Das sagt der Sprecher der Kantonspolizei Zürich zur Messerattacke in Winterthur
Am Bahnhof in Winterthur kam es am Donnerstagmorgen um circa 8.30 Uhr zu einer Messerattacke mit drei Verletzten. Die Polizei konnte den mutmässlichen Täter, einen 31-jährigen Schweizer, noch vor Ort festnehmen. Die Opfer, ebenfalls Schweizer, mussten mit mittelschweren und schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Roger Bonetti, der Pressesprecher der Kantonspolizei Zürich, beantwortete gegenüber watson nach dem Vorfall die drängendsten Fragen:
Der genaue Tathergang ist nach wie vor unklar. Auch die Frage, wie der Täter festgenommen werden konnte, konnte Bonetti noch nicht beantworten. Ebenfalls wusste er noch nicht, wie viele Beamte im Einsatz standen.
Auf Videoaufnahmen, welche diversen Medien vorliegen, ist zu sehen, wie der mutmassliche Täter beim Verlassen des Tatorts «Allahu Akbar» ruft. Bonetti sagte, die Kantonspolizei Zürich ermittle in alle Richtungen und schliesse auch einen terroristischen Akt als Motiv nicht aus. Genauere Angaben zum Täter wollte er noch keine geben.
Zunächst werde die Kantonspolizei Zürich nun die Spuren am Tatort und am Täter sichern, beschreibt der Sprecher das weitere Vorgehen bei den Ermittlungen. Danach würden der Täter sowie die Zeugen vernommen. (lzo)
