Schweiz

Am 13. Dezember findet der grosse Fahrplanwechsel statt.
Bild: KEYSTONE

Obacht! Heute stellen die SBB den Fahrplan um – das müssen ÖV-Nutzer wissen

Betroffen sind alle Hauptverkehrsachsen und der Regionalverkehr. Bis jetzt verläuft der Fahrplanwechsel problemfrei. 

12.12.15, 16:51 13.12.15, 13:22

Liebe Zugfahrer, ihr müsst unbedingt einen Blick auf den Fahrplan werfen, wenn ihr heute nicht wie die Regenmantel tragenden Menschen aus Mani Matters Lied am Bahnhof rumstehen wollt, «wo dr Zug geng scho abgfahre isch oder no nid isch cho».

Mani Matter – «Ds Lied vo de Bahnhöf» 

Hach, Mani Matter <3
YouTube/baum2525

Ja, Veränderungen sind meist doof, aber weil in Zürich die abschliessende zweite Etappe der Durchmesserlinie eröffnet wird und am Genfersee zwischen Lausanne und Renens VD die Bauarbeiten zum Drei-Milliarden-Franken-Projekt «Léman 2030» starten, müssen wir da jetzt einfach durch.

Seien wir froh, dass wenigstens keine Riesenkatze das gesamte Schienennetz blockiert.
gif: giphy

Der Fahrplanwechsel betrifft vorrangig den Grossraum Zürich und die Westschweiz

Der Fernverkehr rauscht durch die Durchmesserlinie

Nach acht Jahren Bauzeit wird die SBB die Durchmesserlinie am 13. Dezember 2015 auf ihrer gesamten Länge zwischen Oerlikon und Altstetten in Betrieb nehmen.
Bild: KEYSTONE

Die meisten Änderungen betreffen die West-Ost-Achse, weil die Durchmesserlinie nun auch für den Fernverkehr genutzt wird. Konkret heisst das: 

Kleiner Zwischensong: Mani Matter – «Ir Ysebahn»

<3
YouTube/BERNbild

In der Westschweiz erfahren viele Regional- und Fernverkehrslinien Neuerungen. Konkret heisst das: 

350 Kundenbetreuer stehen an den Bahnhöfen bereit 

Bild: KEYSTONE

Damit am Sonntag niemand den richtigen Zug verpasst, informiert die SBB in den Regionen mit Flyern und Durchsagen über die grössten Neuerungen. In den ersten Tagen nach dem Fahrplanwechsel sind in der ganzen Schweiz sagenhafte 350 Kundenbetreuerinnen und -betreuer an den Bahnhöfen im Einsatz.

Insgesamt wird das Fernverkehrsangebot mit dem Fahrplanwechsel um rund ein Prozent ausgebaut, das Angebot im Regionalverkehr wächst um 3.3 Prozent. Vor allem die Zürcher Verkehrsbetriebe (ZVV) bieten mehr Verbindungen an.

Die SBB informieren auf ihrer Website über alle Änderungen, hier gehts zur interaktiven Karte und allen wichtigen Angaben

screenshot: sbb.ch

Zum Schluss das Erklärvideo

YouTube/SBB CFF FFS

Ein Blick zurück: Vor zehn Jahren schafften die SBB das Raucherabteil ab

(rof/sda)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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  • c_meier 13.12.2015 12:06
    Highlight Danke für Mani Matter.... "s'isch Rohrschach"... :)
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  • marsupi 12.12.2015 20:39
    Highlight Schlecht gewählter Titel. Nicht einfach nur die SBB haben einen Fahrplanwechsel, sondern alle Transportunternehmen in der Schweiz und Ausland. In Bern betrifft dies nur zum Beispiel auch die RBS und BLS.
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  • Auf Ablenkung 12.12.2015 18:07
    Highlight Danke für die Zusammenstellung. Der S-Bahnverkehr in Zürich hat sehr grosse Änderungen - watch out: www.sbb.ch/zuerich
    23 2 Melden
    • derBurch 13.12.2015 05:11
      Highlight Zürich ist nicht alles!
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    • suchwow 13.12.2015 10:24
      Highlight Gemessen an der Wirtschaftsleistung ist Zürich ALLES, gefolgt von Basel. 😉😄
      14 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2015 10:41
      Highlight Zürich ist nicht alles, ZVV (S Bahn) aber schon :-)
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Störungen mit immer grösseren Auswirkungen: Was ist bloss mit den SBB los?

Das SBB-Bahnnetz ächzt unter der hohen Belastung. Das zeigen die vielen Zwischenfälle in diesem Sommer. Klar ist: Heute können auch kleine Störungen grosse Folgen haben.

Was ist bloss mit den SBB los? Immer wieder fallen Züge aus. Verspätungsmeldungen nehmen zu. Selbst am Nationalfeiertag schaffte es der Bundesbetrieb nicht, die Zürcher S-Bahn störungsfrei zu betreiben – obwohl am 1. August kein Pendlerverkehr zu bewältigen war. Im Zürcher Hauptbahnhof waren die S-Bahn-Gleise 41 bis 44 wegen eines Gleisschadens nur beschränkt befahrbar. Zugsausfälle und Verspätungen bis 22.30 Uhr waren die Folge.

«Das ist ja nicht normal, was die SBB derzeit bieten», stöhnt …

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