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Zelt, Gitarre, Kaffee, Lagerfeuer und Marshmallows – was für ein Symbolbild fürs Bräteln. bild: shutterstock

Mit diesen 13 Tipps wirst du zum «Brätle»-Held (und kriegst auch noch ein Dessert)

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Was gibt es Schöneres, als an einem schönen Sommertag irgendwo an einem See, Fluss oder in einem Wald zu bräteln? Doch schnell wird aus dem Spass ein Frust. Darum kommen hier 13 Tipps, damit dies bei dir nicht passiert.

Wo ich Feuer machen kann

In der Schweiz gibt es kein Gesetz, das Feuermachen auf Bundesebene verbietet. Aber natürlich: In Naturschutzgebieten ist es tabu. Und auch sonst können Kantone oder Gemeinden Feuermachen verbieten. Bevor du also irgendwo ein Feuer entfachst, kläre ab, ob du das auch darfst. Oder am besten, du nutzt eine der offiziellen Feuerstellen, dann bist du auf der sicheren Seite.

Aathalweiher, Bild: reto Fehr

Eine von unzähligen offiziellen Grillstellen – hier sogar mit Grill! – in der Schweiz: beim Aatalweiher in Neuhaus SG. bild: reto fehr

Holz sammeln

Für ein richtiges Feuer brauchst du natürlich das richtige Holz. Ist die Feuerstelle gefunden, gilt es, in der Umgebung dünnes, mitteldickes und dickes (trockenes) Holz zu suchen. Ob das Holz trocken ist, merkst du schnell. Ansonsten mit dem Sackmesser die Rinde aufschneiden und kontrollieren: Hat's eine grüne Linie unter der Rinde, eignet sich der Ast nicht, um Feuer zu machen.

Sammle genügend Holz, nicht dass du eine erste Flamme hast und dann merkst, dass du nichts mehr nachlegen kannst ...

Feuer vorbereiten

Ist der Boden trocken, beginnst du am besten mit Papierknäueln aus Zeitungspapier. Darüber kommt Zundermaterial, idealerweise Fichtenreisig, sehr dünne Ästchen, Rindenstücke, trockenes Laub oder Gras. Darüber kannst du erste etwas dickere Äste legen. Achte immer darauf, dass dein Feuer eine Pyramidenform (Zeltform) aufweist und dass du zu Beginn nicht zu viele Äste drauflegst, sonst nimmst du dem Feuer die Sauerstoffzufuhr.

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Und nun zurück in den Wald ...

Anzünden

Mit Zeitungen und trocknem Holz sollte ein Feuer eigentlich problemlos in Gang kommen. Gerne an verschiedenen Ecken der Zeitung anzünden und dann zu Beginn auch immer mal pusten, denn Sauerstoff braucht es zu Beginn dringend.

Und ja, wer Anfänger ist oder einfach auf Nummer sicher gehen will: Anzündhilfen mitnehmen. Aber versuche es erst ohne, weil es klappt in den meisten Fällen und fühlt sich viel besser an.

Feuer machen mit Chips

Falls das Feuer aber doch nicht brennen will, aber jemand zufälligerweise Kartoffel-, Tortilla-Chips oder Nachos dabei hat, dann kommt hier ein Tipp, der MacGyver stolz auf dich machen und Winnetou staunen lassen würde: Nutze die Chips als Anzündhilfe.

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So gut brennen Chips. Video: YouTube/Farez Olar

Durch das viele Fett brennen diese schnell und ziemlich lange. Du opferst dafür zwar vielleicht deinen Apéro oder dein Dessert, hast dafür aber ein Feuer und auch noch was für die Linie getan.

«Stecken» suchen

Brennt das Feuer erstmal und du hast schon die ersten dickeren Äste draufgelegt, damit bald eine gute Glut entsteht, geht es an eine der wichtigsten Arbeiten: «Brätli-Stecken» suchen.

Wenn es nur einen geeigneten «Stecken» hat:

Dieser sollte genügend lang sein (mindestens ein Meter), genügend dick (damit er nicht abknickt) und wenn möglich genügend frisch (damit er nicht abbrennt). Manchmal hat man auch einfach Glück und die Vorgänger haben ihre «Stecken» dort gelassen. Dann reicht es, wenn man mit dem Sackmesser einfach nochmals kurz zuspitzt.

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Mit der richtigen Astgabel lässt sich praktisch alles hervorragend aufspiessen. bild: shutterstock

Ansonsten eignen sich Haselnussäste ideal. Und für wirkliche Profis: Nehmt einen mit einer Astgabel. So kann man die Bratwurst zweimal anstecken und die Gefahr, dass sie runterfällt, minimiert sich. Oder man kann gleich zwei Cervelats gleichzeitig mit einer Hand ins Feuer halten.

Mit einer schönen Astgabel (links) lässt sich fast alles grillieren:

Grillieren

Bevor die Würste aber an den «Stecken» kommen, sollte man sie einschneiden. Cervelats an beiden Enden mit einem Kreuz (die Einschnitte können gerne drei Zentimeter tief sein), Bratwürste empfehle ich oben und unten mit kleinen Einschnitten oder kleinen Kreuzen vorzubereiten.

Ja, auch so tief darf der Cervelat eingeschnitten werden:

Ah, wo wir grad beim Thema sind: Einige Brätli-Kollegen spiessen die Bratwurst oder den Cervelat längs auf den «Stecken». Meist verringert sich so die Gefahr, dass die Wurst runterfällt, und man kann sie einfach auf alle Seiten drehen.

Wie kommt beim Bräteln die Wurst auf den Stecken?

Profis bauen sich mit Steinen kunstvolle «Steckenhalter» und klemmen die Äste so ein, dass sich die Würste genau im richtigen Abstand zur Glut befinden. So kann man in Ruhe neben dem Feuer sitzen, plaudern und etwas trinken. Aber Vorsicht, wenn jemand drüber stolpert und das Mittagessen im Feuer landet ...

Brätlen, Bilder: Reto Fehr

Die Bratwurst der Länge nach aufspiessen? Warum nicht. bild: reto fehr

Und ja: Gebrätelt wird im Idealfall nur über der Glut, nicht über dem lodernden Feuer. Sonst heisst es dann bald: Aussen schwarz, innen roh.

Gehen auch Pouletschenkel? Klar!

Natürlich kann man neben Würsten auch Kartoffeln oder Mais (beides in Alufolie direkt in der Glut) oder andere Dinge grillieren. Schlangenbrot ist zu empfehlen. Allerdings würde ich den Teig dafür mit genügend Mehl zum Beispiel in Alufolie packen für den Transport, sonst kann er sehr klebrig werden.

Schlangenbrot – ein Klassiker beim Bräteln

Ja, selbst Pouletschenkel lassen sich mit etwas Improvisation auf «Stecken» spiessen, wie dieses Bild beweist:

Brätlen, Bilder: Reto Fehr

Drehen wird dann allerdings schwierig ... bild: reto fehr

Raclette beim Bräteln

Und logisch: Wie wahre Kenner wissen, ist Raclette längst nicht nur im Winter ein Genuss. Raclette kann immer und überall gegessen werden. So auch auf einem offenen Feuer ohne Grill.

Man nehme Alufolie, belege diese mit Peperoni, kleinen Maiskolben oder was man sonst so mag, lege dann den Raclettekäse drüber, würze, klappe die Seiten der Folie so hoch, dass nichts ausläuft, decke das Ganze mit einer zweiten Folie von oben zu und lege den Spass rund 10 Minuten in die Glut – Kartoffeln etwas vorher separat mit etwas Salz in Alufolie in die Glut legen und dann geniessen.

Dessert

Und ja, auch Desserts vom Feuer kommen gut an. Dazu am einfachsten eine Banane samt Schale der Länge nach aufschneiden, Schokoladenstücke in den Schlitz stecken und (mit der richtigen Seite nach oben) in die Glut legen.

Wenig später gibt's Schoggi-Banane für alle. Man kann dafür auch Äpfel, Birnen oder sonst ein Obst oder eine Frucht verwenden, aber mit Bananen ist es am einfachsten. Weil sonst braucht es Alufolie.

Feuer löschen

Nachdem alle verpflegt sind, kommen wir noch zu wichtigen Punkten. Bevor man aufbricht, unbedingt das Feuer gründlich löschen. Wasser ist dafür der einfachste Weg, ansonsten mit Erde die Glut ersticken oder – wer robuste Schuhe an hat – das Feuer austreten.

Feuerstelle verlassen

Und natürlich gehört es dazu, dass man die Feuerstelle so verlässt, wie man sie aufgefunden hat. Nachfolgende Brätler sind dankbar, wenn die Stecken irgendwo platziert werden, wer zu viel Zeitung oder gutes Anfeuermaterial übrig hat, kann dies je nach Ausbau der Feuerstelle möglichst wettergeschützt deponieren (z. B. falls es sowieso einen Holzunterstand hat). Abfall mitnehmen und nochmals kontrollieren, ob das Feuer wirklich vollständig gelöscht ist.

Zeckenkontrolle

Damit man auch danach keine bösen Überraschungen erlebt: Spätestens am Abend nach der Heimkehr sich selbst und Kinder auf Zecken überprüfen und diese allenfalls richtig entfernen.

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Bubble Diese Diskussion wurde geschlossen.
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • outdoorch 14.07.2020 18:22
    Highlight Highlight Sehe schon: Indiana Jones hat das neue Ressort „Survival“ bei Watson erhalten 😂
  • Garp 13.07.2020 14:25
    Highlight Highlight Brauchen die Leute heute echt so eine Anleitung?
    Das lernt man doch schon als Kind auch ganz ohne Pfadi.

    Tampons funktionieren übrigens auch als Anzünder, wenn man Zeitungvergessen hat und keine Chips dabei. Man kann auch alternativ trockene Pflanzen suchen daraus ein Knäuel machen und ganz feine trockene Äste darüber legen, dann entwas grössere, usw.
  • Trixi9 13.07.2020 13:52
    Highlight Highlight Das Feuerlöschen ist Männersache.... ,-))
    • Grubinski 14.07.2020 09:31
      Highlight Highlight Auch Frauen können ihren Strahl lenken. Und jetzt ohne Seich: als Kinder haben wir mal einen Weitpinkelwettbewerb veranstaltet und ausgerechnet ein Mädchen hat gewonnen.
  • Hirngespinst 13.07.2020 13:11
    Highlight Highlight Und nie über der Flamme bräteln. Erst über der Glut.
    • Grubinski 14.07.2020 09:32
      Highlight Highlight Lesen kannst du aber?
  • Lady Shorley 13.07.2020 13:07
    Highlight Highlight Zu Punkt 1: am besten https://www.waldbrandgefahr.ch/aktuelle-lage besuchen und prüfen, ob eine Feuerverbot herrscht. Je nachdem ist nämlich auch Feuer machen an den offiziellen Feuerstellen verboten!
    • Zat 14.07.2020 11:16
      Highlight Highlight Bei Verbot durch Waldbrandgefahr sind die offiziellen (und sogar die inoffiziellen) festen Feuerstellen mit Sperrband "blockiert" und ein Info-Plakat angebracht. Jedenfalls ist das bei uns so, wird durch die Gemeinden gemacht.
      Picknicken ohne Feuer ist dann natürlich erlaubt, und macht auch Spass.
  • Jake Peralta 13.07.2020 11:59
    Highlight Highlight Bratwürste einschneiden? Niemals!

    Gruss aus Bratwurst-City
    • Borki 13.07.2020 13:21
      Highlight Highlight Oh doch! Und dann ordentlich Senf darauf!!!
    • Else 13.07.2020 16:28
      Highlight Highlight Senf soll jeder drauf tun so viel er mag, aber Bratwürste schneidet man im Gegensatz zu Cervelats nicht ein!
    • Jarl Ivan 13.07.2020 18:37
      Highlight Highlight Mhm mit Ketchup
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