Schweiz

Was hat die Tochter mit dem Mord an der 73-Jährigen in Küsnacht zu tun?

In den Mord der 73-jährigen Hautärztin von Küsnacht könnte auch ihre 43-jährige Tochter involviert gewesen sein. Laut Zeugen soll die Polizei mehrmals vor ihrem Haus aufgetaucht sein und sie schliesslich am 22. September mitgenommen haben.

03.10.16, 14:45 03.10.16, 15:00

Am Sonntag, 21. August, war die 73-jährige Annelis S. von Angehörigen tot in ihrer Villa in Küsnacht aufgefunden worden. Nach wochenlangen Ermittlungen informierte die zuständige Staatsanwaltschaft schliesslich am vergangenen Freitag, 30. September, in einer Medienmitteilung über den Fall: Die Hautärztin war Opfer eines Raubüberfalls geworden

Mehrere mutmassliche Täter, gegen welche ein dringender Verdacht besteht, befinden sich mittlerweile in Haft. Nun zeigen Recherchen von TeleZüri, dass auch die Tochter von Annelis S. eine Rolle in deren Ermordung gespielt haben könnte. Laut Zeugen sei nämlich regelmässig die Polizei vor ihrem Haus an der Goldküste aufgetaucht. Einerseits wegen Lärmklagen, andererseits werde vermutet, dass auch Drogen im Spiel waren.

Beim letzten Polizeieinsatz am Donnerstag, 22. September, nahmen die Beamten die 43-Jährige mit – seither haben die Nachbarn sie nicht mehr gesehen. In der Frage, ob die Frau im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Haft sitzt, verweist die Polizei an die zuständige Staatsanwaltschaft, diese will jedoch keinen Kommentar abgeben.

Video: tele züri

(aargauerzeitung.ch)

Hol dir die App!

User-Review:
Galghamon, 3.12.2016
Ein guter Mix von News und Unterhaltung, sowie der Mut zur kritischen Analyse.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0 Kommentare anzeigen
0
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600

«Mein Feminismus setzt sich gegen jegliche Form von Unterdrückung ein»

Virginia Koepfli ist Mitglied der Juso, war selbst auf dem BH-Verbrennungs-Bild und hat den Zürcher Women's March mitorganisiert. Wieso es mit der Aktion aber nicht getan ist, erklärt sie im Interview.

Frau Koepfli, Sie haben den Women's March in Zürich mitorganisiert. Ihr Fazit?Virginia Koepfli: Die Voraussetzungen für die Veranstaltung waren nicht ideal. Wir hatten nur knapp einen Monat, um das Ganze zu realisieren. Ich habe zuvor noch nie eine Demo organisiert und es war kompliziert, dem breiten Bündnis gerecht zu werden. Kurz vor dem Women's March war es dann vor allem das Wetter, das mir Sorgen bereitete.

Waren Sie überrascht, dass so viele Menschen teilnahmen?Um ehrlich zu sein, habe …

Artikel lesen