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Zlatamisiech! Ibrahimovic und Manchester United stecken in der Torkrise

30.10.16, 12:30 30.10.16, 14:03

Beim enttäuschenden 0:0 gestern zuhause gegen Burnley verlor Manchester United weiter den Anschluss an die Spitze. Das Trio Man City, Arsenal und Liverpool liegt bereits acht Punkte vor den «Red Devils». José Mourinho gerät immer stärker unter Druck, wir haben bereits vor sechs Wochen den Diskurs eröffnet, ob «The Special One» vielleicht gar kein so grosser Trainer ist.

Dem Portugiesen hilft natürlich nicht, dass seine auf dem Papier furchteinflössende Offensive den Ball einfach nicht mehr im Tor unterbringt. In den letzten vier Premier-League-Spielen schossen Ibrahimovic, Rooney, Rashford, Martial und Co. gerade mal ein einziges Törchen. Zuletzt blieb man drei Spiele (0:0 gegen Liverpool, 0:4 gegen Chelsea, 0:0 gegen Burnley) ohne Treffer. 

Vor allem Zlatan Ibrahimovic, der letzte Saison in 31 Ligaspielen für PSG 38 Mal traf, hat eine ungewöhnliche Krise vor dem Tor. Der Schwede hat in der Premier League seit 593 Spielminuten nicht mehr getroffen, solch eine Durststrecke hatte der Stürmer auf Ligastufe seit Herbst 2006 nicht mehr.

Letztes Wochenende waren es noch 498 Minuten, gegen Burnley verlängerte sich Ibras Ohne-Tor-Serie.

Gegen Burnley war Ibrahimovic nach einer guten Stunde zumindest ganz nah am Treffer. Nach einer butterweichen Flanke von Ander Herrera steht «Ibrakadabra» am zweiten Pfosten ganz alleine. Der Seitfallzieher passt, Zlatan trifft den Ball aus fünf Metern Entfernung perfekt – doch dann hext Burnley-Keeper Tom Heaton: Der Schlussmann macht sich auf der Torlinie gross und pariert den Schuss tatsächlich mit seiner rechten Hand!

Video: streamable

Somit blieb es beim 0:0, Manchester United und Zlatan Ibrahimovic müssen weiter auf einen Torerfolg warten. Am nächsten Wochenende geht es nach Swansea. Die Waliser enttäuschen diese Saison und haben seit dem ersten Spieltag nicht mehr gewonnen. Perfekt für Manchester United und seine Krisen-Offensive. (zap)

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Galghamon, 3.12.2016
Ein guter Mix von News und Unterhaltung, sowie der Mut zur kritischen Analyse.
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