Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Angst vor Umweltschäden und Enteignung

Nein zum Kanal: Tausende gehen in Nicaraguas Hauptstadt Managua auf die Strasse. Bild: EPA/EFE

Proteste gegen geplanten Nicaraguakanal

11.12.14, 01:58

Tausende Menschen haben in Nicaragua gegen den Baubeginn des geplanten Kanals zwischen Atlantik und Pazifik protestiert. Nach Angaben örtlicher Medien nahmen am Mittwoch rund 5000 Demonstranten aus dem ganzen Land an den Protesten in der Hauptstadt Managua teil.

Die Demonstranten warnen vor den Folgen für die Umwelt. Bild: AP/AP

Sie riefen mit Transparenten zum Rückzug der chinesischen Baufirma HKND auf. Nach Angaben von Sozialverbänden wurden viele zugereiste Bauern an der Teilnahme gehindert.

Die Wut der Demonstranten trifft auch die chinesischen Baufirma HKND. Bild: X00871

Die Bauarbeiten an der geplanten Wasserstrasse zwischen Atlantik und Pazifik sollen in den nächsten Tagen beginnen. Der Kanal soll Ende 2019 fertiggestellt werden. Das 50 Milliarden Dollar teure Konkurrenzprojekt zum Panamakanal ist im mittelamerikanischen Land umstritten. Naturschützer warnen vor Umweltschäden und Anwohner fürchten Enteignungen. (kad/sda/dpa)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Selbst das amerikanische Wappentier ist vor Trump nicht sicher

Der US-Präsident will das Gesetz zum Schutz von bedrohten Tierarten aufweichen. Betroffen ist auch der Weisskopfseeadler.

Wissenschaftler sprechen seit einiger Zeit vom «Anthropozän». Darunter versteht man das Phänomen, dass der Mensch die geologische Entwicklung des Planeten Erde beeinflusst. Er tut dies meist negativ. Klimaerwärmung und der Verlust der Biodiversität sind typische Merkmale des Anthropozän.

Einige Wissenschaftler sehen darin die Vorboten eines «sechsten Massensterbens», eines, das von Menschenhand verursacht wird. Das erste Massensterben fand vor 445 Millionen Jahren statt, das letzte vor rund 60 …

Artikel lesen