melden
    • Ruedi89 02.11.2016 08:34
      Highlight Danke für euer Feedback. Ich hatte mir das mit Rechten und Pflichten ja nicht aus den Fingern gesogen, steht 1:1 so im Artikel. Warum ihr mich jetzt angreift ist mir schleierhaft, ich sage ja, man hätte das nicht verbieten sollen. Trotzdem, das Recht auf freie Meinungsäusserung bedeuted nicht, dass mir die Schule, der Arbeitgeber oder wer auch immer Räume zur Verfügung stellen muss um meine Meinung kund zu tun...Jaa, viele Gymnasiasten werden im letzten oder allenfalls vorletzten Jahr Volljährig...OK
      0 0 Melden
    600
  • Sapere Aude 01.11.2016 17:05
    Highlight Verwundert mich ehrlich gesagt nicht, dass ein SVP Politiker die Rechte von Schülern eingrenzen will. Diese Partei steht gerade für Bildungsabbau mit dem Ziel, zukünftige Generationen auf ein Leben als Zahnrad im neoliberalen Wirtschaftssystem zu trimmen. Die Meinugsfreiheit gilt für diese nur für die eigene Meinung. Andere Ansichten dürfen aber ohne Begründung unterbunden werden. Roktoberfest ist voll ok, weil die Glatzen ja aufgeräumt haben, Menschenrechte der Schülern wird aber aus pseudobürokratischen Gründe eingeschränkt.
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  • Jaing 01.11.2016 17:04
    Highlight Dabei wäre gute Bildung so nötig :)
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  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 01.11.2016 17:04
    Highlight Der Entscheid des Bildumgsdirektors ist vollumfänglich richtig.
    Ebenso richtig ist, dass Schüler sich politisch engagieren und auf ihre Position und ihre Argumente aufmerksam machen. Wie, wann und wo das erlaubt ist, entscheidet allerdings das Gesetz. Und das gibt dem Immobilienbesitzer das Recht zu bestimmen, wer wozu sich auf seinem Gelände tummeln darf.
    Das gilt ganz besonders für öffentliche Plätze, wo jedwede Kundgebung und Versammlung bewilligungspflichtig ist.
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    • chrisdea 01.11.2016 17:22
      Highlight Schulen sind aber genau dafür da, der Jugend das System zu erklären. Ein Verbot ohne Begründung (bzw. erst auf Nachfrage) ist daher ziemlich schäbig.
      Des weiteren ist der "Staat" zwar Eigentümer, aber er tut mit dem Geld der Bevölkerung haushalten, ergo wäre da wohl ein wenig Fingerspitzengefühl von Nöten, nucht wahr?
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 01.11.2016 17:43
      Highlight @chrisdea: Verstehe ich das richtig? Der Staat soll politische Kundgebungen uneingeschränkt und formlos billigen?
      Das heisst die Nazis sollen ihre nächste Fete auf der Bahnhofstrasse feiern dürfen? Die Konzertbühne wäre dann auf der Pestalozziwiese. Einverstanden?
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    • Nick Name 01.11.2016 17:59
      Highlight Der Entscheid des Bildumgsdirektors mag "vollumfänglich richtig" sein - nach Gesetz und Ordnung.

      Zugleich ist er kleinlich, peinlich und PR/kommunikationsmässig ein kräftiger Schuss hingeruse.

      Und: Was könnte denn so Schlimmes passieren, das dieses Verbot rechtfertigt, wenn diese Plakate auf den Kanti-Arealen ein bisschen rumhingen – ausser, dass Jugendliche vielleicht zur politischen Beteiligung animiert und ein paar Diskussionen angestossen würden?
      52 1 Melden
    • banda69 01.11.2016 20:04
      Highlight @trump - Der zurecht abgewählte SVP Ex.-Bundesrat Blocher wäre mit einem Nazi-Konzert einverstanden. Sofern diese keinen Abfall hinterlassen.
      18 3 Melden
    • chrisdea 01.11.2016 21:51
      Highlight Ach Trumpilein, das war jetzt billigstes trollen auf unterstem Niveau, da erwartest Du doch nicht wirklich eine Antwort, oder?
      12 2 Melden
    • Midnight 01.11.2016 22:13
      Highlight @Trump SVP ist nicht das Gesetz!
      12 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 02.11.2016 11:19
      Highlight Ich interptetiere die vielen Blitze so, dass man politisches Engagement von Schülern nicht gouttiert.
      Denn dass man die Einhaltung der Gesetze für richtig hält, und also jedes politische Engagement in geordneten Bahnen zu verlaufen hat, darüber besteht kein Zweifel.
      Ich bin enttäuscht, dass die Leserschaft sich im höchsten Masse undemokratisch zeigt, und unseren Kinderen jedes politische Mitwirken abspricht.
      0 4 Melden
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  • manhunt 01.11.2016 16:52
    Highlight alex hürzeler ist mitglied der svp? wieso fehlt diese information im artikel?
    59 4 Melden
    • Laurent 01.11.2016 17:07
      Highlight @manhunt: ist ergänzt. merci.
      41 4 Melden
    • Confusel 01.11.2016 17:21
      Highlight *Username checks out
      15 1 Melden
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  • Madison Pierce 01.11.2016 16:51
    Highlight Stilvoll wäre gewesen, wenn Herr Hürzeler die Ausstellung besucht und mit den Schülern diskutiert hätte. Aber die Wahlen sind vorbei, jetzt muss er die nächsten Jahre nur noch an Apéros gehen, das ist angenehmer.
    131 3 Melden
    • Andle 01.11.2016 20:13
      Highlight Ich wäre sehr froh, wenn er die nächsten 4 Jahre nur noch apérölen würde, dann macht er wenigstens nichts dümmeres mit ungleich grösserer Tragweite...
      Okay, falls am 27.11. seine Parteikollegin Frau Roth in den Regierungsrat gewählt werden sollte, hätte er einen Gango...
      9 1 Melden
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  • c_meier 01.11.2016 16:49
    Highlight ein typischer Barbra Streisand-Effekt... Mit Ausstellung wäre das Thema wohl bald erledigt gewesen, jetzt sind die Platakte auf Watson und sicher noch bei einigen anderen Internetseiten...
    Tolle Arbeit :)
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    • Benji Spike Bodmer 01.11.2016 18:38
      Highlight Jup- es lebe der Streisand- Effekt :D
      13 1 Melden
    600
  • Lowend 01.11.2016 16:49
    Highlight Ein SVP Bildungsdirektor verbietet den zukünftigen Wählern die politische Betätigung, weil sie gegen seine Direktion gerichtet ist und die Schule angeblich ein unpolitischer Ort sei? Warum mischt sich dann ausgerechnet die SVP dauernd in die Lehrpläne ein und beschneidet mit ihrer Kürzungspolitik die Aussichten dieser Schüler?
    Da sieht man wieder mal wie solche Leute die demokratische Mitwirkung mit Füssen treten und hinterher mokieren sich genau die gleichen Politiker darüber, dass die Jungen nicht mehr zur Urne gehen!
    Echt verlogen, dieser Mensch, aber dafür in der richtigen Partei!
    136 9 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 01.11.2016 16:56
      Highlight Blödsinn: Niemand verbietet sen Schülern sich politisch zu engagieren. Die Bildungsdirektion befolgt lediglich das Gesetz und stellt die Schulhäuser nicht für politische Kundgebungen zur Verfügung.
      3 97 Melden
    • sir_kusi 01.11.2016 17:05
      Highlight Nein, er verbietet einzig das Aufstellen auf Arealen der Kantonsschule.

      Würden andere Themen plakativ dargestellt, zb Ausländer oder Rentenalter, gäbe es genauso einen Aufschrei, nur aus der anderen Richtung. Wäre auch "verlogen".
      10 78 Melden
    • Lowend 01.11.2016 17:19
      Highlight Wo sollen denn die Schüler protestieren, als dort, wo es sie betrifft und ihr Beispiel ist aber so was von an den Haaren herbeigezogen! Welcher Schüler denkt schon an die AHV, oder welcher Gymnasiast ist schon derart vom Virus des Fremdenhasses infiziert, wie die Wähler der SVP, ausser vielleicht deren Söhne und Töchter?
      Versuchen Sie es doch bitte noch mal mit einem etwas durchdachteren Beitrag, diesen antidemokratischen SVPler weiss zu waschen.
      78 7 Melden
    600
  • SapereAude 01.11.2016 16:44
    Highlight SVP halt. Meinungsfreiheit gilt dort nur für Gleichgesinnte.
    124 9 Melden
    • Ruedi89 01.11.2016 17:12
      Highlight Ich sag es dir auch heute gerne wieder: Ob SVP, ob SP oder sonst eine Partei am Rand: Alle sind im gleichen Spital krank. Keiner lässt mehr die Argumente der Gegner gelten. Linke beschipfen die SVP als faschoid, die SVP ihrerseits reagiert mit Beleidigungen gepolter (Gutmensch etc.)...

      Und du mein lieber SapereAude trägst mit deinen einseitigen Posts genau zur Vergiftung des Klimas bei. Indem du nicht mit Argumenten sondern mit billiger Polemik gegen eine Seite schiesst.
      23 58 Melden
    • saco97 01.11.2016 21:08
      Highlight Und mit deinem ausgewogenem Kommentar trägst auch extrem zu einem angenehmen Klima bei. Danke vielmals!
      10 2 Melden
    • Ruedi89 02.11.2016 08:38
      Highlight Was daran ist nun bitte polemisch? Zeig mir mal einen Post von mir wo ich einfach nur beleidige. Ich versuche immer etwas mit Argumenten zu begründen. Wenn SapereAude SVP hört, dann ist er schon am durchdrehen.
      1 1 Melden
    • saco97 02.11.2016 21:00
      Highlight "Ich sag es dir auch heute gerne wieder: Ob SVP, ob SP oder sonst eine Partei am Rand: Alle sind im gleichen Spital krank."

      Ist das nicht etwas polemisch? Alle die nicht meiner Meinung sind, sind krank?
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    • Ruedi89 03.11.2016 09:18
      Highlight @saco97: Die Passage auf die du Bezug nimmst, ist eine Redewendung... Wenn man zwei Leute oder Gruppen oder was auch immer als "im selben Spital krank" bezeichnet, meint man damit, dass beide ganz ähnliche Muster verfolgen, dies jedoch immer der Gegenpartei vorwerfen. z.B. Deine Freundin lässt dich nicht in den Ausgang, weil es da andere Frauen hat. Du lässt sie gehen, willst aber immer genau wissen wo sie war mit wem usw. Ich würde dann sagen im "gleichen Spital krank", weil es sich bei beiden um Eifersucht handelt, es sich jedoch anders äussert.
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    • SapereAude 03.11.2016 11:46
      Highlight ich bin sicher nicht am durchdrehen, "wenn ich svp höre". ich weise einfach auf die heuchlerische haltung hin, die in der haltung dieser partei verbreitet ist. diese heuchelei vergiftet, nicht mein hinweis darauf.
      und im gegensatz zu dir bin ich der meinung, dass die svp da in einer ganz anderen liga speilt als die anderen parteien.
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    • Ruedi89 03.11.2016 13:43
      Highlight Ich gebe dir Recht, auch die SVP predigt Wasser und säuft Wein. Ich bin nicht gleicher Meinung, dass wir hier von einer anderen Liga ausgehen müssen. Bsp. Die SP erzählt immer es werde in der Bildung gekürzt (wenn von sparen die Rede ist). Fakt ist: Die Ausgaben für Bildung haben sich von 2000-2013 um 56% erhöht. Quelle https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bildung-wissenschaft/bildungsfinanzen.html Wenn also gespart wird, wird nicht gekürzt sondern sicht ganz so extrem ausgebaut. Das ist auch heuchlerisch und gelogen. Weshalb ich wirklich glaube, dass "alle" Politker gleich sind.
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