Schweiz

Mit dieser Rente muss Oskar Freysinger nun auskommen

Das Wallis hat SVP-Regierungsrat Freysinger am Sonntag aus dem Amt gejagt. Reicht sein Ruhestandsgehalt, um nun wenigstens das Leben zu geniessen? Die Juso fordert derweil, dass er seine Rente an Bedürftige spendet.

20.03.17, 17:31

Antonio Fumagalli / Nordwestschweiz

Oskar Freysinger muss wegen seiner Abwahl mit weniger auskommen. Bild: KEYSTONE

Am Sonntag sprach das Wallis. Und es sprach so, wie man es noch vor wenigen Wochen nicht für möglich gehalten hätte: Der amtierende Bildungs- und Sicherheitsminister Oskar Freysinger (SVP) wurde abgewählt und durch den wenig bekannten Migros-Kadermann Frédéric Favre (FDP) ersetzt.

Für Freysinger ist das nicht nur eine politische Schlappe, es ist in seinem Leben auch eine Zäsur, denn ab dem 1. Mai wird er ohne Job dastehen. Für die Medien war er am Tag der Abwahl nicht zu sprechen – im Vorfeld stellte er für diesen Fall jedoch in Aussicht, dass er dann «in Rente gehen und weniger Stress haben» wird.

«Kein Sessel zum Ausruhen»

Doch was heisst dies genau? Kann sich Freysinger dank grosszügigem Gehalt oberhalb der Sittener Weinberge zur Ruhe setzen und sich sorgenfrei der Literatur und Musik – zwei seiner Passionen – widmen? Die Antwort ist: Jein. «Das Ruhestandsgehalt ist kein Sessel, auf dem man sich ausruhen kann», sagt der Walliser Staatskanzler Philipp Spörri.

Welche finanziellen Ansprüche zurückgetretene oder nicht wiedergewählte Staatsräte haben, steht im kantonalen «Reglement über die Ruhegehaltsordnung der Magistraten». Das Wallis kennt dabei ein abgestuftes Vorgehen: Wer länger im Amt war, kriegt auch mehr Rente – wobei die Spannweite von mindestens 30 Prozent (ein Dienstjahr) bis maximal 60 Prozent (ab zwölf Dienstjahren) des versicherten Gehalts reicht. Letzteres ist weder mit dem öffentlich bekannten Brutto- noch dem Nettolohn der Staatsräte zu verwechseln, sondern liegt deutlich darunter.

40% des versicherten Gehalts

SVP-Mann Freysinger muss seinen Posten – ein Novum in der jüngeren Geschichte des Kantons – nach vier Jahren räumen. Gemäss Reglement hat er damit Anspruch auf 40 Prozent des versicherten Gehalts. Wie hoch das genau war, will die Walliser Staatskanzlei auf Anfrage nicht mitteilen. Es betrage aber «etwas weniger als 200’000 Franken», womit man mit einem entsprechenden Pensionsbetrag von jährlich gegen 80’000 Franken «in der richtigen Grössenordnung» liege, heisst es. Zusätzlich gibt es für den ehemaligen Lehrer in ein paar Jahren Pensionskassengelder sowie ab 65 Jahren die klassischen AHV-Beiträge. Freysinger wird im Juni 57 Jahre alt.

Juso fordert Rückzahlung

Die Walliser Jungsozialisten begnügen sich derweil nicht damit, dass der ihnen unliebsame Staatsrat aus dem Amt gejagt worden ist. In einem Communiqué fordern sie, dass Freysinger «einen Teil oder die Gesamtheit» seiner Pension zugunsten Bedürftiger spendet.

Hintergrund der Aktion ist die Wahlkampagne der SVP Wallis von Anfang Jahr. Die weinende «Maria» beklagte sich darin, dass sie ihre Miete nicht mehr begleichen könne, weil die Behörden stattdessen diejenigen von Migranten bezahlten. Die Walliser Juso versteht ihren Aufruf nun als Retourkutsche: Wenn der Kanton aus der Optik von Freysinger schon nicht fähig sei, bedürftige Menschen zu unterstützen, solle er nun mit gutem Beispiel vorangehen und «seinen Prinzipien treu bleiben», wie es im Communiqué heisst. (aargauerzeitung.ch)

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Brikne, 20.7.2017
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  • Sophia 21.03.2017 07:31
    Highlight Klar, die SVP hat nie noch etwas von demokratischen Entscheiden verstanden, wenn es gegen sie läuft, weshalb sollte sich das plötzlich ändern? Den Freisinger abwählen? Niemals, da steckt doch ein Kompltt dahinter!
    Menschenskind ihr lieben Mitbürger, wann habt ihr endlich von diesem ewigen Gejammer genung und wählt diese Blödelpartei einfach überhaupt nicht mehr?
    Wisst ihr, wie sich ein Doktor in der SVP fühlt? "Einsam!
    Und eben, wo nicht viel Geist ist, ist das Misstrauen und die Verschwörung!
    7 1 Melden
  • Posersalami 20.03.2017 22:39
    Highlight Nein, nur 80 000.- im Jahr! Mir kommen die Tränen! Wie viele Reichskriegsflaggen sind das?

    Es ist ein Skandal, dass Politiker derartige Beträge bis ans Lebensende bekommen. Nach 1-2 Jahren sollte man alle Zahlungen einstellen und dann dürften die Herren und Damen bitte wieder arbeiten, oder von der AHV leben wenn sie in Pension gehen. Unglaublich, was sich da gegönnt wird.
    56 5 Melden
    • Makatitom 20.03.2017 23:40
      Highlight Das ist genau das, was ich schon lange fordere, Rente nur so lange, wie jemand auch im Amt war, egal ob auf kantonaler oder Bundesebene
      8 0 Melden
    • stamm 21.03.2017 00:24
      Highlight Das finde ich ebenfalls, nur dass die Einen wohl kaum eine Arbeit mehr finden....
      8 0 Melden
    • Spooky 21.03.2017 02:08
      Highlight @Posersalami
      Ich bin mit dir voll einverstanden (ohne Ironie).

      Egal ob links oder rechts oder was auch immer. Wieso werden diese Politikertypen speziell gut bezahlt bis an ihr Lebensende? Wie haben sie das verdient? Kann mir das bitte jemand erklären?

      Wahrscheinlich nicht.

      Die Schweizer Bürger entwickeln sich immer mehr zu doofen Untertanen.
      12 0 Melden
    • Knut Atteslander 21.03.2017 07:36
      Highlight Naja, wenn man sich sorgen muss wie es nach der politischen Laufbahn weitergeht kommt man vielleicht, noch mehr als bisher, auf die Idee im Interesse potentieller Arbeitgeber zu politisieren.
      5 0 Melden
    • Sophia 21.03.2017 07:42
      Highlight Und mit welchem Geld reiste dieser Freysinger nach Moskau zum Putin und seiner Siegesfeier? Und danach zu den Neonazis zu jenen, welche von der Sowjetarmee besiegt wurden?
      Dass die Walliser einen solchen Wirrkopf nicht mehr wollen, soll eine Verschwörung sein? Zum Lachen ist das!
      6 1 Melden
  • devilazed 20.03.2017 22:19
    Highlight Was due JUSO so alles fordert.. tsts, die sollten mal Arbeiten gehen!
    22 53 Melden
    • Fly Boy Tschoko 20.03.2017 23:40
      Highlight Und was würde dies an der Argumentation der JUSO ändern? Ich arbeite nun seit Beginn eginn meiner Lehre welche ich vor 6 Jahren begonnen habe. So machen es viele in der Basis der JUSO.
      Da wir mit dem Klischee nun hoffentlich aufräumen konnten, wie ist nun Ihr Argument?
      7 1 Melden
    • Pat the Rat (der Echte) 21.03.2017 10:20
      Highlight @ Fly Boy Tschoko:
      Ich finde es gut, dass Sie eine "Lehre" machen. Jedoch frage ich mich, was das für eine "Lehre" ist. Ich kenne keine Berufs-Lehre die länger als 4 Jahre dauert.
      Und dass Sie aufgrund ihrer Situation von "wir räumen mit dem Klischee auf" schreiben, passt in mein Bild ihrer Partei.
      1 4 Melden
    • Fly Boy Tschoko 21.03.2017 12:53
      Highlight Nun ich zähle die 3 Jährige Lehre als Arbeit. Will es ja kurz halten.
      Zudem habe ich geschrieben, dass viele JUSOs eine Lehre machen. Nur sieht man diese weniger in den Medien da es schwierig ist als Lernender neben Arbeit, Schule und Hausaufgaben Zeit für einen Vorstandsposten oder Aktionen unter der Woche zu finden.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 21:49
    Highlight Abgesehen davon dass fast nur reiche Leute Bundes-, National-, Stände-, Regierungs-, Staats-, Kantons- oder Landrat werden können, ist es eine Frechheit dass diese dann ihr Leben lang eine Rente erhalten.

    Verstehe ich nicht. In der Privatwirtschaft müsste sich Freysinger ja noch einen Job suchen mit 56.

    Sollte man abschaffen. Sobald jemand vor Pensionsalter aufhört in einer Regierung zu arbeiten, soll er auch keine Rente mehr erhalten.

    Z.B. Ruth Metzler - die hätte nach ihrer Abwahl nicht mehr arbeiten müssen. Nie mehr. Einfach so knapp 200k Rente.. mit Mitte 40ig.

    27 3 Melden
    • Makatitom 20.03.2017 23:42
      Highlight Ruth Metzler hat die Rente aber nicht erhalten, auf jeden Fall nicht sofort, da sie bei Nestlè mehr erhalten (Mist, ich will immer "verdient" schreiben) hat
      8 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.03.2017 08:15
      Highlight Ja - war nur ein Beispiel wegen ihrem Alter. Sie hätte theoretisch einfach die Beine hochlagern können. Keine VR-Mandate, nichts annehmen und einfach 200'000 kassieren.. ich glaube da lässt es sich gut leben.
      3 0 Melden
  • Hierundjetzt 20.03.2017 21:28
    Highlight Permanent gegen den Staat und sozial Schwache sein und allen das Leben schwer machen aber bis zum Lebensende 80'000 für Nichtstun kassieren: SVP at its best.

    50 7 Melden
    • 7immi 21.03.2017 00:10
      Highlight das hat nichts mit der svp oder irgend einer anderen partei zu tun. diese rente steht allen parlamentariern zu, egal welcher partei sie angehören.
      7 1 Melden
  • LisaSimpson 20.03.2017 21:20
    Highlight Die andere Option ist min. 4 Jahre Bundesrat, danach gibt es jedes Jahr
    222´000.- chf und ein 1st Klass SBB GA dazu, cool oder ;-)
    Am schlimmsten sind junge Bundesräte die früh in Pension gehen. Alain Berset, würde er nach vier Jahren abgewählt, den Steuerzahler fast zehn Millionen Franken Ruhegehalt kosten........
    46 6 Melden
    • Rendel 20.03.2017 21:47
      Highlight Ruth Metzler kostet noch mehr. Da gäbe es viel Sparpotential.
      13 11 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 20.03.2017 23:16
      Highlight Daran erkennt man, wie krank das System ist. Und das ist bestenfalls die Spitze des Eisbergs. Unter der Wasseroberfläche gehen wir besser gar nicht nachsehen, denn dann käme das grosse Pizzalegen. Nun gut, lassen wir uns doch weiterhin verarschen und stellen uns die Frage: Where's the revolution?
      0 2 Melden
    • Hierundjetzt 20.03.2017 23:40
      Highlight Und erst der Tschudi, Flavio Cotti oder Leuenberger!!!

      Aber wenn die UBS 10% unseres BIP (60 Mrd) bekommt, wir wegen der CS einen ganzen Wirtschaftszweig verlieren (Bankgeheimnis), deswegen extreme Steuerausfälle wegen Verlustvorträge haben, dadurch Steuererhöhungen bezahlen müssen, ja daaann stört es den Rendel nicht.

      Aber eine Altersvorsorge die mit aktuellen Einkünften verrechnet wird (Metzler kriegt daher nichts), dass ist jetzt ganz plöt. Pöser pöser Staat tsss

      Manchmal 🙄

      1 2 Melden
    • LarsBoom 21.03.2017 00:30
      Highlight Was Frau Metzler so treibt hat mich nach diesem Artikel auch sehr interessiert. Ich habe ein bisschen nachgeforscht und fand heraus, dass sie seit 2006 kein "Ruhegehalt" mehr kassiert.

      http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/551aff72ab5c37775e006175
      8 0 Melden
    • Schlumpfinchen 21.03.2017 00:44
      Highlight Ruth Metzler nimmt keine Rente in Anspruch. Wenn man nach dem Ausscheiden aus dem Bundesrat etwas verdient, wird die Rente gekürzt, man soll mit dieser Rente nicht mehr als zurzeit 440'000 Franken verdienen. Frau Metzler gibt an, genug selbst zu verdienen. Quelle: http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/551aff72ab5c37775e006175
      Bitte zuerst informieren Rendel.
      8 0 Melden
    • Rendel 21.03.2017 10:00
      Highlight @Bernie Zumindest eine Teilrente soll Frau Metzler wieder beziehen. Mit Sparpotential dachte ich auch an den Referenzsatz der gesenkt werden soll und die Witwenrente für kinderlose Ehepaare die gestrichen wird. Da könnten die Bundesratsrente auch entsprechend angepasst werden. Die bleibt aber unangetastet inklusive Witwenrente.
      0 0 Melden
    • Schlumpfinchen 21.03.2017 12:36
      Highlight Ich finde auch, dass die Alt-Bundesräte, ex-Regierungsmitglieder etc. zuviel bekommen, gerade wenn sie eigentlich noch arbeiten können. Es ist eine Frechheit, dass wir etwa 10 Mio. Franken an Steuern für Berset ausgeben müssten, der noch ein paar Jahre arbeiten könnte und auch wird. Das System sollte überdacht werden, denn es stammt vermutlich aus der Zeit, als in den Regierungen nur alte Männer sassen (wie ich :P) und diese Rente danach vielleicht noch 5 Jahre bezogen wurde. Doch glücklicherweise sitzen heute auch jüngere Personen in den Regierungen. Jetzt muss angepasst werden.
      0 1 Melden
  • destin 20.03.2017 21:13
    Highlight So wie's aussieht, kriegt die Weltwoche einen neuen Mitarbeiter...
    78 12 Melden
  • Bronko 20.03.2017 21:10
    Highlight Zu hoch gepokert, aber trotzdem gewonnen!
    28 6 Melden
  • Jöggu 79 20.03.2017 20:44
    Highlight Ich habe im Jahr keine 80'000 und bekomme damit meine Familie durch. Vielleicht muss ich auch erst rechtsradikal, überheblich und intolerant werden um mit 57 eine solche Rente von den Steuerzahleden zu erhalten... Oder vielleicht doch lieber nicht! Suhle mich nicht gerne in der braunen Gülle.
    Wenn er jetzt in Rente geht wäre das vielleicht sogar gut inverstiertes Schweigegeld - er müsste sich aber verpflichten wirklich zu schweigen!
    61 32 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 20:42
    Highlight «Das Ruhestandsgehalt ist kein Sessel, auf dem man sich ausruhen kann», sagt der Walliser Staatskanzler Philipp Spörri.

    Wie viel verdient eigentlich Herr Spörri?

    80'000 pro Jahr (für's eitle Nichtstun notabene) ist ein Verdienst von dem sehr viele hart arbeitende Menschen nur träumen können...
    80 4 Melden
    • supremewash 21.03.2017 00:24
      Highlight "Verdienst" Köstlich!
      5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 20:28
    Highlight Wer hat eigentlich ins Gesetz geschrieben, dass PolitikerInnen so eine fette Rente beziehen? Oh, Mist... Wir selbst. Wie blöd von uns.
    68 6 Melden
    • Dr Barista 20.03.2017 21:06
      Highlight von Politikern für Politiker...
      22 7 Melden
    • P@ric 20.03.2017 21:24
      Highlight Auch wenn mich das Geld in diesem konkreten Fall auch reut: es ist nicht falsch eine Rente zu bezahlen. Die Personen sind oft so exponiert, dass sie nur schwer oder selten rasch eine Beschäftigung im ähnlichen Salärbereich finden.
      27 18 Melden
    • Pisti 20.03.2017 23:06
      Highlight Paric ernsthaft jetzt? Als Politiker hat man ein riesen Netzwerk, da findet man ohne Probleme wieder einen gut bezahlten Job. Meistens sind es ja die Linken die diese horrenden Renten verteidigen (Tschümperlin) oder mehr Gehalt für Ihre Arbeit fordern (Wermuth). Wenn der rechte Freysinger aber eine erhält ist die Empörung gross und er soll das Geld spenden. Ich finde man sollte solche Renten generell streichen, die Damen und Herren können aufs RAV wie jeder andere auch.
      8 8 Melden
    • Weltruumelefant 21.03.2017 00:37
      Highlight Pisti, hast du den Artikel gelesen? Im Artikel wurde nämlich der Kontext erwähnt, wieso die Juso das Spenden seiner Rente vom Freysinger fordert.
      3 0 Melden
  • Spooky 20.03.2017 20:22
    Highlight "...dass Freysinger «einen Teil oder die Gesamtheit» seiner Pension zugunsten Bedürftiger spendet..."

    Das fehlte noch! Das meiste Geld würden sowieso jene linken Sozialarbeiter einsacken, die es eigentlich an die Bedürftigen verteilen sollten.
    51 98 Melden
    • äti 20.03.2017 21:05
      Highlight @spook: ... ist doch dasselbe. Am Schluss bekämen es eben die Bedürftigen, oder ist es anders gemeint?
      15 9 Melden
    • Spooky 20.03.2017 21:41
      Highlight @äti
      Eine Handvoll von Bedürftigen würden, wenn es hoch kommt, vielleicht 20 Franken bekommen, während sich die schamlosen Sozialarbeiter ihre Kaffeekränzli, wo sie zynisch über die Verwendung der Kohle von Freysinger palavern, schamlos und fürstlich bezahlen lassen würden.
      6 25 Melden
    • Ismiregal 21.03.2017 00:51
      Highlight @spooky: du hast keine Ahnung was Sozialarbeiter tun oder?
      7 0 Melden
    • Spooky 21.03.2017 19:03
      Highlight Doch doch, ich habe eine Ahnung. Darum mein Kommentar.
      0 1 Melden
  • D.L. 20.03.2017 20:15
    Highlight So, so, jetzt möchten die Jusos auch noch die Rente von Freysinger erhalten. Lieber empfangen, als selber mal was bieten. Auch eine Lebenshaltung.
    54 71 Melden
    • Sir Jonathan Ive 21.03.2017 09:53
      Highlight Wenn du damit meinst, dass die Juso politisch inaktiv sei, dann muss ich dich fragen wo du dich die letzten Jahre aufgehalten hast.

      Ausserdem: "die Rente von Freysinger erhalten." Really?
      2 0 Melden
  • zappeli 20.03.2017 20:08
    Highlight Das bedingungslose Grundeinkommen existiert!
    49 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 21:04
      Highlight Ähm. Das sind 2 Grundeinkommen, die Freysinger da für sich abkassiert plus 1500 CHF extra Taschengeld... Tja, gewusst wie.
      17 6 Melden
  • Meinungsvielfalt 20.03.2017 20:05
    Highlight Seid doch nicht so grob mit dem armen Oski.

    Wisst ihr eigentlich wie teuer solche Auslandsreisen zu seinen Kollegen und Kolleginnen sind?
    Holland, Frankreich, Oesterreich, Deutschland, Serbien und den anderen, abenteuerlichen Orten.



    35 10 Melden
    • Hinkypunk 20.03.2017 21:07
      Highlight Und Flaggen sind bestimmt nicht günstig.
      33 7 Melden
  • grumpy_af 20.03.2017 20:01
    Highlight Soviel Hass in der Kommentarzeile :'D
    Der Freysinger darf natürlich nicht gemein sein, aber jeder darf auf ihm herumhacken, das ist natürlich völlig in Ordnung. Weil ja Feuer mit Feuer bekämpfen so toll funktioniert.
    30 54 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.03.2017 21:01
      Highlight Hass hält sich jetzt in Grenzen.
      14 11 Melden
    • Danyboy 20.03.2017 21:18
      Highlight Fragt sich nur, was zuerst war... Oskis Hass oder die Abneigung der Leute gegen seine Politik und seltsamen Fehltritte (Stichwort "Fahne"). Wer niemandem Respekt zeigt, sollte auch selber keinen erwarten.
      26 10 Melden
    • grumpy_af 20.03.2017 22:16
      Highlight @Danyboy: Ist so. Aber findet ihr nicht, dass es ihm das Gefühl gibt, er sei im Recht, wenn die Leute sich genauso verhalten wie es bei ihm kritisiert wird? Vielleicht bin ich einfach noch zu jung, um solche gesellschaftlichen Zusammenhänge zu sehen. Natürlich war er untragbar, aber m. M. nach würde Ignorieren besser wirken.
      5 2 Melden
    • Sir Jonathan Ive 21.03.2017 10:00
      Highlight @grumpy_af
      Aus Erfahrung würde ich sagen, dass das ignorieren von Politikern nie eine gute Lösung ist.

      Sie werden von uns gewählt um uns zu vertreten und sollen deshalb auch von uns kontrolliert und wenn notwendig kritisiert werden.
      1 0 Melden
    • grumpy_af 21.03.2017 10:43
      Highlight Er ist aber nicht mehr gewählt. Amtierende Politiker oder zukünftige Aspiranten sind natürlich ernstzunehmen.
      1 0 Melden
  • thegreif 20.03.2017 19:18
    Highlight Der grösste jammeri bezüglich Geld für abgewählte Politiker, war ja SP Politiker Andy Tschümperlin.
    http://www.watson.ch/Schweiz/SP/894653730-Finanzielle-Unterstützung-nach-dem-Polit-Aus--Wie-viel-Geld-sollen-Abgewählte-erhalten-
    34 4 Melden
  • Thinktank 20.03.2017 19:02
    Highlight Wenn ich die Weltwoche wäre, würde ich nun Bodenmann durch Freysinger ersetzen.
    4 14 Melden
    • äti 20.03.2017 21:12
      Highlight Das Extrablatt ist auf Do geplant, allerdings mit Vorschlag für Freysinger als BR, anstelle von Glarner. Die Rochade macht für einige schon Sinn.
      12 2 Melden
  • dash72 20.03.2017 18:46
    Highlight Ich hab jetzt echt kein Mitleid mit alpha tierchen
    49 15 Melden
  • banda69 20.03.2017 18:29
    Highlight Wer ist Oskar?
    37 23 Melden
  • Danyboy 20.03.2017 18:26
    Highlight Wow, wie hier über 80'000 Rente gesprochen wird (etwa mein Jahreseinkommen), finde ich beleidigend.
    127 12 Melden
    • Silent_Revolution 20.03.2017 20:00
      Highlight Viel schlimmer als das empfinde ich die Rente des Multimillionärs Kaspar Villiger, der stets auf sein jährliches Zusatzeinkommen besteht. Der hat während seiner Amtszeit nur Lobbyisten gedient.

      Warum der wohl kurz nach seinem Rücktritt in den Verwaltungsrat von Nestle und Swissre überging und schlussendlich in den Verwaltungsrat der UBS wechselte?

      Korruption gehört ja leider längst zum guten Ton in der Schweizer Regierung und keiner protestiert.

      Auf Lobbyisten und deren Anliegen einzugehen, ist per Definition immer Korruption, wird aber lächerlicherweise toleriert.
      57 6 Melden
    • Schlumpfinchen 21.03.2017 00:51
      Highlight Da muss ich dir Recht geben, Danyboy. Es klingt so als würden 80'000 nicht reichen, um durchzukommen. Wie viele Menschen verdienen trotz harter Arbeit deutlich weniger.
      1 0 Melden
    • Silent_Revolution 21.03.2017 13:01
      Highlight @Dany

      Ich hätte da weder mit dem einen noch dem anderen Mitleid. Der Kapitalismus wird nie dem Arbeiter und Wertschöpfer dienen, sondern demjenigen der Arbeiter und Wertschöpfer ihres wahren Lohnes beraubt.
      Schliesslich sind es dann aber meist die Arbeiter, die kein bisschen von diesem System profitieren, es dennoch verherrlichen.
      Sollen die sich doch für ihre 2 - 3k zu Tode krampfen, ich geniesse meine Freizeit!
      0 0 Melden
  • Zeit_Genosse 20.03.2017 18:20
    Highlight Dass von 200k für wenig tun auf jetzt 80k für nichts tun im ersten Moment nicht erquickend ist, kann ich nachvollziehen. Doch der Gewinn an selbstbestimmter Zeit wird unterschätzt. Er hat dann ein Grundeinkommen und das Altern ist grob abgesichert. Hoffentlich sieht er das als Chance und nimmt sich ganz aus der Politik.
    50 8 Melden
    • Chrutondchabis 20.03.2017 20:06
      Highlight Grob abgesichert, haha, der war gut. Dieser Betrag sollte bis zum 120. Lebensjahr gut reichen.
      33 1 Melden
    • Typu 20.03.2017 20:15
      Highlight Grob? Sein Alter ist sehr gut abgesichert. 80k plus AHV plus PK plus ev. 3. Säule plus Sparvermögen. Dem Herrn fehlt es an nichts.
      52 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 20.03.2017 21:01
      Highlight Ein Grund, weshalb die AHV endlich eine Alters- und Hinterbliebenenversicherung werden muss und keine Giesskanne ab 65. Wer Vermögen hat, braucht das Geld nicht und muss daher auch keine Versicherungsleistungen beanspruchen. Man geht ja auch nicht ins Spital und behauptet, das Bein sei gebrochen, man solle nun röntgen, operieren und rehabilitieren. Die AHV wurde eingeführt, um Altersarmut zu verhindern. Heute erfüllt sie diesen Zweck gar nicht und Reiche bekommen, obschon sie gar nicht gefährdet sind, eine Rente. Das nervt mich schon lange.
      27 5 Melden
  • philosophund 20.03.2017 18:17
    Highlight Endlich hat er Zeit und kann Drei-Franken-Katzenkrimis als literarischen Erguss auf den Markt bringen oder er verarbeitet seine Abwahl mit eigenem Bio-Buch "Mein Staatsraatswahlkampf".
    47 15 Melden
  • Rendel 20.03.2017 18:03
    Highlight Für vier Jahre Arbeit ob gut oder schlecht, danach bis ans Lebensende so eine Rente, wie rechfertigt sich das eigentlich?
    119 7 Melden
    • Typu 20.03.2017 20:15
      Highlight Sehr gute Frage. Es ist ein Wahnsinn.
      46 2 Melden
  • Chääschueche 20.03.2017 17:51
    Highlight Die Juso... ein Haufen von Leuten die noch nie gearbeitet hat.

    91 154 Melden
    • amore 20.03.2017 19:23
      Highlight Die FDP-ler, ein Haufen, der immer arbeiten liess.
      72 16 Melden
    • Hierundjetzt 20.03.2017 21:31
      Highlight Die SVP ein Haufen der nur vom Staat lebt (Bauern)
      15 5 Melden
  • Str ant (Darkling) 20.03.2017 17:46
    Highlight Alle bitte eine Träne zerdrücken für roundabout 6500 chf im Monat wie soll man nur von sowas leben
    179 11 Melden
    • pamayer 20.03.2017 18:30
      Highlight Massiv unter dem Existenzminimum!!!
      85 7 Melden
    • äti 20.03.2017 21:19
      Highlight 2. Träne unterdrücken: es wird total über 10'000/mt sein. Aber es gibt in der Partei genügend Personen, die ihm Tricks für Steuerbefreiung zeigen.
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    • flausch 20.03.2017 21:27
      Highlight Meinnst du etwa: Existenxmimimi?
      21 1 Melden
    • philosophund 20.03.2017 23:29
      Highlight Hahaha "Existenzmimimi"
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  • Thom Mulder 20.03.2017 17:45
    Highlight Zuerst einmal hofft man natürlich dass man von dem nie wieder was hören muss. Der ist wirklich eine Mogelpackung. Sieht aus wie ein weltoffener Freidenker, sagt und tut aber genau das Gegenteil. Wenn er das Rentengeld akzeptiert passt das genau zur SVP Burgeoisie, Wasser predigen, aber Wein trinken.
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    • ströfzgi 20.03.2017 19:42
      Highlight Wasser predigen, aber Wein trinken kennt man aber eher von der SP.
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  • Echo der Zeit 20.03.2017 17:43
    Highlight Der Vollpfosten hat unserem Land mehr geschadet, als sonst was - der soll gar nichts kriegen - zahlen soll er.
    91 38 Melden
    • Jacaranda 20.03.2017 18:09
      Highlight Der mischt, der hier wieder geschrieben wird! Erst ist 57 und soll gefälligst noch arbeiten wie andere auch auf Stellensuche gehen!
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  • Raembe 20.03.2017 17:41
    Highlight Der Mann wurde abgewàhlt, schön und gut. Bin auch kein Fan von Ihm. Aber wenn er sich ernsthaft aus der Politik zurück ziehen will. Sollte man als Gegenpartei nicht noch nachtreten.
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  • dä dingsbums 20.03.2017 17:37
    Highlight Mit 80'000/Jahr und 57 Jahren in Rente. Da wäre ich nicht unglücklich.
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Die SVP im No-Billag-Dilemma: «Pest oder Cholera»

Ob die SVP die Initiative zur Abschaffung der TV-Gebühren unterstützt, dürfte für deren Erfolgschancen entscheidend sein. Doch die Partei tut sich schwer mit einer Entscheidung. Am Dienstag werden in Zürich erste Weichen gestellt.

Nun steht fest, worüber schon seit geraumer Zeit spekuliert wurde: Die No-Billag-Initiative kommt im März an die Urne. Dies gab der Bundesrat heute bekannt. Klar ist auch: Von den Parteien dürfen sich die Initianten wenig Unterstützung erhoffen. SP, Grüne, CVP, FDP, BDP und GLP werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Nein-Parole beschliessen.

Nun richten sich alle Augen auf die SVP. Denn aus den Reihen der Volkspartei kamen bislang gemischte Signale. «Eigentlich war ich nie …

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