Klima
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Klimastreik in Zuerich am Freitag, 27. September 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Klimabewegung bringt die Grünen in die Zwickmühle. Bild: KEYSTONE

Schlechtes Klima – bei den Grünen ist Feuer unterm Dach

Nach dem Wahlerfolg ist bei den Grünen Feuer im Dach: Exponenten des Klimastreiks wenden sich öffentlichkeitswirksam von der Partei ab und setzen auf zivilen Ungehorsam. Die Jungen Grünen wollen die Basis über den Klimakurs abstimmen lassen.



Es sind markante Worte, die nachhallen: «Wir wurden von den Linken benutzt und belogen», verkündeten Exponentinnen des Klimastreiks Anfang Woche vor den versammelten Medien. Die Klimabewegung kündigte an, sich von der Politik abzuwenden und auf zivilen Ungehorsam zu setzen. Kurz zuvor schoss der offizielle Twitter-Kanal des Klimastreiks gegen Grünen-Fraktionschefin Aline Trede, die sich «betroffen» über die persönliche Attacke zeigte.

Die Delegiertenversammlung der Grünen von heute:

«Wir sind hässig und enttäuscht über den Klima-Kurs der Mutterpartei», sagt auch Julia Küng, Co-Präsidentin der Jungen Grünen, zu watson. Rund zehn Monate nach dem Erdrutschsieg bei den Parlamentswahlen stehen die Grünen vor einer ersten Zerreissprobe – und dies ausgerechnet vor der Parteitag-Premiere unter Parteichef Balthasar Glättli diesen Samstag.

Bild

Julia Küng, Co-Präsidentin der Jungen Grünen. bild. Zvg

Stein des Anstosses ist der Klimaplan, den die Grünen letzte Woche vorstellten. Dieser sieht vor, dass die Schweiz erst ab 2040, und nicht wie vor den Wahlen proklamiert ab 2030, netto null Treibhausgase ausstossen soll. Dies ist eine zentrale Forderung der Klimastreiker, von denen sich viele bei den Jungen Grünen engagieren.

«Die Grünen haben die Flinte ins Korn geworfen, bevor der Kampf überhaupt erst richtig begonnen hat.»

Julia Küng, Co-Präsidentin Junge Grüne

Auch die 19-jährige Küng ist via Klimastreik zu den Jungen Grünen gestossen und hat dort Anfang Jahr das Co-Präsidium übernommen. «Die Gefahr ist durchaus real, dass sich Leute aus der Klimabewegung von den Grünen abwenden», sagt die Zugerin. Die Co-Präsidentin sieht die Jungen Grünen als wichtige Brückenbauerin zwischen der Klimastreik-Bewegung der Strasse und der institutionellen Politik.

Es sei darum elementar, dass man sich «frech, aber konstruktiv» dafür einsetze, dass die Mutterpartei ihr Klimaziel wieder auf netto null Emissionen bis 2030 verschärfe. Man werde beim Parteitag im November einen entsprechenden Antrag stellen. Es brauche einen Entscheid der Parteibasis, fordert Küng. «Die Grünen haben die Flinte ins Korn geworfen, bevor der Kampf überhaupt erst richtig begonnen hat. Das darf nicht sein.»

Streit als «Zeichen lebendiger Parteikultur»

Bei der Mutterpartei schrillen nach dem Aufschrei der Klimabewegung nicht gerade die Alarmglocken, eine gewisse Nervosität ist aber spürbar: «Wir können uns keinen Graben mit dem Klimastreik leisten», sagt Luzian Franzini (24), Vizepräsident der Grünen Partei Schweiz. Er sei überrascht gewesen ob der scharfen Attacke der Kerngruppe der Klimastreikenden.

Luzian Franzini, Co-Praesident Zersiedselungsinitiative verfolgt die Abstimmungsresultate, am Sonntag, 10. Februar 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Luzian Franzini, Vizepräsident der Grünen Partei Schweiz. Bild: KEYSTONE

«Wir können uns keinen Graben mit dem Klimastreik leisten.»

Luzian Franzini, Vizepräsident Grüne

Die Kritik der Jungpartei am Klimaplan sieht er hingegen als «Zeichen von lebendiger Parteikultur, bei konkreten Massnahmen ziehen alle am gleichen Strick». Der Klimaplan sei ein ernsthafter Versuch, eine mehrheitsfähige Roadmap für eine klimapositive Schweiz zu formulieren und dazu SP und GLP ins Boot zu holen. Auch wenn das Vorhaben noch zu wenig ehrgeizig sei, gelte es künftig bis zu einem gewissen Grad, die Spannungen zwischen der Bewegung von der Strasse und der Realpolitik auszuhalten.

Anonyme Gruppe von Klimastreikenden rebelliert

Reibungen gibt es aber nicht nur bei den Grünen, sondern auch innerhalb des Klimastreiks. Längst nicht alle Aktivistinnen und Aktivisten tragen den immer radikaleren Kurs des Kerns mit, der sich mit der jüngsten Abkehr von der Politik sowie dem Aufruf zum zivilen Ungehorsam zuspitzt.

Eine anonyme Gruppe von «besorgten Klimastreikern» hat sich mit einem Brief an die Medien und verschiedenen Regionalgruppen des Klimastreiks gewandt. Der hat es in sich: Eine «laute und engagierte Minderheit» bestimme zunehmend den Kurs der Klimastreik-Bewegung. Diese Minderheit «setze Schwerpunkte, die weder das eigentliche Ziel der Verminderung des Klimawandels ansprechen, noch von der Mehrheit der Teilnehmerinnen der Demonstrationen vertreten wurden oder werden.»

Dazu gehöre etwa die Androhung von «zivilem Ungehorsam», die Überwindung des Kapitalismus, die angeblich notwendige Verknüpfung von gender- und klimaspezifischen Themen und die «Dämonisierung» jeglicher profitorientierten Tätigkeiten. Aus «Sorge um die aktuelle Flugbahn» des Klimastreiks habe man nun die Öffentlichkeit gesucht. Ob das Schreiben tatsächlich aus den Reihen der Klimabewegung stammt, ist nicht verifizierbar. (amü)

Klimabewegung ruft zu zivilem Ungehorsam auf

Video: watson

Aktivisten orientieren sich neu

Klar ist: Die Anfangseuphorie ist bei den Klimastreikenden verflogen. Nicht nur die zaghafte Klimapolitik, sondern auch Corona hat die Macht der Strasse ausgebremst. Die Bewegung ist stark im Wandel und orientiert sich neu. «Die letzten Monate waren für den Klimastreik nicht leicht, aber ich bin optimistisch, dass die Bewegung ihre Kraft zurückfindet», so Küng. Die 19-Jährige versteht zwar den Unmut der Klimastreikenden über die Linksparteien. «Die Klimaziele können wir nur über die institutionelle Politik erreichen. Aus meiner Sicht gibt es keine Alternative», betont sie.

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    Alle Leser-Kommentare
  • stefan reiser 17.08.2020 09:12
    Highlight Highlight D : Feuer unter dem Dach
    A : Feuer am Dach
    CH : Feuer im Dach
  • rodolofo 16.08.2020 13:15
    Highlight Highlight Die jugendliche Ungeduld ist verständlich.
    Aber auch eine Eneriewende braucht Zeit, um zu wachsen!
    Ähnlich wie ein Baum, der als zartes, verletzliches Pflänzchen aus einem Samen spiesste und der jetzt immerhin schon einbeachtliches Bäumchen geworden ist, das man aber immer noch gegen Rindenfresser-Wiederkäuer schützen muss.
    Bei aller Ungeduld habe ich für die jungen Grünen einen Trost:
    Das Wachstum der Energiewende und der Decarbonisierung ist EXPONENTIELL!
    Und das Wichtigste: Das "Ökologische" hat die Schwelle überschritten, wo es auch "ökonomischer" ist!
    Bald gehtb es RICHTIG ab!
    • rodolofo 16.08.2020 14:00
      Highlight Highlight Gutes Vorbild für die Beharrlichkeit im realpolitischen Kampf "David gegen Goliath" ist die
      "BürgerInnen-Energiewende" im Kampf gegen die Profitinteressen der grossen Stromkonzerne mit ihren fossilen- und atomaren Kraftwerken in Deutschland:
      Play Icon

      In diesem Kampf verbünden sich verschiedene Kräfte quer durch das Parteienspektrum und durch die Gesellschaft.
      Wir brauchen ALLES:
      Idealismus, Technik, Digitalisierung, Industrie, Finanzen, politische Rahmenbedingungen usw.
      Last but not least: HUMOR.
  • Einhorn2.0 16.08.2020 12:29
    Highlight Highlight Für alle, die sagen, man brauche eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, damit etwas passiert. Denkt ihr unsere Luft, Wälder, Wasser etc. sind deshalb sauber, weil die Wirtschaft innovativ & konstruktiv war? Seriously?

    Wir haben eine intakte Umwelt, weil die Politik Gesetze gemacht hat: https://www.umweltnetz-schweiz.ch/gesetze.html Die Politik hat auf Druck der Gesellschaft gehandelt. Und die Gesellschaft hat erst Druck gemacht, nachdem Katastrophen passiert sind.

    RealityCheck: Die Katastrophe ist da. Die Klimajugend hat es in die breite Öffentlichkeit getragen. Danke dafür.
  • ususfact 16.08.2020 10:12
    Highlight Highlight Und darum wollen die sogenannten Umweltschützer die Schweiz weiter zubetonieren, zigtausende zusätzliche Autos pro Jahr (siehe Statistiken), usw. ?
    Mehr Bevölkerung, mehr Schäden und mehr Resourcenverbrauch. Das ist klar wie Quellwasser. Schneller wieder kompensiert als jeder technologische Fortschritt zu Gunsten der Schweizer Klimaziele.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.08.2020 05:42
    Highlight Highlight Die Klimaaktivisten sollen eine eigene Partei gründen, viele Stimmen holen und dann nicht am Regieren teilnehmen. Wenn alle Parteien in der Regierung sitzen, ändert sich sowieso nie etwas grundlegendes, ausser im nahen Ausland hätte es sich schon geändert.
  • Seelenstein 16.08.2020 01:41
    Highlight Highlight Moment mal. Es geht nicht darum die Erde zu retten sondern die Erde zu überzeugen, dass wir keine Schädlinge sind. Wir haben nicht die Zeit welche sich die Politik wünscht. Die Erde hat bereits eingeatmet und Corona ist der Anfang des Ausatmen. Schreibt und Like wie es euch gefällt. Schreib von Geld und Wirtschaft, schreibt wie unmöglich es ist, schreibt China ist schuld...
    Wenn nicht jetzt, in diesem Jahr, dann gnade uns Gott.
  • Mareko 16.08.2020 01:27
    Highlight Highlight Wenn sich die Grünen in der Schweiz weiter verzetteln und streiten, wenn einige meinen mit Klimastreiks udgl. dem Klima dieser Welt einen Dienst zu erweisen, dann erkläre ich gerne, die Schweiz macht etwas mehr als ein Promille der Weltbevölkerung aus. Da können sich die Schweizer, wenn sie sich denn einig werden, kasteien und sich quasi ins Mittelalter zurück entwickeln, auf das Klima hat das so gut wie keinen Einfluss. Vielmehr braucht es die Entwicklungen neuer Technologien um CO2 einzusparen. Diese müssten jedoch so günstig sein, dass sich die 99% der Welt, sich diese auch leisten wollen.
  • Bruno Meier (1) 15.08.2020 19:37
    Highlight Highlight Wenn die Grünen wirklich etwas tun wollen, sorgt dafür dass z.B. Martin Killias, Prof. Dr.iur. Dr.h.c., lic.phil. (so auf der HP vom Zürcher Heimatschutz aufgeführt) nicht jede Solaranlage in Zürcher Weinland - Dörfern aufs extremste bekämpft. Selbst die vom Zürcher Bauamt bewilligten Bauten welche bereits kaum realisierbar, da viel zu teuer und aufwändig, werden von ihm vors Baurekursgericht gezogen.
    Wäre ein konstruktiver Anfang.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.08.2020 01:28
      Highlight Highlight Solarpanels sind alles andere als umweltschonend. Probleme zu verlagern hat schon in der Vergangenheit nicht funktioniert.

      Ich poste den Link so lange, bis die Doku wirklich jeder hier gesehen hat. Bitte schauen, dann geht ein Lichtlein (hoffentlich nur in Form der Sonne) auf:
      Play Icon
  • FrancoL 15.08.2020 17:05
    Highlight Highlight Ja wo wollen die Aktivisten hin? Weg von Links? Nacht rechts etwa zur GLP, die erst recht Realpolitik macht oder zur FDP und SVP?
    Wie wäre es liebe Aktivisten, wenn ihr einmal nüchtern die Möglichkeiten abschätzt anstatt immer vollmundig draufzuhauen?
    Man setzt Anliegen durch durch gute Koalitionen und nicht nur durch Strassenlärm.
    • Glaedr 15.08.2020 18:41
      Highlight Highlight Eigentlich gibt es nur einen Ort wo sie hin können.
      Wenn sie weder auf die SP noch die Grünen setzen dann müssen sie eine eigene Partei gründen.
      Klar so leicht ist das nicht und ein steiniger und langer weg bis ins Parlament aber sicher die bessere Lösung als ziviler ungehorsam.
      Doch wie sie es selbst sagen, mehr als blind draufhauen geht anscheinend nicht
    • höckli 15.08.2020 23:40
      Highlight Highlight FDP liefert wenigstens seit Jahren irgendetwas.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.08.2020 01:15
      Highlight Highlight Die französische Revolution ging anders - und hat wohl auch eher zum Ziel des Anliegens geführt. Auf politische Koalitionen zu setzen ist vergleichbar mit im Bürostuhl zu sitzen und reinzufurzen, während man sich dabei denkt, gut bin ich gerade nicht in einem Auto gesessen, dann hätte ich kumuliert mehr Klimagase ausgestossen. So lässt es sich dann nach getaner Arbeit doch guten Gewissens mit dem Verbrenner-Göppel nach Hause fahren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 15.08.2020 16:45
    Highlight Highlight Der letzte grosse Richtungsstreit bei den (Zürcher) Grünen führte zu Gründung der GLP.

    Allzu viel Toleranz gibt es innerhalb einer Partei nun mal nicht. Das führt sonst zu einer Selbstblockade. Man muss nicht nur am gleichen Strang ziehen, sondern auch in dieselbe Richtung.
  • einmalquer 15.08.2020 16:42
    Highlight Highlight Die Grüne Partei wurde gegründet weil die damaligen linken Parteien Umweltschutzaniiegen nicht durchsetzen konnten.

    Die Grünen haben nun das gleiche Problem das sie damals mit ihrer Parteigründung lösen wollten - aber nie schafften.

    die Ungeduld der Klimajugend entspricht der Ungeduld der Grünen-Gründer.

    Wenn Klimajugend-Aktivisten in Parlamente einziehen wollen, nehmen sie einfach den Grünen und Linken Stimmen weg.

    Per Saldo wird sich nichts ändern. Es bleibt wie es war.

  • DerTaran 15.08.2020 16:17
    Highlight Highlight Nichts gegen Realpolitik, aber wenn man mit RealNull 2040 in die Verhandlungen mit den Bürgerlichen einsteigt, dann landet man am Ende bei 2050 oder gar 2060.
    • Skeptischer Optimist 15.08.2020 22:48
      Highlight Highlight Ganz genau.
  • Scaros_2 15.08.2020 15:20
    Highlight Highlight Also die Jugend geht jetzt hin und macht auf "Cool" indem sie auf Ungehorsam setzen. Und dann? Also WAS GENAU verspricht man sich als Resultat? Will man so den Lobbyismus bekämpfen? Wird das der Anfang einer neuen Art RAF? Wird man nun immer extremer und tötet bald die Lobbyisten und Industrie-mächtigen?

    Come on. Nur weil man einen Fluss Grün färbt etc. wird jetzt niemand in der Industrie von seinem Plan abkommen den Planeten zu töten.

    Also was genau verspricht man sich von diesem - ich sage jetzt mal - Systemwechsel? Ich sehe keinen nennenswerten Output der da kommen kann/wird.
    • Lami23 15.08.2020 15:28
      Highlight Highlight Und was ist genau ihr Vorschlag?
    • StealthPanda 15.08.2020 16:08
      Highlight Highlight @Lami23
      Mein Vorschlag wäre dass die Jungen einen Think Tank kreieren bei dem Zukunftsfähige Technologien Vorgestellt werden, die benötigt werden das Klimaziel zu erreichen. Diese Lösungen sollten durch Crowdfunding finanziert werden mit Versuchsanlagen um die Wirksamkeit im Massstab zu demonstrieren um dadurch die Bevölkerung aufzuklären und die Machbarkeit zu beweisen. Ansonsten wird alles Analog zum JAS-39 Gripen enden mit "Wir kaufen bestimmt nichts dass es nicht einmal gibt oder ein Papierflieger etc." Eine Initiative das neue Häuser Solar ausgestattet sein müssen wäre ein erster Ansatz.
    • Scaros_2 15.08.2020 16:19
      Highlight Highlight @Lami

      DU kannst das System nicht mit Gewalt ändern. Das System wird das nicht zulassen und die Breite Masse im Volk auch nicht solange nicht die Hölle auf Erden in Form von Not ist. Stattdessen sollten diese Leute wie StealthPanda sagt eigenständig machen. Geld Sammeln (Gibt ja sicher LEute die für KLimarettung sind hoch bis zu reichen Menschen) und gekonnt die Themen vorantreiben. Aber Gewalt? Ungehorsam? Mol - super, das sind Ansätze die Retten das Klima.....not.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Francis Begbie 15.08.2020 15:12
    Highlight Highlight Wer hat uns verraten - die Sozialdemokraten
    Wer war mit dabei - die Grüne Partei.
    • paddyh 15.08.2020 15:42
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu den Rechtsbürgerlichen kann man bei der SP und den Grünen die eigenes Partei auch kritisieren. Stell dir mal vor bei der SVP würde sich ein Mitglied empören, dass die Partei seit 30 Jahren nur am rumtrollen ist und nicht als heisse Luft generiert. Der König vom Herrliberg würde dich lynchen. Bei Bewegungen mit einer echten Basis gibt es halt auch Streit. Beim Patriarchat gibt es halt nur eine Meinung.
    • Hierundjetzt 15.08.2020 16:26
      Highlight Highlight Francis: lustige Sprüchlein der NSDAP von 1933 zu rezitieren bringen nicht viel sondern zeigen einzig auf, dass der Verfasser auf einer geistigen Insel lebt (Du).
    • Horobar 15.08.2020 16:53
      Highlight Highlight Dieses Zitat ist mitnichten von der NSDAP sondern von der KPD nach der Niederschlagung der Sozialistischen Arbeiterschaft durch die SPD mithilfe rechtsextreme Freicorps. Die Grünen wurden nach Einführung der Agenda 2010 durch SPD und Grüne unter Ex-Kanzler Schröder hinzugefügt.

      Erst informieren, bevor du Leuten unterstellt Nazis zu zitieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MGPC 15.08.2020 15:06
    Highlight Highlight Herzlich willkommen junge Erwachsene in der Politik. So läufts nun mal wenn es nur um Stimmen geht. Ihr wollt jetzt auf zivililen Ungehorsam setzen? Dann lernt ihr auch gleich noch unsere Justiz kennen. Und nach 2 Jahren stellt ihr resigniert fest: „niemand kann etwas gegen die Industrie und den Lobbyismus machen“.
    • RicoH 15.08.2020 16:49
      Highlight Highlight „niemand kann etwas gegen die Industrie und den Lobbyismus machen“

      Das ist Resignation in Bestform. Doch: kann man. Man muss es nur wollen... (aber nicht mit den bürgerlichen!).
    • Francis Begbie 16.08.2020 13:53
      Highlight Highlight Hey mgpc, Schau mal „fight club“.
      Wo ein Wille da ein Weg.
    • MGPC 16.08.2020 17:00
      Highlight Highlight @Francis das wäre zu schön um wahr zu sein😊.
      @RicoH sorry, die Dynamik des Kapitalismus stimmt mich wenig optimistisch.
      Und wir sind ein massgeblicher Teil dieser Maschinerie. Einziger Ausweg ist ein verzicht auf sämtliches was spass macht. Ferien, Handy, Auto, teures Essen usw.
  • TZL 15.08.2020 14:59
    Highlight Highlight Eigentlich wenig überraschend
  • vespoid 15.08.2020 14:53
    Highlight Highlight Wie die aktuelle Covid19 Kriese zeigt, können viele einfach nicht auf die Wissenschaft hören und die dafür nötigen Schritte akzeptieren. Der Mensch ist anscheinend zu dumm. Grundsätzlich wird schon seit über 40 Jahren davon gesprochen. Die Traubhausgase sind bis jetzt nur gestiegen. Klar, wir sind auch mehr, aber es ginge tatsächlich besser, wenn wir unseren Konsumwahn in den Griff kriegen.
    • Abu Nid As Saasi 15.08.2020 15:47
      Highlight Highlight Die Kriesen wurden bereits geerntet
    • FrancoL 15.08.2020 17:01
      Highlight Highlight @silent, meine Güte so ein Quatsch, denkst Du es sterben diejenigen die diesen Planeten am meisten belasten?
      Meine Güte muss man blind sein um zu meinen, dass einige Tausend Tote in der Schweiz die Klimawende bringen.
      Du musst wirklich Dein Denkmecano neu sortieren, so wird nichts aus der Revolution.
    • FrancoL 15.08.2020 23:25
      Highlight Highlight silent; wer macht hat kann sich besser schützen, nichts von Bergamo gelernt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • yey 15.08.2020 14:49
    Highlight Highlight Mal unabhängig vom Inhalt: Als Politiker irgendwelche Ziele für in 20 Jahren zu definieren ist ein Witz.

    Bis dahin wird praktisch kein aktueller Amtsträger mehr aktiv sein.
    • Hoci 15.08.2020 15:13
      Highlight Highlight Du bist witzig, es braucht immerZiele. Nur schon um.die Massnahmen jetzt zu deklarieren, damit es erreicht werden kann..wenn die Zielrichtung nicht stimmt wird verschörft oder gemildert in 10 Jahren.
      Aber alles basiert auf Zielen, jede vernünftige Planung.
    • ManOnTheMoon 15.08.2020 15:47
      Highlight Highlight Ob als Politiker, normale Person oder Staat keine Ziele für in 10-20 Jahren zu definieren ist eigentlich eher naiv und zeugt von einem sehr kurzfristigen und eingeschränktem Blick auf die Welt.
    • yey 15.08.2020 16:51
      Highlight Highlight @Hoci
      Ich habe nichts gegen Ziele. Aber es ist feige ein Ziel so weit in die Zukunft zu verschieben, dass die handelnden Personen welche Entscheidungen und Massnahmen getroffen haben zum Terminierungszeitpunkt gar nicht mehr greifbar sind.

      Sprich: Zum Terminierungszeitpunkt ist keiner mehr da, der sich zu diesem Ziel bekannt hat.

      Das ist im Grunde das gleiche, als wenn man Mitarbeiterziele erst nach der Pensionierung ansetzt.

      Kann man machen, bringt aber nichts 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 15.08.2020 14:48
    Highlight Highlight Das ist übrigens ein super Steilpass der radikalen Klimajugend an die radikalen Nationalisten und Rechtspopulisten, die nun wieder ihren Hass und ihre giftige Häme gegen die Grünen verspritzen können!

    Mit solchen "Freund*innen" braucht man echt keine anderen Feind mehr. 🤦‍♂️🤦‍♀️
    • paddyh 15.08.2020 15:47
      Highlight Highlight Ich begrűsse es sehr, dass man mehr die eigenes Reihen kritisiert. Und ich glaube eher dass es auch ein Zeichen ist, dass sich die Rechte bereits selber abgeschafft hat. Die Jungen werden desswegen nicht plötzlich recht wählen, es steht eher gar nicht zur Diskussion, dass diese Parteien wählbar sind. Da die Durchschnisstswähler von der SVP es grad noch so knapp zur nächsten Wahl schaffen, wird sich das Problem bald von selber lösen.
    • Lowend 15.08.2020 18:42
      Highlight Highlight Konstruktive Kritik war in linken Kreisen nie ein Problem, aber die Klimajugend macht mit ihren peinlichen Rundumschlägen wenig konstruktives.

      Den Rechten geht es auch nur darum, die Linken und die Grünen durch üble Nachrede für die Mittewähler unwählbar zu machen, damit die Mitte nie mit den Grünen oder der SP zusammenarbeiten.

      Dem spielen die Klimajugendlichen in die Hände, wenn sie sich wie Radikale aufführen und so schiessen sie sich und ihren Freunden selber in‘s Knie.
  • GetReal 15.08.2020 14:36
    Highlight Highlight Extreme Positionen sind als Implusgeber wichtig - nur, wenn man wirklich etwas umsetzen will, braucht es einen breiten Konsens und Innovationen aus der Wirtschaft.

    Die eine Seite gegen die andere auszuspielen, sich gegenseitig zu beschimpfen und an unrealistischen Zielen festhalten ist der beste Weg, sich selbst ins Bein zu schiessen.
    • Hoci 15.08.2020 15:16
      Highlight Highlight Seh ich anderst. Die Verhandelnde Partei hat die Tendenz harte Ziele zu verwässern, besonders wenn sie ungeüvt im Verhandeln sind. Man kann sich immer noch mehr Mühe geben zb bei einem verabredeten Ziel zu bleiben. Sollte das sachlich nicht möglich sein kann man das sagen. Das ist es aber nicht, es ist Verhandlungssache.
    • RicoH 15.08.2020 16:56
      Highlight Highlight "breiten Konsens und Innovationen aus der Wirtschaft"

      Das hat uns genau das beschert, warum wir heute darum debattieren.
      Nein, es braucht keinen breiten Konsens – es braucht Lösungen (auch wenn sie nicht komfortabel sind). Die Wirtschaft ist dabei nicht hilfreich, da sie hauptsächlich Eigeninteressen verfolgt.
    • GetReal 15.08.2020 17:50
      Highlight Highlight @RicoH: Was unter Zwang passiert, sehen wir in der Geschichte der Sowjetstaaten. Es gilt, die richtigen Anreize zu schaffen. Alles, was die Wirtschaftstätigkeit abwürgt, geht auf Kosten des Wohlstandes aller.

      Schau Dir mal an, wo wir heute sind bezüglich Umweltschutz im Vergleich zu den 60er oder 70er Jahren. Die saubere Luft und die Gewässer haben wir dank Innovationen - nicht dank staatlicher Verordnung oder einer grünen Partei, die es damals noch gar nicht gab. Dass es Vorgaben braucht - keine Frage. Aber es braucht auch Anreize, durch Innovation wirtschaftlich erfolgreich sein zu können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 15.08.2020 14:31
    Highlight Highlight "«Die Klimaziele können wir nur über die institutionelle Politik erreichen. Aus meiner Sicht gibt es keine Alternative», betont sie."

    Genau, indem die meisten anderen auch dafür sind... Das andere wäre dann sonst eine Diktatur....
    • ManOnTheMoon 15.08.2020 14:45
      Highlight Highlight Wie die aktuelle Katastrophe zeigt sind die Menschen leider zu blöd dafür die richtigen Schlüsse zu ziehen.
      Es wird nun seit ca. 40 Jahren gewarnt und nichts ist passiert (und man möchte noch weitere 20 Jahre warten) dabei ist zB die aktuelle Situation in der Arktis eine Katastrophe.

      Die Natur wird uns in die Fresse hauen, es wird uns Abermilliarden kosten und die Schweiz wird von Wellen von Klimaflüchtlingen überschwemmt werden ob wir wollen oder nicht.

      All die patriotischen 'Eidgenossen' werden lauthals weinen über die Zustände und ich werd genüsslich zuschauen.
    • Hollda von Quorn 15.08.2020 15:09
      Highlight Highlight @man on the moon: ich weiss jetzt nicht, wie du das genau meinst, aber vermutlich werden uns die Probleme derart über den Kopf wachsen, dass niemand "genüsslich zuschauen" kann!
    • ManOnTheMoon 15.08.2020 15:41
      Highlight Highlight @Hollda: Sicher so, aber ich denke mal, dass Leute die schon bei einfachen Umweltschutzgesetzen, Maskenpflicht oder einem Ausländer im Dorf usw. den persönlichen Weltuntergang herbeibeschwören wesentlich mehr Mühe damit haben.
  • Ludwig van 15.08.2020 14:19
    Highlight Highlight Und in Zürich versteift sich die ganze Partei auf den Kampf gegen ein Fussballstadion und Wohnungen, obwohl gerade mehr Wohnungsbau in der Stadt einen Beitrag gegen Zersiedelung und CO2-Ausstoss leisten könnte.
    • Garp 15.08.2020 14:39
      Highlight Highlight Auch wenn in Zürich das Stadion gebaut wird und neue Wohnungen, geht die Zersiedelung genau so weiter, weil die heute Jüngeren auch immer noch den Traum vom eigenen Häuschen im Grünen haben.

      Wie man eine Stadt verdichtet ist ein komplexes Problem, Belüftung, genügend Grünfläche, Erholungsraum auch innerhalb der Stadt und etwas Naturnähe ist auch wichtig. Oder bist Du auch dafür, dass man alle Schrebergärten pattwalzt für neue Wohnungen? Natur nur noch ausserhalb der Stadt?
      Einfach Leute zusammenpferchen ist keine Lösung.
      Du vereinfachst mir da einfach zu sehr.
    • Ludwig van 15.08.2020 14:45
      Highlight Highlight @Garp: Nein, der Trend hat sich komplett umgekehrt. Heute wollen viele möglichst im Zentrum leben. Das Problem ist dass es im Zentrum nicht genügend Wohnungen gibt, dies führt zu überteuerten Mieten. Dann ziehen die Leute wieder aus der Stadt raus um Geld zu sparen, dabei wird das Land zersiedelt. Und die Leute pendeln stundenlang mit dem Auto und stossen CO2 aus. Mehr Wohnungen in der Stadt = günstigerer Mieten und weniger CO2

      Die beliebtesten Quartiere in Zürich sind diejenigen, die sehr dicht besiedelt sind. Aber der Grossteil der Stadt ist sehr dünn besiedelt.
    • Ludwig van 15.08.2020 14:50
      Highlight Highlight @Garp: Zum Stadion: Ja, das ist jetzt aus ökologischer sicht nicht nötig. Aber es ist eben so ein von dir angesprochener Erholungsraum für viele Leute.

      Ich bin dagegen, alle Schrebergärten plattzuwalzen, denn wenn wir bestehende Siedlungsgebiete verdichten, können wir Grünräume erhalten. Das wichtigste fände ich, die Mindestabstände und Höhenbeschränkungen für Gebäude zu lockern. In der Altstadt steht Haus an Haus ohne Abstand und es wird als gemütlich wahrgenommen. Durch eine gute Stadtplanung könnte man sowas auch in einem modernen Quartier hinkriegen, muss ja nicht gleich so extrem sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 15.08.2020 14:01
    Highlight Highlight Co2 und Corona: Beide Phänomene global und unscheinbar gefährlich! Wir alle sind damit am Anschlag. Es geht nach mir einfach nicht, dass die GRÜNEN sich dauernd bewähren müssen. Wir brauchen deren Gestaltungskraft. Ich fordere einen raschen Platz der Grünen im BR!!!
    • Hoci 15.08.2020 15:17
      Highlight Highlight Das geht wenn wir sie wählen! Sie haben einen guten Job gemacht, noch mehr wird erwartet.
    • Hier Name einfügen 15.08.2020 15:33
      Highlight Highlight Zum Glück leben wir noch in einer Demokratie und Ihre Forderungen sind irrelevant.
  • Lowend 15.08.2020 13:57
    Highlight Highlight Liebe Klimajugend, Probleme aufzeigen, wie ihr das richtigerweise tut, ist das eine, aber praktikable Lösungen finden, was ihr der Politik erwartet, ist hingegen etwas schwerer.

    Dieses Problem kennen wir schon von der Totalopposition der nationalistischen Rechten, euren erklärten Feinde, die auch dauernd Probleme bewirtschaften, aber selber keine Lösungen bieten.

    Ich hoffe jetzt einfach, dass ihr nicht plötzlich genau das gleiche wie die macht, weil ihr auf stur schaltet, denn eines ist sicher; Die Herausforderung der Welterhitzung können wir nicht gegen- sondern nur miteinander bewältigen.
    • ManOnTheMoon 15.08.2020 14:48
      Highlight Highlight Die Lösungen sind seit 20 Jahren auf dem Tisch!
    • Useurbrain 16.08.2020 10:40
      Highlight Highlight Die da wären?
    • Reto32 16.08.2020 22:25
      Highlight Highlight @ManOnTheMoon
      Wirklich günstige Solarzellen gibt es erst seit ~2017, die Offshore-Windkraft-Industrie muss noch weiter ausgereift werden, und konkurrenzfähige Elektroautos werden erst ab 2023-2025 erhältlich sein. Wie man eine 100% nachhaltige zivile Luftfahrt überhaupt baut, weiss heutzutage noch niemand. Dass gleiche bei der Landwirtschaft.
      Wie genau sollen die Lösungen schon vor 20 Jahren bekannt sein?
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  • Hoci 15.08.2020 13:50
    Highlight Highlight Recht haben sie. Man schaue nur den Swissair Entscheid an! Es braucht endlich richtiges Tempo, der Klimawandel beschleunigt sich schlimmer als die schlimmsten Prognosen und verursacht bereits Mia Schaden.
  • Andre Buchheim 15.08.2020 13:48
    Highlight Highlight Die Grünen wanzen sich schon wieder an die Wirtschaft ran und wundern sich, dass sie dafür in die Kritik geraten? Echt, mit Politikern ist in diesen Dingen nichts anzufangen, sie sind zu sehr Teil und Nutznießer des Systems, als dass sie es glaubhaft zerstören würden, um ein neues, nachhaltiges Gesellschaftsmodell zu entwickeln.
    Man müsste an die breiten Massen der Bevölkerung rangehen, um die hinter sich zu versammeln und die politischen wie wirtschaftlichen Entscheidungsträger zu vernünftigem Handeln zu zwingen.
    Doch dafür fehlt den Klimaaktivisten die positive Zukunftsvision, leider.
    • Hoci 15.08.2020 15:21
      Highlight Highlight Ja und nein. DieZulungtsvision ist da, abersie müsste konkreter formuliert werden.
      Denn du hast recht, erreicht wird es nur durch Druck der Bevölkerung. Der Wahlerfolg reicht nicht, initiativen und Aufklärung der Bevölkerung mzss her. Die wirtschaftsparteien und rechten haben sowohl bei Corona wieklima gezeigt, dass sie das Gemeinwohl nicht schert und und Wählern damit vor allem langfristig schaden.
    • Andre Buchheim 15.08.2020 16:24
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so, dann sollte die Vision konkretisiert und mehr kommuniziert werden.
    • RicoH 15.08.2020 17:03
      Highlight Highlight Und nein: die positive Zukunftsvision fehlt nicht. "Das Klima ist gerettet" – mehr positive Zukunftsvision geht in unserer aktuellen Lage nicht.
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  • Randen 15.08.2020 13:42
    Highlight Highlight Zu viele Esoteriker bei den Grünen. Ich werde die nicht mehr wählen.
    • Ludwig van 15.08.2020 14:24
      Highlight Highlight Und zu viele Impfgegner und 5G-Gegner. Es mag eine Minderheit in der Partei sein, aber eine laute.
    • ZuWildDigger 15.08.2020 14:26
      Highlight Highlight Das stimmt, zu viele Impfgegner, Strahlengegner, Autogegner und Kommunisten.
    • Randen 15.08.2020 14:36
      Highlight Highlight Genau... Für mich alles Esoteriker
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  • De-Saint-Ex 15.08.2020 13:31
    Highlight Highlight Die „Aktivisten“ haben recht. Die Mutterpartei versagt auf der ganzen Linie. Ohne Druck die selbst gestellte Frist gleich verdoppeln und am Ende wird‘s dann wohl eher 2050 (falls überhaupt)... wir können also ab jetzt massiv sparen, um die Folgen überhaupt bezahlen zu können. Wobei, falls es zu einem ja zu den Flügerli kommt, haben wir ja dann nichts mehr zu befürchten...
    • FrancoL 15.08.2020 17:12
      Highlight Highlight Schade hattest schon eine bessere und klarere Sicht der Situation. Wer heute nicht merkt, dass man nicht mit Volldampf ins Verderben rennen sollte, der alimentiert in den nächsten 5-10 Jahren die Kreise, die erst rechts nichts für diesen Planeten tun mögen und ich glaube kaum, dass dies die Kreise sind in denen Du Dich verwirklichen magst.
    • De-Saint-Ex 15.08.2020 17:55
      Highlight Highlight Politik ist wie ein grosser Bazar, ein Souk... feilschen bis der „Preis“ stimmt... wenn nun die Grünen von sich aus, ein Wahlprogramm um 10 Jahre nach hinten schieben geben sie der Gegenseite das Signal, dass da noch „was zu machen ist“..
      darum meine Vermutung, dass es so auf 2050 rum herauslaufen wird (wenn überhaupt). Mein „Wunsch“ wäre eher gewesen, dass man sich bei 2040 „getroffen“ hätte. Die „Bürgerlichen“, und die SVP schon mal gar nicht, werden nicht ohne weiteres auf die Forderung der Grünen von neu 2040 eingehen. Darum sehr schlechte Strategie der Grünen...
    • FrancoL 15.08.2020 18:27
      Highlight Highlight Wenn Du schon vom grossen Bazar sprichst, dann solltest Du aber auch anmerken dass gerade die Bazarteilnehmer immer genau wissen bei welchem Preis sie einsteigen müssen und gar nicht immer beim höchsten Preis einsteigen, denn sie können aus Erfahrung ganz gut abschätzen ob ein Geschäft bereits am Anfangsgebot scheitert und das wollen gute Händler nicht. Gerade die guten Händler haben ein Gespür für die „Marktlage“, die eher dümmeren setzen auf die hohen Eingangspreise.
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Nationalrat lehnt Gegenvorschlag zur Transparenz-Initiative ab

Der Nationalrat hat am Donnerstag den abgeschwächten Gegenvorschlag zur Transparenz-Initiative in der Schlussabstimmung abgelehnt. Während der Ratslinken das Gesetz zu wenig weit ging, sahen die bürgerlichen Kräfte keinen wirklichen Handlungsbedarf.

Es ist paradox: Nirgends können Bürgerinnen und Bürger häufiger abstimmen als in der Schweiz. Und doch bleibt verborgen, wer die Plakate, Inserate, Flyer und Extrablätter bezahlt, die vier Mal jährlich die Strassen säumen und in die Briefkästen flattern. Parteien oder Kampagnen müssen nicht offenlegen, wer ihnen die Gelder gespendet hat. Zum Unmut der Bevölkerung. In den Kantonen Freiburg, Schaffhausen und Schwyz waren Volksbegehren bereits erfolgreich.

Dass sich die Politik damit schwer tut, …

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