SVP
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Parteipraesidenten Albert Roesti, SVP, links, und Petra Goessi, FDP, aeussern sich bei der Elefantenrunde zu den Abstimmungsergebnissen, am Sonntag, 10. Juni 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Hallöchen Klimapolitik, wir machen jetzt auch mit! SVP-Präsident Albert Rösti und FDP-Präsidentin Petra Gössi haben gemeinsame Ziele. Bild: KEYSTONE

«Hallöchen, Umweltpolitik!» Jetzt setzt sich Rösti neben Gössi ins Klimaboot

FDP und SVP präsentieren am Samstag eine gemeinsame Stossrichtung in der Umweltpolitik. Wochenlang hatten sich die SVP-Vertreter Roger Köppel und Albert Rösti gewehrt, beim «Klimawahn» mitzumachen.

Othmar von Matt / ch media



Bis jetzt schaltete die SVP auf stur, wenn es um den Klimawandel ging. Bestes Beispiel dafür ist SVP-Ständerats-Kandidat Roger Köppel. Er schiesst auf Twitter seit Wochen gegen «Klimawahn» und «Klimadiktatur». Das «Klima» sei «eine Intensiv-Mode, ein Rausch», schrieb der «Weltwoche»-Verleger etwa. Man dürfe selber «keinesfalls aus dieser Flasche trinken». Oder: «Klima-Wahn? Nein danke! Wehrt euch gegen den grünen Absolutismus.»

Doch jetzt macht die Partei einen ungewöhnlichen Schritt. SVP-Präsident Albert Rösti tritt am 1. Juni mit FDP-Präsidentin Petra Gössi an einem gemeinsamen Anlass zur Wasserstoff-Mobilität auf.

Er findet in Hunzenschwil AG statt, dem Wasserstoffzentrum der Schweiz, wo die erste öffentliche H2-Tanksäule steht. Das Motto der Veranstaltung: «Liberale Klimapolitik auf dem Prüfstand: Wasserstoff H2 – Treibstoff für den Klimaschutz». Der Anlass soll das Potenzial von Wasserstoff als Treibstoff aufzeigen, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren.

«Es ist wichtig, dass die Bürgerlichen ihre Umweltpolitik gemeinsam kommunizieren»

Rösti wie Gössi sehen den Auftritt als Chance, gemeinsam eine bürgerliche Klimapolitik der technologischen Innovation zu fördern, statt mit neuen Verboten konfrontiert zu werden. «Es ist wichtig, dass die Bürgerlichen ihre Umweltpolitik gemeinsam kommunizieren», sagt FDP-Präsidentin Gössi. «Sonst gibt es plötzlich nur noch Verbote.» SVP-Präsident Rösti will ebenfalls «Zeichen gegen linke Verbote setzen». Die SVP trete gegen neue Verbote, Steuern und Abgaben an. «Das schränkt die Freiheit ein, die für uns ein sehr hohes Gut ist.»

Schon bald Wasserstoff-Lastwagen

Rösti sagt, «saubere Luft, sauberes Wasser und eine intakte Umwelt» liessen sich «mit technologischen Innovationen von privaten Unternehmen besser realisieren als mit staatlichen Eingriffen». Und FDP-Präsidentin Gössi betont: «Liberale Umweltpolitik muss auch Wirtschaftspolitik sein. Für uns geht sie über Innovation und Wertschöpfung im Inland.»

In der SVP gelten Nationalrat Ulrich Giezendanner und sein Sohn Benjamin, Aargauer SVP-Grossrat, als grosse Wasserstoff-Befürworter.

Ulrich Giezendanner, SVP-AG, spricht waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 21. Maerz 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Schlägt Ulrich Giezendanners Herz etwa auch ein bisschen grün? Bild: KEYSTONE

Sie wollen die Diesel-Lastwagen der Giezendanner Transport AG schon in naher Zukunft durch Wasserstoff-Lastwagen ersetzen. «Wir dürften wohl in den nächsten zwei Jahren unseren ersten Wasserstoff-Lastwagen bekommen», sagte Benjamin Giezendanner vor zwei Wochen am «Giezi-Fescht». Er glaube, dass sich diese Technologie gegen jene der Elektro-Lastwagen, die das Unternehmen ebenfalls teste, durchsetze. Zudem wolle die Giezendanner Transport AG eine eigene Wasserstoff-Tankstelle.

«Ich freue mich, dass die SVP mitmacht.»

FDP-Nationalrätin Doris Fiala

«Wir sollten Wasserstoff fördern, wo wir nur können», sagt auch Ulrich Giezendanner selbst. «Es ist eine Sünde, Erdöl zu verbrennen. Erdöl ist viel zu wertvoll. Deshalb wird die SVP zur Wasserstoff-Partei.» Giezendanner spielt damit auch auf SVP-Politiker Walter Frey an. Der grösste Autohändler Europas ist Mitglied des Fördervereins H2-Mobilität Schweiz.

Dem Verein gehören elf Unternehmen an wie Coop, Migros und die Emil Frey Gruppe. Er bringt bis 2023 1000 mit Wasserstoff betriebene Lastwagen in die Schweiz. Parallel dazu soll ein flächendeckendes Tankstellennetz für Wasserstoff aufgebaut werden.

Den Anlass in Hunzenschwil hat FDP-Frauen-Präsidentin Doris Fiala initiiert. Ursprünglich als reiner FDP-Anlass geplant, weitete Fiala ihn auf die SVP aus. Walter Frey ist einer der Gründe dafür. «Er ist einer der wichtigsten Investoren der Schweizer Autoindustrie für diese Technologie», sagt Fiala. Deshalb war für sie klar, dass FDP und SVP in diesem Fall eine Gemeinsamkeit haben müssten. «Ich freue mich, dass die SVP mitmacht», sagt die FDP-Frauen-Präsidentin. «Es wird sich zeigen, ob sie diesen Anlass ernsthaft als nachhaltiges Engagement nutzt.»

«Ich fahre ein Elektroauto und besitze eine Photovoltaik-Anlage.»

SVP-Nationalrat Franz Grüter

Fiala wollte sich aber auch bewusst von links abgrenzen. «Ich habe mich darüber gegrämt, dass es in konservativen Kreisen zuerst hiess, die FDP-Frauen würden mit ihrem Klima-Engagement nach links abdriften», sagt sie. «Nur weil wir ökologische Verantwortung übernehmen wollen.»

Anlass der FDP-Frauen in Dübendorf

Nach dem Anlass von Hunzenschwil vom Samstag veranstalten die FDP-Frauen im August auch bei der Empa in Dübendorf ein Klima-Treffen. «Es geht um die Frage, welches der beste Treibstoff ist für das Klima», sagt FDP-Frauen-Präsidentin Doris Fiala. «Dabei nehmen wir Biogas, die Elektromobilität, die Wasserstoff-Mobilität und synthetische Treibstoffe unter die Lupe.» Die FDP-Frauen führen den Anlass durch mit Swisscleantech, dem Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) und den KMU-Frauen. Mobilität, verdichtetes Bauen und Ernährung aus ökologischer und naher Produktion sind für Fiala Felder für eine liberale Umweltpolitik, die sie bearbeitet.

Das öffentliche klimapolitische Engagement der SVP reduzierte sich bislang zwar auf den Kampf gegen die «Klimahysterie». Verschiedene SVP-Parlamentarier tun allerdings viel im klimapolitischen Bereich. Die Giezendanner Transport AG etwa verlagert das Stückgut von 10 000 Lastwagen auf die Schiene. 300 Kilometer pro Fahrt oder total 6 Millionen Kilometer können so vermieden werden. «Damit sparen wir 1.8 Millionen Liter Diesel», sagt Ulrich Giezendanner.

SVP-Nationalrat Franz Grüter ist privat inzwischen sogar «nahezu Energie-Selbstversorger», wie er sagt. «Ich fahre ein Elektroauto und besitze eine Photovoltaik-Anlage.» Zudem hat Green.ch mit Verwaltungsratspräsident Grüter in den letzten Jahren Millionen in nachhaltige Technologien investiert. Das Unternehmen wurde vom Bundesamt für Energie mit dem Prix Watt d’Or in den Bereichen Gebäude und Raum ausgezeichnet.

Das Lob von Roger Köppel

Auch Ems-Chefin und Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher sparte dank dem Biomasse-Kraftwerk in Domat/Ems «zwischen 2001 und 2017 85 Prozent unseres CO2-Ausstosses ein», wie sie im «Blick» sagte. Und Nationalrätin Diana Gutjahr, die ebenfalls in Hunzenschwil auftritt, sagte gegenüber CH Media, sie investiere als Unternehmerin laufend in modernere Produktionsanlagen mit möglichst tiefem Energieverbrauch.

Roger Koeppel, SVP-ZH, filmt sich mit dem Smartphone in der Wandelhalle des Nationalrats, am Rand der Sondersession des Nationalrats, am Mittwoch, 8. Mai 2019 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Findet's gut: Roger Köppel. Bild: KEYSTONE

Und was sagt SVP-Klima-Scharfmacher Roger Köppel zum Wasserstoff-Anlass in Hunzenschwil? «Die Wasserstoff-Technologie zeigt», betont er, «dass die von links verteufelte Automobil-Industrie heute zu den ganz grossen Treibern eines vernünftigen, realistischen und marktwirtschaftlichen Umweltschutzes gehört.»

Die grössten Klimasünder

Blocher: «Wir haben der Klima-Walze nichts entgegenzusetzen»

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Biden, Warren oder Sanders? Das Rennen der Demokraten wird zum Dreikampf

Link zum Artikel

Jack Ma tritt als Alibabas Vorsitzender offiziell zurück, aber ...

Link zum Artikel

Das sind die 50 besten Spieler in «FIFA 20» – Piemonte Calcio zweimal in den Top 15

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Link zum Artikel

Hat Bill Gates ein schmutziges Geheimnis?

Link zum Artikel

In Jerusalem verschwinden hunderte Katzen auf mysteriöse Weise – was ist bloss los?

Link zum Artikel

«... dann laufen sie hier 3 Tage besoffen mit geklauten Stadion-Dingen rum»

Link zum Artikel

Mit 16 der jüngste Torschütze in Barças Klub-Geschichte – 8 Fakten zu Ansu Fati

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Ausschreitungen bei Demo in Zürich

Link zum Artikel

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Link zum Artikel

Auch Android und Windows von massivem Hackerangriff betroffen – was wir bislang wissen

Link zum Artikel

«Diese Wahlen widerlegen eine oft genannte These über die AfD»

Link zum Artikel

Wawrinka über Djokovic: «Dass er den Platz so verlassen muss, ist natürlich nicht schön»

Link zum Artikel

«Soll ich die offene Beziehung mit dem 10 Jahre Älteren beenden?»

Link zum Artikel

Messi darf Barça ablösefrei verlassen +++ Pa Modou wieder beim FC Zürich

Link zum Artikel

Kim Tschopp zeigt den grossen Unterschied zwischen Realität und Instagram

Link zum Artikel

Wie viel Schweizer Parteien auf Facebook ausgeben – und warum wir das wissen

Link zum Artikel

Der Roadie, der mich Backstage liebte (und mir biz Haare ausriss)

Link zum Artikel

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Link zum Artikel

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

240
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
240Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nachbarino 29.05.2019 18:56
    Highlight Highlight Hat Swissoil-Rösti erfahren, dass man auch aus Erdgas Wasserstoff gewinnen kann?
  • sheimers 29.05.2019 18:53
    Highlight Highlight Der Umweg über Wasserstoff ist mit grossen Energieverlusten verbunden. Betrachtet man die Elektrolyse (max. 80% Wirkungsgrad) und die Brennstoffzelle (ca. 60% Wirkungsgrad, Quelle Wikipedia), so kommt man auf einen Gesamtwirkungsgrad unter 50%. Hinzu kommen dann noch Verluste für die Kompression in den Wasserstofftank und den Transport zur Tankstelle. Ein Lithium-Akku hingegen hat einen Wirkungsgrad von etwa 90%, verliert also bei Ladung/Entladung nur etwa 10%. Klar wollen die beiden Industriefilzparteien lieber den Wasserstoff, damit verdoppelt sich der Stromverbrauch, AKW bleiben nötig.
  • Silas89 29.05.2019 17:41
    Highlight Highlight Wasserstoff ist besser als Benzin und Diesel. Aber immer noch sehr schlecht. So lange das Fahrzeug, welches benutzt wird, um 80 kg Mensch zu transportieren, 2 Tonnen schwer ist, ist es immer absurd.
    • _kokolorix 29.05.2019 19:11
      Highlight Highlight Wird Wasserstoff mit Hilfe fossiler Energieträger erzeugt, ist er sogar wesentlich schlechter als Diesel oder Benzin. Der Wirkungsgrad ist derart schlecht, dass er nur für wenige Spezialfälle taugt. Z.B. Rettungshelikopter oder Ähnliches
  • Electric Elefant 29.05.2019 14:07
    Highlight Highlight Diese Oeko-Dumpfbacken wie Köppel wissen aber schon, dass Wasserstoff nicht auf Bäumen wächst? Aber spätestens seit seiner Goering-Lobhuddelei ist es wohl jedem klar, dass seine Kernkompetenzen eher im Braunen als im Grünen liegt...
    Dieser gekaufte Verleger-Strohmann ist eine Schande den Journalismus und das Parlament. Punkt.
  • Cédric Wermutstropfen 29.05.2019 14:01
    Highlight Highlight „...gemeinsam eine bürgerliche Klimapolitik der technologischen Innovation zu fördern“

    Das klingt konzeptuell schon einmal viel besser als der Grossteil der linken Umweltpolitik. Wichtig ist bloss, dass man sich jetzt nicht auf den dämlichen Wasserstoff einschiesst. Ich bezweifle, dass das die Zukunft ist.
  • rodolofo 29.05.2019 13:57
    Highlight Highlight Natürlich werden Privatwirtschaftliche Firmen die Energiewende "machen"!
    Aber im Gegensatz zu heute werden sie von staatlichen Institutionen UNTErSTÜTZT, durch kostenlose Energieberatungen, Förderprogramme und dadurch, dass für nicht nachhaltige Produkte und Produktionsmethoden die bisher auf die Gesellschaft und auf zukünftige Generationen abgewälzten Folgekosten durch Preiszuschläge mitberücksichtigt werden (eine Art Zölle auf schlechte Qualität), so dass realistischere Preise entstehen.
  • Sandro Leuenberger 29.05.2019 13:47
    Highlight Highlight Sorry, die neuen Schalmeiengesänge von SVP und FDP sind unglaubwürdig. Erstens wird es die Technologie nicht von selbst richten - es braucht Lenkung. Und die Wahl der richtige Pferdes. Wasserstoff für Mobilität ist wenig klima-effizient. Dazu braucht es zuerst Strom, um Wasser zu spalten. Nur vielleicht die Hälfte der Energie die ursprünglich für den Strom eingesetzt wurde, wird zu Treibstoff. Die Lösung ist also den Strom direkt ohne Verluste für E-Mobilität einzusetzen. Und: lieber sollten die Güter auf die Eisenbahn statt in Hr. Giezendanner's Lastwagen energiefressend verschoben zu werden.
  • Electric Elefant 29.05.2019 13:24
    Highlight Highlight Oha, die Umweltheuchler von der FDP spannen mit den dumben Klimaleugnern der SVP zusammen... Dann kann ja nix schief gehen!
  • Urs457 29.05.2019 13:12
    Highlight Highlight Wasserstoff ist für die Elektromobilität wesentlich weniger effizient (Faktor 3–5!) als direkt Akkus zu laden (bei Lastwagen, welche täglich dieselben Routen zurücklegen kann es allenfalls Sinn machen, wir werden es sehen). Die Begeisterung der konservativen Kräfte für Wasserstoff erklärt sich dadurch, dass damit weiterhin Tankstellen betrieben werden können und Wasserstoff auch durch fossiles Gas produziert werden kann – old school halt! Photovoltaik zu Hause ist subversiv, da verdienen die alten Player nix mehr daran.
    Benutzer Bild
  • amore 29.05.2019 12:57
    Highlight Highlight Ach was haben doch diese beiden Parteien seit Ende der 1970er-Jahren in unserm Land kaputt gemacht. Ich kann die nicht mehr ernst nehmen. Macht, Wachstum, Gewinn, Wirtschaft vor Menschen .... Sie jammerten immer, wenn man mit Vorschriften für die Umwelt sorgen wollte: Katalysator, Abwasserreinigung ....
    • FrancoL 29.05.2019 14:53
      Highlight Highlight Ja diese beiden Parteien sind immer dann gegen Vorschriften, wenn es nicht um ihre Pfründe geht. Sind aber ihre Pfründe gefährdet, dann kann die Regelung oder Strafe nicht genug hart ausfallen.
      Nur sind sie heute derart in ihrem Mamsterrad gefangen, dass sie nicht einmal merken, dass gerade ihre Pfunde in Gefahr sind und dass es eben an der Zeit ist mit Vorschriften zu agieren weil die Vernunft nicht mehr gross auftrumpft.
  • Walser 29.05.2019 12:56
    Highlight Highlight Alleine die Tatsache dass FDP und SVP jetzt auf den Ökozug aufspringen ist schon sehr gut. Warum sie das tun, ist jedem klar. So funktioniert die Politik und der Mensch per se. War immer so und wird immer so sein.
    • rodolofo 30.05.2019 07:52
      Highlight Highlight Das ist die "Schwarm-Intelligenz", bzw. "Schwarm-Verblödung", je nachdem, in welche Richtung sich der Schwarm bewegt.
      Immer wieder faszinierend ist es für mich, Zugvögel zu beobachten:
      Einmal sammelten sich drei Züge auf einer Starkstromleitung. Es gab ein lautes Gezwitscher und Gepfeife. Es wurde geschupst und Plätze wurden gewechselt.
      Plötzlich war es ganz still!
      Dann hob der erste Vogelzug ab, geordnet und diszipliniert, aus dem vorherigen Chaos und wildem Durcheinander.
      Dann der zweite Zug, in die entgegengesetzte Richtung.
      Und schliesslich der dritte Zug, dem 1. Zug hinterher...
  • dracului 29.05.2019 12:52
    Highlight Highlight Der Raubbau an nicht erneuerbaren Ressourcen und die Verpestung der Umwelt kosten nichts. Und weil diese Zuwiderhandlungen “gratis” sind, funktionieren marktwirtschaftliche Prinzipien nicht. Die Politik hat den Auftrag als “Anwalt für die Natur” und eine lebenswerte Zukunft für uns alle zu kämpfen. Durch kleine steuernde Eingriffe könnte die Schweiz vom nicht schmeichelhaften SUV-Land zu einem fortschrittlichen Staat werden und der Fortschritt könnte sogar gezielt stimuliert werden. Ähnlich wie bei Drogen, Alkohol- und Zigarettenwerbung wo die Politik auch keine “Marktwirtschaft” Zulässt.
  • suvakonform 29.05.2019 12:46
    Highlight Highlight Spannend ist ja wie jetzt SVP-Mitglieder geschäftlich davon profitieren möchten. Anbetrachts der Vorwürfe an alle anderen ist das doch ziemlich heuchlerisch...
  • Posersalami 29.05.2019 12:36
    Highlight Highlight «Die Wasserstoff-Technologie zeigt», betont er, «dass die von links verteufelte Automobil-Industrie heute zu den ganz grossen Treibern eines vernünftigen, realistischen und marktwirtschaftlichen Umweltschutzes gehört.»

    Ein richtiger Schenkelklopfer 😂😂😂


    Herr Köppel: Die Energiebilanz von Wasserstoff ist grauenhaft beschissen. Nur mit 100% EE Strom zur Synthetisierung wäre das vertretbar. Aber auch nur für einige spezielle Anwendungen und niemals in der Fläche.

    Wer etwas anderes behauptet soll mir sagen, woher die ganze Energie stammen soll um Wasserstoff co2 neutral (!) zu erzeugen.
  • Platon 29.05.2019 12:32
    Highlight Highlight Kann diese Leute noch irgend jemand ernst nehmen? Alles was die SVP macht ist und bleibt Klientelpolitik, wann verstehen das endlich alle?! Wären keine Leute wie Herr Frey in der SVP, würde sie sich einen Dreck um Wasserstoff kümmern. Es wird Zeit dass im Herbst Parteien mit einem richtigen Wirtschaftsprogramm gewählt werden, nicht solche mit Individualinteressen.

    PS: Kann es sein, dass Martullo wegen der CO2-Abgabe CO2 spart? Nur so ein crazy Gedanke von mir. Es könnte ja tatsächlich sein, dass die CO2-Abgabe funktioniert und Unternehmen nicht wegziehen. Und Martullo ist der Beweis!
  • glüngi 29.05.2019 12:07
    Highlight Highlight roger köppel so.
    LiNks IscHe mEh scHelEchT als brUmm BrUmmM!
    Benutzer Bild
  • Posersalami 29.05.2019 11:33
    Highlight Highlight „Sie wollen die Diesel-Lastwagen der Giezendanner Transport AG schon in naher Zukunft durch Wasserstoff-Lastwagen ersetzen“

    Das ist ganz nett gemeint, aber woher kommt der Wasserstoff? Wenn er nicht aus 100% EE gewonnen wird und möglichst lokal produziert wird, ist das eine REINE Alibiübung.

    Wasserstoff kommt wird heute fast nur aus Erdgas gewonnen. Dazu kommt noch der enorme Energieaufwand das Zeug zu transportieren.

    Hat Giezendanner das durchdacht oder will er billiges Greenwashing betreiben für alle, die nicht bis 10 zählen können?
  • Wander Kern 29.05.2019 11:20
    Highlight Highlight Grüne Energiegewinnungssysteme (v.a. Solar und Wind) werden von der Rechten ja gerne als 'Flatterstrom' bezeichnet. Hier präsentieren sie nun eine (von vielen) Möglichkeit, diesen Strom zu 'entflattern'.
    Das sind ausgezeichnete Neuigkeiten:
    1. müssen Speichersysteme und grüne Energiegewinnung im Gleichschritt gehen
    2. untergräbt die Rechte ihr Lieblingsargument gegen erneuerbare Energien.
  • Der sich dachte 29.05.2019 11:09
    Highlight Highlight Wie sie heucheln
    und ihre Prinzipen meucheln
    Diese verlogene Bande
    Mitweltschutz am Rande

    Die SVP und die FDP
    tun Vernunft ach so weh

    Drum zeigt ihnen die rote Karte
    verweist sie in die verlogene Sparte

    Ihre Macht soll schwinden
    In ihrer Dummheit sollen sie sich winden

  • aglio e olio 29.05.2019 10:51
    Highlight Highlight Jetzt geht den Reaktionären die Muffe, mit Blick auf die letzten Wahlen in und um die Schweiz, also dreht man das Fähnchen im Wind. Unglaubwürdig.
    Nach den Wahlen wird man dann wieder der Klotz am Bein der Umweltpolitik.
  • Satan Claws 29.05.2019 10:50
    Highlight Highlight Noch Fragen?
    Benutzer Bild
  • Wander Kern 29.05.2019 10:28
    Highlight Highlight Super. Wo kommt der Wasserstoff her?
    • Glenn Quagmire 29.05.2019 11:48
      Highlight Highlight Aus dem Wasser denks, der wird in einer Weberei mit Wasser zu einem Stoff gewoben.
    • FrancoL 29.05.2019 14:55
      Highlight Highlight Bitte keine heiklen Fragen stellen, wichtig ist dass man keine Regeln, schon gar keine Vorschriften stützen muss und sich klar von links abgrenzen kann. Also geht es eigentlich eher um eine PR-Aktion in eigener Sache.
    • Satan Claws 29.05.2019 16:51
      Highlight Highlight https://m.reichelt.com/ch/de/fuel-cell-kit-fischer-520401-p208358.html?CTYPE=0&MWSTFREE=0&PROVID=2788&wt_gacha=56578829470_254280474949&PROVID=2788&gclid=EAIaIQobChMImoP86v3A4gIVCVXTCh3GUgDzEAQYAiABEgLGf_D_BwE&&r=1


      Wasserstoffelektrolyse?
    Weitere Antworten anzeigen
  • T13 29.05.2019 10:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Jesses! 29.05.2019 10:07
    Highlight Highlight Lächerlich. Eine echte Glaubwürdigkeit kann sicher nicht auf die Schnelle hergestellt werden. Dafür braucht es Jahre. Ich hoffe, die Leute werden der FDP und der SVP bei den Wahlen einen saftigen Denkzettel verpassen. Damit diese Parteien die realen Probleme zukünftig viel früher erkennen werden.
  • Pafeld 29.05.2019 09:58
    Highlight Highlight Ohne Solarstromelektrolyse oder grosstechnische photokatalytische Wasserspaltung hat Wasserstoff als Brennstoff ein geringeres CO2-Leistungsverhältnis als Diesel. An beidem wird übrigens auch in der Schweiz intensiv geforscht. Hat die Mogelpackungspartei daran bisher Interesse gezeigt?
    Dazu noch: H2-Verbrenner oder -Brennstoffzelle? Ersteres hat aufgrund der hohen Verbrennungstemperaturen noch ein viel grösseres NOx-Problem, als der Diesel. Letzteres hat gegenüber dem Elektroprinzip lediglich die verlängerte Reichweite als Vorteil gegenüber einem nicht existenten Treibstoffnetz.
  • Hyperventilator 29.05.2019 09:09
    Highlight Highlight Mag sein, dass die Bürgerlichen bei den nächsten Wahlen ein bisschen verlieren. So what! Hauptsache sie machen weiterhin eine vernünftige Umweltpolitik und verweigern sich dem Ökofundamentalismus und behalten das grosse Ganze im Auge. Sonst werden sie auch noch unwählbar.
    • FrancoL 29.05.2019 09:42
      Highlight Highlight "Herzig" wenn Du von Fundamentalismus sprichst und dabei, etwas sehr kurzsichtig, das nur bei Oeko ansiedeln magst.
      Überlege doch einmal wo die Bürgerlichen sich als Fundamentalisten gebärden und ob das dann gut ist?
      Das Denken nicht vergessen.
    • Eh Doch 29.05.2019 20:46
      Highlight Highlight Was wäre dann das grosse Ganze? Geld?
  • FrancoL 29.05.2019 09:03
    Highlight Highlight Es geht bei dieser Aktion zum grösseren Teil um das sich von links abgrenzen. Man setzt auf eine Technologie, die übrigens auch von links mit betrachtet wird, aber nicht so weit gediehen ist, um als DIE EINZIGE Lösung betrachtet zu werden.
    Das ist für mich wenig, sehr wenig, denn es ist das sich kaprizieren auf eine Teillösung und will damit die nötigen Strukturänderungen den anderen überlassen und dann aber auch noch gegen Verbote wettern.
    Keine gute Lösung für eine ganzheitliche Sicht.
    • sheimers 29.05.2019 18:59
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, ob es nur um Abgrenzung geht. Der Umweg über Wasserstoffe hat mehr Verluste als über einen Akku. Das heisst das Brennstoffzellenauto braucht mindestens doppelt so viel Strom wie das Batterieauto. Und wer sitzt in den Verwaltungsräten der Stromkonzerne? Richtig, vor allem Bürgerliche und Rechte Politiker. Zumindest in der FDP sind sie nicht dumm, sondern durchtrieben.
  • Black Cat in a Sink 29.05.2019 08:55
    Highlight Highlight SVP halt! Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen, ausser:
    Geht im Oktober wählen und zeigt beiden Parteien „wo der Bartli seinen Moscht“ holt.
  • Luke1879 29.05.2019 08:53
    Highlight Highlight Weshalb will denn die SVP überhaupt den CO2-Ausstoss reduzieren, wenn es aus ihrer Sicht keinen Zusammenhang zwischen menschlich verursachtem CO2 und globaler Klimaerwärmung gibt?
    • D_M_C 29.05.2019 11:20
      Highlight Highlight erwischt würd ich sagen😂🤦🏽‍♂️
    • glüngi 29.05.2019 12:08
      Highlight Highlight nicht so laut sonst bekommt köppel noch einen schlaganfall.
  • Linus Luchs 29.05.2019 08:52
    Highlight Highlight FDP und SVP für ökologische Anliegen – das ist etwa so glauwürdig, wie wenn die FIFA Korruption und Geldgier anprangert.
    • CuJo 29.05.2019 09:55
      Highlight Highlight Stimmt ! Aber hat man beiden Parteien bis heute nicht vorgeworfen, nichts in Sachen Umweltschutz machen zu wollen ? Jetzt springt man auf den Klimazug auf und es ist auch wieder nicht recht. Die SVP kann machen was sie will, von links wird sie sowieso kritisiert (verhält sich übrigens bei Donald Trump genau gleich).
    • Satan Claws 29.05.2019 09:59
      Highlight Highlight @CuJo

      Benutzer Bild
    • violetta la douce 29.05.2019 11:46
      Highlight Highlight Cujo

      Sie haben recht.
      Wenn die SvP in sachen Klima nichts macht, wird kritisiert, kaum macht sie etwas, wird noch mehr kritisiert. Linke Taktik um an mehr Macht zu gelangen und den EU Schmusekurs aufrecht zu erhalten.
      Näi du...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 29.05.2019 08:45
    Highlight Highlight Ich hoffe das verkommt nicht zum Wasserstoff-Lobby Event. Das Postauto hat ja diese Technologie bereits vor Jahren ausprobiert und mittlerweile wieder eingestellt.
  • IMaki 29.05.2019 08:45
    Highlight Highlight Wie es immer war: Die Herrliberger steuern und die Freisinnigen rudern im selben Boot. Und nach den Wahlen werden sie uns und mit ausgebauter Mehrheit den Bach runterfahren. Vielleicht wäre es noch gut, wenn die Medienmeute - statt das Wasserstoff-Placebo als Wundermedizin zu schlürfen - einmal nach dem Energielieferanten für die Wasserstofftechnologie fragen würde. Hinweis: es fängt mit A an und hört mit tom auf. Für den Rest darf man "Der Abgang" lesen. Es ist dafür noch Zeit bis zu den Wahlen.
  • Eh Doch 29.05.2019 08:41
    Highlight Highlight Der Graben zwischen Rechts und Links und das andauernde Bashing kostet uns enorm Zeit.
    Zeit welche wir nicht haben.
    • rodolofo 29.05.2019 13:32
      Highlight Highlight Aber wenn die Meeresspiegelanstiegs-Befürworter und -Dulder einfach mehr AKW's bauen wollen, kannst Du in dieser knapp werdenden Zeit wenigstens den Kopf schütteln und feststellen:
      Der Homo Sapien Sapien könnte genau so ein Auslaufmodell der Evolution sein, wie der Homo Homo Sapien...
    • Eh Doch 29.05.2019 20:48
      Highlight Highlight Haha was?
      Ne ich schüttle schon lange nicht mehr den kopf eher mein martini
  • Sagittarius 29.05.2019 08:41
    Highlight Highlight Immer diese Allianzen... Warum können sich die Parteien nicht einfach unabhängig zusammen setzen, den Horizont erweitern, miteinander diskutieren und einen neuen Weg oder Kompromiss finden? Klimaschutz betrifft (mittlerweile) alle. Keine Partei hat DIE Lösung dafür, aber zusammen könnten sie es doch schaffen?
  • Blaubar 29.05.2019 08:38
    Highlight Highlight Lustig, wie wandelbar Physik ist. Mal ist sie so, mal so. Wir leben wirklich in schwierigen Zeiten. Für mich ist im Moment keine Partei wählbar, sorry.
    • Wander Kern 29.05.2019 10:36
      Highlight Highlight Wo ist Physik wandelbar?
    • Eh Doch 29.05.2019 20:49
      Highlight Highlight Bei den Parteien
  • Trompete 29.05.2019 08:31
    Highlight Highlight Interessant anzusehen, wie man hier sämtliche Bürgerlichen über einen Kamm schert. Hans Grüter (SVP) hat aus meiner Sicht schon wesentlich mehr für das Klima getan als so mancher Grüner. (Tamy Glauser z.Bsp.)

    Und jetzt blitzt mich, weil ich im Geiste so frei bin, dass ich Daniel Jositsch, Franz Grüter und Balthasar Glättli allesamt interessante Politiker finden kann.
    • Trompete 29.05.2019 09:27
      Highlight Highlight Meinte natürlich Franz Grüter, war da etwas in Gedanken versunken.
  • wilhelmsson 29.05.2019 08:29
    Highlight Highlight Der Grossteil der Autoindustrie pennt seit Jahrzehnten und macht nur was ihnen Gewinn verspricht. Das hat auch der Dieselskandal gezeigt. Alternative und vielversprechende Technologien werden ausgebremst (z. B. Salzwasser- statt Lithium Batterie). Der zumindest anfängliche Erfolg und Errungenschaft von Tesla war es, dass endlich jemand den Umstieg wagen wollte. Das heute die Richtlinien erst gerade knapp unterschritten werden zeigt, dass auch hier Kalkül dahinter steckt. Weiter wird das verkauft, was am meisten Gewinn verspricht (siehe SUV-Boom). Mini-Vans mit grossem Ladevolumen verschwinden.
  • Friedhofsgärtner 29.05.2019 08:24
    Highlight Highlight Kann mich Frau Fiala nur anschliessen. Auch ich bin froh, dass die SVP mitmacht. Klar ist das Klima momentan auch ein Modethema, aber nichtsdestotrotz ein unausweichliches, bei dem wir auf alle Stimmen angewiesen sind. Und es freut mich dass unser politisches System nach wie vor nicht entwicklungsresistent ist.

    Die Bürgerlichen werden dabei sicher ihre eigene Perspektive der wirtschaftlich liberalen Politik verfolgen. Dessen Nutzen wird sich noch zeigen müssen. Aber Ihr Eintritt in das Thema, wird der Suche nach Mehrheitsfähigen Lösungen gut tun.
    • Trompete 29.05.2019 08:51
      Highlight Highlight Toller Kommentar!
    • RicoH 29.05.2019 09:16
      Highlight Highlight Sorry, aber ich sehe hinter dem Umschwenken der SVP keinen echten Willen, grundlegendes ändern zu wollen. Sieht nur nach Wahlpropaganda aus.
  • Jacob Crossfield 29.05.2019 08:21
    Highlight Highlight Etwa 50% der SVP-Wähler wünschen sich laut einer TAmedia- Umfrage dass sich die Sünnelipartei mehr für den Klimaschutz engagiert. Evtl mal überlegt die falsche Partei gewählt zu haben? Die Parteiführung hat schlicht Angst vor einem Absturz bei den nächsten Wahlen. Peinlich und unglaubwürdig dieser Meinungswechsel. Egal, 50% weniger Stimmen für die SVP würde diese auf ein erträgliches Mass stutzen.
    • CuJo 29.05.2019 10:02
      Highlight Highlight Ich mag mich noch an die letzten Wahlen erinnern: Da ist die FDP auch noch rasch auf den Migrationszug aufgesprungen, nach den Wahlen wollte man dann von nichts mehr wissen. In DE ist es noch viel interessanter, der SPD-Gockel Siegmar Gabriel, der Kritiker der merkelschen Flüchtlingspolitik öffentlich als Pack diskreditierte, hat mit seiner Partei vor den Wahlen plötzlich einen Kurswechsel vollzogen, bei jeder Gelegenheit wurde Merkel kritisiert......es gibt überall Windfahnen in der Politik, daher finde ich das Kurs halten wollen der SVP eigentlich noch mutig.
    • rodolofo 29.05.2019 13:17
      Highlight Highlight @ Jakob Grossfield
      Schau mal, wie einsichtig die FPÖ-WählerInnen nach den Einsichten in Strache's Freizei-Aktivitäten sind!
      Die wählen ihre Partei wie die Katholiken in die Kirche gehen, als ob es ihr von Gott befohlenes Schiksal wäre, dem Teufel zu folgen...
    • jimknopf 29.05.2019 13:20
      Highlight Highlight Jetzt wird rückständig sein schon mit Mut verglichen..
  • Thomas_v_Meier 29.05.2019 08:17
    Highlight Highlight Na dann hoffentlich versauet es sich die SVP nicht mit ihren Stammwähler.....

    Also ich fände es lustig wenn sie es täten.....
  • Sapere Aude 29.05.2019 08:15
    Highlight Highlight 20 Jahre zu spät.
  • DieFeuerlilie 29.05.2019 08:15
    Highlight Highlight “SVP-Präsident Rösti will ebenfalls «Zeichen gegen linke Verbote setzen».“

    Es ist also wie immer:
    Die SVP ist GEGEN etwas.
    Eigentlich sagt Rösti also nur: wir sind gegen die Linken.
    Und das ist ja nun wirklich nichts Neues.

    Ob ich wohl noch den Tag erlebe, an dem die SVP sich für etwas Positives einsetzt?
    Ich fürchte nein..
    • violetta la douce 29.05.2019 12:04
      Highlight Highlight Wiseo? Die MEI war wirklich etwas positives für die Schweiz. Schade das die anderen Parteien diese nicht umgesetzt haben. Sie waren alle dagegen.

      Ob die SVP gegen alles ist oder irgend eine andere Partei, hängt eben nur von ihrem persönlichen Standpunkt ab.
    • rodolofo 29.05.2019 13:11
      Highlight Highlight Sie setzen sich ein für den Rösti-Graben.
      Das ist doch schon mal was!
    • DieFeuerlilie 29.05.2019 15:48
      Highlight Highlight @Freiheit

      Bei der MEI war die SVP GEGEN Einwanderung.
      Also auch da GEGEN etwas.

      Aber klar, je nach Standpunkt kann man sich auch das schönreden. :)
  • rodolofo 29.05.2019 08:12
    Highlight Highlight Der Rösti schwitzt immer so stark, obwohl die Klimaerwärmung erst begonnen hat.
    Als Erstes sollte er sich mal von seiner Krawatte und von seinem seriösen Jacket trennen, bevor er sich ins "Klima-Boot" setzt, um hoffentlich auch mit zu rudern und nicht nur säuerlich zu den Schnellboten rüber zu schauen!
    Ich weiss, dass das bürgerlichen Männern viel schwerer fällt, als bürgerlichen Frauen.
    Ohne Hundeleine-Symbol fühlen sie sich orientierungslos und hilflos, und von "Schwiegermüttern" werden sie mit strafenden Blicken gequält und zusätzlich verunsichert...
    Habt Mut, Ihr SVP-Wutbürger!
  • Fly Baby 29.05.2019 08:12
    Highlight Highlight Erdöl verbrennen ist eine Sünde 😂😂😂 sagt der mit dem Transportunternehmen 😂😂😂
  • Prügelknabe 29.05.2019 08:02
    Highlight Highlight Albert Rösti 03/19:
    Die SVP lasse sich nicht von saisonalen Klima-Themen beeinflussen.
    02/19
    Beim kurzen Exkurs zum Klimaschutz berichtet Rösti, wie die SVP das CO2-Gesetz versenkt habe.
    Roger Köppel;
    04/19
    Die Forschung habe aber noch keinen Beweis liefern können, dass der menschengemachte Anteil CO2 «massgeblich» zu einer globalen Erwärmung führe.
    Erich Hess:
    02/19
    «Ich glaube nicht, dass das eine riesige Bewegung ist.» «Ich glaube da wurde ein behindertes, armes Mädchen ( Greta Thunberg) instrumentalisiert!»

    Und in ein paar Monaten sagt die SVP: Wir haben es schon immer gesagt!



    • Eh Doch 29.05.2019 08:43
      Highlight Highlight Hammer zusammengefasst!
  • Randy Orton 29.05.2019 08:01
    Highlight Highlight Also der Albert Rösti der auch Präsident von Swiss Oil ist will uns erklären, wie Umweltschutz läuft. Ein Schelm wer böses denkt.
    • Mutbürgerin 29.05.2019 08:26
      Highlight Highlight Und weil der GLP Präsident Grossen eine Solarelektrofirma besitzt, sollen wir nichts böses denken, dass er für Solar wirbt?
    • FrancoL 29.05.2019 08:46
      Highlight Highlight @Mutbürgerin; Sie vergleichen also ein nachhaltige Technologie mit einer nicht Nachhaltigen? Wer da etwas an Ihrer Denke zweifelt ist wohl nicht falsch unterwegs.
    • Wander Kern 29.05.2019 11:08
      Highlight Highlight @Mutbürgerin
      Umgekehrt wird ein Schuh draus. Weil Grossen eine Solarfirma besitzt und für Klimaschutz plädiert, ist er glaubwürdig. Und weil Rösti jetzt plötzlich den Klimaschützer mimt, aber von der Ölindustrie bezahlt wird, ist er unglaubwürdig.
  • wasps 29.05.2019 07:59
    Highlight Highlight Also, wenn wir im Klimaschutz vorwärts kommen wollen, brauchen wir ja alle Parteien mit an Bord. Ich zumindest finde den Ansatz schon mal positiv. Ein zartes Pflänzchen eben. Vielleicht wird’s zum veritablen Gestrüpp.
    • Eh Doch 29.05.2019 08:44
      Highlight Highlight Es kommt mir eher vor dass sie sich einfach klar anti links positionieren mit ein bisschen klimaanstrich. Die werden alles ausbremsen
    • RicoH 29.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Wer's glaubt wird selig...
  • Zeit_Genosse 29.05.2019 07:58
    Highlight Highlight Jede Form der technischen Weiterentwicklung und Nutzung zu einer besseren Ökobilanz (ggü heute) ist willkommen. Dass diese Parteien sich eine eigene Strategie zwecks Profilierung der Parteien zulegen ist auch ok, dass man auch Wasserstoff statt nur Lithium-Akku als Lösung aufnimmt ist gut. Klimaschutz wird nur breit aufgestellt gelingen und technische Innovationen sind zu fördern. Jetzt wo sich diese Parteien bewegen und etwas umsetzen, scheint es einigen auch nicht zu passen weil es nicht „ihr Grün“ ist was die anderen tun. Umweltbewusstes Handeln ist überparteilich und Fortschritt ist ok.
    • Prügelknabe 29.05.2019 08:13
      Highlight Highlight Lesen Sie einmal zwischen den Zeilen.
      Der Weg der FDP und SVP ist in Ordnung.
      Hier geht es bereits wieder darum, die Wirtschaft mittels Subventionen und Bundesgelder zu bevorteilen. Der Klimaschutz als Mittel zum Zweck!
    • Switch_on 29.05.2019 08:21
      Highlight Highlight Ich kaufe es ehrlich gesagt der SVP noch eher ab als der FDP.
      Der Umweltschutz passt halt nicht mit einem auf stetiger kurzfristiger Gewinnoptimierung ausgerichtetem Wirtschaftsbild zusammen. Da müsste die FDP über die Bücher um in diesem Bereich glaubhaft zu werden.
    • Bert der Geologe 29.05.2019 08:50
      Highlight Highlight Es ist sicher nichts einzuwenden gegen "tue gutes und sprich darüber". Aber ob sie damit wirklich punkten können ist eine andere Frage. Die Stammbasis der SVP (Bauern Gewerbler und Bürger) wird einen Schwenker nach technisch-grün sicher begrüssen, aber was wählt dann der rechte Rand und was all die Wutbürger, wenn plötzlich Zukunft und Klima auch die SVP-Debatte dominieren und nicht mehr Asylanten, Europa und die bösen Linken?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 29.05.2019 07:55
    Highlight Highlight Nimmt das irgend jemand ernst? 🤨
    • Mutbürgerin 29.05.2019 08:28
      Highlight Highlight Klar
    • FrancoL 29.05.2019 08:53
      Highlight Highlight @Mutbürgerin; Was nehmen Sie ernst? oder was wissen Sie über Wasserstoff um die SVP und FDP ernst zu nehmen? Machen Sie sich einmal einige Gedanken zur Herstellung und Sie werden merken dass Wasserstoff erst eine Alternative ist, wenn die Herstellung nachhaltig ist und nicht zB Atomstrom frisst.
    • Makatitom 29.05.2019 21:33
      Highlight Highlight Hutbürgerin würde auch den Tagesbefehl aus Herrliberg ernst nehmen der besagt dass die Erde eine Scheibe ist
  • zeusli 29.05.2019 07:50
    Highlight Highlight Rein wahlkampftechnisch würde ich da von einer toxischen Nähe sprechen... diese Rösti wird der FDP schwer im Magen liegen gleich neben der halbherzigen Umweltpolitik...
  • 7immi 29.05.2019 07:48
    Highlight Highlight Ob reiner Wasserstoff Zukunft hat bezweifle ich. Anders sieht es z.B. bei aus Wasserstoff synthetisiertem Methan oder OME aus. So liesse sich das Netz sauber stabilisieren, ohne fossile Ergänzung. So kann man auch Leistungsspitzen speichern, die bis anhin nicht nutzbar waren. Für die Energiewende müssen wir breit denken und alle Mittel nutzen. Eine Fixierung auf die batterieelektrische Technologie wäre daher falsch, man soll eine breite Lösungspalette ins Auge fassen, die besten Lösungen werden sich durchsetzen. War bei Benzin und Diesel ja auch so.
    • Hiker 29.05.2019 23:19
      Highlight Highlight Es geht hier gar nicht um Klimapolitik oder welches die bessere Technologie sein soll. Hier zeigt sich wieder eimal klar worum es diesen Parteien geht. Nämlich um Populismus. Erst mussten alarmierende politische Verschiebungen sichtbar werden. Nun finden diese Parteien urplötzlich Ihr grünes Gewissen. Natürlich ist klar, dass man dabei darauf achten muss nicht Gebiete zu beackern die bereits von der Konkurrenz besetzt sind. Da bietet sich der Wasserstoff geradezu an. Weil die Experten in Umwelttechnologien längst erkannt haben das sich dieser nie für PWs eignet.
  • Triumvir 29.05.2019 07:46
    Highlight Highlight Sorry dieses pseudogrüne Wahl-Mäntelchen kauft euch Bürgerlichen kein Wähler mit Verstand ab💩 nice try🤪💩
  • Walter Sahli 29.05.2019 07:45
    Highlight Highlight Die FDP und SVP Oberen reden der green economy nur den Mund, weil sie Erdöl mit Wasserstoff ablösen wollen. An den Besitzverhältnissen, den Strukturen und den Abhängigkeiten vom Ausland soll möglichst nichts geändert werden.
    Ich glaube aber nicht, dass die weitere Entwicklung der Stromspeicherung wegen des Erfolgs des Wasserstoffs sistiert wird, wie dies vor über 100 Jahren wegen des Erfolgs des Erdöls der Fall war.
    • Friedhofsgärtner 29.05.2019 08:37
      Highlight Highlight Warum wollen hier alle einem Pferd das Tanzen beibringen? Es sind die Bürgerlichen. Natürlich werden sie wirtschaftsliberale Ansätze wählen. Etwas anderes würde ihre Wählschaft auch nicht überzeugen. Eine Wählerschaft übrigens die man einbeziehen muss, um unsere Gesellschaft umweltverträglicher zu gestalten.
    • Walter Sahli 29.05.2019 10:35
      Highlight Highlight Vielleicht weil Pferde besser tanzen können, als bürgerliche Politiker Sorge um die Umwelt heucheln?
  • JudgeofDeath 29.05.2019 07:45
    Highlight Highlight Alles nur blablabla, sobald die Wahlen durch sind intressieren sich beide Parteien kein Stück mehr dafür. Wetten?
  • N. Y. P. 29.05.2019 07:40
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • N. Y. P. 29.05.2019 08:02
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Gonzolino_2017 29.05.2019 08:19
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Ritiker K. 29.05.2019 07:31
    Highlight Highlight Eigentlich ist es eine Erfolgsmeldung, dass der Umweltschutz endlich, nach Jahrzehnten in denen Wissenschaft und einige politische Parteien und Organisationen auf die Problematik unserer Ressourcennutzung hinweisen, auch bei den Bürgerlichen angekommen ist. Sie sind noch etwas 1985 "Wie können wir wie bisher weitermachen und etwas Wasserstoff nutzen?" aber immerhin.

    Lassen wir uns aber nicht blenden - es braucht eine nachhaltige Ressourcennutzung. Das ist einerseits klassischer 'Umweltschutz' beinhaltet aber auch gesellschaftlich/soziale und wirtschaftliche Ressourcen. Der Weg ist noch weit.
  • Katzenseekatze 29.05.2019 07:26
    Highlight Highlight Es sind bald Wählen. Also schauen dass der Zug 🚞 noch erwischt wird .... irgendwie kann ich das nicht so ernst nehmen...
    • Friedhofsgärtner 29.05.2019 08:40
      Highlight Highlight Ich finde es für eine Partei legitim sich für den Wahlkampf der Themen anzunehmen, die ihre Wählerschaft beschäftigen. Wenn sie nämlich damit Erfolg haben, werden sie besagte Themen auch weiterverfolgen. So funktioniert der representative Teil unserer Demokratie.
    • MAOAM 29.05.2019 08:57
      Highlight Highlight Die SVP hat gesehen was am Wochenende in Deutschland bei den Europawahlen passiert ist.
      Aber diese Zug ist schon lange am rollen und es wirkt irgendwie auch nicht glaubhaft was die 180° Wende der SVP angeht.
    • Hiker 29.05.2019 23:30
      Highlight Highlight Jesses, die Wähler der SVP waren noch nie kritisch was ihre hohen Herren labern. Die werden auch diesmal folgsam den Parolen ihrer Einflüsterer folgen. Wehe jemand wagt es diese lächerlich Kehrtwende zu kritisieren! Da machen wir mal etwas fürs Klima und sind sogar die Pioniere in Sachen Wasserstoff der natürlich subito die Welt retten wird und schon wieder ists nicht recht. Typisch diese linken Schmarotzer mit ihren Elektrokisten! Immer nur stänkern und dabei keinen blassen Schimmer von verträglicher Klimapolitik. Wir zeigen Euch jetzt wo es langgeht! Mich ekelt.
  • Der Tom 29.05.2019 07:25
    Highlight Highlight Alles nur weil sie weiterhin Diesel und Benzin anstatt Elektroautos fördern wollen. Ein Argument gegen die Förderung von Elektroautos aufbauen.
  • Oigen 29.05.2019 07:22
    Highlight Highlight Rösti sagt, «saubere Luft, sauberes Wasser und eine intakte Umwelt» liessen sich «mit technologischen Innovationen von privaten Unternehmen besser realisieren als mit staatlichen Eingriffen».

    Mr. SwissOil President!
    • Friedhofsgärtner 29.05.2019 08:42
      Highlight Highlight Persönlich finde ich es gar höchst erstaunlich und positiv diese Aussage aus dem Mund des Swiss Oil Präsidenten zu hören. Wäre in den USA zum Beispiel unvorstellbar.
  • Mutbürgerin 29.05.2019 07:22
    Highlight Highlight Die ersten Parteien, die nicht nur Verbote und Steuern verlangen, um den Klimawandel für ihre Umverteilungspolitik zu missbrauchen, sondern konstruktive, umsetzbare Ideen, die etwas bringen und die Errungenschaften des Wohlstandes erhalten und unsere moderne liberalen Werte unangetastet lassen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 29.05.2019 08:39
      Highlight Highlight Nach dem sie monatelang über die angebliche "Klimahysterie" geflucht hat....
      Billigster Stimmenfang.
    • FrancoL 29.05.2019 08:57
      Highlight Highlight Darum hat Frau Martullo Subventionen einkassiert? Schon wieder vergessen oder gar nicht gewusst?
      Für was brauchen Sie liberale Werte, das frage ich mich immer bei Ihren Kommentaren.
    • wasps 29.05.2019 09:26
      Highlight Highlight Dir ist aber schon bewusst, dass Wasserstoff wenn überhaupt nur ein kleines Puzzlesteinchen im Ganzen ist und eine allfällige Förderung schweineteuer wird?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 29.05.2019 07:20
    Highlight Highlight Nächst Woche dann gibt es einen Auftritt von Gössi und Röschti zu rechtsliberaler Sozialpolitik. Sie stellen sich neben die Caritas und sagen: „Schaut her, wir brauchen keinen Sozialstaat, es gibt ja schon NGOs, die das freiwillig für uns erledigen.“ Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass es noch einen Anlass zu humanitärer Hilfe bei der Glückskette geben soll😉
  • Näthu Fäldi 29.05.2019 07:19
    Highlight Highlight Hallöchen Glaubwürdigkeit?
  • Alex Danuser 29.05.2019 07:11
    Highlight Highlight Tönt für mich absolut unglaubwürdig, heuchlerisch und verlogen.
  • banda69 29.05.2019 07:09
    Highlight Highlight Die geld- und machtgeile SVP kümmert sich um Klima und Umwelt genau so wenig wie um das gemeine Volk.

    Die SVP. Was für eine verlogene Partei.
    Benutzer Bild
    • Eh Doch 29.05.2019 08:46
      Highlight Highlight So siehts aus!
  • wasps 29.05.2019 07:07
    Highlight Highlight Trotz schlechtem Wirkungsgrad eigentlich eine gute Sache. Für den Schwerverkehr. Und wenn Wasserstoff mit Ökostrom produziert wird. Ansonsten verpufft die Klimawirkung. Ist doch schon mal ein Anfang.
    • MAOAM 29.05.2019 09:00
      Highlight Highlight Und wenn Wasserstoff mit Ökostrom produziert WÜRDE...
    • Hiker 29.05.2019 23:44
      Highlight Highlight Böse Frage, warum zuerst mit Ökostrom mühsam und verlustbehaftet Wasserstoff erzeugen. Wenn man denselben ganz einfach in ein Batterieelektrisches Fahrzeug laden kann? Ganz nebenbei, auch ein Wasserstoff Auto hat in der Regel eine Batterie. Das diese kleiner ist, ist nicht unbedingt ein Vor- sondern ein Nachteil. Beim Recycling und der Fertigung braucht eine kleine Batterie praktisch gleichviel Energie wie eine Grosse. Aber die Ausbeute ist entsprechend kleiner. Grosser Aufwand kleiner Ertrag gegen grossen Aufwand grossen Ertrag. Einfach oder? SVP nachsitzen!
  • Platon 29.05.2019 07:00
    Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️ Abgaben schränken die Freiheit des Durchschnittsbürgers nicht ein, sondern nur jene des Grüsels bzw. stellen Kostenwahrheit über deren Verhalten dar. Die SVP macht Politik für Grüsel!

    Und nein! Eine Medienkonferenz neben einer freiwilligen Wasserstofftankstelle ist keine Klimapolitik und erst recht nicht Wirtschaftspolitik. Letztendlich wurde kein einziges Wort darüber verloren, welche Inputs denn nun SVP und FDP geben wollen. Ich vermute es schon, keine! Die Kinder an der Demo sollten sich vermutlich noch dankbar zeigen, dass Giezi gecheckt hat, dass sich Effizienz lohnt🙄
  • Alice36 29.05.2019 06:54
    Highlight Highlight Schon mal überlegt Frau Gössi und Herr Rösti wieviel Energie es braucht um Wasserstoff zu gewinnen und zu Lagern? Das macht nur im Zusammenhang mit Öko-Strom einigermassen Sinn zudem lässt der Wirkungsgrad zu Wünschen übrig. Also liebe Bürgerliche Chef's nur nachplappern bringt nichts. Startet mal eine Hohlraumbehandlung in euren Köpfen und werdet innovativ, davon schwafelt ihr ja die ganze Zeit.
    • Oigen 29.05.2019 07:23
      Highlight Highlight Aber mann kann viel geld damit verdienen. alles andere intressiert werder svp noch fdp
    • Hiker 29.05.2019 23:49
      Highlight Highlight Die sind nicht hohl im Gegenteil! Damit springen sie spät zwar aber Medienwirksam auf den grünen Zug auf. Was interessiert mich das Geschwätz von Gestern. Ihre Wähler sind nun ja nicht gerade bekannt dafür deren Geschwafel zu hinterfragen. Man kann dies bereits deutlich am Verhalten einiger Schreiberlinge hier erkennen. Mutbürgerin lässt grüssen.
  • Yolo 29.05.2019 06:48
    Highlight Highlight Ohne Verbote würden wir noch heute unsere Industrieabfälle ungereinigt in unsere Gewässer einleiten und ungefilterte Abgase und die Luft blasen. Eigenverantwortung hört sehr oft beim eigenen Portemonnaie auf. Leider.
    • dorfne 29.05.2019 07:17
      Highlight Highlight Früher waren auch Bürgerliche für Verbote, wenn die Vernunft es verlangte, Beispiel ist das Treibgas FCKW, oder das Phosphat im Wassmittel. Heute werden nur noch ideologische Grabenkämpfe um das Thema Umwelt geführt, drum passiert auch zu wenig.
    • Kronrod 29.05.2019 07:37
      Highlight Highlight Genau, die Allgemeinheit bzw der Staat muss dafür sorgen, dass, in der Sprache der Ökonomen “Externalitäten internalisiert werden”. Ist dies einmal gegeben, sollte die Frage nach der Umsetzung dieser Vorgabe dem freien Markt überlassen werden. Will man CO2-Ausstoss reduzieren, ist es beispielsweise das beste, diesen genug stark zu besteuern, dass man mit den Steuereinnahmen den angerichteten Schaden wieder gut machen kann (zB indem man das CO2 wieder der Atmosphäre entzieht). Ob die Alternative dazu Wasserstoff oder Solar oder sonstwas ist, sollte aber den Bürgern überlassen bleiben.
    • rodolofo 29.05.2019 08:15
      Highlight Highlight Siehe die führenden ultra-liberalen "3.Welt"-Länder Kongo und die Philippinen, dicht gefolgt von den "Schwellenländern" Russland und USA...
  • Dogbone 29.05.2019 06:47
    Highlight Highlight Mir wird übel ob dem Slalomkurs von FDP und SVP. Das Ganze ist einfach als Panikreaktionen auf die EU Wahlen durchschaubar und Wasserstoff als Aufhänger ist auch eher blöd - oder gar nicht - überlegt. Der Wirkungsgrad ist Müll und zuerst müssten für eine vernünftige Bilanz gleich ganze Solarfarmen für die Herstellung von Wasserstoff gebaut werden.
    Zurück auf Start und dann bitte etwas glaubwürdiger oder vielleicht besser gar nicht!
  • TodosSomosSecondos 29.05.2019 06:42
    Highlight Highlight Sind die Wähler wirklich so dumm?
    • Aurum 29.05.2019 07:11
      Highlight Highlight Brauchst du da wirklich eine Antwort drauf?
    • dorfne 29.05.2019 07:35
      Highlight Highlight Wir brauchen im Herbst in Bundesbern eine Mehrheit bestehend aus EVP, Grünen, Grünliberalen und SP, sonst gehts einfach weiter mit Stillstand und diesen quälenden ideologischen Zänkereien. Auf Kosten unserer Kinder und Enkel.
  • dho 29.05.2019 06:41
    Highlight Highlight Es gibt immer wieder diese wunderbaren Sätze, man nicht erfinden kann. Heute:

    (...) Deshalb wird die SVP zur Wasserstoff-Partei. (...)

    Meine Antwort: Rösti wird aus Kartoffeln gemacht.

    Als Mitglied der FDP sage ich euch: glaubt ihnen (beiden Parteien) kein Wort. Sie haben nur Angst, auch die Wahlen im Herbst zu verlieren...
    • dho 29.05.2019 09:32
      Highlight Highlight Der Link zum Artikel in Republik.ch

      3 Seiten, 30 Lügen

      https://www.republik.ch/2019/04/04/3-seiten-30-luegen
    • Sagittarius 29.05.2019 10:55
      Highlight Highlight Danke dho für de Link, Nebenwirkung der Aussagen von Frau Martullo-Blocher: Brechreiz - zumindest bei mir. Aber noch viel tragischer: Alle Personen welche diese Aussagen schlucken/hinnehmen und nichts hinterfragen. Manchmal frage ich mich schon, wie Menschen am effizientesten aufgeklärt werden könnten.
  • Gwaggli 29.05.2019 06:33
    Highlight Highlight Da sollte man vielleicht am Rande noch kurz anmerken, dass wohl der grösste Teil des Wasserstoffs auf Erdgas basiert wäre.
    Und plötzlich sieht das ganze mehr nach Propaganda und Blenderei aus, als nach ehrlichem Klimaschutz.

    Zu Frau Martullo gabs glaube auch hier auf Watson mal ein Artikel, dass Sie mit der Biomasseanlage in Ems vor allem hart von Subventionierung profitiert. Die grüne Anlage ist zuerst also eine Goldgrube, Kli aschutz ein sexy Nebeneffekt.
    • dho 29.05.2019 07:18
      Highlight Highlight Ich frage mich schon länger, ob Martullo, wie Republik.ch behauptet, eine Lügnerin (bewusste Verbreitung von Unwahrheiten) ist, oder ob es einfach nicht reicht. Auch nicht mit seven steps. Abwählen.
    • Mutbürgerin 29.05.2019 07:27
      Highlight Highlight Der Sinn der Subventions- und Umverteilungspolitik ist doch das Ergebnis? Da sollte es nicht stören, wenn nicht nur die eigene Filterblase davon profitiert. Jeder darf eine Biomasseanlage bauen. Die Linken reden halt lieber, statt zu handeln und eigenes Risiko zu gehen.
    • Swissbex 29.05.2019 07:44
      Highlight Highlight Gut möglich, ich kenne den erwähnten Artikel nicht, aber es ist in der Schweiz so, dass sich Grossenergieverbraucher, dazu gehört die Ems-chemie mit Sicherheit, von sämtlichen CO2 steuern befreien können. Dazu müssen sie jedoch Massnahmen zur CO2 Reduktion umsetzen, wenns dann noch KEV gibt oder sonstige Subventionen ziehen die Firmen unter dem Strich Gewinn draus.
      Ob man das ganze als Fehlanreiz von Bern betrachten möchte oder dann doch als geschickte Strategie überlasse ich jedem selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRabbit 29.05.2019 06:32
    Highlight Highlight Albert Rösti der Präsident von Swissoil darf sich für Wasserstoff aussprechen?
    Gehört diese Technologie wohl den richtigen Personen/Firmen.
    • wasps 29.05.2019 07:54
      Highlight Highlight Er ist auch Präsident des Wasserwirtschaftsverbandes!
    • Bronko 29.05.2019 14:35
      Highlight Highlight wasps, auch das ist tatsächlich zum Schreien unglaublich!

      Ich habe gleich zu Beginn des Artikels gestutzt, warum die jetzt ausgerechnet auf Wasserstoff-Energie kommen.

      Augenscheinlich schlicht aus dreistem politischen Kalkül, welchem längerfristig aber leider wiedermal nichts als Profitgier und Bereicherung für sich (und für ihresgleichen, ihrem 'Stamm') zugrunde liegt.

      So hintergehen SVP und FDP ihre eigenen Wähler, zumindest die naiveren, gutgläubigen Exemplare und diejenigen 50% SVP-Wähler, welche gemäss TA-Umfrage interessiert wären am Thema Umweltschutz.

    • wasps 29.05.2019 18:14
      Highlight Highlight Er war auch Präsident von AVES Schweiz, der Atomlobbyorganisation, die sich nach der Abstimmung über die Energiestrategie quasi auflöste. Öl, Wasser, Kernenergie. Ein Hansdampf in allen Gassen.
  • bokl 29.05.2019 06:27
    Highlight Highlight Mit Wasserstoff bleiben wir von den gleichen Konzernen abhänig wie bei Benzin/Diesel. Logisch gefällt das Öl-Röschti und Co.
  • nib 29.05.2019 06:25
    Highlight Highlight Wieder einmal nicht zu Ende gedacht von der SVP. Wasserstoff als Energieträger macht wegen dem miserablen Wirkungsgrad bei der Herstellung nur im Zusammenhang mit Ökostrom Sinn. Und da fehlt das Konzept. Nachsitzen!
    • Mizzi 29.05.2019 06:42
      Highlight Highlight Die Herstellung von Photovoltaik und Elektroautobatterien gehen nur mit massiven Umweltschäden im Ausland einher.

      Nachsitzen!

      >>>generell werden Elektroautos ohne nukulare Power mind. die nächsten 50 Jahre nie flächendeckend eingeführt werden können. Es sei denn, die Chinesen bauen endlich ihre künstliche Sonne fertig, was m. M. nach die Energiequelle der Zukunft sein wird.
    • Forest 29.05.2019 07:12
      Highlight Highlight Die Mobilität braucht diese Vielfalt. Synthetische Kraftstoffe, Elektro oder eben Wasserstoff, da ist die Zukunft noch offen. In der heutigen Zeit können wir aus PET, Glas, Aludosen oder Thermoflasche trinken macht sich irgendjemand Gedanken über die Herstellung oder Energieverbrauch? Ich höre immer nur Auto, Auto und Auto darum sind diese möchtegern Grünen Parteien für mich unwählbar.
    • dho 29.05.2019 07:15
      Highlight Highlight Nachsitzen nützt nichts. Abwählen schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Landei 29.05.2019 06:22
    Highlight Highlight Wieviel Energie wird benötigt um den Wasserstoff herzustellen....? Die Rechnung kann nicht aufgehen.
    • 7immi 29.05.2019 14:22
      Highlight Highlight Seinen Vorteil spielt Wasserstoff bei einem Energieübeschuss aus. Solange man direkt Autos laden kann ist alles gut. Fällt aber - wegen einem Sturmtief z.B. - eine grosse Menge elektrischer Energie an, kann man diese nicht nutzen. Dank Wasserstoff kann man mittels Power to Gas die Energie speichern. Mit Verlusten, aber immerhin geht es. In Ländern ohne Speicherseen ist das wichtig, um den Umstieg zu schaffen.
    • Hiker 30.05.2019 00:39
      Highlight Highlight 7immi schon klar, wir warten dann halt einfach auf den nächsten Sturm damit wir wieder Auto fahren können. Und dann fahren wir mit unmengen von LKWs durch die Lande und verteilen das kostbare Gut an die notleidende Bevölkerung? Es tut mir leid, aber bitte setzen Sie sich ernsthaft mit der Materie auseinander. Dann werden Sie schnell erkennen, dass es niemals für eine relevante Anzahl Fahrzeuge ausreichen würde. Für andere Zwecke möglicherweise schon. Nur erwarten die Experten das sich die Batterietechnologie rasant weiterentwickeln wird. Schon bald könnte es BEV geben die 1000km schaffen.
    • 7immi 30.05.2019 09:58
      Highlight Highlight @hiker
      ich arbeite an einem Institut einer schweizer Hochschule. Mein Wissen ist durchaus aktuell. Was hast du vorzuweisen?
      Ich finde es spannend, wie alle glauben, die Akkutechnologie sei das einzig richtige. Dabe gibt es auch noch andere Technologien. Betreffend deiner Frage oben: Ja, wie mans heute mit Flüssigtreibstoff auch macht. nur wird man künftig an verschiedenen Orten produzieren.
      Nicht nur Batterien entwickeln sich weiter, auch andere stehen nicht still...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carpe Diem 29.05.2019 06:18
    Highlight Highlight Mit den propagierten "technologischen Innovationen von privaten Unternehmen" wären wir schon viel weiter, wenn die politischen Rahmenbedingungen entsprechend lenken würden. Wäre dies frühzeitig geschehen, hätten Umwelttech-Firmen in der Schweiz einen Standortvorteil gegenüber der ausländischen Konkurrenz gehabt und die gewünschte "Wertschöpfung im Inland" wäre Realität.
  • Neunauge 29.05.2019 06:16
    Highlight Highlight Hihihi genau. Jetzt engagieren sie sich, die Bonzen Parteien. Für die Wählerstimmen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 29.05.2019 06:54
      Highlight Highlight Ist ja auch nur normal für eine Partei, die zu einem relativ großen Teil aus machtgeilen Opportunisten besteht.
      Es ist einfach sehr amüsant, wie wich diese Gestalten lächerlich machen.
      Zuerst laut dagegen fluchen und dann ganz plötzlich dafür sein. 😂
  • Tenno 29.05.2019 06:16
    Highlight Highlight Franz Grüter scheint den besseren Co2 Fussabdruck zu haben als Tammy Glauser.
    Also wenn wähl ich nun?
    SVP und FDP Nein
    CVP Nein
    Eine Partei welche Tammy Glauser aufstellt und somit ihre Werte über Board wirft leider auch nein.
    Toll ich darf mich zwischen dem Parteiprogramm die SVP ist böse böse böse (SP) und den Traumtänzern Wirtschaft & Grün klappt (GLP) entschieden.
    Die Schweizer Politik lehnt sich je länger je mehr der amerikanischen an, Show für nichts.
    • Tenno 29.05.2019 07:12
      Highlight Highlight Die Hoffnung stirbt zuletzt aber so lange die Wirtschaft auf FDP und SVP Kurs ist, ist die GLP leider ein Traumtänzer. Finde es ein sehr guter Ansatz aber es braucht halt auch die andere Seite, welche betroffen ist und mitmachen muss. Grüne Wirtschaft heisst Verzicht. Verzicht wird in der Wirtschaft leider nivzht gern hingenommen egal für was.
      In den vergangenen Jahren kam es mir vor als ob die SP nichts anderes macht als die SVP zu verteufeln. Die SP hätte die Wählerstärke um typische SVP Themen aufzunehmen und human zu lösen. Man könnte der SVP die ganze Butter vom Brot nehmen.
    • Platon 29.05.2019 07:12
      Highlight Highlight @Tenno
      Die Klimapolitik widerspiegelt sich am Programm und nicht am individuellen Flugverhalten von Politikern du Scherzkeks.
    • just_a_name 29.05.2019 07:51
      Highlight Highlight @Tenno ein kleiner Tipp: Es gibt in unserem Wahlsystem die Möglichkeit auch einzelne Personen zu wählen. Gibt ja extra leere Listen zum Ausfüllen. Ist halt schon mühsam sich über jede einzelne Person zu informieren welche nicht so polarisieren wie z.B Tammy Glauser.

      Wenn Ihnen die leere Liste zu mühsam ist dann gibt es auch die Möglichkeit zu Panaschieren und Kumulieren. Das kann ich Ihnen auch noch gerne erklären wenn Sie möchten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tekkudan 29.05.2019 06:04
    Highlight Highlight Wasserstoff ist wie Elektro nicht per se umweltfreundlich.

    Ich bin sicher, dass die Herren der SVP (und die eine Dame der FDP) nicht eine Sekunde zögern würden, eine umweltverschmutzende Lösung vorzuziehen. Gerade die Automobilindustrie, mit der Erdöllobby im Nacken, sperrt sich seit Jahrzehnten, den Ottomotor abzulösen.

    Bei diesen Parteien heisst es immer noch Ökonomie vor Ökologie. Ich hoffe, die Wähler erinnern sich...
    • Ritiker K. 29.05.2019 07:37
      Highlight Highlight Wer meint, Ökonomie sei wichtiger als Ökologie, der halte die Luft an und zähle sein Geld.
    • RicoH 29.05.2019 09:37
      Highlight Highlight Ritiker, kein Problem, bin rasch durch ;-)
  • CaptainLonestarr 29.05.2019 05:55
    Highlight Highlight Die Klimaproteste zeigen Wirkung auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Sogar die SVP beginnt sich zu bewegen. Mal schauen ob es nach den Wahlen weitergeht.
    Zudem ist der Ansatz: Klimaschutz durch Innovation anstatt Verbote. Eigentlich eine gute Sache. Wahrscheinlich braucht es eine Mischung von beidem.
    • dorfne 29.05.2019 07:40
      Highlight Highlight Man könnte mal anfangen mit dem Verbot von einigen Umweltgiften im Haushalt. Geht ganz ohne Einbusse an Lebensqualität.
    • Friedhofsgärtner 29.05.2019 08:53
      Highlight Highlight @Lonestarr
      Möge der Saft mit dir sein!
      Auch ich glaube fest daran, dass eine wirtschaftsliberale Perspektive für Mehrheitsfähige Lösungen unabdingbar ist.
  • Schneider Alex 29.05.2019 05:52
    Highlight Highlight Bleiben wir realistisch: Auch wenn wir einige Massnahmen für das Klima beschliessen, können wir nicht viel mehr machen als unsere Nachbarländer. Alles andere ist doch illusorisch.
    • dorfne 29.05.2019 07:43
      Highlight Highlight Bedenken Sie, dass die Schweiz das meiste CO2 im Ausland produziert: z.B. durch Güterexporte, Flugreisen, Autoverkehr usw..
    • Hiker 30.05.2019 00:57
      Highlight Highlight @Schneider sorry aber das sind Kleinkinder Argumente. Der andere macht nichts also muss ich auch nicht. Solche Sprüche erwarte ich von meinen Kindern. Sie jedoch scheinen Erwachsen zu sein oder liege ich falsch?
    • Schneider Alex 30.05.2019 06:56
      Highlight Highlight Wir müssen die Ungewissheiten, den Beitrag der Schweiz und die politisch möglichen Reaktionen realistisch einschätzen.
  • RowRow 29.05.2019 05:50
    Highlight Highlight Der einzige weg dem Klima Herr zu werden ist bessere Technologie, oder weniger Menschen. Aber sicher nicht der Grüne Verbotswahn!
    • MarGo 29.05.2019 07:04
      Highlight Highlight Weder die Technologie ist besser, noch wird es künftig weniger Menschen geben...
      Bis jetzt ist der "grüne Massnahmenkatalog" also das einzige, was wenigstens Hand und Fuss hat... Das hier von FDP und SVP ist nur dummes Gelabber...
    • Kapitän Haddock 29.05.2019 07:07
      Highlight Highlight schon der ausdruck "dem klima herr werden" ist einfach mal falsch. vom rest ganz zu schweigen. 🤷‍♂️
    • Prügelknabe 29.05.2019 07:45
      Highlight Highlight Ähm. die bessere Technologie hat uns erst hier her geführt. Ohne Verbote und Regulierungen (FCKW, Aspest), wäre es noch um einiges schlimmer....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Annette von Droste Hülshoff 29.05.2019 05:38
    Highlight Highlight Die SVP besteht nicht nur aus den Herren Rösti und Köppel. Es gäbe durchaus auch klimafreundliche Kräfte in dieser Partei, vorallem unter den Vertretern der Bauern.
    • dorfne 29.05.2019 07:45
      Highlight Highlight Die intensive Landwirtschaft mit ihren Pestiziden ist hauptverantwortlich für das Artensterben, welches dramatisch ist.
    • Friedhofsgärtner 29.05.2019 08:58
      Highlight Highlight @dorfne
      Und weshalb glauben Sie dass sich die Bauern nicht entwickeln können? Die Bauern müssen sich vor allen anderen schon aus reinem Selbsterhalt mit der Thematik auseinandersetzen. Die SVP sollte gar wider mehr Bauernpartei sein.
  • Jo Blocher 29.05.2019 05:36
    Highlight Highlight Lame Duck Wasserstoff🙄
    • CaptainLonestarr 29.05.2019 05:48
      Highlight Highlight Warum? Es gibt viele argumente dafür. Speicherbarkeit, Transport, schnelles Tanken, mögliche Produktion entlang von Küstenlinien in Wüstengebieten, extrem breite Anwendbarkeit mit Brennstoffzellen oder direkt in Verbrennern. Keinzusätzlicher Lithiumabbau. Nachteile gibt es auch. Ineffiziente und aufwändige Herstellung (z.Z. noch aus Erdöl). Teure Verbraucher, kein vorhandenes Tankstellrnnetz.
    • RowRow 29.05.2019 05:57
      Highlight Highlight FDP-Frauen? Warum schlissen Frauen Männer aus der Politik aus? Sollte Politik nicht für das ganze Volk gemacht werden?
    • Sharkdiver 29.05.2019 06:31
      Highlight Highlight Wasserstoff ist ein wichtiger Bestandteil der Zukunft. Ihm fehlt einfach de Hipsterli den die Stromautolobi erhalten hat
    Weitere Antworten anzeigen

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …

Artikel lesen
Link zum Artikel