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Trotz bestem Punkteschnitt aller Zeiten: Urs Fischer ist nur noch bis Sommer Trainer des FC Basel. Bild: KEYSTONE

Vogel, Yakin, Sousa, Fischer – wie der FCB seine Erfolgstrainer verschleisst

Der FC Basel ist zuletzt siebenmal in Folge Meister geworden. Trotzdem verschleisst der Klub seine Trainer. Vier Schicksalsgeschichten.

12.04.17, 11:58 12.04.17, 14:22

Etienne Wuillemin und Markus Brütsch / Nordwestschweiz

Dies ist die Geschichte von vier Trainern. Immer waren sie erfolgreich. Und am Ende trotzdem immer gescheitert. Von Vogel über Yakin und Sousa bis zu Fischer. Warum ist das so bei diesem FC Basel, der seit 2010 nur Meistergefühle kennt? Bei einem Verein, der als Nachfolger eines Trainers meist die Antithese zu diesem einstellt. Muss das innere Feuer wiederbelebt werden? Oder sind es am Ende doch nur vier Schicksale völlig unabhängig voneinander? Eine Übersicht.

Heiko Vogel

Der Mann vom Tegernsee

Nach dem Triumph über Manchester United am 7. Dezember 2011 lassen sich Heiko Vogel und seine Mannschaft auf dem Barfüsserplatz feiern. Knapp zwei Monate zuvor übernimmt der bisherige Assistent den Job von Cheftrainer Thorsten Fink. Erst 36 Jahre alt ist Vogel da, selber zuvor nie ein grosser Fussballer.

Der 2:1-Sieg gegen ManUnited ist Vogels grösster Erfolg. Video: YouTube/Sp0rtHD

Die Fans jubeln ihm zu, und als der FCB im Achtelfinal der Champions League den FC Bayern 1:0 schlägt, ist Vogel der Grösste. Das 0:7 drei Wochen später im Rückspiel tut zwar weh, doch nach dem FCB-Double am Saisonende schreiben die Zeitungen, der Deutsche sei ein Trainer zum Anfassen; ja, es war sogar zu lesen: «Er ist einer von uns.»

Der intelligente Vogel ist klug genug, das Erbe des erfolgreichen Fink bestmöglich zu verwalten. Vor allem die Herzen der Muttenzerkurve fliegen ihm zu. Doch ein Jahr später ist alles anders. Obwohl der FCB in der Super League acht Punkte hinter GC nur auf Platz 4 liegt und in der Qualifikation zur Königsklasse an Cluj scheitert, kommt die Medienmitteilung des FCB am 15. Oktober 2012 total unvermittelt: Vogel entlassen, Murat Yakin übernimmt.

Heiko Vogel war bei den Fans in der Muttenzer Kurve überaus beliebt. Bild: KEYSTONE

«Es ist ein Schock», sagt Captain Marco Streller. Von 55 Spielen unter Vogel verlor der FCB nur 7, blieb in der Liga 26 Mal am Stück ungeschlagen. «Die Entwicklung des Teams entspricht nicht den Erwartungen. Das Ziel ist gefährdet», sagt Präsident Bernhard Heusler. Später sickert durch, der Führung habe missfallen, dass Vogel sich so oft zu Hause am Tegernsee statt am Arbeitsort Basel aufgehalten habe.

Murat Yakin

Ein Mann und «atmosphärische Störungen»

Es ist die Rückkehr einer Stadt-Legende. Murat Yakin ist ein Hauptdarsteller, als der FCB 2002 erstmals in die Champions League kommt. Unvergessen sein entscheidendes Kopfballtor gegen Celtic Glasgow. Jetzt ist er Trainer. Und die europäische Bühne gehört sofort ihm. Er führt den FCB in den Halbfinal der Europa League, scheitert heroisch an Chelsea. Yakin wird Meister en passant. Die Saison darauf. Wieder Champions League. Wieder Chelsea − diesmal gibt es sogar zwei Siege!

Dank Salah und Streller siegt der FCB bei Chelsea. Video: streamable

Doch je länger Yakins Herrschaft dauert, desto abgekühlter wird die Stimmung. Selten dringen so viele Internas an die Öffentlichkeit. Die Führung kreiert den Begriff «atmosphärische Störungen». An der Fasnacht, so ist es glaubhaft überliefert, zieht ein Stürmer von atemberaubender Grösse (der später einmal Sportchef des Vereins wird) um die Häuser und klagt sein Leid, wie schlimm doch alles sei. Der Tenor des mächtigen Spielerclans: Yakin sorge sich nur um die Defensive. Der Plan in der Offensive? Der liebe Gott und die individuelle Klasse sollen es richten. Auch Streicheleinheiten gebe es etwas zu wenig, gerade für verdiente Spieler.

Selten dringen beim FCB so viele Internas an die Öffentlichkeit wie unter Murat Yakin. Bild: OLIVER WEIKEN/EPA/KEYSTONE

Der FCB erreicht nochmals den Viertelfinal in der Europa League. Wird wieder Meister. Aber der Bruch ist trotzdem Tatsache. Yakin wird, nachdem der Meistertitel gesichert ist, entlassen. Obwohl er selbst gerne geblieben wäre. Die Trennung wirkt skurril. Und schmerzt alle Seiten. Am Ende geht es vor allem darum, endlich wieder Ruhe rund um den FCB zu erhalten. Es gelingt mässig.

Paulo Sousa

Mann von Welt, umarmt gerne Bäume

Der Spieler Paulo Sousa ist ein Stratege. Champions-League-Sieger mit Juventus. Champions-League-Sieger mit Dortmund. «Einer der besten Spieler, die ich je hatte», sagt Ottmar Hitzfeld. Der Trainer Paulo Sousa kommt als Mann von Welt nach Basel, der am liebsten schnellstmöglich den ganzen Verein auf den Kopf stellt. Er wirkt wie ein Elefant im Porzellan-Laden.

Aber Sousa ist eben auch ein Tüftler. Er führt die akribische Daten-Auswertung ein. Und es gelingt ihm, aus spielerischer und taktischer Sicht, eine der interessantesten FCB-Ausgaben der Geschichte zu kreieren. In der Champions League gelingt der Coup. Nach schwierigem Start (1:5 bei Real Madrid) folgt die Steigerung, Liverpool wird heroisch besiegt und ein 1:1-Unentschieden an der Anfield Road reicht für die Achtelfinal-Qualifikation. Es sind die bisher letzten magischen rot-blauen Nächte in der Königsklasse.

Fabian Frei schiesst den FC Basel in Liverpool in Führung. Video: streamable

Der Sousa-Express rollt und rollt. Manchmal öffnet er sich komplett, erzählt davon, wie er Bäume umarmt, und erklärt den Fussball in bester portugiesischer Fado-Manier. Aber es gelingt etwas gar selten, vom hohen Ross hinunterzusteigen. Das kommt im Team und im Umfeld schlecht an. Der Meistertitel gelingt ohne Probleme. Der Cupfinal zu Hause gegen Sion wird aber zum Desaster − Sousa interessiert schon zu diesem Zeitpunkt mehr die eigene Karriere. Immer deutlicher wird klar: Basel ist für ihn nicht mehr als eine Plattform. Sousa fordert mehr Macht in Transferbereichen. Und forciert so die Trennung. Sein Abgang zu Fiorentina ist schliesslich − trotz Erfolgen − eine kleine Erlösung für Rot-Blau.

Paulo Sousa wirkte in Basel wie ein Elefant im Porzellan-Laden. Bild: KEYSTONE

Urs Fischer

Der Mann vom Rivalen FCZ

Erst ein knappes Jahr ist es her, seit Urs Fischer von Lob nur so überschüttet worden ist. Das Feuer der Begeisterung sei wieder entfacht worden, schrieb die «Basler Zeitung». Am Ende der Saison lag YB 14 Punkte hinter Rot-Blau. Noch nie in der Geschichte des FCB war ein neuer Trainer mit neun Siegen gestartet.

Das Scheitern in der Qualifikation zur Champions League gegen Maccabi Tel Aviv mit zwei Unentschieden war zwar ein Klecks im Reinheft, doch die Kritik hielt sich in Grenzen. Zumal die Leistungen in der Europa League (Achtelfinal gegen Sevilla) gut waren. Ein knappes Jahr später ist alles anders, fliegt Fischer viel Kritik um die Ohren. Plötzlich ist er wieder der Mann vom Rivalen FCZ. Und dies, obwohl der FCB im Vergleich zu 2016 nach drei Vierteln der Saison vier Punkte mehr auf dem Konto hat und 17 Zähler vor YB liegt. Aber nicht europäisch zu überwintern, war eine grosse Enttäuschung.

Endlich Meister: FCB-Trainer Urs Fischer wird von Renato Steffen mit Champagner bespritzt. Bild: KEYSTONE

Vor allem jedoch hat der FCB deutlich weniger attraktiv als im ersten Fischer-Jahr gespielt. Auch der noch nie von einem Basler Trainer erreichte Punkteschnitt (2,59 in der laufenden Saison) hat die neue Klubführung nicht dazu bewogen, mit Fischer den Neustart zu wagen.

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Brikne, 20.7.2017
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  • w'ever 12.04.2017 14:46
    Highlight ein bisschen off-topic
    aber kann mir jemand erklären, was zbsp ein matthias sammer ( ist halt der den ich am ehesten kenne) während den spielen auf der spielerbank verloren hat?
    2 1 Melden
  • LeChef 12.04.2017 14:31
    Highlight Welch Hybris. Bis jetzt ist der FCB noch nicht bestraft worden dafür, dass sie ihre Leute immer im Erfolg gehen liessen. Mit Streller/Frei in der Clubführung dürfte sich das ändern. Gut für den Rest der Liga.
    7 6 Melden
  • EMkaEL 12.04.2017 14:01
    Highlight Wieder eine sport-push-nachricht, obwohl abgewählt...! 👎🏻
    7 12 Melden
  • Amboss 12.04.2017 13:24
    Highlight Ich sehe diesen "Verschleiss" (ziemlich doofe Bezeichnung) als eine Folge davon, dass der FCB keine Ziele mehr setzen kann.
    Er ist gefangen im Niemandsland zwischen national konkurrenzlos und international chancenlos.

    Christian Gross war zehn Jahre oder so Trainer. Aber der konnte sich noch Ziele setzen.

    Was will sich der FCB noch für Ziele setzen?
    Meister? Sind sie sowieso. Cup? Klar, aber ist auch nichts so besonderes. CL? Chancenlos geworden, der Graben zu den Besten hat sich massiv vergrössert. EL? Zieht halt auch nicht richtig.

    Kein Wunder, kann hier ein Trainer nicht glücklich werden
    32 1 Melden
    • meine senf 14.04.2017 13:25
      Highlight Es kann wohl nur eine Lösung geben: Gebietsaustausch zwischen Schweiz und Deutschland. Der Rasen des Joggelis geht an Deutschland. Als Ausgleich käme irgendein Feld entlang der Grenze zur Schweiz.

      Oder würde gar eine Postfachadresse für den FCB bei einem Lieferadressdienst in Weil reichen?
      0 0 Melden
    • Amboss 14.04.2017 14:36
      Highlight Na dan viel Spass in der dritten Liga mit Gegnern wie Sportfreunde Lotte oder Wehen Wiesbaden. Denn da würde der DFB den FCB wohl aufnehmen.
      Aber ich sehe keinen einzigen Grund, weshalb er die 1. Und 2 Bundesliga für den FCB öffnen sollte. Null Interesse am FCB
      1 1 Melden
  • JonathanFrakes 12.04.2017 13:13
    Highlight Vogel und Yakin hätte ich nicht entlassen. Sousa passte überhaupt nicht zum FCB (tönte immer herum, er werde einen Deutschkurs besuchen, habe aber kein Wort Deutsch von ihm gehört). Fischer hat keine internationale Klasse. Der Weg ist frei für Thorsten Fink.
    11 4 Melden
  • Tobi-wan 12.04.2017 13:09
    Highlight Nunja, ob man von Verschleiss sprechen kann sei mal dahingestellt. Das kann man sehen wie man will. So wie ich das sehe, hatte die Clubführung bei jedem entlassenen Trainer einen Grund dies zu tun. Ist doch auch i.O., dass nicht alleine der Punkteschnitt den Ausschlag gibt, ob ein Trainer zum Club passt. Genau so muss es beim FCB auf zwischenmenschlicher Basis Trainer <> Team funktionieren. Das tat es z.B. bei Yakin und Sousa nicht mehr. Der internationale Erfolg zählt auch (Grund bei Fischer).
    Gerne darf auch erwähnt werden, dass Christian Gross zuvor 10 Jahre!!! Trainer beim FCB war.
    38 5 Melden
  • moccabocca 12.04.2017 12:26
    Highlight Vogel verlor den Zugang zur Mannschaft, Yakin mutierte zur Diva, Sousa hatte grössere Ziele und Fischer taugt offenbar nicht für die Relancierung... Verschleiss nein, Konsequenz ja
    36 9 Melden
    • Asmodeus 12.04.2017 14:10
      Highlight Yakin mutierte nicht zur Diva. Er war schon bei Luzern und Thun eine.

      Wie Vogel abgesägt wurde um Yakin einzusetzen ist bis heute ein riesiger Malus im Reinheft der alten FCB-Führung.

      Die miese Begründung für das Aus von Fischer (passt nicht ins neue "Make Basel great again"-Prinzip) ist ein Malus im Reinheft der neuen Führung.
      15 2 Melden
    • moccabocca 12.04.2017 19:04
      Highlight Mir ging es auch um das Wort "Verschleiss", sprich Abnutzung. Die Entscheidungen der FCB Führung sind durchaus kritisierbar, aber verschlissen wurden die Trainer nicht, höchstens abgesägt.
      1 0 Melden
  • Texup 12.04.2017 12:20
    Highlight Sousa? Verschleisst?
    32 2 Melden

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