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Ronaldo düpiert den WM-Gastgeber Russland – Mexiko gewinnt gegen Neuseeland

Confed Cup, Gruppe A
Russland – Portugal 0:1
Mexiko – Neuseeland 2:1
Portugal's Cristiano Ronaldo, right, celebrates past Russia's Viktor Vasin, left, and Aleksandr Erokhin his side's 1-0 win, at the end of the Confederations Cup, Group A soccer match be ...
Bild: Ivan Sekretarev/AP/KEYSTONE

Ronaldo düpiert den WM-Gastgeber Russland – Mexiko gewinnt gegen Neuseeland

21.06.2017, 19:1921.06.2017, 22:18

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Europameister Portugal besiegt in Moskau den Confederations-Cup-Gastgeber Russland dank dem goldenen Kopfballtreffer von Cristiano Ronaldo 1:0 und ist auf Halbfinalkurs.

Russland, im oberen Segment des internationalen Fussballs seit dem EM-Halbfinalvorstoss 2008 nicht mehr vertreten, erzeugte erst in den letzten 15 Minuten Druck. In jener Phase deuteten die Osteuropäer vereinzelt an, dass ihre verjüngten Hoffnungsträger vor einem durchaus begeisterungsfähigen Publikum an guten Tagen eine vernünftige Rolle spielen könnten.

Mexikos Trainer Juan Carlos Osoria experimentierte gegen den robusten Aussenseiter Neuseeland und nahm im Vergleich zum Startspiel acht Umstellungen vor. Mit entsprechender Verzögerung kam «El Tri» auf Touren. Benfica-Stürmer Raul Jimenez und Oribe Peralta, 2012 in bei den Sommerspielen im Final gegen Brasilien Doppel-Torschütze, wendeten mit ihrer späten Doublette (54./72.) eine unliebsame Überraschung ab.

Ganz ohne Zwischentöne verlief das Duell nicht. Nach dem frühen Ausfall des künftigen Frankfurter Abwehrchefs Carlos Salcedo, der nach einem Rempler des Kiwi-Captains Chris Wood mit einer Schulterverletzung vom Feld getragen worden war, beschimpfte der mexikanische Coach seinen Amtskollegen übel. In der hektischen Schlussphase verloren nach einem Foul beidseits mehrere Akteure erneut die Nerven. Trotz Hilfe der Video-Bilder verschonten der Referee und seine überforderten Supervisor-Assistenten die (Faust-)Kämpfer und Treter - nur Gelb statt Rot für die «All Whites» und «El Tricolor» nach dem allgemeinen Tumult. (sda)

Während des Spiels kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Teams. Video: YouTube/Fitzy ,

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tabelle: srf

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Lian Bichsel – nur Verlierer in einem absurden Hockey-Theater
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Ja, die Verbannung aus dem Nationalteam bis und mit der WM 2026 und damit auch für das olympische Turnier wirkt zunächst einmal wie eine Kalberei. Aber Lian Bichsel hat sich diese Geschichte und die neuste Fortsetzung weitgehend selbst eingebrockt. Mit kluger Beratung wäre es nicht so weit gekommen.
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