DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Täglich fünf Kinder werden in Afghanistan getötet oder verletzt

23.11.2020, 09:51

In Afghanistan sind in den vergangenen Jahren im Durchschnitt täglich fast fünf Kinder und Jugendliche getötet oder verwundet worden. Insgesamt 26 025 unter 18-Jährige seien in dem Land im Zeitraum von 2005 bis 2019 Opfer des Konflikts geworden, teilte die Hilfsorganisation Save the Children am Montag mit.

<em>Drei Mädchen posieren für ein Foto in Kabul, Afghanistan</em>.
Drei Mädchen posieren für ein Foto in Kabul, Afghanistan.
Bild: keystone

In Afghanistan bekämpfen die militant-islamistischen Taliban die vom Westen unterstützte Regierung. Auch andere Terrororganisationen wie der sogenannte Islamische Staat (IS) sind im Land aktiv und verüben regelmässig Anschläge. Eine besondere Gefahr für Zivilisten sind am Strassenrand versteckte Bomben. Neben gezielten Tötungen geraten Landesbewohner auch oft ins Kreuzfeuer.

Weltweit wächst Save the Children zufolge fast jedes fünfte Kind in unmittelbarer Nähe eines bewaffneten Konflikts auf. 426 Millionen unter 18-Jährige lebten 2019 in Konfliktgebieten, hiess es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht.

Bei Terroranschlägen auf ein Bildungszentrum und die Universität in der afghanischen Hauptstadt Kabul wurden im Oktober und November mindestens 50 überwiegend junge Menschen getötet. Dutzende weitere wurden verletzt. (saw/sda/dpa)

Mehr zum Thema

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Mit acht Monaten ein Bein im Krieg verloren

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Es geht mir gut»: Taliban-Vizechef dementiert Gerüchte über eigenen Tod

Taliban-Vizechef Mullah Abdul Ghani Baradar hat Berichte über seinen eigenen Tod oder eine schwere Verletzung dementiert.

«Gott sei Dank geht es mir gut und ich bin gesund», sagte der Vizechef der militanten Islamisten in einem Interview mit dem afghanischen Staatssender RTA, das am Mittwochabend (Ortszeit) auch auf Twitter veröffentlicht wurde. Spekulationen über Machtkämpfe innerhalb der Riege der neuen Machthaber in Kabul wies er ebenfalls zurück.

Medien hatten vergangene Woche spekuliert, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel