Schweiz

Verschiebt sich die Waldgrenze um 500 Meter, wird der Lagh de Saoseo im Val da Camp, Kanton Graubünden, gemäss einer Studie ziemlich anders aussehen.  Bild: Armin Mathis

Rettet die Bäume! Klimawandel wird Schweizer Wälder verändern

Publiziert: 31.10.16, 14:30

Die Klimaerwärmung wird die Schweizer Waldlandschaft grundlegend verändern: Die Vegetationsgrenze verschiebt sich um 500 bis 700 Meter nach oben, Trockenheit und steigende Temperaturen erhöhen die Waldbrandgefahr und fördern den Schädlingsbefall. Das passiert so schnell, dass sich die Bäume ohne menschlichen Eingriff wohl kaum daran anpassen können.

Zu diesem Schluss kommt das Forschungsprogramm «Wald und Klimawandel», das am Montag der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Gemäss dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) vermitteln die Resultate «einen für Mitteleuropa einmaligen Überblick über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Bäume und den Wald».

Bis zu vier Grad wärmer

Seit 1864 sind die Temperaturen in der Schweiz bereits um rund 1,8 Grad gestiegen. Auch wenn die im Klimaabkommen von Paris gesetzten Ziele erreicht werden, kommen noch weitere ein bis zwei Grad dazu. Gleichzeitig nehmen die Niederschläge im Sommer je nach Modell bis Ende des 21. Jahrhunderts zwischen fünf und 25 Prozent ab.

Diese Veränderungen werden den Bäumen stark zusetzen. So rechnen die Forscher damit, dass in den tiefer gelegenen Bergwäldern mit der Verschiebung der Vegetationsgrenze anstelle von Nadelbäumen in Zukunft vermehrt Laubbäume wachsen werden.

Betroffen sei zum Beispiel die Fichte: Nicht nur werde sie anfälliger für den Befall durch Borkenkäfer, der Baum werde in tieferen Lagen auch seltener gedeihen. An ihrer Stelle würden dort Bäume wachsen, die besser mit Trockenheit umgehen können, wie zum Beispiel die Traubeneiche.

Böser Borkenkäfer. Bild: Aargauer Zeitung

Angesichts der Geschwindigkeit des Klimawandels sei es fraglich, ob die Wälder es schafften, sich ohne menschliche Eingriffe an die neuen Bedingungen anzupassen. In begrenztem Ausmass seien sie dazu womöglich in der Lage.

Doch es bestehe die Gefahr, dass die Wälder ihre Schutzwirkung bei Naturgefahren, die Produktion von Holz als Rohstoff und Energieträger sowie ihr Angebot als Erholungsraum für Menschen in den kommenden Jahrzehnte nicht mehr wie gewohnt garantieren könnten. Ausserdem könnten «Störungsereignisse» wie zum Beispiel Waldbrände zunehmen und die Leistungen des Waldes weiter beeinträchtigen.

Waldtest für neue Bauarten

Um diese Konsequenzen des Klimawandels zu mindern, haben die Forscherinnen und Forscher Strategien für die Bewirtschaftung des Waldes entwickelt. Insbesondere die Vielfalt der Baumarten soll gefördert werden.

Weil die Bedingungen für die Wälder in der Schweiz sehr unterschiedlich sind und die Eigenheiten eines Standorts wie die Tiefe des Waldbodens, die Wasserversorgung oder die Ausrichtung zur Sonne auf kleiner Fläche wechseln, haben die Forscher ausserdem hoch aufgelöste Karten erstellt. Sie sollen den Förstern bei der Planung und Pflege ihrer Wälder helfen, damit sich diese an die neuen Klimabedingungen anpassen können.

Diese Fotos zeigen, warum die Schweizer Landwirtschaft so schützenswert ist

Weitere Forschungsprojekte untersuchten die Veränderungen des Waldes unter verschiedenen Klimaszenarien. Daraus werden zur Zeit Empfehlungen für die Bewirtschaftung der Wälder und für die Wahl zukunftsfähiger Baumarten erarbeitet. In sogenannten Waldtests werden diese Empfehlungen dann zusammen mit Fachstellen, Förstern und Umweltverbänden getestet.

42 Projekte

Das Forschungsprogramm «Wald und Klimawandel» wurde 2009 vom BAFU und dem WSL lanciert und wird 2017 abgeschlossen sein. Das Ziel war es, Grundlagenwissen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald und dessen Leistungen zu erarbeiten und Strategien zur Anpassung an die Veränderungen und Entscheidungshilfen für die Praxis zu entwickeln.

An den 42 Projekten waren neben den Experten des BAFU und des WSL auch die Universität Basel, die ETH Zürich, das Paul Scherrer Institut, das Institut für angewandte Pflanzenbiologie in Schönenbuch, die Firma Meteotest und mehrere Ingenieurbüros beteiligt. (gin/sda)

Der globale Klimawandel im Zeitraffer

Video: YouTube/Michael McIntee

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38 Kommentare anzeigen
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  • deleted_904825345 31.10.2016 17:53
    Highlight Stirbt jetzt der Wald schon wieder? Das letzte Mal, als der Wald dann doch nicht gestorben sonder gewachsen ist, haben wird die Geschwindigkeitslimiten unter das für die Sicherheit bestimmte Limit von 130 auf 120 kmh und von 100 auf 80 kmh gesenkt. Ist wie bei den Zeugen Jehowas, dauernd soll die Welt wegen irgendwas untergehen. Und wenns dann doch nicht eintrifft, folgt einfach die nächste Prophezeiung...
    15 8 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 31.10.2016 18:44
      Highlight Ach, jeh! So nach dem ersten Dutzend Weltuntergängen hat man sich daran gewöhnt ...
      6 2 Melden
    • trio 01.11.2016 18:56
      Highlight Auch dank diesen Massnahmen hat der Wald überlebt!
      1 3 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 02.11.2016 10:59
      Highlight @Trio: Und wenn es regnen kommt, dann auch wegen (oder nur wegen?) meines Regentanzes!


      0 0 Melden
    • trio 02.11.2016 15:07
      Highlight @ Dr. Trump wer weiss, was jedoch sicher ist, das die Klimaerwärmung durch die Menschen verursacht ist.
      0 1 Melden
    • deleted_904825345 02.11.2016 16:49
      Highlight Trio, Quatsch! Tatsache ist, dass es dem Wald trotz oder gerade wegen dem "anthropogenen" CO2 (u.A. Aus Autos) blendend geht.2014 wird festgestellt:
      "Buchen entwickelten sich um 77 % schneller als noch 1960, Fichten um immerhin 32 %. Bei Betrachtung ganzer Bestände wuchsen die Buchen um 30 %, die Fichten um 10 % schneller. Die Wissenschaftler führen das rapide Wachstum der Bäume auf das wärmere Klima und die längere Vegetationszeit zurück. Weitere Wachstumsmotoren sind (..) CO2 und Stickstoff, deren Konzentration seit 100 Jahren stetig ansteigt."
      http://www.arboristik.de/baeume_wald_19914.html
      2 0 Melden
    • trio 02.11.2016 17:26
      Highlight @Zaafee damals ging es hauptsächlich um den sauren Regen, der wurde unter anderem auch den Verzicht von Schwefel im Treibstoff, wirksam bekämpft. Jetzt sind es andere Probleme, bitte aufhören hier alles in einen Topf zu werfen!
      Ich kenne die Auswirkungen des zusätzlichen Düngeeffekts. Sie sind ein grosses Problem! Viele Pflanzen werden durch konkurrenzstarke Arten verdrängt, auch im Wasser sind die Auswirkungen sehr gut sichtbar, siehe Algenenwachstum. Das sind keine nur positive Effekte und hat auch nichts mit der Klimaerwärmung zu tun.
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    • deleted_904825345 02.11.2016 17:41
      Highlight Trio, was hat Schwefel im Treibstoff bitte mit der Senkung des Tempolimits zu tun?
      0 0 Melden
    • trio 02.11.2016 20:09
      Highlight Natürlich mit dem Verbrauch. Weniger Tempo = weniger Verbrauch = weniger saurer Regen. Aber der Verzicht auf Schwefel verringerte den sauren Regen nachhaltig.
      Leider sind wir wieder mal so weit, es wird also Zeit die Tempolimits nochmals zu verringern. Anschliessend können wir die Benzinmotoren verbieten. Ich denke wir werden mit den dazu benötigten Akkus weiter die Welt zerstören, aber immerhin haben wir so wieder ein paar Jahre um dafür eine Lösung zu finden.
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    • deleted_904825345 03.11.2016 07:14
      Highlight Trio, der Verzicht auf Schwefel im Treibstoff hat einen Einfluss auf die Säure des Regens, klar. Der Verbrauch ist total dennoch gestiegen und dem Wald gehts besser denn je. Die Temporeduktion hatte auf den Wald keinen relevanten Einfluss.

      PS. Zurzeit planen wir gerade den Umstieg von CO2 armer Atomkraft auf importierten Kohle-, Gas- und (paradoxerweise) Atomstrom.
      2 1 Melden
    • trio 03.11.2016 08:02
      Highlight Zaafee, lies doch mal den Abschnitt "Ursachen".
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Saurer_Regen
      Verschiedene Massnahmen haben zu einer Verringerung des sauren Regens geführt. Wie von dir bereits bemerkt ist der Verbrauch jedoch gestiegen, darum wird es Zeit für weitere Massnahmen.
      http://www.planet-wissen.de/natur/umwelt/waldsterben/index.html
      Lies dich doch erstmal ein bisschen durch die Materie, bevor du hier irgendwas behauptet. Das größte Problem ist heute die Trockenheit und die wird durch die Klimaerwärmung verschärft.
      Der Atomstrom ist wieder ein anderes Thema.
      1 1 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 03.11.2016 08:14
      Highlight Ich gkaube auch, dass der Umstieg auf Elektroautos insgesamt nicht ökologischer, oder sogar weniger ökologisch ist, als herkömliche Autos.
      Der ganze Dreck fällt einfach weit weg von uns an, in Bergwerken, wilden Deponien, Kohlekraftwerken,etc irgendwo in atmen Ländern, die zu arm und zu korrupt sind, um ihre Umwelt zu schützen.
      0 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 03.11.2016 09:00
      Highlight @Trio: Dass es trockener wird, wenn es wärmer wird, das ist widersinnig.
      Die Jahresmitteltemp. in der Sahara beträgt ca. 25 °C, jene im Amazonas ca. 27 °C. Der Amazonas ist ein Regenwald. Die Sahara ist eine Wüste, trotzdem sie ganze 2° kühler ist!
      Es wird mehr Regen geben, wenn es wärmer wird, weil dann mehr Wasser verdunsten wird, was trotz höherer mittleren Temperaturen unvermindert kondensiert (Wolkenbildung, Tau). Zur Illustration: In der Sahara fällt die Temperatur während der Nacht oft bis unter 10 °C, manchmal bis auf 5 °C.
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    • trio 03.11.2016 12:32
      Highlight Dr. Trump der Regenwald ist eher die Ausnahme auf dem Äquator, der Rest ist mehrheitlich Wüste. Ausserdem ist der Regenwald über die Jahrtausende gewachsen, schonmal gesehen wie es aussieht wenn er gerodet wird?
      Die höhere Durchschnittstemperatur kommt eben durch die starke Abkühlung der Wüste in der Nacht, tagsüber ist es viel heisser. Das versuche ich doch die ganze Zeit zu sagen, die Wetterextreme nehmen zu! Ob jetzt Wüste oder Regenwald (Luftfeuchtigkeit nahezu 100%), ich finde beides nicht optimal zum leben.
      1 0 Melden
    • trio 03.11.2016 12:37
      Highlight Und wegen den Elektroautos, sie sind auch nicht unproblematisch. Aber wenigstens laufen sie mit Strom, welcher selber die Umwelt ja nicht belastet. Erdölprodukte fügen der Erde jedoch immer wieder grossen Schaden zu, egal wie wir es wenden. Darum ist ein Systemwechsel früher oder später nötig. Lieber früher!
      0 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 03.11.2016 14:26
      Highlight @Trio: Der Strom kommt aus der Steckdose, lärm- und geruchsfrei. Schon klar.
      Wind-, Solar- Gas-, Kohle-, Wasser- und Kernkraftwerke verschmutzen alle die Umwelt. Zur Herstellung, für Unterhalt, Betrieb und Rückbau werden Natur und Umwelt ausgebeutet, verschmutz, zerstört.
      Glauben Sie allen Ernstes, dass Elektrizität ein sauberer Energieträger sei?
      Es gibt keine sauberen Energieträger. Sogar ein Ochsenkarren macht Scheisse und dazu noch Treibhausgas.
      1 0 Melden
    600
  • dääd 31.10.2016 17:44
    Highlight BAFU, WSL, ETH, PSI - alles nur studierte Idioten, gelenkt von einem linksgruenen Staat!
    (disclaimer: smile)
    14 6 Melden
    600
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 31.10.2016 14:55
    Highlight Das heisst weniger Tannenmonokulturen, aber mehr Wald, mehr Eichen, Buchen, Ulmen, Erlen, Ahorne, ... mehr Biodiversität, bessere Luftqualität.
    Gelobt sei die Erderwärmung!
    16 7 Melden
    • Caturix 31.10.2016 15:07
      Highlight Ja mehr Laubbäume bessere Luft, Bessere Luftqualität weniger Erderwärmung nur dann müsste die Luft auf dem ganzen Planeten besser werden da helfen die paar Bäume der Schweiz auch nicht.
      6 2 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 31.10.2016 15:41
      Highlight @Caturix: Nebst den Alpen gibt es noch den Himalaya, die Anden, die Rocky Mountains, die Pyrenäen und viele andere Gebirge, viele deutlich grösser, als die Alpen. Wenn es wärmer wird, dann wird die Luft eher feuchter sein. Das heisst, dass es eher mehr Regen und Tau geben wird, bis weiter in das Landesinnere. Australien und weite Ebene in Afrika und Amerika könnten durchaus sich so von Steppen in Urwälder verwandeln.
      Die Erderwärmung ist ein Glücksfall!
      12 6 Melden
    • trio 01.11.2016 19:02
      Highlight Vielen Dank Dr.Trump für ihre super intelligenten Sprüche! ;) Ich fürchte jedoch, die Schweiz wird unter anderem wegen fehlenden Gletscher und Niederschläge eher so aussehen:
      0 1 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 02.11.2016 11:10
      Highlight @trio: man kann sich vor Schlangen, Spinnen, engen Räumen, Fremden und so ziemlich allem fürchten.
      Die Foto zeigt einen riesigen Acker, offenbar in einer Höhenlage über der Baumgrenze. Es ist also eine fruchtbare Landschaft oberhalb rund 2000 m. ü. M. Das ist in der Schweiz extrem rar anzutreffen. Würde es wärmer, dann würde es dass auch in der CH geben können. Wäre vorteilhaft.
      Dass eine Erderwärmung mit weniger Regen einhergeht ist unlogisch. Ist es wärmer, dann verdunstet mehr Wasser, das nachwievor kondensiert und als Regen oder Tau den Boden benetzt (s. Regenwald: warm und regenreich).
      0 1 Melden
    • trio 02.11.2016 12:58
      Highlight Der Regenwald generiert sich sein eigenes Wetter. Wahrscheinlicher ist doch, dass es Perioden mit viel Regen und Trockenheit geben wird. Die Gletscher als Ausgleich fehlen dann leider.
      Auch egal, es wird sich jedenfalls andern! Ich finde es jetzt eigentlich ziemlich perfekt in der Schweiz und glaube nicht das es besser wird. Weltweit sind Dürre und extreme Niederschläge am zunehmen, aber weil Dr. Trump sagt es wird besser, glauben wir das natürlich.
      0 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 02.11.2016 14:00
      Highlight @trio: Schon mal was von Staudämnmen zur Speicherung von Wasser gehört?
      0 1 Melden
    • trio 02.11.2016 15:04
      Highlight Doch, doch schonmal gehört.... Wie auch von Klimaanlagen. Da ist die Klimaerwärmung kein Problem mehr, oder?
      Jetzt mal ernsthaft, glaubst du wirklich wir bauen Stauseen so gross wie die heutigen Gletscher und Schneeflächen, damit wir den Wald bewässern können?? Vielleicht müssen wir das dereinst, das als bessere Lösung zu verkaufen grenzt jedoch an Wahnsinn!
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 02.11.2016 17:31
      Highlight Nur ganz wenige Bäume kriegen ihr Wasser von Gletschern. Die meisten Bäume beziehen Grund- und Regenwasser, das nicht aus Gletscherwasser gespeist ist, sondern vom Regen. Ein Blick auf eine Schullandkarte mach rasch klar wie unbedeutend klein die Gletscher sind.
      Ich dachte bei den Stauseen an die Landwirtschaft und die Siedlungen, die in trockenen Sommern Wasser aus Flüssen und Bächen entnehmen.
      Sind die trockenen Sommer häufiger, dann braucht es eben mehr Speicherseen.
      0 0 Melden
    • trio 02.11.2016 17:42
      Highlight Ja eben klar, für die Landwirtschaft und Siedlungen. Der Wald kann ja vertrocknen :(. Schon klar werden diese nicht direkt durch Gletscherwasser bewässert, aber viele Flüsse speisen ihr Wasser unter anderem durch Schmelzwasser.
      Die Schweiz gilt als Wasserschloss Europas, vor allem durch die Gletscher und den Schnee vom Winter. Klar können wir Speicherseen bauen. Aber wie gesagt, das ist sicher keine optimale Lösung, sondern eher eine teure Notlösung.
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    • trio 02.11.2016 17:45
      Highlight Dr. Trump übrigens google doch mal den Vergleich der Sauerstoffproduktion zwischen Laub- und Nadelbäumen ;)
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    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 03.11.2016 09:05
      Highlight @Trio: Der zum Scheitern verurteilte Versuch das Weltklima zu steuern, kostet tausenmal mehr, als alle vielleicht benötigten Speicherseen zusammen.
      Klimapolitik ist eine Form von Grössenwahn.
      0 0 Melden
    • trio 03.11.2016 12:23
      Highlight Dr. Trump wir beeinflussen es ja schon! Einfach unkontrolliert und getrieben vom Ölhunger.
      0 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 03.11.2016 14:45
      Highlight @Trio: Ja, ja, ja.
      Und wenn Du den Teller leer isst, Dann scheint die Sonne.
      Und Aids ist Gottes Strafe.
      Und positiv denken überwindet alles.

      Gottseidank, nutzen wir Kohle, Ergas und -öl! Müssten wir auf Muskelkraft zurückgreifen (Lasttiere), dann stünde razfaz nirgends mehr ein Wald, und alle Gewässer wären giftige Kloaken. Denn Lastvieh braucht viel Land für den Futtermittelanbau und viel Wasser und erzeugt grosse Mengen Abwasser und Schadstoffe. Ein Kuh emittiert mehr Treibhausgas als ein Auto!
      Wir würden ganze Wälder verheizen.
      Eine Gasheizung ist viel sauberer als eine Holzheizung.
      0 0 Melden
    • trio 03.11.2016 21:15
      Highlight Dr. Trump Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir das Klima ändern.
      0 0 Melden
    • trio 03.11.2016 21:32
      Highlight Dr. Trump aber molmol, Erdöl ist das beste! Für immer! Wie konnte ich nur daran Zweifeln? Na dann, gute Nacht....
      0 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 04.11.2016 09:14
      Highlight @trio: Es stimmt, dass ich zur Theorie der anthropgenen, globalen Erwärmung nichts entgegnete.
      Nun tue ich das: Dieser Theorie liegt der sogenannte Treibhauseffekt zugrunde. Dieser Effekt wurde vor ca. 150 Jahren als Theorie formuliert, aber er wurde nie bewiesen. Im Gegenteil: der Treibhauseffekt wurde vor rund 100 Jahren bereits experimentell widerlegt vom Physiker Prof. Robert W. Woods.
      Was nicht weiter verwunderlich ist, denn die Theorie des Treibhauseffektes verletzt das zweite Grundgesetz der Thermodynamik.
      Die anthropogene Erderwärmung ist also erwiesenermassen ein Hirngespinst.
      0 0 Melden
    • trio 04.11.2016 12:29
      Highlight Dr. Trump nur weil ein Experiment dagegen spricht, die durch Menschenhand verursachte Klimaerwärmung abzustreiten ist mehr als abwegig. Wir haben zum Glück Meinungsfreiheit hier, denke also was du willst. Ciao, adieu und tschüss...
      0 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 04.11.2016 14:26
      Highlight @Trio: Wenn Sie wissenschaftliche Erkenntnis nicht einsehen können, oder wollen, dann kann Sie nur blinder Glaube trösten. Der Glaube nämlich an den drohenden Weltuntergang, dem man sich aber aber im Unterschied zu den Ungläubigen entziehen kann, durch unbeirrbar erkenntnisresistenten Glauben und durch obrigkeitsgefällige Lebensführung.
      Das ist das Grundrezept fast aller seelenfressenden Sekten. Dann kann die Sekte seine Schäfchen in aller Ruhe leermelken, bis zum letzten Franken.
      0 0 Melden
    • trio 04.11.2016 16:05
      Highlight Dr. Trump wissenschaftliche Erkenntnisse vor über 100 Jahren :D oh Mann! Hinter welchen Felsen lebst du denn? Heute gibt es wohl Tausende wissenschaftliche Erkenntnisse die sehr wohl einen Zusammenhang zeigen.
      Aber wie bereits gesagt, jeder soll denken was er möchte. Ich will niemanden von etwas überzeugen, wenn ihn meine Meinung nicht interessiert ;)
      0 0 Melden
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 04.11.2016 23:22
      Highlight @trio: Die Gültigkeit einer Tatsache ist unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Entdeckung.
      Aber was soll's. Die Heilige Katholische Kirche brauchte Jahrhunderte um Galileo Galileis Widerlegung des Geozentrischen Weltbildes einzusehen und Galileo posthum zu rehabilitieren. Glaube versetzt eben Berge. Berge von Vernunft und Erkenntnis vor der Nasenspitze bis in die hintersten Winkel des Universums.
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