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DFB-Pokal, 1/16-Finals

Lotte – Leverkusen 2:2 (0:1) n.V., 5:4 n.P.

Freiburg – Sandhausen 3:3 (1:1) n.V., 3:4 n.P.

Dresden – Bielefeld 0:1 (0:0)

Würzburg – 1860 München 0:0 (0:0) n.V., 3:4 n.P. 

Halle – Hamburger SV 0:4 (0:2)

Gladbach – Stuttgart 2:0 (1:0)

Frankfurt – Ingolstadt 0:0 n.V., 4:1 n.P.

St.Pauli – Hertha Berlin 0:2 (0:1)

Chicharito ärgert sich über das frühe Aus im DFB Pokal. Bild: EPA/DPA

Drittligist Lotte wirft Leverkusen aus dem Pokal – Stocker trifft gegen St.Pauli

25.10.16, 21:26 26.10.16, 06:50

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Bayer Leverkusen hat sich im DFB-Pokal in Abwesenheit seines gesperrten Trainers Roger Schmidt lächerlich gemacht. Der Champions-League-Teilnehmer scheidet beim Drittliga-Aufsteiger Sportfreunde Lotte in der zweiten Runde mit 3:4 im Penaltyschiessen aus.

Dabei hat zunächst alles so gut ausgesehen. Zweimal bringt Kevin Volland die Werkself, die ausserdem 52 Minuten in Überzahl spielen darf, in Führung. Doch Lotte kämpft sich immer wieder zurück und setzt sich schliesslich in der Elfer-Lotterie durch, weil Charles Aranguiz, Volland und Julian Baumgartlinger für Leverkusen scheitern. Admir Mehmedi wird in der 74. Minute eingewechselt, tritt aber nicht zum Penaltyschiessen an.

Volland bringt Leverkusen in Führung. Video: streamable

Auch nicht die Entscheidung: Kevin Volland mit dem 2:1. Video: streamable

Reizüberflutung! Drei Elfmeterschiessen auf einmal. Video: YouTube/xXfimlXx

Die Spieler von Lotte, die in der 1. Cup-Runde mit Werder Bremen bereits einen Bundesligisten ausgeschaltet haben, sind am Ende völlig entkräftet. Sogar Torhüter Benedikt Fernandez erleidet nach der entscheidenden Penalty-Parade gegen Baumgartlinger einen Krampf.

Mit dem SC Freiburg ist ein zweiter Bundesligist im Sechzehntelfinal gescheitert. Die Breisgauer holen gegen den Zweitligisten SV Sandhausen zwar einen 1:3-Rückstand auf, scheitern aber ebenfalls im Elfmeterschiessen. Und das obwohl der Schiedsrichter ihnen in der 82. Minute mit einem krassen Fehlentscheid den 3:3-Ausgleich schenkt. Damit sind schon vier Bundesligisten (RB Leipzig, Werder Bremen, Bayer Leverkusen, Freiburg) an Unterklassigen gescheitert.

Ein krasser Fehlentscheid des Schiedsrichters führt zum 3:3-Ausgleich. Video: streamable

Nicht zu den Cup-Blamierten gehört weiterhin der Hamburger SV. Der Tabellenletzte der 1. Bundesliga siegt beim drittklassigen Halle 4:0 und kommt ohne den verletzten Johan Djourou zum ersten Sieg unter dem neuen Trainer Markus Gisdol.

Endlich! Bobby Wood erlöst nach einem Konter den HSV mit dem 1:0. Video: streamable

Valentin Stocker erzielt für Hertha Berlin auf dem Weg zum 2:0-Auswärtssieg gegen das kriselnde St.Pauli den zweiten Treffer; der Innerschweizer ist mit einem Kopfball aus kurzer Distanz erfolgreich. Für Stocker ist  es das dritte Tor im achten Pflichtspiel in dieser Saison.

Valentin Stocker trifft per Kopf. Video: streamable

Im mit Spannung erwarteten Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart setzt sich das Team von Yann Sommer und Nico Elvedi mit 2:0 durch. Die Tore erzielen Fabian Johnson und Lars Stindl.

Stindl macht mit dem 2:0 für Gladbach alles klar. Video: streamable

(pre/sda)

Die hässlichsten und kuriosesten Pokale im Sport

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Timicc 25.10.2016 22:28
    Highlight wirklich? die besten und entscheidensten szenen vom schluss zeigt ihr nicht???
    3 2 Melden
    600

Wer noch immer nicht recht wusste, was Büne mit «Pussy-Fussball» meinte: Genau DAS hier

Eintracht Frankfurt bleibt zumindest ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga. Die Hessen waren das bessere von zwei schwachen Teams im Duell mit dem 1. FC Nürnberg. Aber was die Eintracht in den letzten Minuten vorführte: peinlich.

Dank diesem Treffern von Haris Seferovic führte Eintracht Frankfurt im Barrage-Rückspiel in Nürnberg 1:0. Das Resultat reichte nach dem 1:1 im Hinspiel zum Ligaerhalt.

Natürlich hatte es der Bundesligist nach der Führung nicht mehr eilig und zeigte seine wahre Stärke: das Zeitspiel. Büne Huber, der während dem Eishockey-Playoff-Final mit seinen Aussagen zu «Pussy-Fussball» nicht nur in der Schweiz für Aufsehen sorgte, musste sich mehr als nur bestätigt sehen. Hier nochmals kurz zur …

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